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	<title>Santa Maria in Via Lata - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50 am 20. April 2026 um 18:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-20T18:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#FFDEAD;&amp;quot; width=&amp;quot;300&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Santa Maria in Via Lata&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Santa Maria in Via Lata01.jpg|180px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Basisdaten&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Patrozinium]]: || [[Maria (Mutter Jesu)|Hl. Maria]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kirchweihe|Weihetag]]: ||&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kardinaldiakon]]: || [[Fortunato Frezza]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Anschrift: || Via del Corso 306&amp;lt;br /&amp;gt;00186 Roma&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Santa Maria in Via Lata&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Sanctae Mariae in Via Lata}}) ist eine [[Rom|römische]] [[Titeldiakonie]] und [[Rektoratskirche]]. Sie entstand im [[Barock]] auf wesentlich älteren Vorgängerbauten und beherbergt unter anderem die Grablegen der Familie [[Bonaparte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche liegt im IX. römischen [[Rione]] [[Pigna (Rione)|Pigna]] an der &amp;#039;&amp;#039;[[Via del Corso]]&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Via Lata&amp;#039;&amp;#039;) und direkt am [[Palazzo Doria-Pamphilj]], etwa 400&amp;amp;nbsp;Meter nördlich des [[Monumento Vittorio Emanuele II]]; kirchenrechtlich liegt sie auf dem Gebiet der [[Kirchengemeinde|Pfarrei]] &amp;#039;&amp;#039;[[Santi XII Apostoli]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche steht auf antiken römischen Gebäuderesten (genannt werden ein Lagerhaus, ebenso ein [[Triumphbogen]] aus der Zeit [[Diokletian]]s sowie die [[Saepta Julia]] (Versammlungsraum der [[Comitia Centuriata|Centurien]])). Auch gab es Vorgängerbauten des 8.,9. und 10. Jahrhunderts (s.&amp;amp;nbsp;u. [[#Unterkirche|Unterkirche]]). Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Kirche 831.&amp;lt;ref&amp;gt;regesta pontificum romanorum, tomus secundus, edidit Philippus Jaffé, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorgängerbau aus dem 10. Jahrhundert wurde im 15. Jahrhundert umgebaut. Die heutige Gestalt, bis auf die Fassade, erhielt die Kirche durch [[Cosimo Fancelli]] in der Mitte des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußeres ==&lt;br /&gt;
=== Fassade ===&lt;br /&gt;
Die Fassade, die vollständig aus [[Travertin]] erbaut wurde, wurde von [[Pietro da Cortona]] von 1658 bis 1662 als unabhängiger Baukörper vor dem Kirchengebäude errichtet. Er orientierte sich beim bühnenartigen Aufbau der Fassade an Bauten [[Andrea Palladio]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei schmalen seitlichen, von [[Pilaster]]n gerahmten Wandfeldern ist der Mittelteil der zweigeschossigen Fassade leicht vorgezogen und wird durch eine Kolonnade aus vier [[Korinthische Ordnung|korinthischen Säulen]] gegliedert, auf die übliche [[Kannelierung]] der Säulen wurde verzichtet. Die mittleren Säulen lassen eine weitere Öffnung für den Eingang frei, hinter der Kolonnade gibt ein [[Portikus]] der Fassade eine große Tiefe. Auf dem [[Architrav]] ist die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;DEIPARARE / VIRGINI SEMPER IMMACVLATAE / MDCLXII&amp;#039;&amp;#039; eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Obergeschoss greift die Gliederung des Erdgeschosses weitgehend auf. Der Architrav wird zwischen den beiden mittleren Säulen jedoch durch einen [[Syrischer Bogen|syrischen Bogen]] unterbrochen, der in einen flachen Dreiecksgiebel hineinragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade steht in der Entwicklung da Cortonas nach der von [[Santi Luca e Martina]] und vor derjenigen von [[Santa Maria della Pace (Rom)|Santa Maria della Pace]]. Von der ersten Fassade übernahm da Cortona die Struktur, vereinfachte sie aber. In der zweiten Fassade führt er u.&amp;amp;nbsp;a. das Motiv der [[Dorische Ordnung|dorischen Ordnung]] weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomann39&amp;quot;&amp;gt;Tomann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Barock: Architektur, Skulptur, Malerei.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;39&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gianlorenzo Bernini]] übernahm die starke Plastizität und Monumentalität für seine Fassade von [[Sant’Andrea al Quirinale]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomann39&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenfronten ===&lt;br /&gt;
Die rechte Seitenfront liegt an der heutigen Via Lata – einer kurzen Seitenstraße, die von der Via del Corso abzweigt und in die Piazza del Collegio Romano mündet. Der erste Teil der Seitenfront wird noch vom Fassadenbau und seiner [[Pilaster]]gliederung gebildet. Im Weiteren wird die Seitenwand dann durch eine Wandstreifung, deren oberer Abschluss der toskanischen Kapitellgestaltung ähnelt, gegliedert. In den durch diese architektonischen Elemente gebildeten Wandfeldern befinden sich die halben Kreisringfenster des rechten Seitenschiffs, die von profilierten Rundbögen umrahmt werden. Zwischen dem zweiten und dritten Fenster befindet sich das Wappen von Papst [[Innozenz VIII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Seitenfront ist vollständig verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campanile ===&lt;br /&gt;
Der [[Campanile]] befindet sich an der linken Seite der Kirche und ist ein Werk von [[Martino Longhi der Ältere|Martino Longhi dem Älteren]] von 1580. Von der &amp;#039;&amp;#039;Via del Corso&amp;#039;&amp;#039; ist er etwas zurückgesetzt und im Untergeschoss ebenso wenig sichtbar wie die gesamte linke Seitenfront der Kirche. Das erste sichtbare Geschoss ist relativ hoch und an den Ecken mit Pilastern im toskanischen Stil versehen. Im Glockengeschoss, das oberhalb des [[Gesims]]es der Kirche ansetzt, befinden sich auf allen vier Seiten hohe, offene Rundbogenfenster. An den Kanten befinden sich [[Volute]]n, die oberhalb der Einrollung Kapitelle im [[Ionische Ordnung|ionischen Stil]] tragen. Über dem abschließenden Gesimse des Campaniles befindet sich auf allen Seiten jeweils ein Segmentgiebel, der von einer kugeligen Bleiabdeckung überdacht wird. Im Turm sind drei [[Kirchenglocke]]n vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Santa maria via lata.jpg|mini|hochkant=1.2|Innenraum der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Grundstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde als dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] gebaut. Die Säulen zwischen dem Haupt- und den Seitenschiffen sind aus rötlich gefärbtem Marmor gefertigt. Ein hervorspringendes umlaufendes Gesims oberhalb der Arkadenbögen, welches sich auch durch den Hochaltar zieht, gibt dem Inneren eine klare Struktur. Die Kirche wurde 1639 von [[Cosimo Fanzago]] renoviert und ist in reicher barocker Formensprache und Farbvielheit gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
Der Fußboden der Kirche zeigt Reste von [[Kosmaten]]arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mariengemälde des Hauptaltars von 1636 wird [[Gian Lorenzo Bernini]] zugeschrieben. Seine Urheberschaft ist aber nicht sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche bestattet sind [[Joseph Bonaparte]], seine Tochter [[Zénaïde Laetitia Julie Bonaparte|Zénaïde Bonaparte]] und Bruder [[Lucien Bonaparte]] (linke Seite) mit weiteren Familienmitgliedern, weiterhin [[Antonio Teobaldo]], ein Freund von [[Raffael]]; er starb 1547, sein Grabmal stammt erst aus dem 18. Jahrhundert (linkes Seitenschiff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterkirche ===&lt;br /&gt;
Im Untergeschoss der Kirche sind Reste von Vorgängerbauten zu sehen, an den Wänden Fresken des 8., 9. und 10. Jahrhunderts. Im vierten unterirdischen Raum befinden sich Fresken des 8. Jahrhunderts; thematisiert wird das &amp;#039;&amp;#039;Leben des Hl. [[Erasmus von Antiochia]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Fresken sind [[Ikone|ikonographisch]] angelegt, sie sind neben denen von [[San Saba (Rom)|San Saba]] ein Beispiel für den starken Einfluss der ostmediterraner Kunst zu jener Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Bussagli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rom – Kunst &amp;amp; Architektur&amp;#039;&amp;#039;, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kardinaldiakone von Santa Maria in Via Lata]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der römischen Titeldiakonien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Buchowiecki]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Kirchen Roms. Der römische Sakralbau in Geschichte und Kunst von der altchristlichen Zeit bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, Hollinek, Wien 1974.&lt;br /&gt;
* Johann M. Wiesel: &amp;#039;&amp;#039;Rom. Ein Kunst- und Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005633-6.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wundram]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reclams Kunstführer Italien. Band V. Rom und Latium.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1981, ISBN 3-15-008679-5.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Toman]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Barock. Architektur, Skulptur, Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1997, ISBN 3-89508-991-5.&lt;br /&gt;
* Marco Bussagli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rom – Kunst &amp;amp; Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-2258-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Santa Maria in Via Lata (Rome)}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Diözese|ID=d1m09|Abruf=2017-01-30}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Kardinaltitel|0036}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cryptavialata.it/ Website der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria in Via Lata&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/53/53.3 |EW=12/28/52.6 |type=landmark |region=IT-RM |dim=50}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4199098-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Rom|Maria in Via Lata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektoratskirche in Italien|Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titeldiakonie|Maria in Via Lata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pigna (Rione)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Kirchen in römischer Altstadt (Italien)|Maria in Via Lata]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilica minor|Rom, Maria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Via del Corso]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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