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	<title>Santa Maria de Ripoll - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gennadii Saus i Segura am 12. April 2026 um 22:02 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:VIsta exterior del Monestir de Ripoll.jpg|mini|Fassade der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Santa Maria de Ripoll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein wegweisendes [[Romanik|romanisches]] Bauwerk in der Stadt [[Ripoll]] in [[Katalonien]], von dem aber nur der [[Kreuzgang (Architektur)|Kreuzgang]] original erhalten ist. Die heutige Kirche ist weitgehend das Ergebnis einer Restaurierung am Ende des [[19. Jahrhundert]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Benediktinerkloster wurde 879 &amp;lt;!--([[880]] ?)--&amp;gt; von [[Wilfried I. (Barcelona)|Wilfried dem Haarigen]], &amp;#039;&amp;#039;Guifré el Pilós&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Seine Absicht war unter anderem die Besiedlung des Tals des „Rio Ripoll“ und damit die Ausweitung seiner Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihe der Kirche erfolgte am 20. April 888 auf den Namen „Santa Maria“. Wilfried machte seinen Sohn Radulf zum ersten [[Abt]]. Santa María de Ripoll wuchs schnell und wurde ein bedeutendes kulturelles Zentrum, besonders wegen seiner großen Sammlung alter Schriften. Beim Tod des Abtes [[Oliva de Besalú|Oliva]] (1046) umfasste die Bibliothek bereits 246 Handschriften. Eine der berühmten Bibeln aus Ripoll befindet sich heute in der [[Vatikanische Apostolische Bibliothek|Bibliothek des Vatikans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Oliva erfolgten die Gründungen der Tochterklöster [[Montserrat (Kloster)|Montserrat]] und [[Abbaye Saint-Martin du Canigou|Saint-Martin du Canigou]]. Die Bedeutung der Abtei kann man auch an dem Umstand erkennen, dass Gerbert von Aurillac, der spätere Papst [[Silvester II.]], hier seine Ausbildung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Santa Maria blieb das kulturelle Zentrum Kataloniens bis ins 15. Jahrhundert. Am 2. Februar 1428 zerstörte ein schweres [[Erdbeben]] weite Teile der [[Abtei]], die danach im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche verließen das Kloster 1835, woraufhin es stark verfiel. 1886 ordnete Josep Morgades, der [[Bistum Vic|Bischof von Vic]], den Wiederaufbau an, bei dem der ursprüngliche Zustand weitgehend wiederhergestellt und 1893 mit der Weihe der Kirche abgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ripoll05.jpg|mini|Portal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ripoll35.jpg|mini|Kreuzgang des Klosters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussehen der Kirche wurde maßgeblich bestimmt durch die beiden herausragende Äbte Arnulf und Oliva (Abt von 1008 bis 1046). Arnulf hatte die – ursprünglich wohl im [[Mozarabische Architektur|mozarabischen Stil]] errichtete – Kirche auf fünf [[Kirchenschiff|Schiffe]] mit ebenso vielen [[Apsis|Apsiden]] erweitern lassen, versehen mit einem Holzdach. Die Kirche war nach Abschluss der Arbeiten 60&amp;amp;nbsp;m lang und 40&amp;amp;nbsp;m breit. 977 war die Erweiterung vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1032 nahm Abt Oliva nach einer Romreise – beeindruckt vom Vorgängerbau des heutigen Petersdoms – die für die Zukunft der katalanischen Architektur entscheidenden Veränderungen vor: Er ließ nach dem Vorbild von Alt-Sankt-Peter ein [[Querschiff]] mit 7 Apsiden anbauen. Der Eingang wurde mit einer [[Portikus]] versehen, flankiert von zwei Glockentürmen im [[Lombardischer Baustil|lombardischen Stil]]. Mit Ripoll wurde so im christlichen Spanien „ein neuer Trend gesetzt“. Nach diesem Bau wurde der mozarabische Stil kaum noch verwendet, der „römische“ setzte sich durch. Mit Ripoll begann die [[Romanik]] in Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ist die Kirche recht dunkel: die Fenster sind nicht aus Glas, sondern aus [[Alabaster]]. Die Rekonstruktionen im 19. Jahrhundert reduzierten die Zahl der Schiffe von ursprünglich fünf auf drei. In der [[Krypta]] liegen die sterblichen Überreste einiger Grafen von [[Besalú]] und [[Barcelona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutendste Kunstwerk in der Kirche ist das [[Portal (Architektur)|Portal]] aus dem 12. Jahrhundert. Die Form erinnert dabei stark an römische [[Triumphbogen|Triumphbögen]]. Das aus großen Steinblöcken bestehende Portal war vom Verfall nach der Auflösung des Klosters stark betroffen. Dennoch ist es ein schönes Beispiel der romanischen Baukunst in Katalonien. Die Vorderseite ist mit einem [[Relief]] aus der Mitte des 12. Jahrhunderts versehen. Dies besteht aus 7 Ebenen, sogenannten „Registern“. In der Mitte findet sich Christus als Weltherrscher, umgeben von den Symbolen der vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]]. Zahlreiche mythologische Tiere stellen die [[Todsünde]]n dar. Das Portal flankieren zwei teilweise zerstörte Statuen der Apostel [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]. Außerdem finden sich Szenen aus dem Leben der [[Apostel]] sowie Darstellungen der 12 Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kreuzgang]] besteht aus zwei Etagen. Das untere Stockwerk wurde nach 1180 begonnen und war Anfang des 14. Jahrhunderts vollendet. Die obere Etage stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die korinthisch beeinflussten [[Kapitell]]e der Rundbögen zeigen Szenen aus der antiken [[Mythologie]] oder dem Alltagsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barral I Altet, Xavier (Hrsg.): Die Geschichte der spanischen Kunst. Köln 1997, S. 119&lt;br /&gt;
* Eduardo Junyent: &amp;#039;&amp;#039;La Basilica del Monasterio de Santa Maria de Ripoll&amp;#039;&amp;#039;, Vich 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monestir de Santa Maria de Ripoll|Kloster Santa María de Ripoll}}&lt;br /&gt;
* [http://www.davinci-systems.es/ripoll/ Kloster Santa María mit einigen Bildern] (spanisch, katalanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4741562-9|LCCN=n/88/56971|NDL=|VIAF=154873074}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=42/12/5.3460/N |EW=2/11/27.830/E |type=building|region=ES-GI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Ripoll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Katalonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Katalonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Provinz Girona]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Ripoll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Katalonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lombardischer Baustil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Ripoll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ripoll|Santamaria]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gennadii Saus i Segura</name></author>
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