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	<title>Saranda Kolones - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:17:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saranda_Kolones&amp;diff=2070858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qwert üpoiuz: Gliederung und Verweis auf Nachfolgebau</title>
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		<updated>2025-03-12T16:39:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederung und Verweis auf Nachfolgebau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Plan of Saranda Kolones.jpg|mini|Rekonstruierter Plan der Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saranda Kolones - Bögen 3.jpg|mini|Burgruine Saranda Kolones]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarunda Colones Paphos fd.jpg|mini|Torbogen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saranda Kolones&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechische Sprache|griechisch]] Σαράντα Κολώνες = &amp;#039;40 Säulen&amp;#039;) ist ein [[Byzantinisches Reich|byzantinisches]] Kastell in der Nähe des Hafens von [[Paphos|Nea Paphos]] auf [[Zypern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen erhielt das Kastron nach den 40 monolithischen Säulen [[Römisches Reich|römischer]] Machart, die beim Bau wieder verwendet wurden. Man findet sie als Unterbau des Zugangs zum äußeren Hof der Burg, als Türschwellen, oder in bearbeitetem Zustand als Barrieren von Futterkrippen in den Stallungen. Die ursprüngliche Verwendung dieser mächtigen Säulen wird bei einem Rundgang über das Gebiet der einstigen [[Agora]] sowie an den [[in situ]] stehenden Exemplaren an der Chrysopolitissa-Kirche deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eventuell entstand die Festung zur Zeit des [[Heraklios]] (Oströmischer Kaiser von 610 bis 640). Nach der Plünderung durch die [[Araber]] und dem zwischen [[Justinian II.]] und dem [[Kalif]]en [[Abd al-Malik (Umayyaden)|Abd al Malik]] im Jahre 688 geschlossenen Vertrag über die Entmilitarisierung Zyperns stand die Burg lange Zeit leer. Nach der Rückeroberung der Insel durch die Byzantiner im 10. Jahrhundert, genauer nachdem [[Alexios I. (Byzanz)|Alexios I.]] um 1100 Maßnahmen zur Sicherung der Insel ergriffen hatte, wurde Saranta Kolones wieder genutzt. Als im Jahre 1191 die [[Dritter Kreuzzug|Kreuzfahrer]] unter [[Richard Löwenherz]] die Insel einnahmen, wurde ihnen von der byzantinischen Garnison das „Castellum quod dicitur Baffes“ übergeben. Unter [[Kreuzfahrerstaaten|fränkischer]] Herrschaft wurden einige bauliche Veränderungen vorgenommen, deren Bestand durch ein [[Erdbeben auf Zypern 1222|Erdbeben im Jahre 1222]] ein Ende gesetzt wurde, wodurch das Kastron der Verwendung als [[Steinbruch]] zufiel. Als Ersatz wurde Mitte des gleichen Jahrhunderts rund 600&amp;amp;nbsp;m südwestlich das [[Kastell Paphos|Kastell am Hafen]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Integrated Investigation of Built Heritage Monuments: The Case Study of Paphos Harbour Castle, Cyprus |Autor=Vasiliki Lysandrou, Athos Agapiou, Manolis Ioannides, Nikolaos Kantiranis, Eleftherios Charalambous, Diofantos Hadjimitsis |Sammelwerk=Heritage |Band=1 |Nummer=1 |Datum=2018-03-14 |Seiten=1–14 |Sprache=en |DOI=10.3390/heritage1010001 |Online=https://www.mdpi.com/2571-9408/1/1/1/pdf?version=1532079470}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgrabungen des Jahres 1983 lassen eine zweite Vermutung über das Entstehungsdatum zu. Danach wäre das bekannte byzantinische phrourion: (= Festung) oder castellum möglicherweise an ganz anderer Stelle zu suchen. [[Keramik]]- und [[Münze|Münzfunde]] legen nahe, dass Saranta Kolones zur Zeit des [[Haus Lusignan|Hauses Lusignan]], also nach 1191, entstanden ist. Gestützt wird diese Annahme durch die Tatsache, dass der Plan von Saranta Kolones in kleinerem Maßstab die über dem [[Jordan]]tal gelegene [[Burg Belvoir]] aus dem späten 12. Jahrhundert widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Man betritt die Anlage über die Zugangsrampe, die die etwa drei Meter starke Außenmauer südlich des Nordwestturmes durchschneidet und gelangt man in die mit 70 m Seitenlänge annähernd quadratische äußere Burg. Ihr äußerer Mauerring verfügt über acht verschieden geformte Bastionen mit Schießscharten. Der Zugang zur Mauer befand sich im mittleren Turm der Ostflanke. Die Ausfalltore im äußeren Mauerring führten in den Burggraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schema des äußeren Mauerringes wiederholt sich bei der Innenburg. Einem Quadrat von etwa 35 m Seitenlänge schließen sich an den Ecken vier mächtige rechteckige Turmgrundmauern an. Der Eingang zur Innenburg liegt in einem hufeisenförmigen Torbau an der Ostseite. Diese nach Osten gerichtete [[Apsis]] legt das Vorhandensein einer Burgkapelle in diesem Abschnitt nahe. An den Torbau schließt ein Gebäudegeviert um einen Innenhof an. Im Durchgang zum Innenhof, südlich desselben sowie im jenseits des Hofes gelegenen Gebäudekomplex weisen Futterkrippen auf Stallungen. Nördlich des Durchganges befinden sich Reste einer runden Pflasterung, die auf eine Göpel-Mühle deuten. Zum Hof hin ruhte das innere Mauerngeviert auf sechs Pylonen. In dreien war eine doppelte Latrine eingebaut. Zwischen dem südwestlichen und dem nächstfolgenden Pylon konnte eine Bogenwölbung rekonstruiert werden. Danach verfügten die unteren Räumlichkeiten über Tonnengewölbe, die durch gurtbogenartige Vorlagen gegliedert wurden. Neben dem Bogen im Innenhof befindet sich die Treppe, zum nicht rekonstruierbaren Obergeschoss. Auf der nördlichen Seite des Hofes, sowie aus der Nordwestecke des Gebäudes führt eine Treppe zu einer als Dampfbad bezeichneten Einrichtung, die aber auch der Zuckergewinnung gedient haben könnte. Ein in diesem Bereich gefundenes Melassegefäß deutet auf Zuckerzubereitung schon vor dem Jahre 1222 hin. Der Raum unter dem Westflügel wird teilweise von einer [[Zisterne]] eingenommen. Eine weitere, außerhalb der Innenburg liegende Zisterne war über eine Treppe in der Südwestecke des Westflügels zugänglich. Der Wasserversorgung dienten außerdem mehrere Brunnenschächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Festungen auf Zypern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arthur H. S. Megaw]]: &amp;#039;&amp;#039;Excavations at Saranda Kolones, Paphos: Preliminary Report on the 1966–67 and 1970–71 Seasons.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Report of the Department of Antiquities, Cyprus.&amp;#039;&amp;#039; 1971, S. 117–146.&lt;br /&gt;
* Arthur H. S. Megaw: &amp;#039;&amp;#039;Supplementary Excavations on a Castle Site at Paphos, Cyprus, 1970–1971.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dumbarton Oaks Papers.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, 1972, S. 322–343&lt;br /&gt;
* Arthur H. S. Megaw: &amp;#039;&amp;#039;Saranda Kolones.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Report of the Department of Antiquities, Cyprus.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S. 210–216.&lt;br /&gt;
* Arthur H. S. Megaw: &amp;#039;&amp;#039;Saranda Kolones: Ceramic Evidence for the Construction Date.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Report of the Department of Antiquities, Cyprus.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S. 333–340.&lt;br /&gt;
* Arthur H. S. Megaw, [[John W. Hayes]]: &amp;#039;&amp;#039;Hellenistic and Roman Pottery Deposits from the ‚Saranda Kolones‘ Castle Site at Paphos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Annual of the British School at Athens]].&amp;#039;&amp;#039; Band 98, 2003, S. 447–516 &lt;br /&gt;
* John Rosser: &amp;#039;&amp;#039;Excavations at Saranda Kolones, Paphos, Cyprus, 1981-1983.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dumbarton Oaks Papers.&amp;#039;&amp;#039; Band 39, 1985, S. 81–97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saranda Kolones}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=34.75759|EW=32.40969|type=landmark|region=CY-05}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in der Republik Zypern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Paphos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qwert üpoiuz</name></author>
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