<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Santa_Costanza</id>
	<title>Santa Costanza - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Santa_Costanza"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Santa_Costanza&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T04:08:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Santa_Costanza&amp;diff=802905&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37265-16 am 30. November 2025 um 14:43 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Santa_Costanza&amp;diff=802905&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-30T14:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Santa Costanza - vista dalla basilica costantiniana.jpg|mini|300px|Mausoleum Santa Costanza]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Santa Costanza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kirche in [[Rom]], erbaut in der Mitte des 4. Jahrhunderts. Sie war ursprünglich wohl als [[Mausoleum]] für Konstantins Töchter [[Constantina (Tochter Konstantins des Großen)|Constantia]] (häufig auch Constantina genannt) und [[Helena (Tochter Konstantins des Großen)|Helena]] vorgesehen. Im Zuge der Verehrung Constantias als [[Heiliger|Heilige]]  wurde die Grabkapelle zunächst in ein [[Baptisterium]] und später in eine Kirche mit dem italienischen Namen Santa Costanza umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Constantinian Basilica - Sant&amp;#039;Agnese fuori le mura - Rome 2016 (2).jpg|mini|200px|Ruinen der Basilika]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Santa Constanza.jpg|mini|Innenraum mit Säulenrunde]]&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe des Gebäudes befindet sich bis auf den heutigen Tag eine weitläufige [[Katakombe]], in der die [[Agnes von Rom|Heilige Agnes]] (auf deren Fürsprache nach einer frommen Legende Constantia von einer Krankheit geheilt worden sein soll) bestattet war. Die große Verehrung der Heiligen und der ausgeprägte Wunsch, in der Nähe eines Heiligengrabes bestattet zu werden, führte unmittelbar nach dem Ende der [[Christenverfolgung]] zu einer regen Bautätigkeit. An vielen Orten entstanden – häufig auf Initiative des Kaiserhauses – über den Katakomben große Kirchen, die oft selber als Grabstätten genutzt werden konnten. Die Gräber bedeckten in der Regel den gesamten Fußboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war vermutlich Constantia selbst, die über der Agneskatakombe die Errichtung einer großen [[Umgangsbasilika]] zu Ehren der Hl.&amp;amp;nbsp;Agnes stiftete, die heute nur noch in wenigen Mauerresten erhalten ist. Ihrem Rang gemäß ließ sie für sich eine eigene Grabkapelle errichten, die unmittelbar an die Seitenwand dieser Kirche angebaut war. In Rom finden sich mehrere Beispiele aus dem frühen 4. Jh. für eine solche Kombination von Basilika und angrenzendem, rundem Mausoleum für ein Mitglied der christlich gewordenen Kaiserfamilie ([[Mausoleum der Helena]], [[San Sebastiano alle Catacombe|San Sebastiano]] u. a.).&lt;br /&gt;
[[Datei:Costantiasarkophag.jpg|mini|Sarkophag der Constantina, Original im Vatikanischen Museum]]&lt;br /&gt;
Da Friedhöfe aus hygienischen Gründen innerhalb römischer Städte verboten waren, wurden sie außerhalb der damaligen Stadtmauern angelegt. So liegt auch diese Kirche mit dem angrenzenden Mausoleum etwa drei Kilometer nördlich der [[Aurelianische Mauer|Aurelianischen Mauer]], an der wichtigen [[Via Nomentana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Constantia und ihre Schwester tatsächlich in diesem Mausoleum bestattet worden sind, ist nicht sicher. Der [[Sarkophag]] aus [[Porphyr]], der vermutlich in der dem Haupteingang gegenüberliegenden Nische stand, befindet sich heute in den [[Vatikanische Museen|Vatikanischen Museen]]. Im Mausoleum befindet sich eine Kopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist, dass das Mausoleum bereits vor dem 6. Jahrhundert seine neue Funktion als Baptisterium erhielt. 1254 wurde es von Papst [[Alexander IV. (Papst)|Alexander IV.]] als Kirche geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Santa Costanza mosaic.jpg|mini|Mosaik im Umgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jesusmosaik Santa Constanza.jpg|mini|Mosaik mit Christus ]]&lt;br /&gt;
Die [[Rotunde]] war außen lange Zeit von einem ringförmigen Säulengang ([[Portikus]]) umgeben, der nur ästhetische Funktionen hatte und genauso zerstört ist wie die Eingangshalle ([[Narthex]]). Die heute noch vorhandenen Gebäudeteile befinden sich im originalen, z.&amp;amp;nbsp;T. jedoch stark restaurierten Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zentrale Innenraum ist von einem [[Tonnengewölbe|tonnengewölbten]] Umgang umgeben, der durch [[Arkaden]] von 12 Doppelsäulen aus grünem und rotem [[Granit]] abgetrennt wird. Bei den [[Kapitell]]en der Säulen handelt es sich fast ausschließlich um [[Spolien]], die aus älteren Gebäuden hierher verbracht wurden. Die dem Innenraum zugewandten Kapitelle sind in der Regel aufwendiger gestaltet als die zum Umgang hin gelegenen. Die Zwölfzahl der Säulenpaare ist ebenso ein Hinweis auf die zwölf [[Apostel]] wie die gleiche Zahl der Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zentralraum wird von einer 11,50 m weiten, durch Ziegelrippen versteiften [[Opus Caementitium|Betonkuppel]] mit [[Kuppel|Tambour]] gekrönt. Außen liegt ein Ziegeldach als Wetterschutz unmittelbar auf der Kuppelschale auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rasch: &amp;#039;&amp;#039;Die Kuppel in der römischen Architektur. Entwicklung, Formgebung, Konstruktion&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Architectura&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 15 (1985), S. 117–139 (120, 128, 133, 138)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zentrale Raum war mit [[Inkrustation (Baukunst)|Marmor-Inkrustationen]] verkleidet und die Kuppel mit prächtigen Mosaiken in römischer Tradition geschmückt, die jedoch fast vollständig verloren sind. Der im Umgang – im Gegensatz zur Kuppel – noch fast vollständig erhaltene [[Mosaik]]enschmuck zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der frühchristlichen Kunst. In geometrischen Rahmen werden – noch ganz der heidnischen Tradition folgend – Blumen, verschiedene Pflanzen und Vögel dargestellt. Christliche Symbole finden sich hingegen kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenseite der Außenwand ist durch Nischen aufgelockert, die sich in den beiden Hauptachsen der Kirche zu [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]] erweitern. Durch diese Betonung wird eine Kreuzform hervorgehoben – sicher kein zufälliges Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1620 erfolgte die [[Barock]]isierung der Kirche. 1871 legte [[Andrea Busiri Vici]] einen Entwurf zur klassizistischen Gestaltung der Fassade vor, der jedoch nicht ausgeführt worden ist. Bei einer Restaurierung in den Jahren 1938/1939 wurde indes wieder der Bauzustand des 4. Jahrhunderts hergestellt. Zum heutigen Komplex gehört neben der Katakombe und den Ruinen der Basilika auch die im 7. Jh. errichtete Kirche [[Sant’Agnese fuori le mura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der Kuppel ==&lt;br /&gt;
* Kuppelinnendurchmesser (⌀): 11,50 m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kuppelschalendicke (KSD): 0,70 m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* KSD zu ⌀: 1:16&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kuppelmaterial: Beton mit Ziegelrippen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grundriss: Rotunde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ringmauerdicke (RD): 1,45 m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* RD zu ⌀: 1:7,9&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jürgen Rasch 120, 128, 133, 138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Römische Architektur]]&lt;br /&gt;
* [[Liste römischer Kuppeln]]&lt;br /&gt;
* [[Liste antiker Wendeltreppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Sta. Costanza&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Art Bulletin&amp;#039;&amp;#039;, 37 (1955), S. 193–196.&lt;br /&gt;
* [[Achim Arbeiter]], [[Jürgen J. Rasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Mausoleum der Constantina in Rom&amp;#039;&amp;#039;, Spätantike Zentralbauten in Rom und Latium Bd. 4, von Zabern Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3514-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.santagnese.org/mausoleo.htm &amp;#039;&amp;#039;Il Mausoleo di S. Costanza&amp;#039;&amp;#039;], auf der Website der Kirche Santa Agnese fuori le Mura&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/55/21.41/N |EW=12/31/2.55/E |type=landmark |region=IT-RM}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4491501-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Rom|Costanza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikes Bauwerk in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Constantiakirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Rom|Constantina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Municipio II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-37265-16</name></author>
	</entry>
</feed>