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	<title>Saranskoje - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:01:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saranskoje&amp;diff=2315686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saranskoje&amp;diff=2315686&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T13:27:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Saranskoje&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Laukischken&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Саранское&lt;br /&gt;
|Wappen                 = &lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 54 |lat_min = 49 |lat_sec = 44&lt;br /&gt;
|lon_deg = 21 |lon_min = 14 |lon_sec = 05&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Polessk&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = &amp;lt;!--Bürgermeister--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = &lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = 1258&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = &lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Lowki (1258),&amp;lt;br&amp;gt;Laukiskin (nach 1384),&amp;lt;br&amp;gt;Laukisken (nach 1433),&amp;lt;br&amp;gt;Lawkischken (um 1540),&amp;lt;br&amp;gt;Laukiszken (nach 1820),&amp;lt;br&amp;gt;Laukischken (bis 1946)&lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|Status seit            = &lt;br /&gt;
|Fläche                 = &lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40158&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238640&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27230000055&lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saranskoje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Саранское}}, {{DeS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laukischken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Siedlung in der [[Russische Föderation|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Sie gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Polessk&amp;#039;&amp;#039; im [[Rajon Polessk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft gehören auch die Überbleibsel der Landgemeinde Bartuzsen/Bartelshöfen mit dem ehemaligen Gut Groß Wanneggen und dem ehemaligen Vorwerk Klein Mühlwalde sowie das ehemalige Vorwerk Leischkidde/Kleineichenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in der historischen Region [[Ostpreußen]], etwa acht Kilometer ostsüdöstlich der Stadt [[Polessk]] (&amp;#039;&amp;#039;Labiau&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===  Gut Adlig Laukischken ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Laukischken}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Laukischken.jpg|mini|links|Rittergut Laukischken (1932)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Саранское Замок Лаукен 3 сентября 2016 01.jpg|mini|290px|Gutshaus Laukischken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg|mini|Laukischken, ostnordöstlich von [[Königsberg i. Pr.|Königsberg]] und ostsüdöstlich der Stadt [[Labiau]], auf einer Landkarte von 1910]]&lt;br /&gt;
Bei der Teilung des [[Samland]]s wurde &amp;#039;&amp;#039;Lowki&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=56074 D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Laukischken]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1258 erstmals erwähnt. Genannt wurde eine Burg des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]], die 1525 [[Albrecht (Preußen)|Herzog Albrechts]] Jagdbude wurde. 1584 wurde sie zu einem „schönen lustigen Schlößchen“ ausgebaut.&lt;br /&gt;
Im Gutsbezirk Adlig Laukischken waren im Jahr 1910 230 Einwohner registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich |url=http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/labiau.htm |titel=Landkreis Labiau |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080120230047/http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/labiau.htm |archiv-datum=2008-01-20 |abruf=2025-12-20 |kommentar=Stand 1. Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 wurde das Gutshaus aus Anlass der Hochzeit des Besitzers [[Ludwig Meyländer genannt Rogalla von Bieberstein|Ludwig Meyländer gen. Rogalla von Bieberstein]] von den Grundmauern auf neu errichtet. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde es schwer beschädigt und danach wieder hergerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1927 hatte das Rittergut Adlig Laukischken eine Flächengröße von 631 ha, 49 ar und 71 m², und am 16. Juni 1925 hatte der Gutsbezirk 213 Einwohner.&amp;lt;ref name=Albrecht &amp;gt;Kurt Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Preussischen Statistischen  Landesamts&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Berlin 1927, S. 344–477, insbesondere S. 373, 8. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Labiau&amp;#039;&amp;#039;, Ziffer 35 ([http://books.google.com/books?id=BKgvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA373 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Adlig Laukischken in die Landgemeinde Laukischken eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ostp/labiau/laukisch.htm  &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Laukischken&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 wurde der Gutsbesitzer hingerichtet oder starb durch [[Suizid]] nach der Inhaftierung durch das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Regime. Daraufhin wurde das Anwesen von der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] übernommen. Unter anderem wirkte dort von 1941 bis 1944 der Lupinenzüchter [[Joachim Hackbarth]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde dort eine Schule eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gut Laukischken gehörte auch das Vorwerk Powangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=58762 D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Powangen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landgemeinde Laukischken  ===&lt;br /&gt;
Im südlich an das Gut Laukischken anschließenden Dorf wohnten die Familien von [[Kötter|Eigenkätnern]], [[Inste|Instleuten]] und Handwerkern. Es gab dort auch eine Windmühle. Bei der Einführung der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirke]] im Jahr 1874 wurde das Dorf als Landgemeinde Sitz eines solchen im [[Kreis Labiau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/labiau/laukisch.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Laukischken]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1892 wurde das ehemalige Vorwerk Klein Wanneggen in die Landgemeinde Laukischken eingegliedert. Im Jahr 1910 waren in der Landgemeinde 416 Einwohner registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich |url=http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/labiau.htm |titel=Landkreis Labiau |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080120230047/http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/labiau.htm |archiv-datum=2008-01-20 |abruf=2025-12-20 |kommentar=Stand 1. Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1928 wurden die Gutsbezirke Adlig Laukischken (s. o.) und Adlig Paddeim (s. u.) in die Landgemeinde Laukischken eingegliedert. In der so erweiterten Landgemeinde belief sich die Einwohnerzahl im Jahr 1933 auf 725 und im Jahr 1939 auf 826.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=labiau.html|name=Landkreis Labiau (russ. Polessk)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gut (Adlig) Paddeim ===&lt;br /&gt;
Das Gut Paddeim wurde 1336 das erste Mal erwähnt und besaß einen großen Park.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=49196 D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Paddeim]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gutsbezirk (Adlig) Paddeim wurde 1874 in den Amtsbezirk Laukischken eingegliedert. Im Jahr 1910 gab es dort 215 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot; /&amp;gt; 1928 kam der Gutsbezirk zur Landgemeinde Laukischken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Leischkidde/Kleineichenberg ====&lt;br /&gt;
Leischkidde war ein Vorwerk zum Gut (Adlig) Paddeim (s. o.). 1928 wurde es in die Landgemeinde Eichenberg (nicht mehr existent) eingegliedert und dort im Jahr 1938 in Kleineichenberg umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bartuszen/Bartuschen (Bartelshöfen) ===&lt;br /&gt;
Das um 1443 gegründete Dorf &amp;#039;&amp;#039;Bartuszen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=49963 D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Bartelshöfen]&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand vor 1945 aus ein paar großen und kleinen Höfen und einer [[Windmühle]]. Im Jahre 1874 wurde die Landgemeinde in den neu errichteten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Laukischken eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1910 waren hier 76 Einwohner registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1928 wurden die Gutsbezirke Groß Wanneggen und Groß Mühlwalde (gehörte nach 1945 mit zu Nowodworki, heute nicht mehr existent) mit dem Vorwerk Klein Mühlwalde in die Landgemeinde Bartuszen eingegliedert. In der so erweiterten Landgemeinde belief sich die Einwohnerzahl im Jahr 1933 auf 122 und betrug 1939 – nachdem der Ort 1936 in „Bartuschen“ und 1938 in „Bartelshöfen“ umbenannt worden war – noch 107.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saranskoje ===&lt;br /&gt;
In Kriegsfolge kam Laukischken 1945 mit dem nördlichen [[Ostpreußen]] zur [[Sowjetunion]]. Im Jahr 1947 erhielt der Ort die russische Bezeichnung „Saranskoje“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Juni&amp;quot;&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde der Ort Sitz eines Dorfsowjets im [[Rajon Polessk]]. Laut den verfügbaren Karten wurden in Saranskoje auch die Landgemeinde Bartuzsen/Bartelshöfen mit dem Gut Groß Wanneggen und dem Vorwerk Klein Mühlwalde sowie das Vorwerk Leischkidde/Kleineichenberg mit einbezogen. Von 2008 bis 2016 war Saranskoje Namensgeber einer Landgemeinde, deren Sitz sich aber in [[Sosnowka (Kaliningrad, Polessk)|Sosnowka]] befand. Seither gehört der Ort zum Stadtkreis Polessk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Laukischken (1874–1945) ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1874 und 1945 bestand der Amtsbezirk Laukischken, der anfangs aus zwölf [[Preußische Landgemeindeordnung|Landgemeinden]] (LG) bzw. [[Gutsbezirk]]en (GB) bestand:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name || Änderungsname&amp;lt;br&amp;gt;1938–1946 || Russischer &amp;lt;br&amp;gt;Name || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adlig Laukischken (GB) || || ||&amp;lt;small&amp;gt;1928 in die LG Laukischken eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bartuszen (LG),&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1936–1938: Bartuschen&amp;lt;/small&amp;gt; || Bartelshöfen ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Groß Mühlwalde (GB) || || || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die LG Bartuszen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Groß Wannegen (GB) || || || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die LG Bartuszen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iljitschowo (Kaliningrad, Polessk)|Kelladen]] (LG) || Waldwinkel || Iljitschowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klein Wannegen (GB) || || || &amp;lt;small&amp;gt;1892 in die LG Laukischken eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laukischken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (LG) || || Saranskoje ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lomonossowka (Kaliningrad)|Meyerhof]] (GB) || || Lomonossowka || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die LG Schelecken eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Paddeim (GB) || || || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die LG Laukischken eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lomonossowka (Kaliningrad)|Permauern]] (LG) || Mauern || Lomonossowka ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scholochowo (Kaliningrad, Polessk)|Schelecken]] (GB) || Schlicken || Scholochowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Szerszantinnen, (LG)&amp;lt;br&amp;gt;1936–1938: Scherschantinnen || Kleinwaldwinkel || || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die LG Kelladen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab 1935:&amp;lt;br&amp;gt; [[Sapowedniki|Lucknojen]] (LG) || Neuenrode || Sapowedniki || &amp;lt;small&amp;gt;bis 1935 dem Amtsbezirk Pfeil zugehörig&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1945 bildeten noch fünf Gemeinden den Amtsbezirk Laukischken: Bartelshöfen, Mauern, Neuenrode, Schlicken und Waldwinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saranski selski Sowet/okrug 1947–2008 ===&lt;br /&gt;
Der Dorfsowjet &amp;#039;&amp;#039;Saranski selski Sowet&amp;#039;&amp;#039; (ru. Саранский сельский Совет) wurde im Juni 1947 eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Juni&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1954 wurde offenbar ein Teil des [[Iljitschowo (Kaliningrad, Polessk)|Iljitschowski selski Sowet]] und im Jahr 1961 weitgehend der [[Nowaja Derewnja|Nowoderewenski selski Sowet]] angeschlossen. Nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]] bestand die Verwaltungseinheit als Dorfbezirk &amp;#039;&amp;#039;Saranski selski okrug&amp;#039;&amp;#039; (ru. Саранский сельский округ). Im Jahr 2008 wurden die verbliebenen Orte des Dorfbezirks mit der Ausnahme von [[Belomorskoje]], das in die Landgemeinde [[Golowkino|Golowinskoje selskoje posselenije]] gelangte, in die neu gebildete Landgemeinde Saranskoje selskoje posselenije übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortsname || Name bis 1947/50 || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Belomorskoje]] (Беломорское) || Groß Friedrichsgraben I, &amp;lt;small&amp;gt;seit 1918:&amp;lt;/small&amp;gt; Hindenburg || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowoderewenski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dalneje (Дальнее) || Pettkuhnen || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowoderewenski eingeordnet. Er wurde vor 1988 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geroiskoje (Геройское) || Neu Gertlauken || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowoderewenski eingeordnet. Er wurde vermutlich vor 1988 an den Ort Nowaja Derewnja angeschlossen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grigorjewka (Kaliningrad)|Grigorjewka]] (Григорьевка) || Sprindlack, Groß Balzerischken, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Balzershof“, Groß Birkenfelde und (Adlig) Rathswalde&amp;lt;ref&amp;gt;Im Umbenennungserlass heißt es &amp;quot;Rastfals&amp;quot;, was im offiziellen Ortsverzeichnis von 1976 als Rathsgrenz gedeutet wurde, zumal &amp;quot;Ratswalde&amp;quot; im Umbenennungserlass für Isobilnoje auftaucht. Auf den bekannten Karten ist die Ortsstelle (Adlig) Rathswalde aber mit Grigorjewka bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowoderewenski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iljitschowo (Kaliningrad, Polessk)|Iljitschowo]] (Ильичёво) || Kelladen, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Waldwinkel“ || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst der Verwaltungssitz des Dorfsowjets Iljitschowski.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Isobilnoje (Kaliningrad)|Isobilnoje]] (Изобильное) || Dedawe, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Deimehöh“, Klein Fließ, und (Adlig) Rathswalde&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Grigorjewka&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowoderewenski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Krasny Bor (Kaliningrad, Polessk)|Krasny Bor]] (Красный Бор) || Krakau, (Klein) Steindorf&amp;lt;ref&amp;gt;vermutlich der südliche Ortsteil&amp;lt;/ref&amp;gt;, Peremtienen, Skrusdienen&amp;lt;ref&amp;gt;vermutlich der östliche Ortsteil&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Steinrode“, und Müllershorst [Fh.]&amp;lt;ref&amp;gt;wurde nicht umbenannt&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowoderewenski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lomonossowka (Kaliningrad)|Lomonossowka]] (Ломоносовка) || Permauern, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Mauern“, und Meyerhof || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Iljitschowski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marxowo]] (Марксово) || (Groß) Steindorf, (Klein) Steindorf&amp;lt;ref&amp;gt;vermutlich der nördliche Ortsteil&amp;lt;/ref&amp;gt;, Skrusdienen&amp;lt;ref&amp;gt;vermutlich der westliche Ortsteil&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Steinrode“, und Steingrenz || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meschdulessje (Kaliningrad, Polessk)|Meschdulessje]] (Междулесье) || Kukers, Jodeiken und Knäblacken || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowoderewenski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nowaja Derewnja]] (Новая Деревня) || Alt Gertlauken || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst der Verwaltungssitz des Dorfsowjets Nowoderewenski.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sapowedniki]] (Зaповедники) || Lucknojen, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Neuenrode“ || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Iljitschowski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saranskoje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Саранское) || Laukischken || &amp;lt;small&amp;gt;Verwaltungssitz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scholochowo (Kaliningrad, Polessk)|Scholochowo]] (Шолохово) || Schelecken, &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945:&amp;lt;/small&amp;gt; „Schlicken“ || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Iljitschowski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr 1947 umbenannte Ort [[Petino (Kaliningrad)|Petino]] &amp;#039;&amp;#039;(Klein Rudlauken/zu Jorksdorf, Perdollen und Groß Rudlauken/Rotenfeld)&amp;#039;&amp;#039;, der zunächst ebenfalls in den Saranski selski Sowet eingeordnet worden war, kam dann (vor 1975) aber zum [[Sosnowka (Kaliningrad, Polessk)|Sosnowski selski Sowet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saranskoje selskoje posselenije 2008–2016 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rajon Polessk lat.png|mini|Lage der Landgemeinde Saranskoje selskoje posselenije innerhalb des Rajons Polessk]]&lt;br /&gt;
Die Landgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Saranskoje selskoje posselenije&amp;#039;&amp;#039; (ru. Саранское сельское поселение) wurde im Jahre 2008 eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch das Закон Калининградской области от 30 июня 2008 г. № 260 «Об организации местного самоуправления на территории муниципального образования &amp;quot;Полесский городской округ&amp;quot;» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 30. Juni 2008, Nr. 260: Über die Organisation der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der munizipalen Bildung &amp;quot;Stadtkreis Polessk&amp;quot;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verwaltungssitz der Gemeinde befand sich allerdings in [[Sosnowka (Kaliningrad, Polessk)|Sosnowka]]. Der Gemeinde gehörten 17 Siedlungen an, die sich vorher in den Dorfbezirken Saranski selski okrug und Sosnowski selski okrug befanden. In der Gemeinde lebten mehr als 4.000 Menschen. Die westliche Grenze bildete die [[Deima|Deime]] (russisch: deima). Im Jahr 2017 ging die Gemeinde im neu gebildeten [[Rajon Polessk|Stadtkreis Polessk]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortsname || Einwohner &amp;lt;br /&amp;gt;(2011)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://polessk.gov39.ru/attachments/065_%D0%9F%D0%90%D0%A1%D0%9F%D0%9E%D0%A0%D0%A2%20%D0%9C%D0%9E%20%D0%A1%D0%B0%D1%80%D0%B0%D0%BD%D1%81%D0%BA%D0%BE%D0%B5%20%D0%A1%D0%9F.doc Rechenschaftsbericht auf http://polessk.gov39.ru] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 618&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; || deutscher Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berjosowka (Kaliningrad, Polessk)|Berjosowka]] (Берëзовка) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 102 || Burgsdorf, Geidlauken/Heiligenhain, Friedrichsfelde, Petruschkehmen/Kleinburgsdorf und Schönwalde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bogatowo (Kaliningrad, Polessk)|Bogatowo]] (Богатово) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 138 || Szargillen/Eichenrode&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fewralskoje (Kaliningrad, Polessk)|Fewralskoje]] (Февральское) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 469 || Groß Kirschnakeim/Kirschkeim und Klein Kirschnakeim/Kleinschanzkrug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grigorjewka (Kaliningrad)|Grigorjewka]] (Григорьевка) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 19 || Sprindlack und Rathswalde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iljitschowo (Kaliningrad, Polessk)|Iljitschowo]] (Ильичёво) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 290 || Kelladden/Waldwinkel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Isobilnoje (Kaliningrad)|Isobilnoje]] (Изобильное) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 150 || Dedawe/Deimehöh und Klein Fließ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jelnikowo (Kaliningrad)|Jelnikowo]] (Ельниково) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 79 || Neu Kirschnabeck/Kleinhirschdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Krasny Bor (Kaliningrad, Polessk)|Krasny Bor]] (Красный Бор) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 165 || Krakau, (Klein) Steindorf&amp;lt;ref&amp;gt;südlicher Teil&amp;lt;/ref&amp;gt;, Peremtienen und Müllershorst [Fh.]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lomonossowka (Kaliningrad)|Lomonossowka]] (Ломоносовка) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 173 || Permauern/Mauern und Meyerhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marxowo]] (Марксово) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 73 || (Groß) Steindorf, (Klein) Steindorf&amp;lt;ref&amp;gt;nördlicher Teil&amp;lt;/ref&amp;gt;, Skrusdienen/Steinrode und Steingrenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meschdulessje (Kaliningrad, Polessk)|Meschdulessje]] (Междулесье) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 50 || Kukers und Jodeiken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nowaja Derewnja]] (Новая Деревня) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 543 || (Alt und Neu) Gertlauken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Petino (Kaliningrad)|Petino]] (Петино) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 92 || Groß Rudlauken/Rotenfeld, Perdollen und Jorksdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sapowedniki]] (Заповедники) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25 || Luknojen/Neuenrode&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saranskoje (Саранское) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1089 || Laukischken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scholochowo (Kaliningrad, Polessk)|Scholochowo]] (Шолохово) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 113 || Schelecken/Schlicken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sosnowka (Kaliningrad, Polessk)|Sosnowka]] (Сосновка) ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 888 || Groß Baum&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche Laukischken}}&lt;br /&gt;
[[File:Бывшая кирха Лаукен.jpg|mini|Ehemalige Kirche Laukischken]]&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
In Ersatz einer im Jahre 1607 errichteten Holzkapelle wurde in den Jahren 1809 bis 1812 in Laukischken das heute noch erhaltene Kirchengebäude errichtet. Es handelt sich um ein neugotisches Bauwerk mit einem ursprünglich an der Westseite angesetzten Turm. Die Kirche wurde 1914 bei den Kriegshandlungen schwer beschädigt, ein Wiederaufbau (ohne den Turm, lediglich ein Dachaufsatz) erfolgte in den Jahren 1920 bis 1924. Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand das Gebäude unbeschadet, wurde jedoch in der Folgezeit bis heute zweckentfremdet und als Kulturhalle sowie Diskothek genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Pfarrhaus, in dem die als [[Ännchen von Tharau]] besungene Anna Neander als Pfarrfrau 35 Jahre lebte, wurde 1993 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Bereits in vorreformatorischer Zeit war Laukischken ein [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]]. Mit Einzug der [[Reformation]] wurden hier lutherische Geistliche tätig. Das nahezu 60 Ortschaften umfassende [[Kirchspiel]] zählte im Jahre 1925 mehr als 6.000 Gemeindeglieder. Die Pfarrei, in der zwischen 1863 und 1945 zwei Pfarrer tätig waren, gehörte bis 1945 zum [[Polessk#Kirchenkreis Labiau|Kirchenkreis Labiau]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 kam das kirchliche Leben aufgrund von [[Flucht]] und [[Vertreibung]] der einheimischen Bevölkerung sowie der restriktiven Kirchenpolitik der [[Sowjetunion]] zum Erliegen. In den 1990er Jahren entstand im Nachbardorf [[Lomonossowka (Kaliningrad)|Lomonossowka]] (&amp;#039;&amp;#039;Permauern&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Mauern)&amp;#039;&amp;#039; eine neue evangelisch-lutherische Gemeinde, in deren Einzugsbereich Saranskoje heute liegt. Sie ist eine Filialgemeinde der [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirche]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |wayback=20110829063946 |text=Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten des Ortes ==&lt;br /&gt;
In Laukischken lebte von 1641 bis 1676 Anna Neander, das [[Ännchen von Tharau]], als Frau von drei Pfarrern, die an der [[Kirche Laukischken]] amtierten und alle vor ihr starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gustav Glogau]] (1844–1895), Philosoph in Zürich, Halle und Kiel&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Meyländer genannt Rogalla von Bieberstein]] (1873–1940), preußischer Rittmeister a. D., Gutsbesitzer und Rechtsritter des Johanniterordens sowie Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
* [[Herbert W. Roesky]] (1935–2025), Chemiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Saranskoje ist zu erreichen über die östlich  der Stadt [[Polessk]] verlaufende Regionalstraße 27A-014 (ex [[R514 (Russland)|R514]]) und liegt unweit südlich deren Kreuzung mit der Regionalstraße 27A-145 (ex [[A190 (Russland)|A190]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Laukischken, Dorf und Rittergut, Kreis Labiau, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Laukischken ([https://www.meyersgaz.org/place/20031018 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adlig Paddeim, Rittergut, Kreis Labiau, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Adlig Padeim ([https://www.meyersgaz.org/place/20441078 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Adolf Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Samlandes.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1898, S. 69 ([https://books.google.de/books?id=Gf4_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA69 Google Books]).&lt;br /&gt;
* Agathon Harnoch: &amp;#039;&amp;#039;Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Nipkow, Neidenburg 1890, S. 156 ([https://books.google.de/books?id=rfW_QImIZh0C&amp;amp;pg=PA156 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saranskoe|Saranskoje}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ostp/labiau/laukisch.htm  &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Laukischken&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=33&amp;amp;stadt=08 Laukischken auf www.ostpreussen.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.prussia39.ru/geo/geo.php?id=740 Saranskoje bei prussia39.ru]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Polessk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Polessk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Landgemeinde in der Oblast Kaliningrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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