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	<title>Santa Maria Assunta (Pienza) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:34:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Santa_Maria_Assunta_(Pienza)&amp;diff=2599335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nadi2018: Belege zusammengefasst, besseres Foto Innenansicht</title>
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		<updated>2026-02-07T12:16:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belege zusammengefasst, besseres Foto Innenansicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dom Fassade3- s.jpg|miniatur|Die Fassade zur &amp;#039;&amp;#039;Piazza Pio II&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Santa Maria Assunta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Konkathedrale]] in der [[Toskana|toskanischen]] Stadt [[Pienza]]. Sie wurde auf Anordnung von Papst [[Pius II.]] in den 1460er Jahren nach einem Entwurf des Florentiner Architekten [[Bernardo Rossellino]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche liegt an der zentralen &amp;#039;&amp;#039;Piazza Pio II&amp;#039;&amp;#039; der Altstadt von Pienza zwischen dem [[Palazzo Vescovile (Pienza)|Palazzo Vescovile]], also dem Bischofspalast, auf der linken Seite und dem [[Palazzo Piccolomini (Pienza)|Palazzo Piccolomini]] rechterhand. Die Gruppe der drei Bauten nimmt Bezug aufeinander, wobei die Domfassade beherrschend wirkt&amp;lt;ref&amp;gt;Zimmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Toscana – Das Hügelland und die historischen Stadtzentren&amp;#039;&amp;#039;, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; und insgesamt als edel gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Semrau: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Renaissance in Italien und im Norden&amp;#039;&amp;#039;, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Dom gehört zu einer Reihe von Bauten, mit denen Papst [[Pius II.]], bis zur Wahl &amp;#039;&amp;#039;Enea Silvio Piccolomini&amp;#039;&amp;#039;, seine Geburtsstadt, das damalige Corsignano, in eine Idealstadt der Renaissance umbauen lassen wollte. Ausführender Baumeister war der [[Florenz|florentinische]] Architekt [[Bernardo Rossellino]], der Dom entstand – wie die anderen Bauten der Gruppe – von 1459 bis 1462.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Schomann: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in der Toskana&amp;#039;&amp;#039;, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da auf der Südseite des Platzes, dort, wo der Dom gebaut wurde, nicht genügend natürlicher Baugrund zur Verfügung stand, wurden, um den [[Chor (Architektur)|Chor]] mauern zu können, [[Substruktion]]en errichtet, was sich nachträglich als zum Schaden der Kirche herausstellte. Eine Besonderheit war, dass der Papst Rossellino ausdrücklich&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; mit dem Bau einer [[Hallenkirche]] beauftragte. Diesen Bautyp dürfte Piccolomini während seiner Zeit als Sekretär [[Friedrich III. (HRR)|Friedrichs III.]] in Österreich und Süddeutschland kennengelernt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Josef Böker: &amp;#039;&amp;#039;Ita Pius iusserat, qui exemplar apud Germanos in Austria vidisset&amp;#039;&amp;#039;: Die spätgotischen Vorbilder des Domes von Pienza in Österreich. In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 49, 1996, S. 57–74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung 1462, am 29. August, wurde der Bau geweiht und zum Bischofssitz erhoben. Die Fertigstellung der Innenausstattung zog sich bis 1464 hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Zimmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Toscana – Das Hügelland und die historischen Stadtzentren&amp;#039;&amp;#039;, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fassade ==&lt;br /&gt;
[[Datei:29. August 1462, an diesem Tag wurde der Dom von Pienza geweiht. 10.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Die Fassade ist dreiachsig und zweigeschossig ausgeführt, Hauptgliederungselement sind die vier [[Pilaster|Kolossalpilaster]] grundlegend [[Toskanische Ordnung|toskanischer Ordnung]]. Die Fassade gibt die innere Struktur des Baues insoweit wieder, als die [[Arkade|Blendbogenarkaden]] zwischen den Pilastern in der gleichen Höhe abschließen. Die das Portal und die beiden anderen seitlichen Zugänge, sie entstammen mit den sie überwölbenden Segmentbögen Vorbildern ländlicher toskanischer Architektur&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Zimmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Toscana – Das Hügelland und die historischen Stadtzentren&amp;#039;&amp;#039;, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;, rahmenden [[Säule]]n folgen im Untergeschoss der [[Ionische Ordnung|Ionischen Ordnung]], diejenigen des Obergeschosses der [[Korinthische Ordnung|Korinthischen Ordnung]]. Die Stellung von Säulen in eine Fassade übernahm Rossellino von seinem Lehrer in der Architektur, [[Leon Battista Alberti]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;. Als Beispiele für von Alberti erbaute Vorgänger werden [[Santa Maria Novella]] in Florenz&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; und der [[Tempio Malatestiano]] in [[Rimini]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; genannt. In den Seitenachsen sind [[Ädikula]]nischen eingefügt, ein Element florentinischer [[Protorenaissance]]. In den die Fassade abschließenden [[Dreiecksgiebel]] laufen die inneren Pilaster durch, im Mittelteil des Giebels ist das päpstliche Wappen Piccolominis eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist der Grundstruktur nach eine Hallenkirche, verfügt also über drei [[Kirchenschiff]]e mit gleich hohen Gewölben, das Gleiche trifft für das [[Querhaus]] zu. Der Raum ist an sich eine Konstruktion der Renaissance&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, enthält aber dennoch eine Reihe von gotischen Bauelementen, so dass der Raumeindruck gelegentlich an [[England|englische]] Kathedralgotik zu erinnern vermag&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Streit: &amp;#039;&amp;#039;Florenz – Toskana – Umbrien, Land der Etrusker&amp;#039;&amp;#039;, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die die Arkaden- und [[Gurtbogen|Gurtbögen]] stützenden [[Pfeiler|Bündelpfeiler]] tragen eigenartige&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;, nicht der gotischen Baukunst entstammende [[Kapitell]]e. Wie wenig Rossellino mit den komplizierten Regeln gotischen Bauens vertraut war, zeigen auch die länglichen [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfer]] unterhalb der – in den Seitenschiffen – an sich gotischen Kreuzgratgewölben. Eine vergleichbare Kämpferstellung findet sich nur noch im Querhaus des [[Dom von Siena|Doms von Siena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfjochige Mittelschiff der Kirche läuft in der [[Chor (Architektur)|Chorkapelle]] aus, die beiden seitlichen Nebenchorkapellen sind, abermals gotischen Vorbildern folgend, um 45 Grad zu dieser versetzt. Die erwähnten Substruktionen waren insoweit schädlich, als sie sich im Verlauf der Jahrhunderte setzten. Daher sind die Pfeiler des Chores im Vergleich zu denen des Mittelschiffes um einige Grad hangabwärts nach Süden geneigt und mussten verstärkt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Ebenfalls gotischen Vorbildern folgen die Spitzbogenfenster mit ihrem [[Maßwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ausstattung zeigen sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Künstlerschulen der Zeit. Während Pius II. für die Bildhauerei Rossellinos Werkstatt bevorzugte, gingen die Aufträge für die Bilder der [[Altarretabel]] an [[Siena|sienesische]] Künstler. So verfügt die Kirche über eine Anzahl an Altargemälden bedeutender Künstler des [[Quattrocento]], so von [[Vecchietta]], [[Sano di Pietro]], [[Matteo di Giovanni]], [[Giovanni di Paolo]] und [[Stefano di Giovanni Sassetta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Schomann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in der Toskana.&amp;#039;&amp;#039; [[Wissenschaftliche Buchgesellschaft]], Darmstadt 1990, ISBN 978-3-534-06894-4.&lt;br /&gt;
* Klaus Zimmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Toscana – Das Hügelland und die historischen Stadtzentren.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage, Du Mont Buchverlag, Köln 1986, ISBN 3-7701-1050-1.&lt;br /&gt;
* [[Max Semrau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Renaissance in Italien und im Norden.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Bd. III aus Wilhelm Lübke, &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 14. Auflage, Paul Neff Verlag, Esslingen 1912.&lt;br /&gt;
* Conrad Streit: &amp;#039;&amp;#039;Florenz – Toskana – Umbrien, Land der Etrusker.&amp;#039;&amp;#039; Walter-Verlag, Olten/Freiburg im Breisgau 1972 (Sonderausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt), ISBN 978-3-530-85806-8.&lt;br /&gt;
* [[Werner Goez]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Pavia nach Rom.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, DuMont Buchverlag, Köln 1980, ISBN 3-7701-0542-7.&lt;br /&gt;
* [[Jan Pieper]]: &amp;#039;&amp;#039;Pienza – Der Entwurf einer humanistischen Weltsicht.&amp;#039;&amp;#039; Edition Axel Menges, Stuttgart 1997, ISBN 3-930698-06-4.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Tönnesmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Pienza – Städtebau und Humanismus.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 1996, Hirmer Verlag, München, ISBN 3-7774-5410-9.&lt;br /&gt;
* [[Johann Josef Böker]]: &amp;#039;&amp;#039;Ita Pius iusserat, qui exemplar apud Germanos in Austria vidisset&amp;#039;&amp;#039;: Die spätgotischen Vorbilder des Domes von Pienza in Österreich. In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 49, 1996, S. 57–74 und 301–306.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Duomo (Pienza)}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=43/04/34.8|EW=11/40/44.9|type=landmark |region=IT-SI |dim=50 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche|Pienza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Toskana|Pienza, Assunta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Montepulciano-Chiusi-Pienza|Pienza, Assunta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in der Toskana|Pienza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Renaissance|Pienza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pienza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaldenkmal (Italien)]]&lt;/div&gt;</summary>
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