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	<title>Sannerz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:26:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sannerz&amp;diff=182086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;StefanJossgrund: /* Persönlichkeiten */ Jonas Engel wuchs in Sannerz auf</title>
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		<updated>2026-01-09T20:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Jonas Engel wuchs in Sannerz auf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sinntal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/19/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/35/23/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 322 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.13&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 769 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sinntal.de/gemeinde/datenundanfahrt/41.Einwohner-Daten-und-Anfahrt.html |titel=Gemeinde Sinntal – Gemeindeinformationen |abruf=2022-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Sterbfritz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36391&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sannerz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil in der Gemeinde [[Sinntal]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrich von Hutten hoc ego genitus sum.JPG|mini|Gedenktafel an der Burg Steckelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Sannerz wurde, soweit bekannt, erstmals in einer Urkunde aus der Zeit um 950 als &amp;#039;&amp;#039;Sanderates Hus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6. S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt. In späteren Urkunden wurde der Ort&lt;br /&gt;
unter den folgenden [[Ortsname|Namen]] erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Sanderades&amp;#039;&amp;#039; (1295), &amp;#039;&amp;#039;Sanderatz&amp;#039;&amp;#039; (1355), &amp;#039;&amp;#039;Sandracz&amp;#039;&amp;#039; (1356), &amp;#039;&amp;#039;Sandertzts&amp;#039;&amp;#039; (1366), &amp;#039;&amp;#039;Sanhartz&amp;#039;&amp;#039; (1496), &amp;#039;&amp;#039;Sanrits&amp;#039;&amp;#039; (1648), &amp;#039;&amp;#039;Sannerts&amp;#039;&amp;#039; (1295). Der Ort wurde 1295 als &amp;#039;&amp;#039;villa&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch; &amp;#039;&amp;#039;Dorf&amp;#039;&amp;#039;) und 1355 als &amp;#039;&amp;#039;villula&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch; &amp;#039;&amp;#039;Dörflein&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Das Dorf entwickelte sich aus einer Gutshofsiedlung, die mit ihren [[Leibeigene]]n, Gebäuden sowie Acker- und Weideflächen ursprünglich zum [[Kloster Fulda]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angabe zur Geschichte Sannerz’ orientieren sich weitgehend an folgender Darstellung: [http://www.sinntal.de/gemeinde/ortsteile/43.Sannerz.html Homepage der Kommunalgemeinde Sinntal: &amp;#039;&amp;#039;Sannerz&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 20. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Tauschgeschäft fiel das Vermögen an Brun, den Bruder des Königs [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] In einer Urkunde von 1295 belegt, dass auch die [[Burg Steckelberg|Adelsfamilie von Steckelberg]] über Grundbesitz in Sannerz verfügte, der ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts der Linie [[Hutten (Adelsgeschlecht)#Linie Hutten-Steckelberg|Hutten-Steckelberg]] zufiel. In den folgenden Jahrzehnten vermehrte sich unter [[Lorenz von Hutten]] der Grundbesitz erheblich. Nachfolger auf dem Herrschaftssitz war sein Sohn Ulrich, Vater des gleichnamigen ersten [[Reichsritter]]s, [[Humanismus|Humanisten]] und Dichters [[Ulrich von Hutten]], der 1488 auf [[Burg Steckelberg]] geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adelslinie Steckelberg-Hutten erlosch 1522 und fiel als Erbe an die Nachfahren [[Friedrich von Hutten|Friedrichs von Hutten]], die ihren Stammsitz in [[Altengronau]] hatten. Einer der späteren Abkömmlinge dieses Geschlechts, der [[Fürstabt]] [[Adolf von Dalberg]] stiftete in Sannerz eine besondere [[Propstei (Kirche)|Propstei]] und unterstellte sie dem [[Hochstift Fulda]], das damit bis zur [[Säkularisation]] 1802 zum unumschränkten Grundbesitzer in Sannerz, Herolz und Weiperz wurde. Ein Propsteigebäude errichtete 1776 der Abt von [[Piesport]]. Es gehört heute zum Gebäudekomplex der &amp;#039;&amp;#039;Don-Bosco-Jugendhilfeeinrichtung&amp;#039;&amp;#039; der Salesianer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren war Sannerz ein Treffpunkt der sogenannten [[Religiöser Sozialismus|religiösen Sozialisten]] und anderer Reformer unterschiedlicher Couleur. Grund dafür war der von [[Eberhard Arnold|Eberhard und Emmy Arnold]] ins Leben gerufene Bruderhof, eine [[Kommunität|kommunitäre]] Einrichtung, die an Ideen des [[Urchristentum]]s und der [[Radikale Reformation|Radikalen Reformation]] ([[Täufer]], [[Hutterer]]) anknüpfte und diese mit den Gedanken der [[Wandervogel]]bewegung und des Religiösen Sozialismus verband. Zu den Tausenden von Gästen des Sannerzer Bruderhofs gehörten in jenen Jahren u.&amp;amp;nbsp;a. der jüdische Religionsphilosoph [[Martin Buber]], der Reformpädagoge [[Kees Boeke (Pädagoge)|Kees Boeke]] und der Theologe [[Hermann Kutter]].&amp;lt;ref&amp;gt;Emmy Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Mein Leben in Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Rifton (USA) und Robertsbridge (England) 2009, S. 75 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis dahin [[selbstständige Gemeinde]] Sannerz wurde am 1. Dezember 1969 ein Ortsteil von [[Sterbfritz]], das selbst am 1. Juli 1974 im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] zum [[Main-Kinzig-Kreis]] kam, seine Selbständigkeit verlor und kraft Landesgesetz in die 1972 gebildete Gemeinde [[Sinntal]] [[Eingemeindung|eingegliedert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=149 |fundstelle=§§&amp;amp;nbsp;15 und 18 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Sannerz wurde, wie für die übrigen Ortsteile von Sinntal, ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sinntal.de/m_1589#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Sinntal |format=PDF;&amp;amp;nbsp;529&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2019-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Sannerz angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1648: [[Heiliges Römisches Reich]], adliger Besitz der [[Hutten (Adelsgeschlecht)| von Hutten-Steckelberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1648: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]]&lt;br /&gt;
* ab 1704: Heiliges Römisches Reich, [[Hochstift Fulda]]&lt;br /&gt;
* ab 1734: Heiliges Römisches Reich, Hochstift Fulda, [[Amt Salmünster]]&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Oranien-Fulda|Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda]], Amt Salmünster&lt;br /&gt;
* 1806–1810: Primatialstaat [[Karl Theodor von Dalberg]]s, [[Nassau-Oranien-Fulda|Fürstentum Fulda]], Amt Salmünster&lt;br /&gt;
* 1810–1813: [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Fulda]], [[Distrikt Salmünster]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], [[Großherzogtum Fulda]], Amt Salmünster&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Hanau]], [[Kreis Salmünster]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=226 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;76.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz (Assistenzamt Schlüchtern des Justizamts Steinau) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Hanau]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Schlüchtern]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Landkreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1969: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Schlüchtern, Gemeinde Altengronau&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Dezember 1969 als Ortsteil zur Gemeinde Altengronau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Main-Kinzig-Kreis]], Gemeinde Sinntal, Gemeinde Sinntal&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juli 1974 als [[Ortsbezirk]] zur Gemeinde Sinntal.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Sannerz 723 Einwohner. Darunter waren 18 (2,5 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 129 Einwohner unter 18 Jahren, 279 zwischen 18 und 49, 171 zwischen 50 und 64 und 141 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 291 Haushalten. Davon waren 72 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 78 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 111 Paare mit Kindern, sowie 21 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 57 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 186 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 39 Feuerstellen, 302 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Sannerz|width=450|float=none|maxEinwohner=870&lt;br /&gt;
|312|259|360|407|343|329|376|340|359|410|466|461|455|456|745|700|653|662|718&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,302)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,719)(1979,725)(1990,885)(1995,879)(2000,865)(2005,832)(2010,793)(2011,723)(2015,810)(2020,769)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Gemeinde Sinntal&amp;lt;ref name=&amp;quot;HH2019&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruderhof Sannerz Schild.JPG|miniatur|Hinweisschild der Sannerz-Gemeinschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sannerzer Katholiken gehören zur [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirchengemeinde]] Sinntal-Sannerz. Ihr Gotteshaus, die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;, befindet sich am Birkenweg 9.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sinntal.de/gemeinde/kirchenureliggemeinschaften/108.Katholische_Pfarraemter.html Homepage der Kommunalgemeinde Sinntal: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Pfarrämter&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 20. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur katholischen Kirche gehört auch das Jugendhilfezentrum &amp;#039;&amp;#039;Don Bosco&amp;#039;&amp;#039;, eine Einrichtung der [[Salesianer Don Boscos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sannerz.donbosco.de/wir-ueber-uns/ Homepage der Jugendhilfeeinrichtung Don Bosco: &amp;#039;&amp;#039;Über uns&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 20. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lutheraner|evangelisch-lutherischen]] Einwohner von Sannerz gehören zur evangelischen Kirchengemeinde Schlüchtern-Ramholz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sinntal.de/gemeinde/kirchenureliggemeinschaften/109.Evangelische_Pfarraemter.html Homepage der Kommunalgemeinde Sinntal: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Pfarrämter&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 20. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglieder der [[Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland|Freien evangelischen Gemeinde]] werden von der Ortsgemeinde dieser [[Freikirche]] in Sinntal-Weichersbach (Schulwaldstraße 17) betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruderhöfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sannerz-Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, die heute ihr Domizil an der Lindenstraße 13 hat, gehört zur [[Neuhutterer|neuhutterischen]] Bewegung der [[Bruderhöfer]]. Sie wurde um 1920 von Eberhard und Emmy Arnold gegründet und musste 1937 auf Druck des [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regimes]] Sannerz verlassen. Zunächst fand sie im [[Fürstentum Liechtenstein]] Asyl und später in [[England]]. Heute existieren Bruderhöfer-Gruppen in [[Australien]], [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] und in den [[USA]]. Im Jahr 2002 kehrte eine Gruppe wieder an den Ursprungsort Sannerz zurück und betreibt seitdem dort einen an die [[Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde]] angelehnten Bruderhof. Dort leben nach eigenen Angaben etwa 25 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sannerzhaus.de/ Homepage des Sannerzhauses]; eingesehen am 20. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Hauptartikel|Bruderhöfer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Statistik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}82 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 22,84 %), 277 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 77,16 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 137 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 20,69 %), 514 katholische (= 77,64 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Naturlehrpfad der Vogelschutzgruppe Sannerz&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, erbaut 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die für Sannerz zuständige [[Kindergarten]]einrichtung liegt im Sinntaler Ortsteil [[Sterbfritz]]. In Sannerz selbst befindet sich eine öffentliche [[Grundschule]] (Birkenweg)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sinntal.de/m_120 Gemeinde Sinntal: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerinformationen&amp;#039;&amp;#039;, S. 14]; eingesehen am 20. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; und die &amp;#039;&amp;#039;Johann-August-Waldner-Schule&amp;#039;&amp;#039;, eine private Förderschule, die ihren Sitz in der &amp;#039;&amp;#039;Don-Bosco-Jugendhilfeeinrichtung&amp;#039;&amp;#039; hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://sannerz.donbosco.de/arbeitsfelder/johann-august-waldner-schule/schule.html |wayback=20100505164958 |text=Website der Don-Bosco-Jugendhilfeeinrichtung: &amp;#039;&amp;#039;Johann-August-Waldner-Schule&amp;#039;&amp;#039;}}; eingesehen am 20. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterführende Schulen finden sich in [[Schlüchtern]] (Gymnasien),  Altengronau (Haupt- und [[Realschule]]) sowie Sterbfritz ([[Hauptschule]]). Für die Freizeitgestaltung steht in Sannerz ein Jugendheim am Birkenweg 15 zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Meitzner]] (1810–1876), Landwirt und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Arnold]] (1883–1935), evangelischer Theologe, Pädagoge, Publizist und Gründer der [[Bruderhöfer]]&lt;br /&gt;
* [[Walter May (Politiker)|Walter May]] (1900–1953), Schulrat und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jonas Engel]] (* 1990), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Leinweber(†) und Johannes Burkardt: &amp;#039;&amp;#039;Sannerz&amp;#039;&amp;#039;. In: Friedhelm Jürgensmeier u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen&amp;#039;&amp;#039; (Germania Benedictina 7 Hessen), Eos, St. Ottilien 2004, S. 913–915. ISBN 3-8306-7199-7.&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen&amp;#039;&amp;#039;, Band 14 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen&amp;#039;&amp;#039;, 1926, S. 419&lt;br /&gt;
* Emmy Arnold: &amp;#039;&amp;#039;A Joyful Pilgrimage: My Life in Community&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, 1999, ISBN 9780874869569, S. 34–59 [http://books.google.de/books?id=yzrZbzI4XqsC&amp;amp;pg online]; eingesehen am 20. September 2011&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116321601 |GND=7638610-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sinntal.de/gemeinde/ortsteile/43.Sannerz.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Sannerz.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Sinntal.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435027070|titel=Sannerz, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435027070|titel=Sannerz, Main-Kinzig-Kreis |datum=2019-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HH2019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://www.sinntal.de/m_1992#page=43 |titel=Haushaltssatzung für den Haushaltsplan 2019 |titelerg=Statistische Angaben |hrsg=Gemeinde Sinntal |seiten=41|format=PDF;&amp;amp;nbsp;2,8&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190228174957/https://www.sinntal.de/m_1992 |zugriff=2019-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=158 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA158}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=34 |seiten=30 und 84 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-11 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=34 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Sinntal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7638610-7|VIAF=236156534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sinntal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;StefanJossgrund</name></author>
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