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	<title>Sara Frenkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mommpie: EN</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sara Frenkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. November]] [[1922]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volkswagen-newsroom.com/de/pressemitteilungen/volkswagen-gratuliert-sara-frenkel-bass-zum-100-geburtstag-15303 Volkswagen gratuliert Sara Frenkel-Bass zum 100. Geburtstag ]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Lublin]], [[Polen]]; geboren als &amp;#039;&amp;#039;Sara Bass&amp;#039;&amp;#039;; häufig auch &amp;#039;&amp;#039;Sara Frenkel-Bass&amp;#039;&amp;#039;) ist eine jüdische Polin und ehemalige [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiterin]] in Deutschland, die sich bis heute für das Gedenken an damals umgekommene Kinder von Zwangsarbeiterinnen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sara Bass wurde 1922 in Lublin geboren. Ihr Vater Moshe Bass war Schneider, ihre Mutter Hensche Hausfrau. Während des Zweiten Weltkriegs floh sie mit ihrer Schwester Lea vor der deutschen [[Wehrmacht]] Richtung Westen. Ihr Bruder Chaim starb in einem Konzentrationslager. Sie benutzte gefälschte Personalpapiere, die mit Hilfe eines polnischen Priesters auf einen polnisch klingenden Namen ausgestellt waren, um ihre jüdische Abstammung zu verbergen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sara&amp;quot;&amp;gt;[https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=ztAWAQAAIAAJ&amp;amp;q=Frenkel Moshe Shen, Julie Nicholson, Sara Frenkel, Sally Perel: &amp;#039;&amp;#039;Überleben in Angst: Vier Juden berichten über ihre Zeit im Volkswagen-Werk in den Jahren 1943 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039;] Heel, Königswinter 2005, ISBN 978-3-93511-221-5&amp;lt;/ref&amp;gt; 1943 bis 1945 arbeitete sie im [[Volkswagenwerk Wolfsburg|Volkswagenwerk]] im heutigen [[Wolfsburg]]. Sie war in der „[[Ausländerkinder-Pflegestätte]]“ des VW-Werkes im Schachtweg als Krankenschwester angestellt, wo die neugeborenen Kinder der Zwangsarbeiterinnen untergebracht waren. Die hygienischen Bedingungen waren schlecht; rund 35 Kinder starben. Im Juni 1944 wurden die Kinder in das [[Kinderlager Rühen]] gebracht. Bass weigerte sich wegen der ebenso katastrophalen Zustände, dort zu arbeiten, besuchte aber trotz des langen Fußmarsches regelmäßig das etwa einjährige Kind Sofia Gladica. Fast alle Kinder starben, auch Sofia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sara&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Kriegsende heiratete sie Manfred Frenkel (1920 – 1993). 1946 kam ihr Sohn Chaim zur Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sara&amp;quot; /&amp;gt; 1947 gründete das Ehepaar ein Juweliergeschäft in [[Braunschweig]], 1949 emigrierten sie nach [[Israel]]. 1959 zogen sie nach [[Belgien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stolpersteine-fuer-braunschweig.de/namen/frenkel-2/ Stolpersteine für Braunschweig], abgerufen am 6. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Sara Frenkel besuchte in den 1980er Jahren Wolfsburg und Rühen und setzte sich mit ihrem Mann für die würdevolle Gestaltung der Kindergrabstätte auf dem Rühener Friedhof ein. Auf ihre Initiative wurde dort 1988 ein Gedenkstein für die Kinder aufgestellt. In einem 2005 erschienenen Sammelband schilderte sie ihr Leben, insbesondere die Zeit von 1943 bis 1945.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sara&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde im Wolfsburger Zentrum der Sara-Frenkel-Platz mit einem Denkmal für die Wolfsburger Zwangsarbeiter in Anwesenheit Frenkels eingeweiht. 2012 wurde ein Stichweg im Stadtteil [[Tiergartenbreite]] ebenfalls in Anwesenheit Frenkels Sofia-Gladica-Weg genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.igm-bs.de/igm-bsnews/termine/termine/?tx_jwcalendar_pi1%5Beventid%5D=988&amp;amp;tx_jwcalendar_pi1%5Baction%5D=singleView&amp;amp;cHash=69a6422eab65e16eb2569dbd7e9c275d |wayback=20141110195604 |text=Bericht der IG Metall}}, abgerufen am 10. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 besuchte Frenkel erneut das Zwangsarbeiterdenkmal und die Kindergrabstätte in Rühen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.igmetall-wob.de/start/medien/bildergalerien/2014/08112014-kranzniederlegung-sara-frenkel-platz/ |wayback=20150419040028 |text=Bilderserie der IG Metall}}, abgerufen am 24. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sara Frenkel lebt im belgischen [[Antwerpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2010: Benennung eines Wolfsburger Innenstadtplatzes nach Sara Frenkel&lt;br /&gt;
* 2019: Erstmalige Verleihung des „Sara-Frenkel-Preises für Respekt, Toleranz und Zivilcourage“ der [[Volkswagen AG]] an Sara Frenkel selbst&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz-online.de/Wolfsburg/Volkswagen/Ehrenauszeichnung-fuer-Namenspatronin-Sara-Frenkel-Bass &amp;#039;&amp;#039;Ehrenauszeichnung für Namenspatronin Sara Frenkel-Bass&amp;#039;&amp;#039;] [[Wolfsburger Allgemeine Zeitung|waz-online.de]] vom 13. Dezember 2019, abgerufen am 23. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Moshe Shen, Julie Nicholson, Sara Frenkel, [[Sally Perel]]: &amp;#039;&amp;#039;Überleben in Angst: Vier Juden berichten über ihre Zeit im Volkswagen-Werk in den Jahren 1943 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= Historische Notate. Schriftenreihe der Historischen Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft, Nr. 11). Heel, Königswinter 2005, ISBN 978-3-93511-221-5 ([https://www.volkswagenag.com/presence/konzern/documents/history/deutsch/Heft11_DE.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Smolka: &amp;#039;&amp;#039;Sara Frenkel.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Wolfsburg 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20141110195604/https://www.igm-bs.de/igm-bsnews/termine/termine/?tx_jwcalendar_pi1%5Beventid%5D=988&amp;amp;tx_jwcalendar_pi1%5Baction%5D=singleView&amp;amp;cHash=69a6422eab65e16eb2569dbd7e9c275d Bericht der IG Metall zur Benennung des Sofia-Gladica-Weges] (Archivversion von 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034659707|LCCN=no/2006/28324|VIAF=2216033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frenkel, Sara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwangsarbeiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frenkel, Sara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bass, Sara (Geburtsname); Frenkel-Bass, Sara&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnische ehemalige Zwangsarbeiterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. November 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lublin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mommpie</name></author>
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