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	<title>Santa Comba de Bande - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:31:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Kolumbakirche; Ergänze Kategorie:Columba-von-Sens-Kirche</title>
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		<updated>2024-05-01T17:14:00Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SCBande.jpg|mini|Santa Comba de Bande]] &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Santa Comba de Bande&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Vorromanik|vorromanische]] Kirche aus [[Westgotenreich|westgotischer]] Zeit. Sie liegt in der [[Parroquia]] Santa Comba in der Gemeinde [[Bande (Ourense)|Bande]], ca. 50 km südlich von [[Ourense|Orense]], und gehört zur gleichnamigen [[Provinz Ourense|Provinz]] der autonomen [[Spanien|spanischen]] [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|Region]] [[Galicien]]. Bereits im Jahr 1921 wurde die Kirche zum [[Kulturdenkmal]] ([[Bien de Interés Cultural]]) erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Iglesia de Santa Comba de Bande.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Santa Comba de Bande gehörte zu einem [[Kloster]], das im 7. Jahrhundert gegründet wurde. Die Kirche ist der heiligen [[Kolumba von Sens]] geweiht, die – der [[Legende]] zufolge – während der [[Christenverfolgung]] unter dem Kaiser [[Aurelian]] (reg. 270–275) in der [[Frankreich|französischen]] Stadt [[Sens]] den [[Märtyrer]]tod erlitten haben soll. Seit dem 7. Jahrhundert wird die heilige Kolumba in Spanien verehrt. Aus einem [[Kopialbuch|Kartular]] der Abtei [[San Salvador (Celanova)|San Salvador]] in [[Celanova (Ourense)|Celanova]] geht hervor, dass der [[Königreich Asturien|asturische]] König [[Alfons III. (Asturien)|Alfons III.]] (866–910) um 872 die [[Repoblación|Wiederbesiedlung]] der Gebiete um [[Chaves (Portugal)|Chaves]] (heute [[Portugal]]) angeordnet habe. In diesem Zusammenhang werden Ländereien am Ufer des [[Lima (Fluss)|Río Lima]] erwähnt mit „sehr alten Kirchen, die der Jungfrau und Märtyrerin Kolumba geweiht sind und die seit 200 Jahren und mehr aufgegeben wurden“. Man nimmt an, dass das Kloster im 9. Jahrhundert wiedererrichtet wurde, wobei Baumaterial aus westgotischer Zeit wiederverwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 wurden unter Leitung des Architekten [[Alejandro Ferrant]] Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Dabei wurden die Fundamente von quadratischen Anbauten freigelegt, die sich im Norden und Süden an die Kirche anfügten. Mit diesen Anbauten, von denen nur einer am nördlichen Querhaus erhalten ist, entstand ein Rechteck von 12 × 16 Metern, aus dem nur die [[Apsis]] hervorragte. Vermutlich wurden in den westlichen Anbauten [[Pilger]] oder Reisende aufgenommen, in den beiden östlichen, die nur einen Zugang zur Kirche hatten, waren wohl [[Klosterzelle|Mönchszellen]] untergebracht. Der offene [[Glockengiebel|Glockenturm]] ([[Espadaña]]) und ein Teil des [[Atrium (Architektur)|Atriums]] sind Hinzufügungen aus späterer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Santa Comba de Bande, cimborrio.jpg|mini|Vierungskuppel mit Kreuzgratgewölbe und opus spicatum]]&lt;br /&gt;
Das Mauerwerk besteht aus unterschiedlich großen [[Granit]]quadern, die in waagrechten Schichten aneinandergereiht sind. Der [[Grundriss]] der Kirche ist ein [[griechisches Kreuz]], dem im Osten eine Apsis und im Westen eine Vorhalle hinzugefügt wurden. Die Vorhalle ist mit einem [[Pultdach]] gedeckt, die anderen Raumteile haben ein [[Satteldach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenraum ===&lt;br /&gt;
Die vier Kreuzarme, die von der [[Vierung]] ausgehen, tragen ein aus [[Backstein|Ziegeln]] gemauertes [[Tonnengewölbe]] in schwach ausgeprägter [[Hufeisen]]form. Auch die [[Bogen (Architektur)|Schildbögen]] der [[Vierungskuppel]] sind entsprechend der westgotischen Form des [[Hufeisenbogen]]s nur wenig überzogen im Gegensatz zum [[Mozarabische Architektur|mozarabischen]] Hufeisenbogen, der wesentlich stärker geschlossen ist. Unter dem [[Gewölbe]]ansatz verläuft ein [[Fries]] von [[Tauband|Taubändern]], Weinranken und Blättern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierung ===&lt;br /&gt;
Das [[Kreuzgratgewölbe]] der Vierung ist in der Technik des [[opus spicatum]] (Fischgrätmuster) aus Ziegel gemauert und erinnert an [[Römisches Reich|römische]] Bauten wie das [[Mausoleum der Galla Placidia]] in [[Ravenna]]. Der zentrale Raumteil unter der Vierung ist doppelt so hoch wie breit und besitzt auf allen vier Seiten schmale Fensteröffnungen in der [[Obergaden]]zone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Santa Comba de Bande, celosía exterior, detalle.jpg|mini|Transenne des Apsisfensters]]&lt;br /&gt;
=== Apsis ===&lt;br /&gt;
Die Apsis ist quadratisch und tonnengewölbt. In der Mitte der Stirnwand ist ein [[Rundbogenfenster]] mit [[Transenna|Transenne]] eingeschnitten, die in Form von übereinander liegenden Halbkreisen durchbrochen ist. Zur Apsis öffnet sich ein Hufeisenbogen, der aus großen, ungleichmäßigen Keilsteinen gebildet ist und auf [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfern]] mit je zwei Kapitellen aufliegt. Die schwarzen [[Marmor]]säulen sind vermutlich [[Spolien]] eines [[Geschichte Spaniens#Römische Besetzung|römischen]] Bauwerks. Wie in anderen Kirchen aus der Westgotenzeit oder den vorromanischen Kirchen [[Asturien]]s befindet sich über der Apsis eine kleine Kammer (&amp;#039;&amp;#039;cámara oculta&amp;#039;&amp;#039;), die als einzige Öffnung ein Fenster zum Kircheninnenraum besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Iglesia de Santa Comba de Bande5.jpg|mini|Grab des heiligen Torquatus von Acci]]&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
In der Kirche befindet sich ein Marmorgrab, in dem einst die Gebeine des heiligen [[Torquatus von Acci]] verehrt wurden, bevor man sie im Jahr 1601 in das Kloster San Salvador de Celanova überführte. Torquatus war nach der Überlieferung Bischof von [[Bistum Guadix|Guadix]] und gehörte zu den legendären sieben Bischöfen, die von den Aposteln [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] nach Spanien gesandt worden sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste westgotischer Architekturdenkmäler in Spanien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste vorromanischer Bauwerke in Asturien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jaime Cobreros: &amp;#039;&amp;#039;Guía del Prerrománico en España&amp;#039;&amp;#039;. Madrid 2006, ISBN 84-9776-215-0, S. 75–78.&lt;br /&gt;
* Jacques Fontaine: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Art Préroman Hispanique&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, 2. Auflage, Éditions Zodiaque, [[Abbaye de la Pierre-Qui-Vire]] 1973, S. 168–170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church of Santa Comba de Bande|Santa Comba de Bande}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=41.97312|EW=-8.00210|type=landmark|region=ES-GA}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7599836-1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Provinz Ourense]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Galicien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Provinz Ourense]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Vorromanik in Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Columba-von-Sens-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westgotische Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorromanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Granitbauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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