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	<title>Sarg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:59:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarg&amp;diff=77809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
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		<updated>2025-06-01T22:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Coffin Aufbewahrungshalle Westfriedhof Muenchen.JPG|mini|hochkant|Holzsarg in der Trauerhalle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abt MS.JPG|mini|Sarkophag aus Marmor für einen Abt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Etymologie]]:&amp;#039;&amp;#039; Verkürzung vom griechischen &amp;#039;&amp;#039;sarkophagos&amp;#039;&amp;#039; [„Fleischfresser“], siehe: [[Sarkophag]]) ist ein Behältnis für den Transport, die Aufbahrung und die Beisetzung eines [[Leichnam]]s. Üblicherweise wird der Sarg zur [[Bestattung]] in der Erde oder für die [[Feuerbestattung]] im [[Krematorium]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Form eines Begräbnisbehältnisses ist seit mindestens 9000 Jahren im [[Vorderer Orient|Vorderen Orient]] bekannt und später aus allen Teilen der Welt belegt. Die [[Altes Ägypten|alten Ägypter]] bestatteten ihre Toten in [[Korb (Behälter)|korbähnlichen]] Gebilden aus geflochtenen Zweigen (griechisch: &amp;#039;&amp;#039;kophinos&amp;#039;&amp;#039; = Korb, ist enthalten im englischen Wort für Sarg &amp;#039;&amp;#039;coffin&amp;#039;&amp;#039;). Eine steinzeitliche Bestattungsart ist die [[Steinkiste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise diente der Sarg bei Begräbnissen armer Leute lediglich als Transportmittel. Nur begüterte Personen wurden in ihren teils kostbaren Särgen begraben. Andere wurden im Leichenhaus herausgenommen und in einem Tuch verhüllt in die Erde gelegt. In einigen [[Ordensgemeinschaft]]en, so etwa bei den [[Kartäuser]]n, hat sich der Brauch erhalten, die Toten ohne Sarg, auf einem Brett liegend, in der Erde beizusetzen. Im Islam ist es üblich, den Verstorbenen in einem Leichensack zu beerdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Liebieghaus-iset-en-heb-ffm-002.jpg|Sarg einer ägyptischen Prinzessin&lt;br /&gt;
Datei:Baumsarg.jpg|Alemannischer [[Baumsarg]] – aus einem Baumstamm gefertigt&lt;br /&gt;
Datei:Krug.PNG|[[Pithos]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bestattung im Museum von [[Antalya]]&lt;br /&gt;
Datei:Hennensarg von Kudjo Affutu 2008.jpg|Hennensarg von [[Kudjoe Affutu]] für eine Beerdigung in Ghana 2008&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sargmaterialien ==&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches ===&lt;br /&gt;
Särge werden und wurden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, traditionell aus Brettern. Aus der [[Bronzezeit]] sind auch Särge aus einem ganzen Baumstamm ([[Baumsarg]]) bekannt. Daneben gibt es Särge aus Stein ([[Sarkophag]], griechisch) und [[Steinkiste]]n, die vor allem in der späten [[Steinzeit|Stein-]] und frühen Bronzezeit verwendet wurden. Aber auch [[Keramik]], [[Kupfer]], [[Bleisarg|Blei]], Stahlblech, [[Kunstharz]] oder andere Materialien werden für den Sargbau benutzt. Zur Überführung von Toten in die rechtsmedizinischen Institute werden oft Kunststoff- oder [[Zink]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;särge verwendet. Im [[Vorderer Orient|vorderen Orient]] waren Bestattungen in großen [[Krug (Gefäß)|Krügen]] häufig. Für die internationale Überführung von [[Leichnam]]en und bei der Durchführung von [[Umbettung]]en sind Metallbehältnisse vorgeschrieben, die in einem Holzsarg unverrutschbar fixiert sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile werden Särge auch aus Materialien angeboten, die als ökologisch gelten, weil sie sich schneller bzw. umweltfreundlicher abbauen lassen, hierzu zählen Särge aus [[Weiden (Gattung)|Weide]]ngeflecht oder [[Bambus]], sowie preisgünstige Modelle aus [[Pappe]] oder [[Zellulose]].&amp;lt;ref name = BDB&amp;gt;[https://www.bestatter.de/wissen/beerdigung-und-bestattung/sarg/ &amp;#039;&amp;#039;Sarg: Kosten und Arten von Särgen für die Beerdigung&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundesverband Deutscher Bestatter]], aufgerufen am 29. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bestattungsinfo.at/sarg/ &amp;#039;&amp;#039;Sargarten - Welche Arten von Särgen gibt es?&amp;#039;&amp;#039;] Bestattungsinfo.at, aufgerufen am 29. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bestattungsportal.com/okologische-sarge &amp;#039;&amp;#039;Ökologische Särge&amp;#039;&amp;#039;] Bestattungsportal, aufgerufen am 29. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzsarg und Weiteres ===&lt;br /&gt;
In Deutschland ist aufgrund von Umweltschutzbestimmungen als Material für Särge zur Bestattung nur [[Holz]] erlaubt. Diese Vorschrift ist in vielen [[Friedhofsordnung]]en durch die Forderung nach holzähnlichem und leicht verrottbarem Material ergänzt. Bis ins 19. Jahrhundert wurden Holzsärge, auch solche, die gezimmert wurden, häufig als „Totenbäume“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Belege im Schweizerischen Idiotikon, Bd. 4, Sp. 1247 f. ([http://digital.idiotikon.ch/idtkn/id4.htm#page/41247/mode/2up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Hölzern, aus denen Särge gefertigt werden, zählen unter anderem [[Eiche]], [[Kiefernholz]], [[Fichtenholz]], [[Pappel]], [[Linden (Gattung)|Lindenholz]], [[Olivenbaum]], [[Kirschbaumholz]] oder [[Nussbaumholz]].&amp;lt;ref name = BDB/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bestattungsvergleich.de/ratgeber/bestattung/sarg/ &amp;#039;&amp;#039;Der passende Sarg – Kosten und Materialien&amp;#039;&amp;#039;] Bestattungsvergleich, aufgerufen am 29. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus religiösen Gründen können Bestattungen in Metallsärgen oder im bloßen Leichentuch erwünscht sein, dies ist in Deutschland nur mit behördlicher Genehmigung erlaubt. Der Transport erfolgt im geschlossenen Sarg, aber teilweise darf ersatzweise die Beerdigung im offenen Sarg erfolgen. Für die [[Feuerbestattung]] ist ein Holzsarg vorgeschrieben. Ausnahmeregelungen für Särge aus Pappe oder anderen verbrennbaren Materialien können in einzelnen Krematorien möglich sein. Üblich sind meist Verbrennungssärge, deren Material preiswerter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Judentum kommt der Tote in einen schlichten, rechteckigen Holzsarg (ארון Aron), ohne Verzierungen, Schnitzereien oder Beschläge. Er darf nicht mit  Metallgegenständen, wie Eisennägeln, versehen sein, denn im Judentum ist Metall ein Symbol für Krieg, Schwert und Gewalt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/der-tradition-entsprechend/ Der Tradition entsprechend], Jüdische Allgemeine, 10. August 2010. Abgerufen am 10. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Siehe auch: [[Jüdische Bestattung#Rituelle Versorgung des Toten|Jüdische Bestattung: Rituelle Versorgung des Toten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinksarg ===&lt;br /&gt;
Für den Leichentransport eines Verstorbenen über die Staatsgrenze hinweg werden besondere Bedingungen an den Sarg gestellt. Der Transport kann auf dem Landweg, per Eisenbahn, per Luftfracht oder über Wasser erfolgen. Die Transportpapiere werden [[Leichenpass]] genannt. Der [[Leichnam]] muss in einem hermetisch abgeschlossenen Behälter liegen, im Allgemeinen einem „Zinksarg“. Der Druckausgleich vom Leichenraum zur Umgebung erfolgt über ein Ventil. Austretendes Gas wird auf Geruch gefiltert. Für die im Sargraum entstehende Flüssigkeit ist dieser mit absorbierendem Material (Sägemehl, Hobelspäne, Torf, Spezialkrepp) gefüllt. Ein zugelöteter Zinkbehälter ist üblicherweise (aus Designgründen) mit einem Holzsarg umgeben. Die Wände des Holzsarges müssen mindestens 20&amp;amp;nbsp;Millimeter dick sein. Ist der Holzsarg von außen mit verlöteten Zinkplatten oder mit einem anderen auflösenden Material versehen, sind 30&amp;amp;nbsp;Millimeter Holzstärke nötig. Anzahl und Abstand der Verschraubungen sind vorgeschrieben. Der gesamte Transportbehälter wird in einer neutralen Kiste transportiert, sodass der Sarg im Flugzeug-/Fahrzeuginneren nicht erkennbar ist. Damit ist der Transport beispielsweise in Flugzeugen auf normalen Routen möglich. Der Behälter für den Transport ist der (innere) Metallsarg, üblicherweise wird der Tote für die Bestattung umgebettet. Zink besitzt bakterizide Eigenschaften, im Zusammenhang mit dem Abschluss des Luftzutritts beugt dies einer zu schnellen [[Verwesung]] vor. Der Sargtransport erfolgt grundsätzlich im Gepäckabteil der Transportmittel, daher können Hinterbliebene auf dem Transport nicht dabei sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Bestimmungen des Internationalen Abkommens über Leichenbeförderung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Europarat-Übereinkommen über die Leichenbeförderung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://findok.bmf.gv.at/findok/showBlob.do?base=ZDRLGesPdf&amp;amp;rid=1146 Arbeitsrichtlinie Leichentransporte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Särge werden außerdem bei Passagierflügen üblicherweise zuletzt geladen, wenn alle Passagiere an Bord sind, und als erste entladen, noch vor dem übrigen Gepäck und bevor die Passagiere aussteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metallsarg für Gruftbestattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Metal Coffin Advertising Beschorner crop.jpg|mini|Werbung für &amp;#039;&amp;#039;Metallsärge für Grüfte&amp;#039;&amp;#039; der Firma [[Alexander Matthias Beschorner|A. M. Beschorner]] (1867)]]&lt;br /&gt;
Zur Bestattung in einer [[Gruft|Familiengruft]] ist ein Metallsarg vorgeschrieben. Beispielsweise werden für die Bestattung in Wien bei insgesamt 15.000 Bestattungen Holzsärge zugekauft, doch jährlich werden 250&amp;amp;nbsp;Metallsärge (immerhin 1,6&amp;amp;nbsp;%) im Logistikcenter in Simmering angefertigt. Einfache Modelle ab 2000 Euro werden aus Zinkblech gebogen, gelötet und spritzlackiert, was dem gleichmäßigen Aussehen und dem Korrosionsschutz dient. Das teuerste Modell ist der in poliertem Kupfer gefertigte „Kardinalssarg“, der innen ebenfalls einen Zinksarg enthält. Der Leichnam wird in den Zinksarg luftdicht eingelötet, da ein Geruchsabschluss nötig ist, wenn die Bestattung in der (zugänglichen) [[Krypta]] einer Kirche erfolgt. In der Folge trocknet der Sarginhalt nicht ein, solange der Sarg dicht bleibt. Allerdings können obenliegende [[Porosität]]en der Sarghaut bei den gewöhnlichen Schwankungen des Luftdrucks zu relevantem Austausch von Gasen (auch Wasserdampf) führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sanitätssarg ===&lt;br /&gt;
Sanitätssärge dienen der Abholung verletzter Toter, wie dies nach Unfällen nötig ist. Es gibt beispielsweise Sanitätssärge aus blau pulverbeschichtetem, tiefgezogenem Aluminium. Diese werden dann in einer röhrenförmigen abgeschlossenen Waschanlage&amp;amp;nbsp;– jede Schale einzeln&amp;amp;nbsp;– gereinigt und können wiederverwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise sind Unter- und Oberteil konisch und können platzsparend abwechselnd ineinander gestapelt werden. In Verwendung passt das etwas kleinere Oberteil mit seiner etwas kleineren Kontur auf einen Rahmen im Unterteil und verschließt dieses nach dem Deckel-auf-Topf-Prinzip. Dabei wird das Oberteil unter zwei festen Arretierungen am Kopfende eingesetzt und dann am Fußteil mit einer Schnalle verschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wien.orf.at/news/stories/2636753/ wien.orf.at] Neues Logistikcenter: Stauraum für den Tod, ORF.at vom 17. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökologische Särge aus weiteren Materialien ===&lt;br /&gt;
Alternativ zu den oben bereits aufgeführten Materialien gibt es mittlerweile auch Särge, die aus biologisch abbaubarem [[Mycel|Pilzmyzel]] bestehen, volkstümlich als &amp;#039;&amp;#039;Pilzsarg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/digital/technik/geschenk-an-die-natur---start-up-baut-einen-lebendigen-sarg-aus-pilzen-9421772.html &amp;#039;&amp;#039;Lebender Kokon. Geschenk an die Natur - Start-up baut einen lebendigen Sarg aus Pilzen&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Stern]], aufgerufen am 29. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Tote wird in den Sarg, der in einer Holzform aus Pilzmyzel gewachsen ist, auf Moos gebettet. Nach dem Einsatz in das Erdreich beginnt das Myzel wieder zu wachsen und innerhalb weniger Jahre zerfallen der Sarg und der Bestattete. Diese Bestattungsform gilt als die umweltfreundlichste, denn es werden auch keine [[Kremierung|Kremierungen]] mit Kohlendioxid-Ausstoß und dem Verbrauch von Heizmaterialien erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pappe|Papp]]särge gelten hingegen insbesondere dann als ressourcenschonend, wenn sie überwiegend aus chlorfrei recyceltem [[Altpapier]] bestehen und nur anteilig neuen [[Zellstoff]] verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.postmortal.de/Redaktion/Pappsarg/pappsarg.html &amp;#039;&amp;#039;Umweltfreundliche Bestattung im stabilen Sarg aus Pappe&amp;#039;&amp;#039;] Postmortal, aufgerufen am 29. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile werden im &amp;#039;&amp;#039;Natursargsegment&amp;#039;&amp;#039; auch Särge aus geflochtenem [[Bambus]], [[Weidenholz|Weide]] oder aus anderem Biomaterial angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ökologisch-bestatten.de/beisetzung-im-natursarg/bambus/index.php &amp;#039;&amp;#039;Komplettangebote für Bambussärge&amp;#039;&amp;#039;] Ökologisch Bestatten, aufgerufen am 29. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ökologisch-bestatten.de/beisetzung-im-natursarg/weidenholz/index.php &amp;#039;&amp;#039;Komplettangebote für Särge aus nordeuropäischer Weide&amp;#039;&amp;#039;] Ökologisch Bestatten, aufgerufen am 29. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mymoria.de/bestattung/umweltfreundliche-saerge/ &amp;#039;&amp;#039;Umweltfreundliche Särge&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein echter Ökosarg sollte darüber hinaus frei von Innenteilen aus [[Kunststoff]] und chemischen [[Klebstoff]]en sein, die üblicherweise in Holzsärgen verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/oeko-bestattungen-unter-die-erde-biologisch-abbaubar-a-548662.html &amp;#039;&amp;#039;Öko-Bestattungen Unter die Erde - biologisch abbaubar&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], aufgerufen am 29. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Die Ausstattung und Art des Sarges wird vom Berechtigten für die [[Totenfürsorge]] bestimmt. Ausgeschlagen ist der Sarg mit einer Lage biologisch abbaubarem „Bitukrepp“, das ist Doppelkrepp-Papier mit einer dichtenden Bitumenschicht, so wird die aus dem [[Leichnam]] austretende [[Körperflüssigkeit]] aufgenommen. Preiswertere Auskleidungen erfolgen mit einer (nicht saugenden) [[Kunststoff|Folie]]. Diese undurchlässige Auskleidung hat den Nachteil, dass Flüssigkeiten im Sarg verbleiben. Eine Schicht aus saugfähigem Füllmaterial dämmt den Ausfluss ebenfalls. Dazu werden [[Matratze]]n mit [[Hohlfaser]]n, Einstreu von [[Sägespäne]] oder Papierschnitzel aus dem [[Aktenvernichter|Reißwolf]] eingesetzt. Solche Matratzen sind mit einer Sargbespannung aus matter [[Baumwolle]] oder glänzender [[Viskose]] mit elastischen Fäden überspannt. Ein Zierband, in der Fachsprache „Lotband“, ist aus dekorativen Gründen aufgelegt. Beim Abschied am offenen Sarg wird der Körper meist mit Stützen und Polstern plastisch gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerbestattung ===&lt;br /&gt;
Einen besonderen Sarg für [[Feuerbestattung]]en gibt es nicht, allerdings ist wegen der Technik im [[Krematorium]] ein Mindestheizwert gewünscht. Jeder Sarg, welcher der [[VDI-Richtlinie]] 3891 (Emissionsminderung in Anlagen zur Humankremation) entspricht, darf kremiert werden. Hierunter fallen unter anderem die Holzbeschaffenheit, der Brennwert, die Bestandteile der Lackierung und die Ausstattung des Sarges.&amp;lt;ref&amp;gt;Verband deutsche Ingenieure – Fachbereich Umweltschutztechnik: &amp;#039;&amp;#039;Emissionsminderung – Anlagen zur Humankremation.&amp;#039;&amp;#039; ICS-Nummer 13.040.01.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtig ist, dass die meisten Krematorien nur Särge mit einem Vollholzsiegel akzeptieren. Als Verbrennungs- bzw. Feuerbestattungssärge werden solche Särge bezeichnet, die ausdrücklich für den Zweck der Kremierung hergestellt wurden. Sie sind oft von einfacherer Holzqualität und weniger stabiler Verarbeitung, weil sie nur dem Transport der Leiche und der Umhüllung bei der Einäscherung dienen müssen und nicht dem Erddruck und der Witterung ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sargformen ==&lt;br /&gt;
=== Hausdachform ===&lt;br /&gt;
Bei der verbreiteten Hausdachform ist das Oberteil höher als das Unterteil. Am Sargunterteil verlaufen die Seiten nicht senkrecht, sondern in einem stumpfen Winkel nach unten. Außerdem kann diese Sargform eine [[konisch]]e Form haben, das heißt, der Sarg ist am Kopfende breiter als am Fußende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Truhensarg ===&lt;br /&gt;
Bei einem Truhensarg ist, im Gegenteil zur Hausdachform, das Unterteil höher als das Oberteil. Außerdem verlaufen die Seitenteile des Unterteils senkrecht. Truhensärge haben in der Regel ein doppelt aufgesetztes Deckblatt auf dem Oberteil. Des Weiteren gibt es eine Abwandlung, den Kuppeltruhensarg. Er hat dieselben Eigenschaften wie die Truhe, mit dem Unterschied, dass das Oberteil eine Rundung aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amerikanischer Truhensarg ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der Tatsache, dass in den Vereinigten Staaten die Verabschiedung am offenen Sarg die Regel ist, hat dieser Sarg (neben den Eigenschaften eines Truhensarges) ein zweiteiliges Oberteil, von denen sich eines an einem Scharnier zurückklappen lässt, damit der Oberkörper des Verstorbenen zu sehen ist. Zusätzlich kann oft der Verstorbene durch einen Kurbelmechanismus während der Aufbahrung angehoben werden, damit ihn die Angehörigen besser sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperformsarg ===&lt;br /&gt;
Der Körperformsarg ist daran zu erkennen, dass er am Kopfende schmaler ist als im Schulterbereich. Ab dem Schulterbereich wird der Sarg wieder schmaler, sodass er am Fußende so breit ist wie am Kopfende; die Grundfläche des Sargs ist sechseckig und das Sargoberteil flach. Diese Form des Sarges heißt auch italienischer Sarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebeinkiste ===&lt;br /&gt;
Die Gebeinkiste ist eine Holzkiste, die auch erheblich kleiner sein kann als ein Sarg. Sie dient dem erneuten Beisetzen der Gebeine nach einer Umbettung oder dem anderweitigen Transport. Die Gebeine sind nach Ablauf der gesetzlichen Ruhezeiten, je nach örtlichen Bedingungen, nicht unbedingt zersetzt. Im Falle der Neubelegung einer abgelaufenen Grabstelle werden die unzersetzten Gebeine üblicherweise in Tieflage gebracht, also unter die nachfolgende Bestattung. Mitunter wird der vorher Verstorbene erneut in einer Gebeinkiste bestattet. Insbesondere bei der Umlagerung von Gebeinen der Opfer der Weltkriege in zentrale Soldatenfriedhöfe wurden für diese Bestattung Gebeinkisten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klappsarg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki Mehrwegsarg.jpg|mini|Mehrwegsarg]]&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit verfügten die meisten Kirchgemeinden über einen oder mehrere wiederverwendbare Särge, die sie Hinterbliebenen, die sich keinen Sarg leisten konnten, zur Verfügung stellten. Ab dem 16. Jahrhundert besaßen solche [[Gemeindesarg|Gemeindesärge]] meist einen aufklappbaren Boden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Hess: &amp;#039;&amp;#039;Der sogenannte Pestsarg von Mandach – ein aufschlussreiches Zeugnis frühneuzeitlicher Sepulkralkultur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Argovia (Buchreihe)|Argovia]] 125 (2013), S. 124–133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sarg wurde mit der Leiche ins offene Grab hinuntergelassen. Der in einen Leinensack gehüllte Leichnam fiel durch die geöffnete Bodenklappe in die Grube und wurde mit Erde und [[Calciumoxid|ungelöschtem Kalk]] bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Josephinischer Gemeindesarg Bestattungsmuseum.jpg|mini|Josephinischer Gemeindesarg im [[Bestattungsmuseum Wien]]]]&lt;br /&gt;
Dem gleichen Prinzip folgte der „[[Sparsarg|Josephinische Gemeindesarg]]“ (im Volksmund auch „[[Sparsarg]]“ genannt), der 1785 im ganzen Herrschaftsgebiet von Habsburg-Österreich eingeführt wurde. Diese Neuerung stieß aber auf massiven Widerstand der örtlichen Bevölkerung und wurde nach einem halben Jahr wieder zurückgenommen.(Siehe hierzu [[Josephinismus|Josephinische Reformen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;lexikon=Tod&amp;amp;letter=T&amp;amp;cob=5791 |text=Der Weg alles Irdischen |wayback=20060206073135}} aus dem Lexikon der [[Wiener Zeitung]] abgerufen am 5. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Im nationalsozialistischen Deutschland wurden in Zuchthäusern und psychiatrischen Kliniken wieder Klappsärge eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1986/18/geldverschwendung-an-schwachsinnige-und-saeufer/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Geldverschwendung an Schwachsinnige und Säufer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 25. April 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionale Sonderformen in Ghana und Mexiko ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Paa Joe mit Sandalettensarg 2006.jpeg|mini|[[Paa Joe]] mit Sandalettensarg 2006]]&lt;br /&gt;
In Ghana werden von den [[Ga (Ethnie)|Ga]] im Süden [[Ghana]]s besondere figürliche Särge benutzt. Dort bestimmen die Familien der Verstorbenen, in welchem Symbol ihre Verstorbenen bestattet werden. In seltenen Fällen kommt es auch vor, dass der Verstorbene selber schon zu Lebzeiten bestimmt, wie sein Sarg aussehen soll. Beliebt sind Särge, die mit dem Beruf des Verstorbenen verbunden sind. Ein Fischer wird beispielsweise in einem Sarg in der Form eines Fisches bestattet oder ein Tomatenbauer in einer Tomate. Die [[Sargkunst in Ghana|figürlichen Särge der Ga]], die heute von allen Ga verwendet werden, haben sich aus den [[Figürliche Sänften in Ghana|figürlichen Sänften]] entwickelt, die einst nur von den traditionellen Oberhäuptern der Ga verwendet wurden. Diese ließen sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts in figürlichen Sänften tragen, die in ihrer Symbolik mit dem [[Totem]] der Oberhäupter verbunden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschumi2013&amp;quot;&amp;gt;[[Regula Tschumi]]: &amp;#039;&amp;#039;The Figurative Palanquins of the Ga. History and Significance.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[African Arts]]&amp;#039;&amp;#039;,  46 (4), 2013, S. 61–62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Les Magiciens de la terre&amp;#039;&amp;#039; im Centre Pompidou in Paris 1989 werden die figürlichen Särge der Ga nicht nur in Ghana für Beerdigungen benutzt, sondern im Westen auch regelmäßig in Kunstmuseen ausgestellt. Einige Sargkünstler, insbesondere [[Sargkunst in Ghana|Kane Kwei]], [[Ataa Oko]], [[Paa Joe]], [[Kudjoe Affutu]] und [[Daniel Mensah]], sind mittlerweile auch außerhalb Ghanas als Künstler bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschumi2012&amp;quot;&amp;gt;Regula Tschumi: &amp;#039;&amp;#039;Totenbett für einen Lebenden. Ein Sarg für das Centre Pompidou.&amp;#039;&amp;#039; In: Eva Huttenlauch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Saâdane Afif. Another Anthology of Black Humor.&amp;#039;&amp;#039; MMK Museum für Moderne Kunst, Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2012, S. 57–72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mexiko sind durch die Tradition bedingt geschlossene Särge verbreitet, in denen eine Glasscheibe als Sichtfläche oberhalb des Gesichtes des Toten eingesetzt ist. Die traditionelle offene Bestattung wird dadurch im (praktisch) geschlossenen Sarg möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gläserner Sarg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reliquienschrein Papst Johannes XXIII. - Petersdom 1.JPG|mini|Gläserner Reliquienschrein Papst Johannes XXIII. (1958–1963)]]&lt;br /&gt;
Die [[Reliquienschrein]]e vieler [[Heiliger]] und Seliger sind aus Glas. Im [[Petersdom]] in der [[Vatikanstadt]] etwa befindet sich die [[Reliquie|Ganzkörperreliquie]] des [[Heiliger|heiligen]] [[Papst]]es [[Johannes XXIII.]] in einem gläsernen Schrein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gläserne Särge im Märchen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:SnowWhite.png|mini|Gläserner Sarg, Illustration einer isländischen Ausgabe von &amp;#039;&amp;#039;[[Schneewittchen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1852]]&lt;br /&gt;
Der gläserne Sarg kommt häufig in [[Märchen]] und der Metaphorik vor, da Glas früher als kostbar galt. In &amp;#039;&amp;#039;[[Der gläserne Sarg]]&amp;#039;&amp;#039; befreit ein armer Schneider ein Mädchen aus dem Behältnis,&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob und Wilhelm Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 163). Göttingen 1850, 6. Auflage, Band 2, S. 355&amp;lt;/ref&amp;gt; in &amp;#039;&amp;#039;[[Schneewittchen]]&amp;#039;&amp;#039; erweckt ein Prinz die Königstochter.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob und Wilhelm Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 53). Göttingen 1850, 6. Aufl., Bd. 1, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Motivanalyse unter Theodor Ruf: &amp;#039;&amp;#039;Die Schöne aus dem Glassarg. Schneewittchens märchenhaftes und wirkliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Bayern stammt eine Sage, in der vier Zwerge einen gläsernen Sarg in den Wellen versenken.&amp;lt;ref&amp;gt;Alphons Steinberger: &amp;#039;&amp;#039;Bayrischer Sagenkranz. Ein Buch für Haus und Schule.&amp;#039;&amp;#039; München 1897, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Gerhart Hauptmann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Hanneles Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; legen vier Jünglinge das tote Hannele in einen gläsernen Sarg.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhart Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Frankfurt a. M./Berlin 1966, S. 577.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der volkstümliche Schriftsteller [[Wilhelm Schäfer (Schriftsteller)|Wilhelm Schäfer]] benutzte die metaphorische Wendung &amp;#039;&amp;#039;in den gläsernen Sarg der lateinischen Bildung gelegt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die dreizehn Bücher der deutschen Seele.&amp;#039;&amp;#039; München 1922, S. XVI&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glassarg als Metapher ====&lt;br /&gt;
Die Bekanntheit des Glassarges führte für eine Reihe von Gebrauchsgegenständen mit mehr oder weniger durchsichtigen Abdeckungen zum Begriff „&amp;#039;&amp;#039;Schneewittchensarg&amp;#039;&amp;#039;“. Der Begriff wird auch für Fahrzeuge genutzt, wie für den [[Messerschmitt Kabinenroller]] oder den [[Volvo P1800 ES]], und als Spitzname des [[Braun SK 4]], einer Radio-Phono-Kombination mit Plexiglas-Abdeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklungen ==&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Veränderung der [[Bestattung]]skultur in Westeuropa, des gestrichenen [[Sterbegeld]]es in Deutschland, höherer [[Holzwirtschaft|Holzkosten]] und stagnierender bis sinkender [[Sterbezahl]]en werden zunehmend billigere Särge aus Osteuropa importiert. Der Marktanteil lag 2007 bei 45 Prozent in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Sargindustrie-reagiert-article243009.html n-tv: &amp;#039;&amp;#039;Billige Importe – Sargindustrie reagiert&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Sargindustrie reagiert darauf mit einer Qualitätsoffensive und hat 2008 ein Vollholz-Siegel eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Österreichs Marktführer Sargfabrik Moser wurde 1957 in [[Bischofshofen]], [[Land Salzburg]] gegründet und übersiedelte 1979 nach [[St. Michael im Lungau]]. Im Lungau werden (Stand 2018) jährlich 35.000 Särge produziert, in einem in den 1990ern aufgebauten Zweigwerk in Tschechien 45.000.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/stories/3024952/ Weltrekordler nagelte eine Million Särge zusammen] orf.at, 6. Dezember 2019, abgerufen am 6. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moser-holzindustrie.at/unternehmen/firmengeschichte/ Firmengeschichte] Moser Holzindustrie, moser-holzindustrie.at, abgerufen am 6. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich L. Cox: &amp;#039;&amp;#039;Die Bezeichnungen des Sarges im Kontinentalwestgermanischen. Eine wortgeographisch-volkskundliche Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1967, Atlas der deutschen Volkskunde, N.F., Beiheft 2&lt;br /&gt;
* [[Patrick Farsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Königliche Särge und Sarkophage des Neuen Reichs. Bestattungszubehör der Könige und Königinnen von der 17. bis zur 21. Dynastie&amp;#039;&amp;#039;, München 2011.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Hess]]: &amp;#039;&amp;#039;Der sogenannte Pestsarg von Mandach – ein aufschlussreiches Zeugnis frühneuzeitlicher Sepulkralkultur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Argovia (Buchreihe)|Argovia]] 125 (2013), S. 124–133.&lt;br /&gt;
* Museums für Sepulkralkunst: &amp;#039;&amp;#039;Kisten, Kutsche, Karavan. Auf dem Weg zur letzten Ruhe&amp;#039;&amp;#039;. Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung, Kassel 1999.&lt;br /&gt;
* [[Franz Knispel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Sarges&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1985.&lt;br /&gt;
* Museum für Sepulkralkultur: &amp;#039;&amp;#039;Totenruhe – Totentruhe. Särge aus vier Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, Kasel 2004.&lt;br /&gt;
* [[Regula Tschumi]]: &amp;#039;&amp;#039;Verborgene Kunst. Die figürlichen Sänften und Särge in Ghana.&amp;#039;&amp;#039; Edition Till Schaap, Bern 2014, ISBN 978-3-03828-098-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Sarg}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coffins|Särge}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sepulkralmuseum.de/ Museum für Sepulkralkultur Kassel]&lt;br /&gt;
* [http://www.sargwelten.de/ Verband der Deutschen Zulieferindustrie für das Bestattungsgewerbe e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179120-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattungselement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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