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	<title>Santa Maria ai Monti - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino am 30. April 2026 um 19:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-30T19:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#FFDEAD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Santa Maria ai Monti&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#fff&lt;br /&gt;
|  colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Eglise Santa Maria ai Monti2.JPG|200px|center]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Patrozinium]]:&lt;br /&gt;
| [[Maria (Mutter Jesu)|Hl. Maria]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kirchweihe]]: ||&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kardinalpriester]]: || [[Jean-Marc Aveline]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Anschrift: ||Via della Madonna dei Monti, 41/&amp;lt;br /&amp;gt;Via dei Serpenti&amp;lt;br /&amp;gt;00186 Roma&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Santa Maria ai Monti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]]: &amp;#039;&amp;#039;Sanctae Mariae ad Montes&amp;#039;&amp;#039;), in der Literatur auch &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria dei Monti&amp;#039;&amp;#039;, in Rom häufiger in der Kurzform und uneinheitlich &amp;#039;&amp;#039;Madonna ai Monti&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Madonna dei Monti&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] in [[Rom]]. Sie entstand im späten 16. Jahrhundert und gilt als eine der schönsten Kirchen Roms aus dieser Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischerpace441&amp;quot;&amp;gt;Fischer Pace: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Rom&amp;#039;&amp;#039;, S. 441.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist [[Pfarrkirche]] und [[Titelkirche]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche liegt im I. römischen [[Rione]] [[Monti (Rione)|Monti]] an der nach ihr benannten &amp;#039;&amp;#039;Via della Madonna dei Monti&amp;#039;&amp;#039;, mit ihrer Ostseite an einer Ecke zur &amp;#039;&amp;#039;Via dei Serpenti&amp;#039;&amp;#039; etwa 300 Meter östlich des [[Augustusforum]]s. In der Literatur werden beide Straßennamen für den Besucher genannt. Ihren Namen hat sie von der Lage in diesem Rione.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Legende nach soll an dieser Stelle in früherer Zeit ein Kloster gestanden haben, welches verfiel und nur noch als Heuschober diente. 1579 sei von der Frau des Besitzers ein Beben vernommen worden. Daraufhin habe sich ihr Mann im Heuschober mit einer [[Sichel (Werkzeug)|Sichel]] Klarheit über die Vorgänge beschaffen wollen, woraufhin ein im Heu verborgenes Marienbild ihn um Verschonung vor Verletzung gebeten habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosendorfer136&amp;quot;&amp;gt;Rosendorfer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenführer Rom&amp;#039;&amp;#039;, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau wurde 1580 im Zuge eines [[Gegenreformation|gegenreformatorischen]] Bauprogramms&amp;lt;ref&amp;gt;Bussagli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rom – Kunst &amp;amp; Architektur&amp;#039;&amp;#039;, S. 419.&amp;lt;/ref&amp;gt; unter [[Papst]] [[Gregor XIII.]] begonnen, planender und ausführender Baumeister war [[Giacomo della Porta]], der Bau gilt als sein Hauptwerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischerpace441&amp;quot;/&amp;gt; Die Kirche steht in diesem Kontext im Zusammenhang mit der Baugeschichte sowohl des [[Petersdom]]s als auch beispielsweise der Kirche [[Sant’Atanasio dei Greci]]. Erbaut wurde sie zur Aufbewahrung des Marienbildes sowie auch als [[Noviziat]]skirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Della Porta orientierte sich beim Bau sowohl an der Fassade als auch im Inneren an der Kirche [[Il Gesù]], deren Fassade hatte er 1577 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fassade ==&lt;br /&gt;
Die Fassade ist zweigeschossig und fünfachsig ausgeführt. Im Untergeschoss wird sie durch [[Pilaster]] mit [[Kapitell]]en [[Korinthische Ordnung|korinthischer]] Ordnung gegliedert. Die Breite der Travéen nimmt von den seitlichen Achsen zur Mitte hin zu, was zu einer Betonung der Mittelachse führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grundmann179&amp;quot;&amp;gt;Grundmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Rom&amp;#039;&amp;#039;, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die äußeren Pilaster des dreiachsigen Mittelteils sind im Unter- wie im Obergeschoss hinterlegt, das hängt mit der Breite der Fassade zusammen, es war nicht genügend Platz wie bei Il Gesú, um mit Doppelpilastern zu arbeiten. Der eigentliche Zugang ist als [[Ädikula]]portal gestaltet. Im Unter- wie im Obergeschoss sind die Flächen neben der Mittelachse mit Nischen als weiteres Gliederungselement versehen. Oberhalb des nur einmal verkröpften Gesimses wiederholt sich das Programm des Untergeschosses, anstelle der äußeren Achsen vermitteln [[Volute]]n zwischen den Geschossen, anstelle des Portals ist ein mit einem durchbrochenen Segmentgiebel überfangenes Fenster eingefügt, welches von Säulen flankiert ist. Der an sich einfache bekrönende Giebel ist, den Gliederungen der Fassade folgend, dreifach gestaffelt. Grundmann bemerkt zur Fassade: „Mit dieser harmonischen Gewichtsverteilung führte della Porta die Genese der Barockfassade einen wichtigen Schritt weiter“.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Rom&amp;#039;&amp;#039;, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Intérieur Santa Maria dei Monti.JPG|mini|Blick in die Apsis zum Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Auch hier dem Vorbild von Il Gesú folgend, gestaltete della Porta die Kirche als einschiffigen Saalbau mit Seitenkapellen, die Betonung des Innenraumes liegt auf der [[Vierung]] mit der Kuppel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grundmann179&amp;quot;/&amp;gt; Das kurz gestaltete Langhaus wird von einem Tonnengewölbe überfangen, eine Besonderheit stellen die mittleren der jeweils drei Seitenkapellen des Langhauses dar. Sie sind noch tiefer als die ohnehin schon tiefen Kapellen ausgeführt, so dass sich der Eindruck fast eines zweiten Querhauses ergibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wundram (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reclams Kunstführer&amp;#039;&amp;#039;, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arme des eigentlichen Querhauses gehen nicht über die Breite des Mittelschiffs mit den Kapellen hinaus, daran schließt sich die breite, halbrunde [[Apsis]] mit dem Hochaltar an. Die Pfeiler der Vierung sind, im Gegensatz zur Fassade, [[Kannelierung|kanneliert]] ausgeführt, auch sie mit Kapitellen korinthischer Ordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist reich mit [[Fresko|Fresken]] verziert, sie stammen einheitlich aus der Schule von [[Niccolò Circignani]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Pomarancio&amp;#039;&amp;#039;. Mitgewirkt, auch an den Altarbildern, haben Künstler wie [[Orazio Gentileschi]], [[Durante Alberti]], [[Paris Nogari]] oder [[Cristoforo Casolani]] (Cappella della SS. Trinità: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Battista, Francesco, Giovanni Evangelista e la Maddalena&amp;#039;&amp;#039;) und andere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischerpace441&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im [[Hochaltar]] gefasste Marienbild ist dasjenige, welches zum Bau der Kirche Anlass gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Altar der hintersten Kapelle links sind die [[Reliquien]] des [[Heiliger|hl.]] [[Benoît Joseph Labre]] enthalten, er starb 1783 auf seiner [[Pilger]]reise auf den Stufen der Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Clemens Bombeck: &amp;#039;&amp;#039;Auch sie haben Rom geprägt. An den Gräbern der Heiligen und Seligen in der Ewigen Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2004, ISBN 3-7954-1691-4, S. 132–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde 1960 von Papst [[Johannes XXIII.]] zur Titelkirche erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der das Noviziat enthaltende [[Konvent (Kirche)|Konventsbau]], der sich an die Kirche anschließt, ist ein Werk von [[Gaspare de Vecchi]]. Er wurde zur Zeit des [[Pontifikat]]s Papst [[Urban VIII.|Urbans VIII.]] von 1635 bis 1639 errichtet und geht auf eine [[Stiftung]] des [[Kardinal]]s [[Antonio Barberini der Jüngere|Antonio Barberini]] zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischerpace441&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Santa Maria ai Monti (Rome)|Santa Maria ai Monti}}&lt;br /&gt;
*[[Liste der Kardinalpriester von Santa Maria ai Monti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist von 07:30 bis 22:00 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosendorfer136&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marco Bussagli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rom – Kunst &amp;amp; Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-2258-1.&lt;br /&gt;
* Ursula Verena Fischer Pace: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Rom.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Grundmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Rom.&amp;#039;&amp;#039; Menges, Stuttgart/London 1997, ISBN 3-930698-59-5.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Rosendorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenführer Rom.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl. Edition Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-361-00485-3.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wundram]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reclams Kunstführer, Italien. Band V. Rom und Latium.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1981, ISBN 3-15-008679-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/53/40.8|EW=12/29/26.2|type=landmark |region=IT-RM |dim=50 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7690119-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titelkirche|Maria ai Monti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monti (Rione)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Kirchen in römischer Altstadt (Italien)|Maria ai Monti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Rom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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