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	<title>Sara Levy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:47:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sara_Levy&amp;diff=1700906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: doppeltes Leerzeichen entf</title>
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		<updated>2026-03-14T21:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppeltes Leerzeichen entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für weitere Personen ähnlichen Namens siehe [[Sarah Levy]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sara Itzig Levy Anton Graff.jpg|mini|Zeichnung von [[Anton Graff]] (1786)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sara Levy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sara Itzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[19. Juni]] [[1761]] in [[Berlin]]; gestorben [[11. Mai]] [[1854]] in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Wilhelmy: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert. (1780–1914)&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Band 73). Berlin u. a. 1989, ISBN 3-11-011891-2, [http://www.sophie-drinker-institut.de/cms/index.php/levy-sara S.&amp;amp;nbsp;719] (zugleich: Universität Münster, Dissertation, 1987).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche [[Cembalo|Cembalistin]], [[Mäzen]]in und Musikaliensammlerin. Ihr Salon war der Treffpunkt der bedeutendsten Musiker und Gelehrten Berlins, und sie ist vor allem auch als [[Philanthrop]]in bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sara Itzig war das zehnte von fünfzehn Kindern des vermögenden jüdisch-preußischen [[Hoffaktor]]s und Bankiers [[Daniel Itzig]] und der Mariane (Miriam), geb. Wulff, zudem die Schwester von [[Fanny von Arnstein]], [[Cäcilie von Eskeles]] (Zippora Wulff) und [[Bella Salomon]], der Großmutter [[Fanny Hensel]]s und [[Felix Mendelssohn Bartholdy]]s. Sie war eine hochbegabte [[Cembalist]]in, Lieblingsschülerin [[Wilhelm Friedemann Bach]]s von 1774 bis 1784 sowie von [[Moses Mendelssohn]] und nach ihrer Heirat mit dem Bankier [[Samuel Salomon Levy]] (1760–1806) im Jahre 1783 eine Verehrerin und Patronin [[Carl Philipp Emanuel Bach]]s. Sie unterstützte seine Witwe und [[Subskription|subskribierte]] zusammen mit dreien ihrer Brüder alle seine gedruckten Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Abraham Mendelssohn Bartholdy]], der Gatte ihrer Nichte [[Lea Mendelssohn Bartholdy|Lea]], kannte [[Carl Friedrich Zelter]] seit seiner Kindheit, da dieser im Hause seines Vaters Moses Mendelssohn verkehrte. Sara Levy drang darauf, dass Zelter der Lehrer von Abrahams älteren Kindern, Fanny und Felix, wurde. Von ihr erhielt Zelter manche wertvollen Handschriften von Kompositionen der [[Familie Bach|Bach-Familie]] zum Geschenk. Zudem hat sie in ihrem Testament ihre umfangreiche und kostbare, aus Handschriften und Erstdrucken bestehende Musikbibliothek der [[Sing-Akademie zu Berlin|Singakademie]] vermacht. 1854, unmittelbar nach ihrem Tod, wurden diese Schätze aus Geldnot an die [[Berliner Staatsbibliothek]] für einen Schleuderpreis verkauft. Aber schon zu Lebzeiten hatte sie der Singakademie große Teile ihrer Notensammlung zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Salon verkehrten die bedeutendsten Musiker und Gelehrten Berlins, darunter [[Friedrich Schleiermacher]], [[August Adolph von Hennings]], [[Heinrich Steffens]] und [[Bettina von Arnim]]. Bei den Soireen in ihrem Salon wurde die Musik [[Johann Sebastian Bach]]s gepflegt, die in jenen Jahren nicht mehr modern war. Sie selbst saß dabei am Flügel und spielte, von einem Orchester begleitet, nur Werke der Familie Bach.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Wilhelmy-Dollinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Salons. Mit historisch-literarischen Spaziergängen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin u. a. 2000, ISBN 3-11-016414-0, [http://www.sophie-drinker-institut.de/cms/index.php/levy-sara S.&amp;amp;nbsp;147].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sara Levy wird von ihren Zeitgenossen, unter anderem [[Louis Pierre Edouard Bignon]], dem Gesandten [[Napoleon]]s, als hochgebildete, charakterfeste und überaus wohltätige Frau geschildert. Sie setzte sich für die Berliner Waisenhäuser ein und vermachte diesen nach ihrem Tod 20.000 Taler. Anders als die meisten ihrer Verwandten, die zum [[Christentum]] konvertierten, blieb sie dem jüdischen Glauben zeit ihres Lebens treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik und Philosophie bildeten ihre Hauptinteressen. Sie hatte keine Kinder, kümmerte sich jedoch um einige ihrer Neffen und Nichten, darunter, neben den Mendelssohn-Kindern, um den späteren Juristen [[Julius Eduard Hitzig]] und den Münzsammler [[Benoni Friedländer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bach-Archiv Leipzig, Internationale Mendelsohn-Stiftung (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;„Bach-Kultus“ in Berlin um 1800. Sara Levy und ihr musikalisch-literarischer Salon&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zur Ausstellung im Gartenhaus des Mendelssohn-Hauses Leipzig vom 30. Oktober bis 15. Dezember 2002), Leipzig 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Martina Bick]]: &amp;#039;&amp;#039;Musikerinnen der Familie Mendelssohn&amp;#039;&amp;#039; (= Reihe Jüdische Miniaturen, Band 202), Berlin 2017.&lt;br /&gt;
* Rebecca Cypess, Nancy Sinkoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sara Levy&amp;#039;s World: Gender, Judaism, and the Bach Tradition in Enlightenment Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Woodbridge 2018.&lt;br /&gt;
* Petra Wilhelmy-Dollinger: „Emanzipation durch Geselligkeit: Die Salons jüdischer Frauen in Berlin zwischen 1780 und 1830“. In: Marianne Awerbuch und Stefi Jersch-Wenzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bild und Selbstbild der Juden Berlins zwischen Aufklärung und Romantik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992, S.&amp;amp;nbsp;21–138.&lt;br /&gt;
* Petra Wilhelmy-Dollinger: „Musikalische Salons in Berlin 1815–1840“. In: Hans-Günter Klein (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Musikveranstaltungen bei den Mendelssohns – Ein musikalischer Salon?&amp;#039;&amp;#039; Die Referate des Symposions am 2. September 2006 in Leipzig (=&amp;amp;nbsp;Leipzig – Musik und Stadt – Studien und Dokumente, Band 2). Leipzig 2006, S.&amp;amp;nbsp;17–34.&lt;br /&gt;
* Peter Wollny: &amp;#039;&amp;#039;„Ein förmlicher Sebastian und Philipp Emanuel Bach-Kultus“. Sara Levy und ihr musikalisches Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Dokumentensammlung zur musikalischen Familiengeschichte der Vorfahren von Felix Mendelssohn Bartholdy (= Beiträge zur Geschichte der Bach-Rezeption, Band 2). Wiesbaden, Leipzig, Paris, 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Peter Wollny|Lemma=Levy, Sara|Band=P11|SpalteVon=44|SpalteBis=45|ID=|Kommentar=}}.&lt;br /&gt;
* [[Peter Wollny]]: „‚Ein förmlicher Sebastian und Philipp Emanuel Bach-Kultus‘. Sara Levy, geb. Itzig und ihr musikalisch-literarischer Salon“. In: [[Anselm Gerhard]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musik und Ästhetik im Berlin Moses Mendelssohns&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Wolfenbütteler Studien zur Aufklärung, Band 25). Tübingen 1999, ISBN 3-484-17525-7, S.&amp;amp;nbsp;217–255.&lt;br /&gt;
* Peter Wollny: „Sara Levy and the Making of Musical Taste in Berlin“. In: &amp;#039;&amp;#039;The Musical Quarterly&amp;#039;&amp;#039; Vol. 77, No. 4 (1993), S.&amp;amp;nbsp;651–688.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124505937|TEXT=Werke von}}&lt;br /&gt;
* Cornelia Bartsch: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Sara_Levy.html Artikel „Sara Levy“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 14. März 2018.&lt;br /&gt;
* Hanna Bergmann und Freia Hoffmann: [https://www.sophie-drinker-institut.de/levy-sara Artikel „Levy, Sara, geb. Itzig“]. In: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Online-Lexikon des Sophie Drinker Instituts, hrsg. von Freia Hoffmann, 2007/2022.&lt;br /&gt;
* Hildegard Schulte: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/levy108.html &amp;#039;&amp;#039;11.05.1854 - Todestag der Cembalistin Sara Levy&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 11. Mai 2014. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124505937|LCCN=nb/2011/1449|VIAF=98005420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Levy, Sara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cembalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salonnière (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1761]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Levy, Sara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Itzig, Sara (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Cembalistin, Mäzenin und Musikaliensammlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1761&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1854&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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