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	<title>Saprobisierung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saprobisierung&amp;diff=320941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;O DM: Quellen--&gt;Literatur, link, Hrsg.</title>
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		<updated>2021-09-04T23:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quellen--&amp;gt;Literatur, link, Hrsg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saprobisierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man eine Form der [[Gewässerbelastung]], durch anthropogene (vom Menschen verursachte) Erhöhung der [[Saprobie]]. Sie kommt in allen Arten und Formen von Gewässern vor, der Ausdruck Saprobisierung wird aber fast nur für [[Stillgewässer|stehende Gewässer]] wie [[See]]n, oder für Buchten und Abschnitte von [[Binnenmeer]]en verwendet. Gegensatz zur Saprobisierung ist die (biologische) [[Selbstreinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur [[Eutrophierung]] dem Eintrag von [[Nährsalz]]en in ein Gewässer, handelt es sich bei der Saprobisierung um den Zustrom von [[Organische Verbindung|organischen]] [[Nährstoff]]en ([[Biomasse]]). Diese wird von spezialisierten Organismen, den [[Destruenten]], die für den Abbau der organischen Substanzen sorgen, unter Verbrauch von [[Sauerstoff]] mineralisiert. Dadurch nimmt in den tieferen Gewässerbereichen, wohin die organische Substanz im Normalfall absinkt, der Sauerstoffgehalt ab. In tieferen Gewässern, in deren Tiefenzone kaum mehr Licht einfällt, mit dessen Hilfe Sauerstoff im Rahmen der [[Photosynthese]] von den [[Primärproduzent|Produzenten]] produziert werden könnte, kann der Sauerstoffgehalt auf Null abfallen ([[Anoxie]]). Der Sauerstoffmangel führt in der Regel dazu, dass obligate [[Aerobier]], also Lebewesen, die zwingend Sauerstoff zum Überleben benötigen, verschwinden. Ferner kann es durch [[anaerob]]e [[Dissimilation (Biologie)|Dissimilation]] (also Abbau unter Abwesenheit von Sauerstoff) der Nährstoffe zur Entstehung giftiger Substanzen wie [[Schwefelwasserstoff|H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S]] oder [[Ammoniak|NH&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;]] kommen, die sich bei Durchmischung des Wassers verteilen und somit auch für Lebewesen in anderen Schichten gefährlich werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Saprobisierung im Regelfall für das Gewässer und dessen Nutzbarkeit durch den Menschen belastend und daher unerwünscht ist, wird für einen besonderen Gewässertyp, die Restlöcher von Braunkohlen-Tagebauen, eine künstliche Saprobisierung als Sanierungsmethode durchgeführt (kontrollierte Saprobisierung).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carsten Drebenstedt]], Mahmut Kuyumcu: Braunkohlesanierung: Grundlagen, Geotechnik, Wasserwirtschaft, Brachflächen, Rekultivierung, Vermarktung. Springer-Verlag, 2014. ISBN 978-3-642-16353-1. S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gewässer sind gleichzeitig extrem [[Gewässerversauerung|versauert]] wie auch nährstoffarm ([[Oligotrophie|oligotroph]]) und dadurch lebensfeindlich und nur von wenigen, spezialisierten Organismen besiedelbar. Zufuhr von Nährstoffen, vor allem von [[Phosphate]]n, über Biomasse hat hier den Vorteil, dass diese nicht sofort anorganisch, über die reichlich vorhandenen Eisen-Ionen wieder ausgefällt und damit festgelegt werden (zum Mechanismus vgl. [[Phosphatfalle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ökosystem See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.io-warnemuende.de/forum/g_nausch/ Günther Nausch, Sektion Meereskunde, Institut für Ostseeforschung Warnemünde: Die Ostsee – Ein kleines Meer mit großen Problemen]&lt;br /&gt;
* Lothar Kalbe: Limnische Ökologie. Springer-Verlag, 2013. ISBN 978-3-663-10671-5. auf Seite 157.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Brauer (Ingenieur)|Heinz Brauer]] (Hrsg.): Handbuch des Umweltschutzes und der Umweltschutztechnik: Band 5: Sanierender Umweltschutz. Springer-Verlag, 2013. ISBN 978-3-642-59228-7. darin Abschnitt 3.2. Sanierungsgründe (verfasst von H. Klapper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;O DM</name></author>
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