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	<title>Sappenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:40:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sappenfeld&amp;diff=2585420&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mammut74: --&gt; eigener Artikel</title>
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		<updated>2026-03-17T17:24:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;--&amp;gt; eigener Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sappenfeld&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schernfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.9213&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.1258&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 550&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 527&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-09-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schernfeld.de/datenufakten/ |titel=Einwohnerzahlen |sprache=de |abruf=2026-03-17|hrsg=Gemeinde Schernfeld}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 85132&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08421&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sappenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] und Ortsteil der [[Oberbayern|oberbayerischen]] Gemeinde [[Schernfeld]] im [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
[[Datei: Sappenfeld 2011-01 (1).JPG|miniatur|Die Kirche von Sappenfeld]]&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Straßendorf  liegt nordwestlich der Kreisstadt [[Eichstätt]] auf der Hochfläche der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]] westlich der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;13]] und nördlich der [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2047|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2047]]. Die Häuser reihen sich hauptsächlich an eine von Osten nach Westen zum nahen Weißenburger Forst verlaufende Dorfstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 305&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich vom Personennamen „Sappo“ ab und lässt eine adelige Gründung erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit im Alten Reich ===&lt;br /&gt;
Sappenfeld gehörte den Gaugrafen des [[Sualafeldgau]]es, die in [[Dollnstein]] saßen und später als [[Grafen von Grögling-Hirschberg|Grafen von Hirschberg]] die [[Vogt|Schutzvögte]] der Eichstätter Kirche waren.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Bernecker: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden zur Geschichte Dollnsteins.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Blätter für Stadt und Landkreis Eichstätt 2 (1953), Februar-Nr., S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; 1130 ist der Ort erstmals genannt, und zwar im Zusammenhang mit einem [[Ablassbrief]] für die St. Anna-Kapelle, die dadurch zur Wallfahrtskapelle wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Innenrenovierung der Kirche in Sappenfeld bald beendet.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichstätter Kurier vom 30. Oktober 1981&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Auseinandersetzung um das „Hirschberger Erbe“ nach dem Aussterben der Hirschberger Vögte mit Graf Gebhard VII. wurde 1305 „Sappenuelde“ dem Bischof von Eichstätt zugesprochen, wobei nur das Dorfgericht gemeint sein kann, wie spätere Besitzverhältnisse zeigen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;&amp;gt;Eigler, S. 302; Eichstätter Raum, S. 277&amp;lt;/ref&amp;gt; 1347 verkauften die Grafen von [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Oettingen]] ihr Gut zu „Sappenvelt“, das ihnen wohl als Reichsministerialen zugegangen ist, an den Eichstätter Bischof [[Albrecht I. von Hohenfels]], und 1443 veräußerte Johann von [[Heideck (Adelsgeschlecht)|Heideck]] zwei Güter zu „Sappenfelt“, darunter den [[Meierhof]], an den Eichstätter Bischof [[Albrecht II. von Hohenrechberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Atlas, S. 29f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem tauschte Bischof [[Wilhelm von Reichenau]] 1486 vom [[Kloster Rebdorf]] Güter zu Sappenfeld ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceB&amp;quot;/&amp;gt; Gegen Ende des [[Altes Reich|Alten Reiches]] hatten [[Grundherrschaft|grundherrlichen]] Besitz in Sappenfeld das [[Hochstift Eichstätt]] mit Zinsern an das bischöfliche [[Kastenamt]] [[Mörnsheim]] (darunter die ehemals Heidecker Güter) und an das Hofkastenamt Eichstätt, das [[Domkapitel]] Eichstätt, das Kloster Rebdorf (mindestens seit 1452), die Gemeinde (Schmiede und Hirtenhaus) und ein „eigen“-Bauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 302&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt umfasste die Sappenfelder Flur circa 120 Hektar Ackerfläche. Weiderechte bestanden für den Schernfelder Forst.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 337&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 18. Jahrhundert versorgten Bauern aus Sappenfeld das Fürstbischöfliche Eisen- und Hüttenwerk [[Obereichstätt]] zweimal in der Woche mit dem für den Kunstguss erforderlichen roten Sand.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Ettle: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahrhunderte Hütte Obereichstätt.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Blätter für Stadt und Landkreis Eichstätt, 26 (1976), Nr. 3, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] waren 34 Höfe und Güter von Sappenfeld dem bischöflichen Kastenamt Mörnsheim abgabenpflichtig, 2 Güter dem Hofkastenamt und 1 Gut dem Domkapitel. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] übte das Kastenamt Mörnsheim aus. [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtlich]] unterstand das Dorf dem [[Pflegamt]] Dollnstein.&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Atlas, S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1802 fiel Sappenfeld infolge der [[Säkularisation]] des Hochstiftes Eichstätt an das [[Großherzogtum Toskana]] und 1806 an das Königreich Bayern und dort an das Landgericht und Rentamt Eichstätt. 1808 wurde das Dorf mit der Einöde [[Birkhof (Schernfeld)|Birkhof]] dem [[Steuerdistrikt]] Schernfeld zugeschlagen. Durch das [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|zweite Gemeindeedikt]] von 1818 wurde Sappenfeld unter Anschluss des Birkhofs eine eigenständige Gemeinde. 1830 hatte das Kirchdorf bei 40 Anwesen 160 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Historischer Atlas, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurden bei 51 Anwesen 338 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt; Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde Sappenfeld am 1. Januar 1971 nach Schernfeld eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 gab es im Dorf bei 316 Einwohnern 19 bäuerliche Vollerwerbs- und 15 Nebenerwerbsbetriebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Eichstätter Raum, S. 278&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz stehen:&lt;br /&gt;
* [[St. Sebastian und Anna (Sappenfeld)|Filialkirche St. Sebastian und Anna]]&lt;br /&gt;
* Wegkreuz, bezeichnet mit dem Jahr 1888&lt;br /&gt;
* Wohnhaus Dorfstraße 19 von 1837&lt;br /&gt;
* Wegkreuz im Hoffeld, 19. Jahrhundert, bezeichnet mit dem Jahr 1946&lt;br /&gt;
* Wegkapelle an der Straße nach Eichstätt, 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Baudenkmäler in Schernfeld#Sappenfeld|Liste der Baudenkmäler in Sappenfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
* 1830: 160 Einwohner, 40 Anwesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861: 224 Einwohner, 74 Gebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ1861&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864|SPALTE=1010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: 274 Einwohner, 50 Wohngebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE=1173}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 338 Einwohner, 51 Wohngebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE=1047}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 318 Einwohner, 62 Wohngebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=769}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 385 Einwohner, 88 Gebäude mit Wohnraum&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Hirschmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Historischer Atlas von Bayern]]. Teil Franken, Reihe I, Heft 6 (Eichstätt).&amp;#039;&amp;#039; München 1959. [http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/band/bsb00008041 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Innenrenovierung der Kirche in Sappenfeld bald beendet.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichstätter Kurier vom 30. Oktober 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Eichstätt: Sparkasse 1984.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Eigler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die früh- und hochmittelalterliche Besiedelung des Altmühl-Rezat-Rednitz-Raums.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Profil 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://gemeinde-schernfeld.de/einrichtungen/kirchen/sappenfeld/ Über die Kirche]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Sappenfeld|val=5599|zugriff=2021-02-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Schernfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Schernfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1130]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mammut74</name></author>
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