<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sardes</id>
	<title>Sardes - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sardes"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sardes&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T17:40:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sardes&amp;diff=167544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorien hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sardes&amp;diff=167544&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-25T14:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorien hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Titularerzbistum siehe [[Titularerzbistum Sardes]].}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+&lt;br /&gt;
|Türkei&lt;br /&gt;
|caption=Sardes (&amp;lt;small&amp;gt;Karte der Türkei&amp;lt;/small&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|width=300&lt;br /&gt;
|float=right&lt;br /&gt;
|places=&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~&lt;br /&gt;
|Türkei&lt;br /&gt;
|label=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sardes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|lat = 38/28/45/N&lt;br /&gt;
|long = 28/01/54/E&lt;br /&gt;
|region = TR-45&lt;br /&gt;
|position=right&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sardes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sardeis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Σάρδεις|Sardeis}}, auch {{lang|grc|Σάρδις}} &amp;#039;&amp;#039;Sardis&amp;#039;&amp;#039;; heute [[Türkische Sprache|türkisch]] &amp;#039;&amp;#039;Sart&amp;#039;&amp;#039;) war die Hauptstadt des [[antike]]n Königreichs [[Lydien]], später Sitz eines Gerichtsbezirks &amp;#039;&amp;#039;([[conventus]])&amp;#039;&amp;#039; in der [[Römisches Reich|römischen]] [[Römische Provinz|Provinz]] [[Asia (Provinz)|Asia]] und in [[spätantike]]r und [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]] Zeit Hauptstadt der Provinz Lydia. Sie liegt im [[Gediz|Hermostal]] am Fuße des [[Tmolos (Gebirge)|Tmolos-Gebirges]], auf dessen aufragendem Gipfel die [[Zitadelle]] lag, ca. 20&amp;amp;nbsp;km südlich des Hermos. Die Reste der Stadt liegen etwa zehn Kilometer westlich vom heutigen [[Salihli]] in der türkischen [[Manisa (Provinz)|Provinz Manisa]]. Seit 2025 gehören die Ruinen von Sardes gemeinsam mit der nördlich liegenden [[Nekropole]] von [[Bin Tepe]] zum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=UNESCO World Heritage Centre |url=https://whc.unesco.org/en/list/1731/ |titel=Sardis and the Lydian Tumuli of Bin Tepe |sprache=en |abruf=2025-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung der Stadt ==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Stadt lag zum einen in ihrer militärischen Stärke, zum anderen in ihrer strategischen Lage an einer wichtigen vom Landesinneren zur [[Ägäisches Meer|ägäischen]] Küste führenden Straße und drittens in ihrem Einfluss auf die weite und fruchtbare Hermosebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühere Königreich Lydien war hochentwickelt in [[Handwerk]] und [[Gewerbe]] und Sardes galt als Hauptsitz der Produktion, in deren Zentrum die Herstellung und das [[Färben]] empfindlichen [[Wolle|Wollmaterials]] und von [[Teppich]]en stand. Die Aussage, dass der kleine Fluss [[Paktolos]] am Markt über goldenen Sand verlief, kann wohl als [[Metapher]] für den Reichtum der Stadt gelten, auf den die Griechen des 6. Jahrhunderts v. Chr. für ihren Goldnachschub zurückgriffen; Goldgewinnung und [[Handel]] bildeten die realen Quellen dieses Reichtums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
Die Gründung der Stadt führt [[Herodot]] zurück auf die Dynastie der [[Herakleiden#Dynastie lydischer Könige|Herakleiden]], die sich als Nachkommen des [[Herakles]] begriffen. Der letzte König dieser [[Dynastie]] soll [[Sadyattes I.|Kandaules]] gewesen sein. [[Gyges]], Leibwächter und Speerträger des König Kandaules, sollte auf dessen Befehl die Schönheit seiner Frau heimlich bewundern. Die Königin, die die List bemerkte und in ihrer Ehre tief verletzt war, stellte Gyges vor die Wahl, ihren Gemahl zu ermorden oder selbst auf der Stelle zu sterben. Gyges tötete den König, wurde dessen Nachfolger und heiratete die Königin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mermnaden ===&lt;br /&gt;
In [[Hethiter|hethitischer]] Zeit hieß die Stadt vermutlich Uda, unter den Herakleiden Hyde. Die Thronbesteigung des Gyges und mit ihm des Geschlechts der [[Mermnaden]] wird um 675 v. Chr. datiert. 647 v. Chr. fiel Gyges gegen die Kimmerer. Sein Sohn Ardys (647–605 v. Chr.) und sein Enkel Alyattes (600–555 v. Chr.) folgten auf den Thron. Alyattes Sohn [[Krösus|Kroisos]] (555–541 v. Chr.) wird letzter Herrscher der Mermnaden in Sardes. Mit ihm endete auch das [[Liste der Könige von Lydien|Königreich Lydien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persische Satrapie ===&lt;br /&gt;
Kroisos wurde vom [[Perserreich|persischen]] Großkönig [[Kyros II.]] geschlagen. Damit wurde Sardes unter dem Namen Sparda Hauptstadt der persischen [[Satrap]]ie Lydien. Sardes wurde auch Ausgangspunkt für die 2.500 km lange [[persische Königsstraße]] nach [[Persepolis]]. Im Jahre 499 v. Chr. wurden Sardes und seine Tempel während des [[Ionischer Aufstand|Ionischen Aufstandes]] von den Griechen zerstört, was in den anschließenden [[Perserkriege]]n von diesen gerächt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sardes war Ausgangspunkt des [[Zug der Zehntausend|Zugs der Zehntausend]], der von [[Xenophon]] in der Anabasis geschildert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tissaphernes]], seit etwa 413 v. Chr. [[Satrap]] in Sardeis, unterstützte durch Vermittlung des [[Alkibiades]] die Spartaner im [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieg]]. 401 v. Chr. kämpfte der mächtige Satrap von Sardes gegen den aufständischen Prinzen [[Kyros der Jüngere|Kyros]], der dabei getötet wurde. Mit dem Sieg [[Alexander der Große|Alexanders des Großen]] in der [[Schlacht am Granikos]] im Jahre 334 v. Chr. gelangte Sardes in den hellenistischen Machtbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seleukiden und Römer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Münze aus Sardes, ca. 2.-1. Jh. v. Chr. Vorderseite.jpg|mini|hochkant|Münze aus Sardes, ca. 2.-1. Jh. v. Chr., Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Münze aus Sardes, 2.-1. Jhr. v. Chr., Rückseite.jpg|mini|hochkant|Münze aus Sardes, 2./1. Jhr. v. Chr., Rückseite]]&lt;br /&gt;
Unter den [[Seleukidenreich|Seleukiden]] wurden in Sardes&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch {{Literatur |Autor=Susan Sherwin-White, [[Amélie Kuhrt]] |Titel=From Samarkhand to Sardis. A new approach to the Seleucid Empire |Verlag=Duckworth |Ort=London |Datum=1993 |ISBN=0-7156-2413-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; jüdische [[Veteran|Kriegsveteranen]] angesiedelt, dies wiederum begünstigte später das Entstehen einer frühen christlichen Gemeinde. In den Jahren 216 bis 214 v. Chr. belagerte [[Antiochos III.]] die Stadt, um die Macht im Land an sich zu reißen, und konnte sie schließlich dank einer List seiner Feldherren [[Theodotos von Ätolien]] und vor allem [[Lagoras]] auch erobern.&amp;lt;ref&amp;gt;Polybios, &amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039; 7,15–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 133 v. Chr. wurde Sardes Teil der römischen Provinz [[Asia (Provinz)|Asia]] und Hauptort eines Gerichtsbezirks. Bis in die römische Zeit hinein prägte die Stadt eigenes Kleingeld aus Bronze für den lokalen Bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 n. Chr. wurde Sardes von einem schweren Erdbeben heimgesucht, das den ganzen Bezirk verwüstete. Daraufhin erließ [[Tiberius]] der Stadt für fünf Jahre alle Steuern und schenkte darüber hinaus 10.000.000 Sesterzen zum Wiederaufbau.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; 2,47,2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühchristliche Zeit ===&lt;br /&gt;
Nach [[Bibel|biblischer]] Überlieferung beherbergte Sardes bereits wenige Jahrzehnte nach dem Tode Jesu eine christliche Gemeinde, die als eine der [[Sieben Sendschreiben|sieben Gemeinden]] der [[Offenbarung des Johannes]] einen Brief erhielt. Diese im Dritten Kapitel der Offenbarung zu findende Botschaft sollte der Ermutigung und Ermahnung der Gemeinden dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Neues Testament|neutestamentliche]] Verfasser der Offenbarung des Johannes schreibt dazu:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;An den Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: So spricht Er, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ich kenne deine Werke. Dem Namen nach lebst du, aber du bist tot. Werde wach und stärke, was noch übrig ist, was schon im Sterben lag. Ich habe gefunden, dass deine Taten in den Augen meines Gottes nicht vollwertig sind.&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Offb|3|1–2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Byzantinische Zeit ===&lt;br /&gt;
Als [[Konstantinopel]] Hauptstadt des [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reiches]] wurde, entwickelte sich ein neues Straßensystem, das die Provinzen mit der Hauptstadt verband. Damit geriet Sardes zunehmend an den Rand und verlor seine Bedeutung. Die Stadt behielt jedoch weiter ihre formale Hoheit und blieb ab 295 Bischofssitz der Provinz Lydien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt nahm nach [[Ephesos]] und [[İzmir|Smyrna]] den dritten Platz der Städte der [[Thrakien (Landschaft)|thrakischen]] [[Thema (byzantinische Verwaltung)|Themen]] bei [[Konstantin VII.]] im 10. Jahrhundert ein; aber über die folgenden vier Jahrhunderten geriet sie in den Schatten der Provinzen [[Magnesia am Sipylos]] und [[Philadelphia (Lydien)|Philadelphia]], die ihre Rolle in der Region festigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seldschuken und der Untergang ===&lt;br /&gt;
Das [[Gediz|Hermostal]] wurde durch die Überfälle der [[Seldschuken]] Ende des 11. Jahrhunderts in Mitleidenschaft gezogen; aber die Erfolge des griechischen Generals [[Philocales]] 1118 entlasteten die Region während der Zeit der [[Liste der byzantinischen Kaiser|Komnenen]], sodass die Stadt unter byzantinischer Herrschaft blieb. Das Land rund um Sardes wurde im 13. Jahrhundert häufig durch Christen und Türken verwüstet. Bald nach 1301 überrannten die Seldschuken das Hermos- und [[Kleiner Mäander|Kaystrostal]] und 1306 wurde ihnen ein Fort auf der Zitadelle von Sardes vertraglich zugesprochen. Der Niedergang der Stadt setzte sich fort bis zu ihrer Eroberung (und wahrscheinlichen Zerstörung) 1402 durch [[Timur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert und Neubeginn ===&lt;br /&gt;
Bis zum 19. Jahrhundert lag Sardes wüst und hauptsächlich Gebäude der römischen Zeit waren sichtbar. Seit 1958 unterstützen die [[Harvard University|Harvard-]] und die [[Cornell University|Cornell-Universität]] jährliche [[Archäologie|archäologische]] [[Expedition]]en nach Sardes.&lt;br /&gt;
Die heutige Ruinenstadt lässt durch ihre teilweise erfolgte [[Restaurierung]] die alte Pracht erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 wurde die Stätte vom preußischen Konsul in [[Izmir|Smyrna]], [[Ludwig Spiegelthal]], besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, vom 25. November 1852, S. 282&amp;lt;!-- Nr. 3295?--&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegelthal 1853.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer anderen Gelegenheit im Mai des folgenden Jahres war auch [[Ulrich von Behr-Negendank|Baron Ulrich von Behr-Negendank]] anwesend, der mit Spiegelthal „eine gründliche Untersuchung dieser wichtigen Gegend“ vornahm.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Archäologische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Rubrik „Denkmäler und Forschungen“, Nr. 60 vom Dezember 1853, Sp. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Olfers 1859, insbesondere S. 541 und 553.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1914 wurde in Sardes unter der Leitung des amerikanischen Archäologen [[Howard Crosby Butler]] von der [[Princeton University]] gegraben. Der mit Butler und der Princeton University verbundene deutsche Orientalist [[Enno Littmann]] übernahm 1913 die Aufgabe, die bis dahin entdeckten [[Lydische Sprache|lydischen Inschriften]] zu entziffern. Bei den Grabungen wurden der Tempel der Artemis sowie mehr als 1000 lydische Gräber freigelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ekrem Akurgal]]: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Civilisations and Ruins of Turkey.&amp;#039;&amp;#039; Istanbul 1969, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] beendete 1914 diese Unternehmung. Nachdem Butler 1922 die Arbeiten in Sardes wieder aufgenommen hatte, mussten sie im selben Jahr aufgrund seines unerwarteten Todes wieder eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab 1958 wird dort wieder von der amerikanischen Harvard-Universität gegraben. Sehenswert sind nördlich der heutigen Hauptstraße das rekonstruierte [[Gymnasion]] aus dem 3. Jahrhundert, daneben die reich mit Fußbodenmosaiken und [[Intarsie]]n an den Wänden ausgestattete [[Synagoge von Sardes]], vermutlich aus der gleichen Zeit. An deren Längsseite liegen Reste von Wohn- und Geschäftshäusern. Auf der südlichen Straßenseite steht der Artemistempel, erbaut vom 4. bis 2. Jahrhundert v. Chr., der in seinen geplanten Ausmaßen an die Tempel von [[Ephesos]] und [[Didyma]] heranreichen sollte, jedoch nie vollendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult der Kybele muss für die Hüttenleute in der Metallurgie von Sardes von zentraler Bedeutung gewesen sein, denn [[George M. A. Hanfmann]] entdeckte ihren Altar inmitten eines Geländes, auf dem Gold, Silber und Antimonerze ausgeschmolzen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;George Hanfmann: &amp;#039;&amp;#039;Sardis from Prehistoric to Roman times: Results of the archaeological exploration of Sardis, 1958–1975&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge Mass. 1983, ISBN 0-674-78925-3, S. 34–41 und Fig. 45–58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Bruchstücken von Tiegeln wurden Rückstände von Gold nachgewiesen und Scherben waren teils blau mit Antimonoxyd verglast. Entdeckt wurden zudem Schmelzöfen, Schlacken, Düsen und Blasebalgrohre sowie Reste ausgetriebener Goldfolien und Seifengold.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Ramage, Paul Craddock: &amp;#039;&amp;#039;King Croesus&amp;#039; gold: excavations at Sardis and the history of gold refining&amp;#039;&amp;#039;. Archaeological exploration of Sardis, Monograph 11, London 2000, ISBN 0-674-50370-8, S. 72–94 und S. 130–132.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser archäologische Befund, dass der Kybele-Kult auch räumlich auf das engste mit dem antiken Hüttenwesen interagierte, ist montanhistorisch überaus bedeutsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gymnasium in Sardes.jpg|Gymnasion&lt;br /&gt;
 Synagoge Sardes.jpg|Synagoge&lt;br /&gt;
 Artemistempel Sardes.jpg|Artemistempel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Einwohner ==&lt;br /&gt;
* Kroisos (Krösus), der die erste [[Lydien|lydische]] Münze aus reinem [[Gold]], den [[Kroiseios]], zwischen 560 v. Chr. und 541 v. Chr. fertigen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch [[Dareikos]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Melito von Sardes]], christlicher Schriftsteller und Bischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|I A,2|2475|2478|Sardeis|[[Ludwig Bürchner]]|RE:Sardeis}}&lt;br /&gt;
* [[George M. A. Hanfmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Letters from Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge, MA 1972.&lt;br /&gt;
* George M. A. Hanfmann: &amp;#039;&amp;#039;Sardis und Lydien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1960, Nr. 6).&lt;br /&gt;
* George M. A. Hanfmann, William E. Mierse: &amp;#039;&amp;#039;Sardis from Prehistoric to Roman Times: Results of the Archaeological Exploration of Sardis 1958–1975.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge, MA 1983. [https://omphale.arthistory.wisc.edu/pdf/SPRT.pdf]&lt;br /&gt;
* Ignaz F. M. Olfers: &amp;#039;&amp;#039;Über die Lydischen Königsgräber bei Sardes und den Grabhügel des Alyattes nach dem Bericht der K. General-Consuls Spiegelthal zu Smyrna.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1859 ([https://books.google.de/books?id=VkQXAAAAYAAJ Google]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Spiegelthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Reiseausflug von Smyrna nach Sardes, den lydischen Königsgräbern, dem Sesostrisdenkmal und dem Bilde der Niobe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Ausland.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart/Tübingen 1853, S. 136–139.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archaeological Exploration of Sardis, Monographs.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 1: George E. Bates: &amp;#039;&amp;#039;Byzantine Coins.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1971.&lt;br /&gt;
** Band 2: John G. Pedley: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Literary Sources on Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1972 ([https://omphale.arthistory.wisc.edu/pdf/Sardis_M2.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
** Band 3: Roberto Gusmani: &amp;#039;&amp;#039;Neue Epichorische Schriftzeugnisse aus Sardis (1958–1971).&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1975 ([https://omphale.arthistory.wisc.edu/pdf/Sardis_M3.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
** Band 4: Clive Foss: &amp;#039;&amp;#039;Byzantine and Turkish Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1976.&lt;br /&gt;
** Band 5: Andrew Ramage: &amp;#039;&amp;#039;Lydian Houses and Architectural Terracottas.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1978.&lt;br /&gt;
** Band 6: [[Axel von Saldern]]: &amp;#039;&amp;#039;Ancient and Byzantine Glass From Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1980 ([https://omphale.arthistory.wisc.edu/pdf/Sardis_M6.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
** Band 7: T. V. Buttrey, Ann Johnston, Kenneth M. MacKenzie, Michael L. Bates: &amp;#039;&amp;#039;Greek, Roman and Islamic Coins from Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1981.&lt;br /&gt;
** Band 8: Jane C. Waldbaum: &amp;#039;&amp;#039;Metalwork from Sardis: The Finds through 1974.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1983 ([https://omphale.arthistory.wisc.edu/pdf/Sardis_M8.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
** Band 9: J. Stephens Crawford: &amp;#039;&amp;#039;The Byzantine Shops at Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1990.&lt;br /&gt;
** Babd 10: Judith Snyder Schaeffer, Nancy H. Ramage, Crawford H. Greenewalt, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Corinthian, Attic, and Lakonian Pottery from Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1997.&lt;br /&gt;
** Band 11: Andrew Ramage, [[Paul Craddock]]: &amp;#039;&amp;#039;King Croesus’ Gold: Excavations at Sardis and the History of Gold Refining.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 2000 ([https://omphale.arthistory.wisc.edu/pdf/Sardis_M11.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
** Band 12: [[Susan I. Rotroff]], Andrew Oliver: &amp;#039;&amp;#039;The Hellenistic Pottery from Sardis: The Finds Through 1994.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 2003.&lt;br /&gt;
** Band 13: Jane DeRose Evans: &amp;#039;&amp;#039;Coins from the excavations at Sardis: Their archaeological and economic contexts. Coins from the 1973 to 2013 excavations.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 2018, ISBN 978-0-674-98725-8.&lt;br /&gt;
** Band 14: [[Georg Petzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Greek and Latin inscriptions, part II. Finds from 1958 to 2017.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 2019, ISBN 978-0-674-98726-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archaeological Exploration of Sardis, Reports.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 1: George M.A. Hanfmann, Jane C. Waldbaum: &amp;#039;&amp;#039;A Survey of Sardis and the Major Monuments Outside the City Walls.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1975.&lt;br /&gt;
** Band 2: George M.A. Hanfmann, Nancy H. Ramage: &amp;#039;&amp;#039;Sculpture From Sardis: The Finds Through 1975.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1978.&lt;br /&gt;
** Band 3: Fikret K. Yegül mit Beiträgen von Mehmet C. Bolgil und Clive Foss: &amp;#039;&amp;#039;The Bath-Gymnasium Complex at Sardis.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge (MA) 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sardis|Sardes}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sardisexpedition.org/en Website zu den Ausgrabungen]&lt;br /&gt;
* [https://sardisexpedition.org/en/publications Berichte und Monographien zu den Ausgrabungen in Sardes]&lt;br /&gt;
* [http://www.pbase.com/dosseman/sardis_turkey&amp;amp;page=all Phototour]&lt;br /&gt;
* http://www.earlychristianwritings.com/melito.html&lt;br /&gt;
* [http://epigraphy.packhum.org/inscriptions/gis?region=8&amp;amp;subregion=30&amp;amp;area=Sardeis Griechische Inschriften von Sardes]&lt;br /&gt;
* [http://snible.org/coins/hn/lydia.html#Sardes Münzen von Sardes] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=38/28/45.39752/N|EW=28/1/54.12735/E|type=city|name=xxx|region=TR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike lydische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Neuen Testament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Manisa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
	</entry>
</feed>