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	<title>Sarkolemm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:02:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarkolemm&amp;diff=374317&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;kommafehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bauplan der Skelettmuskulatur.svg|mini|Schematischer Aufbau eines Skelettmuskels]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarkolemm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{elS|σάρξ|sárx|de=Fleisch}} und {{elS|λέμμα|lémma|de=Hülle, Rinde}}) ist herkömmlicherweise die Bezeichnung für die Hüllstruktur von Muskelfasern sowie für die [[Zellmembran]] der synzytialen [[Muskelzelle]]n bzw. Muskelfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Histologische Funktion: Ummantelung der Myofibrillen ==&lt;br /&gt;
Sarkolemm ist einerseits die Bezeichnung für eine aus feinen kollagenen Fasern bestehende, elastische „Strumpf“-Struktur, die Myofibrillen ummantelt. Es bewirkt die Verankerung der [[Muskelfaser]]n in innermuskulären Bindegewebssepten ([[Endomysium]] und [[Perimysium]]) mittels Kollagenfibrillen. Im Bereich des myotendinösen Übergangs, in perimuskulären [[Faszie]]n, bildet das Sarkolemm Ausstülpungen und Invaginationen, um die Sehnenfasern aufzunehmen. &lt;br /&gt;
Das Sarkolemm wird von Plasmamembranen samt anliegender Basalmembranen der Muskelzelle(n) gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zytologische Funktion: Zellmembran der Muskelzelle ==&lt;br /&gt;
Besonders in der neueren Fachliteratur wird der Begriff Sarkolemm andererseits auch, [[synonym]] mit Myolemm, als [[Plasmalemm]] (= Zellmembran) der Muskelzellen interpretiert. An dieser Muskelzellmembran entlang (über diese hinweg) breitet sich das [[Aktionspotenzial]] der [[Motorisch evozierte Potentiale|Muskelerregung]] aus (vermittels [[Dominostein]]-kaskadenartiger Depolarisierung der jeweils benachbarten Membranregion und ihrer somit sich für Ioneneinstrom [[Membrantransport#Passiver Transport durch Kanalproteine|öffnenden Transmembrankanäle]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Innenseite der Muskelzellmembran lagert sich das wichtige [[Protein]] [[Dystrophin]] an, das zur Stabilisierung der Zellmembran beiträgt. Das Fehlen von Dystrophin verursacht eine  Muskelschwäche, wodurch Muskelgewebe durch [[Bindegewebe|Binde-]] und [[Fettgewebe]] ersetzt wird (siehe [[Muskeldystrophie]]). Weitere Proteinkomplexe, welche das Sarkolemm stabilisieren, sind u. a. [[Aktin]] und [[Spektrin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bildet die Zellmembran röhrenförmige Einfaltungen, welche weit ins [[Sarkoplasma]] (entspricht dem [[Zytoplasma]]) reichen. Man nennt diese Einfaltungen Transversal-Tubuli ([[T-Tubulus|T-Tubuli]]), die mit dem doppelt angelegten Longitudinal-System (L-Tubuli, Kalziumspeicher) verbunden sind. So entsteht bei Skelettmuskulatur eine [[Triade (Physiologie)|Triade]], welche für die Muskelerregung (durch Kalziumeinstrom) im Skelettmuskel wichtig ist. In der [[quergestreifte Muskulatur|quergestreiften]] [[Herzmuskulatur]] umgeben die L-Tubuli die [[Myofibrille]]n in ihrer ganzen Länge und sind den T-Tubuli nur einseitig angelagert. Dabei bilden sie mit den T-Tubuli eine Diade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne das Protein Dystrophin gehen übrigens die Zytoskelettverbindungen zur [[Extrazelluläre Matrix|extrazellulären Matrix]] verloren, sodass die Muskelzelle ihre Stabilität verliert und Risse entstehen. Somit können Kalziumionen ununterbrochen in die Muskelzelle einströmen und es kommt zur Dauerkontraktion, die dann die Muskeldystrophie zur Folge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/sarkolemm/58603 Eintrag in Lexikon der Biologie, Spektrum-Verlag 1999] (Abgerufen am 29. November 2023)&lt;br /&gt;
* [https://flexikon.doccheck.com/de/Muskelfaser Eintrag auf flexikon.doccheck.com] (Abgerufen am 29. November 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Welsch, Thomas Deller: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Histologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Elsevier, München 2010, ISBN 978-3-437-44431-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologie der Binde- und Stützgewebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.24.251.116</name></author>
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