<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sanofi</id>
	<title>Sanofi - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sanofi"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sanofi&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T14:16:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sanofi&amp;diff=206395&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sanofi&amp;diff=206395&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-14T14:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = &lt;br /&gt;
| Logo             = Sanofi-2022.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Société anonyme (Frankreich)|Société Anonyme]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = FR0000120578&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = [[2004]]&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Paris]], {{FRA}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Frédéric Oudéa]] (Président)&amp;lt;br&amp;gt;Paul Hudson (Directeur Général)&amp;lt;ref name=&amp;quot;AR2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sanofi.com/en/media-room/press-releases/2026/2026-02-12-06-30-00-3236866 |titel=Press Release: Belén Garijo to become Chief Executive Officer of Sanofi |hrsg=Sanofi |datum=2026-02-12 |sprache=en |abruf=2026-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 82.878 (2024)&amp;lt;ref name=&amp;quot;AR2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sanofi.com/assets/dotcom/content-app/publications/financial/2024-Document-enregistrement-universel-2024.pdf |titel=Sanofi Document enregistrement universel 2024 |abruf=2025-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Umsatz           = 43,63 Mrd. Euro (2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;sales25&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sanofi.com/en/media-room/press-releases/2026/2026-01-29-06-30-00-3228191 |titel=Press Release: 2025: strong sales and EPS growth. Continued profitable growth expected in 2026 |hrsg=Sanofi |datum=2026-01-29 |sprache=en |abruf=2026-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Pharmazie]]&lt;br /&gt;
| Stand            = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.sanofi.com/ www.sanofi.com],&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.sanofi.de/ www.sanofi.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sanofi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sanofi-aventis Groupe) ist ein 2004 durch Fusion von [[Sanofi-Synthélabo]] und [[Aventis]] entstandener französischer [[Pharmaunternehmen|Pharmakonzern]]. Er hat seine Wurzeln auch in der ehemaligen [[Hoechst|Hoechst AG]] in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Umsatz von 43,6 Milliarden Euro im Jahr 2025&amp;lt;ref name=&amp;quot;sales25&amp;quot;/&amp;gt; und mit weltweit 83.000 Beschäftigten ist Sanofi einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Sanofi unterhält 63 Produktionsstandorte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AR2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Forbes Global 2000]] der größten börsennotierten Unternehmen belegt Sanofi Platz 72 (Stand: GJ 2021). Das Unternehmen kam Mitte 2021 auf einen Börsenwert von ca. 127 Mrd. USD.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=The World’s Largest Public Companies |Sammelwerk=Forbes |Online=https://www.forbes.com/global2000/list/#tab:overall |Abruf=2021-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sanofi entstand im Juni 2004 aus einer [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] der beiden französischen Pharma-Unternehmen [[Sanofi-Synthélabo]] und [[Aventis]] und firmierte als &amp;#039;&amp;#039;Sanofi-Aventis&amp;#039;&amp;#039;. Beide Vorgängerunternehmen waren 1999 ebenfalls aus Fusionen hervorgegangen: Sanofi-Synthélabo aus den beiden französischen Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Sanofi&amp;#039;&amp;#039; (vorher Teil des Ölkonzerns [[Elf Aquitaine]]) und &amp;#039;&amp;#039;Synthélabo&amp;#039;&amp;#039;, das zur Kosmetikgruppe [[L’Oréal]] gehört hatte, und Aventis aus der Fusion der deutschen [[Hoechst]] AG (Frankfurt am Main) mit dem französischen Pharmakonzern [[Rhône-Poulenc]] (Lyon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem &amp;#039;&amp;#039;Zusammenschluss unter Gleichen&amp;#039;&amp;#039; war im Januar 2004 ein [[Feindliche Übernahme|feindliches Übernahmeangebot]] von Sanofi-Synthélabo an die Aventis-Aktionäre vorangegangen. Obwohl Aventis nach Umsatz mehr als doppelt so groß war wie Sanofi-Synthélabo, lag der Börsenwert beider Unternehmen vor dem Übernahmeangebot etwa gleichauf. Aventis lehnte das Angebot zunächst als unzureichend ab und suchte nach Alternativen. Nach massiven, die deutsch-französischen Beziehungen belastenden Interventionen der französischen Regierung unter Federführung des damaligen französischen „Superministers“ für Wirtschaft, Finanzen und Industrie, [[Nicolas Sarkozy]], einigten sich beide Unternehmen am 26. April 2004 schließlich auf ein verbessertes Angebot, das bis August 2004 von über 95 % der Aventis-Aktionäre angenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chemie.de/news/36888/einigung-ueber-sanofi-aventis-fusion-europas-groesster-pharmakonzern.html |titel=Einigung über Sanofi-Aventis-Fusion - Europas größter Pharmakonzern |abruf=2019-10-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um Befürchtungen in der deutschen Öffentlichkeit zu zerstreuen, sicherte das Management des neuen Unternehmens den Verzicht auf [[betriebsbedingte Kündigung]]en und Standortstilllegungen zu. Nach der Fusion wurde an der [[Frankfurter Wertpapierbörse]] die Notierung der Aktien des einstmals größten deutschen Pharmaunternehmens Hoechst AG im Dezember 2004 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. August 2010 erklärte Sanofi-Aventis, das amerikanische Biotechnologie-Unternehmen [[Genzyme]] für 18,5 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen. Später erhöhte Sanofi-Aventis das ursprüngliche Übernahmeangebot von 69 USD auf 74 USD in bar pro Aktie, das entspricht einem Unternehmenswert von 20,1 Milliarden USD. Am 15. Februar 2011 gaben beide Unternehmen ihre grundsätzliche Einigung auf eine Übernahme bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mediaroom.sanofi.com/sanofi-aventis-to-acquire-genzyme-for-74-00-in-cash-per-share-plus-contingent-value-right/ |titel=Sanofi-aventis to Acquire Genzyme for $74.00 in Cash per Share Plus Contingent Value Right |werk=sanofi.com |sprache=en |datum=2011-02-16 |zugriff=2011-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Genzyme-Aktionäre erhielten weitere Zuzahlungen von bis zu 14 Dollar pro Aktie, die an das Erreichen bestimmter Ziele gekoppelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 2011 gab Sanofi-Aventis den erfolgreichen Abschluss der Übernahme bekannt. In einem Interview mit dem Radiosender [[BFM TV]] teilte der damalige CEO [[Chris Viehbacher]] aus diesem Anlass mit, dass das Unternehmen ab 1. Juli 2011 nur noch unter &amp;#039;&amp;#039;Sanofi&amp;#039;&amp;#039; firmieren werde, sofern die Aktionäre in der Hauptversammlung diesem Vorschlag zustimmten. Am 6. Mai wurde in [[Paris]] während der Hauptversammlung die Namensänderung in &amp;#039;&amp;#039;Sanofi&amp;#039;&amp;#039; durch die Aktionäre beschlossen und &amp;#039;&amp;#039;Sanofi-Aventis&amp;#039;&amp;#039; firmiert von nun an als &amp;#039;&amp;#039;Sanofi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://en.sanofi.com/Images/24911_20110506_PostAG_en.pdf |wayback=20120131222844 |text=Pressemitteilung der Jahreshauptversammlung vom 6. Mai 2011}} (PDF; 27&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 2017 haben [[Boehringer Ingelheim]] und Sanofi den erfolgreichen Abschluss des strategischen Geschäftstausches von Sanofis Tiergesundheitsgeschäft (Merial) und Boehringer Ingelheims Selbstmedikationsgeschäft (CHC) in den meisten Märkten zum 1. Januar 2017 bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boehringer-Sanofi&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| author = Sanofi.de| date = 2017| url = http://www.sanofi.de/l/de/de/layout.jsp?cnt=59BBE71C-8D91-4D32-8849-C9BC694442E8| title = Boehringer Ingelheim und Sanofi bestätigen Abschluss ihres Tauschgeschäfts zum 1. Januar 2017| accessdate = 2017-08-08| archiveurl = https://web.archive.org/web/20170808155524/http://www.sanofi.de/l/de/de/layout.jsp?cnt=59BBE71C-8D91-4D32-8849-C9BC694442E8| archivedate = 2017-08-08| url-status = live| archivebot = 2024-05-03 19:43:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boehringer-Sanofi-2&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| author = Deutsche Apotheker Zeitung online | date = 2017| url = https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/01/02/der-milliardentausch-ist-perfekt| title = Der Milliardentausch ist perfekt| accessdate = 2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das europäische Impfstoffgeschäft betrieb Sanofi bis Ende 2016 in einem Joint-Venture mit [[MSD Sharp &amp;amp; Dohme]], das als [[Sanofi Pasteur MSD]] firmierte. Sanofi Pasteur und MSD werden ihre Impfstrategien in Europa getrennt voneinander weiterverfolgen und ihr jeweiliges europäisches Impfstoffgeschäft in ihren operativen Betrieb integrieren. Diese Betriebsänderung wurde zum 1. Januar 2017 wirksam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanofi-Pasteur-MSD&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| author = Sanofi.de| date = 2017| url = http://www.sanofi.de/l/de/de/layout.jsp?cnt=F34B133F-21C9-4519-BD32-8D610E68DB79| title = Sanofi Pasteur und MSD beenden ihr gemeinsames Impfstoffgeschäft in Europa| accessdate = 2017-08-08| archiveurl = https://web.archive.org/web/20170808155358/http://www.sanofi.de/l/de/de/layout.jsp?cnt=F34B133F-21C9-4519-BD32-8D610E68DB79| archivedate = 2017-08-08| url-status = live| archivebot = 2024-05-03 19:43:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanofi-Pasteur-MSD-2&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| author = Ärzte Zeitung online | date = 2017| url = https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/925501/unternehmen-sanofi-pasteur-ab-januar-eigenem-weg.html | title = Sanofi Pasteur ab Januar auf eigenem Weg| accessdate = 2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2020 gab Sanofi bekannt, dass der US-Konzern Principia Biopharma für 3,7 Mrd. Dollar übernommen werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharmabranche-sanofi-schluckt-us-biotechfirma-fuer-3-7-milliarden-dollar/26100522.html |titel=Pharmabranche: Sanofi schluckt US-Biotechfirma für 3,7 Milliarden Dollar |abruf=2020-08-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Februar 2022 gab Sanofi bekannt, man bereite sich nach positiven Studiendaten darauf vor, die Zulassung eines [[SARS-CoV-2-Impfstoff|COVID-Impfstoffes]] in der EU und in den USA zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt; Werner Mussler, Niklas Záboji (FAZ): [https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/sanofi-beantragt-zulassung-fuer-corona-impfstoff-17827405.html &amp;#039;&amp;#039;Sanofi beantragt Impfstoff-Zulassung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teil des Unternehmens für pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) wurde 2021 unter dem Namen EuroAPI ausgegliedert und ab dem 6. Mai 2022 separat an der Euronext Paris mit der ISIN FR0014008VX5 gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;comdirect&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?DETAILS_OFFSET=0&amp;amp;NEWS_CATEGORY=EWF&amp;amp;NEWS_HASH=56db649dc5e4b840be5679b715c6c1c09a699bf3&amp;amp;OFFSET=0&amp;amp;SEARCH_VALUE=FR0014008VX5&amp;amp;SORT=DATE&amp;amp;SORTDIR=DESCENDING&amp;amp;ID_NEWS=1061978644&amp;amp;ID_NOTATION=378523008#scroll-to |titel=INDEX-MONITOR: Stabiler Juni für EuroStoxx und Stoxx - Cac wieder mit 40 Werten |werk=comdirect Informer |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220607162421/https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?DETAILS_OFFSET=0&amp;amp;NEWS_CATEGORY=EWF&amp;amp;NEWS_HASH=56db649dc5e4b840be5679b715c6c1c09a699bf3&amp;amp;OFFSET=0&amp;amp;SEARCH_VALUE=FR0014008VX5&amp;amp;SORT=DATE&amp;amp;SORTDIR=DESCENDING&amp;amp;ID_NEWS=1061978644&amp;amp;ID_NOTATION=378523008 |archiv-datum=2022-06-07 |abruf=2022-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlassungen in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoechst AG Hauptkontor 1893.jpg|mini|Das Hauptkontor der Hoechst AG 1893.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sanofi Frankfurt IPH.jpg|mini|Im Bürogebäude K703 – der Zentrale von Sanofi in Deutschland im Industriepark Höchst – sitzen unter anderem der Vorsitzende der Geschäftsführung und zentrale Verwaltungsfunktionen der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, etwa die Personalabteilung, die Finanzabteilung und die Kommunikation.]]&lt;br /&gt;
Sitz der deutschen Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Sanofi-Aventis Deutschland GmbH&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Industriepark Höchst]] in [[Frankfurt am Main]], das ehemalige Stammwerk der [[Hoechst]] AG. Sanofi erzielte 2023 einen Umsatz von 4,490 Milliarden Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanofi in Deutschland&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| author = Sanofi.de | date = 2023| url = https://www.sanofi.de/de/unternehmen| title = Sanofi in Deutschland| accessdate = 2024-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 6.600 der 8.000 Mitarbeitenden in Deutschland arbeiten im Industriepark Höchst. Der Standort [[Frankfurt-Höchst]] ist der größte integrierte Einzelstandort für Forschung und Entwicklung sowie Produktion innerhalb der Sanofi-Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| author = Sanofi.de | date = 2023| url = https://www.sanofi.de/de/unternehmen/management/standorte| title = Standorte| accessdate = 2024-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Höchst wird unter anderem das [[Insulinpräparat]] [[Insulin glargin]] (&amp;#039;&amp;#039;Lantus&amp;#039;&amp;#039;) hergestellt, das 2014 auf Platz fünf der weltweit umsatzstärksten Medikamente lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanofi in Deutschland&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| author = Statista | date = 2015| url = http://de.statista.com/statistik/daten/studie/312865/umfrage/arzneimittel-top-praeparate-weltweit-nach-umsatz/| title = Top 50 Arzneimittel weltweit nach Umsatz im Jahr 2014 und Prognose für das Jahr 2020| accessdate = 2015-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist Sanofi in Deutschland in [[Berlin]] (Marketing- und Vertriebszentrale der deutschen Gesellschaft) mit rund 1300 Mitarbeitern und [[Köln]] (Nattermann) vertreten. Beides sind Standorte der früheren Sanofi-Synthélabo. Frankfurt ist neben Berlin der Sitz der Speciality Care Business Unit von Sanofi.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| author = Sanofi.de | date = 2022| url = https://www.sanofi.de/de/sanofi-in-deutschland/standorte| title = Standorte| accessdate = 2022-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil des Konzerns sind der [[Generikum|Generikaanbieter]] [[Winthrop Arzneimittel|Winthrop]] und das in Köln ansässige Unternehmen [[A. Nattermann &amp;amp; Cie.]] GmbH.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| author = Sanofi.de | date = 2020| url = https://www.sanofi.de/de/sanofi-in-deutschland/standorte | title = Standorte von Sanofi in Deutschland | accessdate = 2022-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2021 sollen bei Sanofi jährlich etwa 6 Mrd. Euro weltweit in Forschung und Entwicklung fließen. Die Ausgaben für Verkauf, Vertrieb und Gemeinkosten lagen bei 9,8 Mrd. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanofi: [https://www.sanofi.com/en/investors/financial-results-and-events/financial-results/Q4-results-2018/ Income statements]. Siehe hier die Punkte „Research and development expenses“ und „Selling and general expenses“. Abgerufen am 4. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 16.000 Mitarbeiter erforschen und entwickeln in Amerika, Europa und Asien neue Medikamente und Impfstoffe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten-Fakten&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| author = Sanofi.de | date = 2022| url = https://www.sanofi.de/de/sanofi-in-deutschland/daten-fakten | title = Daten &amp;amp; Fakten | accessdate = 2022-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankfurt-Höchst ist für Sanofi ein strategischer Forschungsstandort und konzernweit der einzige, der lückenlos alle Schritte der Wirkstoffforschung und -entwicklung, von der funktionalen [[Genomanalyse]] bis hin zur [[Pharmaforschung|klinischen Entwicklung]], umfasst. Dennoch erfolgte zwischen 2010 und 2012 ein deutlicher Stellenabbau. Dieser sei im Ausbau der Tierarznei-Sparte begründet und in der vermehrten Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, was zu Lasten der hauseigenen Forschung gehe. Von ehemals rund 1700 Stellen in Forschung und Entwicklung wurden rund 600 abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-11515746&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/pharmaindustrie-sanofi-streicht-gut-ein-viertel-der-forscherstellen-11515746.html |titel=Sanofi streicht gut ein Viertel der Forscherstellen |autor=F.A.Z. |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2011-11-02 |zugriff=2014-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Konzern richtete in Frankfurt eines von weltweit vier Zentren für Forschung und Entwicklung ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanofi in Deutschland&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanofi konzentriert sich auf sieben Therapiegebiete:&lt;br /&gt;
* [[Stoffwechselstörung]]en und [[Diabetes mellitus|Diabetes]]&lt;br /&gt;
* Herz-Kreislaufkrankheiten (wie [[Herzinfarkt]], [[Herzrhythmusstörung]]en, [[Ischämie]])&lt;br /&gt;
* [[Thrombose|Thrombotische]] Erkrankungen und degenerative Gelenkserkrankungen (wie [[Osteoarthrose]])&lt;br /&gt;
* [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankungen]]&lt;br /&gt;
* [[Innere Medizin]], beispielsweise [[Schilddrüse]]nerkrankungen&lt;br /&gt;
* Erkrankungen des [[Zentralnervensystem]]s, vor allem [[Multiple Sklerose]]&lt;br /&gt;
* [[Krankheitsprävention|Prävention]] durch Impfstoffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
Umsatzstärkste Produkte sind unter den Markennamen &amp;#039;&amp;#039;[[Insulin glargin|Lantus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Clopidogrel|Plavix]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Enoxaparin-Natrium|Lovenox]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[ Irbesartan|Aprovel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Oxaliplatin|Eloxatin]]&amp;#039;&amp;#039;, auf die 2012 zusammen rund 11 Milliarden Euro Umsatz entfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanofi: {{Webarchiv |url=http://en.sanofi.com/investors/key_facts_figures/net_sales/net_sales.aspx |text=Sales by business and region. |wayback=20130726211427}} Abgerufen am 24. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2019 wurde bekannt, dass sich Sanofi aus der Diabetesforschung zurückziehe, vor allem weil der Marktanteil seit dem Auslaufen des Patentschutzes für das Insulinanalogon Lantus deutlich zurückgegangen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=dpa |url=https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Sanofi-steigt-aus-der-Diabetesforschung-aus-404929.html |titel=Sanofi steigt aus der Diabetesforschung aus |werk=Ärztezeitung |hrsg= |datum=2019-12-11 |sprache=de |abruf=2019-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 stoppte Sanofi die Entwicklung des Wirkstoffs [[Iniparib]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChemManager&amp;quot;&amp;gt;ChemManager 11–12/2013: &amp;#039;&amp;#039;Sanofi stoppt Medikamentenentwicklung&amp;#039;&amp;#039;, GIT-Verlag Darmstadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfstoffe werden unter dem Namen „Sanofi Pasteur“ vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2024 unterzeichnete Sanofi, dessen [[Sanofi-GSK COVID-19-Impfstoff|COVID-19-Impfstoff]], für den es mangels einer eigenen Lösung das Adjuvans [[AS03]] vom Mitbewerber [[GSK (Pharmaunternehmen)|GlaxoSmithKline (GSK)]] beziehen musste, sich am Markt nicht durchsetzen konnte, einen Kooperationsvertrag mit dem in Kapitalnot befindlichen Mitbewerber [[Novavax]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.monitor-versorgungsforschung.de/news/sanofi-und-novavax-geben-exklusive-lizenzvereinbarung-bekannt/?cookie-state-change=1735804250776&amp;lt;/ref&amp;gt; Sanofi wird ab 2025 in weiten Teilen der Welt die Vermarktung des [[Novavax COVID-19-Impfstoff|Covid-19-Impfstoffs von Novavax]], der in Europa unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nuvaxovid&amp;#039;&amp;#039; vertrieben wird, übernehmen und darf darüber hinaus in Zukunft das darin enthaltene und von Novavax patentierte Adjuvans Matrix-M, ein ISCOM aus Seifenrindenbaumextrakt und Lipiden, für die Entwicklung eigener Produkte verwenden. Die Notwendigkeit, ein Adjuvans vom Mitbewerber GSK zu beziehen, fällt somit weg. Sanofi wird zudem Anteilseigner von Novavax. Da sowohl Novavax als auch Sanofi an ähnlichen Produkten arbeiten, das sind adjuvantierte Influenza-Subunit-Impfstoffe sowie ein Kombinationsimpfstoff gegen Influenza und Covid-19, können durch die Bündelung Synergien und die jeweils fortgeschrittenere Technologie genutzt werden, zumal Sanofi bereits seit längerer Zeit Erfahrung und eine starke Marktposition im Bereich der Influenza-Impfstoffe hat. Novavax beabsichtigt im Zuge dessen seine Produktionsstätte im tschechischen Bohumil an [[Novo Nordisk]] zu veräußern, die bisher das Antigen für seinen Covid-19-Impfstoff hergestellt hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Gnaneshwar Rajan und Maggie Fick: [https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/novavax-sell-czech-manufacturing-unit-novo-nordisk-200-mln-2024-12-04 Novavax to sell Czech manufacturing unit to Novo Nordisk for $200 million.]&amp;lt;/ref&amp;gt; gleich wie beim nunmehr aufgegebenen Covid-19-Impfstoff von Sanofi mittels eines Baculoviren-Vektors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Hoechst Marion Roussel (inzwischen Teil des Sanofi-Konzerns) verklagte im Frühjahr 2001 gemeinsam mit 38 anderen Pharmaunternehmen die [[südafrika]]nische Regierung wegen Verletzung des Patentrechts. Sie hatte 1997 ein Gesetz erlassen, das es erlaubte, Aids-Patienten mit billigeren Generika-Medikamenten zu versorgen. Die Klage wurde am 19. April 2001 zurückgezogen. Aids-Aktivisten hatten den Unternehmen vorgeworfen, Gewinne vor Menschenleben zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren finden sich Hinweise darauf, dass Wikipedia-Artikel zu &amp;#039;&amp;#039;Sanofi&amp;#039;&amp;#039; gezielt durch einen Berater geändert wurden. Der Berater bestreitet dies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-773475&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/netzwelt/web/zielkonflikt-wikipedia-autor-arbeitet-fuer-sanofi-aventis-a-773475.html |titel=Zielkonflikt: Wikipedia-Autor arbeitet für Sanofi-Aventis |autor= |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2011-07-10 |zugriff=2014-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Genzyme]], ein Unternehmen der Sanofi Gruppe, hat im August 2012 das Krebsmittel MabCampath&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[Alemtuzumab]]) in Europa vom Markt genommen, um die Substanz – unter einem neuen Handelsnamen und einer anderen Indikation, nämlich [[Multiple Sklerose|Multiple-Sklerose]] (MS) wieder auf den Markt zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/Weitere/Archiv/2012/20120810.pdf Marktrücknahme von MabCampath&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;] (PDF; 114&amp;amp;nbsp;kB) Informationsschreiben von Sanofi / Genzyme vom 10. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Avoxa-Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH |url=https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-342012/vom-leukaemiemittel-zum-ms-praeparat/ |titel=Alemtuzumab: Vom Leukämiemittel zum MS-Präparat |abruf=2019-10-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) kritisiert diese Entscheidung der freiwilligen Marktrücknahme und des geplanten „Indikations-Hopping“ dahingehend, dass sich der pharmazeutische Unternehmer seiner Verantwortung auf inakzeptable Weise entziehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.akdae.de/Service/Newsletter/Archiv/News/Archiv/2012-168.html Information und Stellungnahme der AkdÄ zur Marktrücknahme von MabCampath&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; (Alemtuzumab)] Newsletter der AkdÄ vom 24. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde bekannt, dass der Konzern im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen als Nebenbeteiligter eine Geldstrafe von 28 Millionen Euro zahlen muss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Apotheke Adhoc |url=https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/markt/graumarktgeschaefte-bestechung-sanofi-muss-28-millionen-euro-zahlen/ |titel=Bestechung: Sanofi muss 28 Millionen Euro zahlen |abruf=2019-10-28 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über den entsprechenden Verdacht wurde bereits 2011 berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bestechungsverdacht-bei-sanofi-aventis-wenn-arzneien-ramsch-ware-werden-1.1110658 &amp;#039;&amp;#039;Wenn Arzneien Ramsch-Ware werden&amp;#039;&amp;#039;], [[Süddeutsche Zeitung]], 20. Juni 2011 (Abruf am 15. Januar 2015); [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79051524.html &amp;#039;&amp;#039;Fluchtpunkt Nordkorea&amp;#039;&amp;#039;], [[Der Spiegel]], 25/2011, 20. Juni 2011, (Abruf am 15. Januar 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahrelang hatte Sanofi Medikamente mit nahendem Verfalldatum über die Zwischenhändler MTI und Comas zu Niedrigpreisen in den Markt gebracht. Als die Sache aufzufliegen drohte, stellte Sanofi Strafanzeige gegen den ehemaligen Partner. Doch am Ende wendete sich das Blatt gegen den Konzern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/nachricht-detail/graumarktgeschaefte-pharmakonzern-sanofi-klosterfrau-arzneimittel/ |wayback=20140810005115 |text=APOTHEKE ADHOC: Das Bauernopfer schlägt zurück}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 geriet der Konzern in das Visier der Presse, da Sanofi Österreich versuchte, Wechselwirkungsrisiken in Zusammenhang mit dem Präparat [[Novalgin]] aus einer Datenbank des österreichischen Unternehmens Diagnosia gerichtlich entfernen zu lassen. Dem Konzern wurde vorgeworfen, negative Informationen zu dem Präparat unterdrücken zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.profil.at/wissenschaft/pharmariese-verklagt-wiener-start-up-unternehmen-5597640 |titel=Pharmariese verklagt Wiener Start-up-Unternehmen |datum=2015-04-22 |abruf=2019-10-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Debatte entfachte durch einen Artikel in dem Technologie-Blog [[Techcrunch]] einen Shitstorm gegen den Konzern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ben goldacre |url=https://twitter.com/bengoldacre/status/588267889234444288 |titel=Sanofi is suing decision support tool Diagnosia for daring to tell doctors about recognised side effects. Wow.http://techcrunch.com/2015/04/14/big-pharma-small-startup/#.di4rsb:XKT6 … |werk=@bengoldacre |datum=2015-04-15 |abruf=2019-10-28 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
730.000 Kinder wurden auf den [[Philippinen]] in einem [[Impfprogramm]] gegen das [[Denguefieber]] geimpft – 2017 hat die Regierung dieses Programm gestoppt. Das Ministerium in [[Manila]] reagierte damit auf die [[Warnung]] von Sanofi, wonach das [[Medikament]] &amp;#039;&amp;#039;Dengvaxia vaccineeine&amp;#039;&amp;#039; die [[Erkrankung]] unter Umständen verstärken könnte. Das könne nämlich dann der Fall sein, wenn der Patient vorher noch nie an Dengue erkrankt gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/panorama/dengue-impfstoff-empoert-die-philippinen-ld.1335365 &amp;#039;&amp;#039;Pharmakonzern warnt vor eigenem Impfstoff – die Bevölkerung der Philippinen ist empört.&amp;#039;&amp;#039;] In: nzz.ch, 4. Dezember 2017, abgerufen am 4. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 musste die Produktion von Dépakine in [[Mourenx]] gestoppt werden, weil die Grenzwerte für das potenziell krebserregende [[1-Brompropan|Brompropan]] um das 190.000-Fache überschritten wurde. Sanofi hatte dies in internen Untersuchungen schon Ende 2017 festgestellt, aber nicht den Behörden gemeldet. Die Bürgerinitiative FNE will deshalb eine Strafanzeige stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Balmer |Titel=Schadstoffe bei Sanofi entwichen: Pharmakonzern muss Fabrik schließen |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2018-07-11 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Schadstoffe-bei-Sanofi-entwichen/!5517252/ |Abruf=2019-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 ermitteln die französischen Behörden gegen Sanofi im Rahmen des Deliktes der schweren Irreführung und fahrlässigen Körperverletzung, wobei zweiteres im Nachgang auf fahrlässige Tötung hin erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/115268/Strafverfahren-gegen-Sanofi-wegen-Missbildungen-bei-Babys-ausgeweitet &amp;#039;&amp;#039;Strafverfahren gegen Sanofi wegen Missbildungen bei Babys ausgeweitet.&amp;#039;&amp;#039;] In: Aerzteblatt.de, 4. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Einnahme des Medikamentes Depakine von Müttern während der Schwangerschaft wurden laut aktuellen Studien bis zu 30.000 Kinder durch den Wirkstoff Valproat stark geschädigt. Der Konzern Sanofi wusste laut deren eigenen Forschung von den schädlichen Nebenwirkungen, verschleierte diese jedoch und unterband weitere Forschungsergebnisse zur Sicherstellung einer ungefährlichen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der größten Unternehmen in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sanofi-Aventis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sanofi.com/ Sanofi International]&lt;br /&gt;
* [https://www.sanofi.de/ Sanofi Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste CAC40-Unternehmen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Unternehmen im EURO STOXX 50&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Unternehmen im Dow Jones Global Titans 50&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Unternehmen im Euronext 100&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste GCX-Unternehmen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.8735|EW=2.3128|type=landmark|dim=25|region=FR-75C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10122798-X|LCCN=no2005066477|VIAF=162151648}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmazieunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Höchst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im CAC40]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im Euronext 100]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im EURO STOXX 50]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanofi| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>