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	<title>Sarmatismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:51:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: Verlinkung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stanislaw Antoni Szczuka (1652 1654-1710).jpg|miniatur|[[Stanisław Antoni Szczuka]] im [[Kontusz]], der traditionellen Männerkleidung des polnischen Landadels]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarmatismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im Allgemeinen die Kultur und Ideologie des polnischen [[Adel]]s im 17. und 18. Jahrhundert. Ausgangspunkt ist die Selbstbezeichnung des Kleinadels ([[Szlachta]]) und der [[Magnat]]en, die ihre Herkunft auf die Stämme der [[Sarmaten]] zurückführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verbunden war der Kampf um besondere [[Privileg|Standesprivilegien]] und eine klare – auch konfessionelle – Abgrenzung zu den Nachbarvölkern. Mit dieser konstruierten Vergangenheit wollten die führenden Adelsvertreter ihr ausschließliches Recht auf Herrschaft in der [[Aristokratische Republik|Adelsrepublik]] ebenso absichern, wie ihre im [[Liberum veto]] rechtlich festgelegte unbegrenzte persönliche Freiheit, auch und gerade gegenüber dem von ihnen [[Wahlmonarchie|gewählten König]]. Der Sarmatismus als idealisiertes Wertemodell fand Eingang in die [[Bildende Kunst]], Architektur, Literatur und Alltagskultur. Kritiker dieses Konzepts, die es für den Niedergang des [[Polen-Litauen|Doppelstaates]] und die [[Teilungen Polens|Teilungen]] des späten 18. Jahrhunderts zumindest mitverantwortlich machten, warfen den Adligen Größenwahn, fehlende Toleranz gegenüber Andersdenkenden und -gläubigen und ständischen Egoismus vor. Das allerdings veränderte sich mit dem Ende des Doppelstaates [[Polen-Litauen]] in den Jahren von 1788 bis 1794, etwas zu spät für eine größere politische und kulturelle Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Bogucka: &amp;#039;&amp;#039;The lost world of the „Sarmatians“. Custom as the Regulator of Polish Social Life in Early Modern Times.&amp;#039;&amp;#039; Polish Academy of Sciences – Institute of History, Warschau 1996, ISBN 83-86301-25-2.&lt;br /&gt;
* Magdalena Długosz, Piotr O. Scholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sarmatismus versus Orientalismus in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Sarmatyzm versus Orientalizm w Europie Środkowej.&amp;#039;&amp;#039; Frank &amp;amp; Timme GmbH – Verlag für wissenschaftliche Literatur, Berlin 2013, ISBN 978-3-86596-492-2 (deutsch und polnisch).&lt;br /&gt;
* Martin Faber: &amp;#039;&amp;#039;Sarmatismus. Die politische Ideologie des polnischen Adels im 16. und 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-447-10956-7.&lt;br /&gt;
* Markus Osterrieder: [http://www.celtoslavica.de/bibliothek/heldenethos.html &amp;#039;&amp;#039;Heldenethos und Friedenssehnsucht. Paradoxien im Kriegsbild der polnischen Szlachta (1505–1595).&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Martin Pollack]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sarmatische Landschaften. Nachrichten aus Litauen, Belarus, der Ukraine, Polen und Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-10-062303-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Adel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ideologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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