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	<title>Sankt Vith - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt_Vith&amp;diff=65997&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossiphon: /* Wappen */</title>
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		<updated>2026-04-05T20:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wappen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Belgien&lt;br /&gt;
|NAME                 = &lt;br /&gt;
|WAPPEN               = BE Sankt Vith COA.svg&lt;br /&gt;
|FLAGGE               = Flagge Sankt Vith.svg&lt;br /&gt;
|REGION               = Wallonien&lt;br /&gt;
|GEMEINSCHAFT         = Deutschsprachige Gemeinschaft {{!}}Deutschsprachige&lt;br /&gt;
|PROVINZ              = Lüttich&lt;br /&gt;
|BEZIRK               = Verviers&lt;br /&gt;
|FLÄCHE               = 146.93&lt;br /&gt;
|HÖHE                 = 480&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD          = 50/16/52/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD           = 6/7/38/E&lt;br /&gt;
|PLZ                  = 4780 (Sankt Vith, Recht)&amp;lt;br /&amp;gt;4782 (Schönberg)&amp;lt;br /&amp;gt;4783 (Lommersweiler)&amp;lt;br /&amp;gt;4784 (Crombach)&lt;br /&gt;
|VORWAHL              = 080&lt;br /&gt;
|ADRESSE              = Rathausplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;4780 Sankt Vith&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER        = [[Werner Henkes]] (Liste Gemeinsam)&lt;br /&gt;
|WEBSEITE             = [https://www.st.vith.be/ www.st.vith.be]&lt;br /&gt;
|NIS-Code             = 63067&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt Vith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fɪtʰ}}] (historisch auch &amp;#039;&amp;#039;St. Vieth&amp;#039;&amp;#039;, {{frS|Saint-Vith|Audio=LL-Q150 (fra)-Manestra-Saint-Vith.wav}}, {{lbS|Sankt-Väit}}) ist eine Stadt in [[Belgien]] im Osten der [[Provinz Lüttich]]. Die rund 10.000 Einwohner zählende Stadtgemeinde liegt im [[Naturpark Hohes Venn-Eifel]] im Süden der [[Deutschsprachige Gemeinschaft|Deutschsprachigen Gemeinschaft]] (DG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sankt Vith beheimatet das Dienstleistungszentrum der DG, eine Außenstelle des [[Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft|Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft]] für den Süden der DG. Insgesamt fünf Gemeinden bilden hier den [[Kanton Sankt Vith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Vith.JPG|mini|Geographische Lage]]&lt;br /&gt;
St. Vith liegt an der Schnittstelle von [[Eifel]] und [[Ardennen]]. Neben St. Vith gehören zur Großgemeinde die Dörfer und Weiler [[Alfersteg]], [[Amelscheid]], Andler, [[Atzerath]], [[Breitfeld (Sankt Vith)|Breitfeld]], [[Crombach (Sankt Vith)|Crombach]], Eiterbach, [[Galhausen]], Heuem, [[Hinderhausen]], [[Hünningen (Sankt Vith)|Hünningen]], [[Lommersweiler]], [[Neidingen (Sankt Vith)|Neidingen]], Neubrück, [[Neundorf (Sankt Vith)|Neundorf]], [[Emmels|Nieder- und Ober-Emmels]], [[Recht (Sankt Vith)|Recht]], Rödgen, [[Rodt (Sankt Vith)|Rodt]], [[Schlierbach (Sankt Vith)|Schlierbach]], [[Schönberg (Sankt Vith)|Schönberg]], Setz, [[Steinebrück (Eifel)|Steinebrück]], [[Wallerode]], Weppeler und [[Wiesenbach (Sankt Vith)|Wiesenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 43,7 Prozent des Gebietes der Gemeinde sind bewaldet.&amp;lt;ref&amp;gt;DGStat: [http://www.dgstat.be/desktopdefault.aspx/tabid-3571/6508_read-38089/ Natur und Wald], abgerufen am 22. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgedehnte Wälder gibt es rund um das Dorf Recht, das isoliert im Nordwesten der Großgemeinde liegt. Das Zentrum und der Südwesten rund um die Stadt Sankt Vith und die Orte Rodt und Crombach sind hingegen durch landwirtschaftliches Grünland geprägt. Waldreich ist wieder der Osten der Gemeinde: Hier fließt der Fluss [[Our]], von Nordosten kommend, zunächst durch das Gebiet um Schönberg. Das Flusstal selbst ist landwirtschaftlich genutzt, die Anhöhen auf beiden Seiten sind bewaldet. Die Our fließt weiter Richtung Südwesten durch den &amp;#039;&amp;#039;Ourgrund&amp;#039;&amp;#039;, ein landschaftlich reizvolles Tal mit sechs kleinen Dörfern. Bei Steinebrück und Lommersweiler schließlich verlässt die Our das Gemeindegebiet Richtung Süden. Im äußersten Osten bei Amelscheid und Alfersteg bildet die Gemeindegrenze zugleich die Staatsgrenze zu Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist auf den [[Veit (Heiliger)|Heiligen Veit]] (Sankt Vitus) zurückzuführen. Ob hier auch zeitweise [[Reliquien]] des Heiligen verehrt wurden, ist nicht überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;st-vith-g2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.st.vith.be/die-stadtgemeinde/geschichte2/geschichtliches/ |text=Geschichte von Sankt Vith |wayback=20160817162500}} auf der Website der Stadtgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinland Regierungsbezirke 1905.png|mini|hochkant|St. Vith im preußischen Rheinland (Rheinprovinz), Regierungsbezirk Aachen, Kreis Malmedy]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge von St. Vith liegen im Dunkeln. Mit einer im Jahr 836 erwähnten Kapelle kann die sicher im Jahr 876 beurkundete Kapelle im nahen Wiesenbach gemeint sein. Damals wurden Reliquien des Heiligen Vitus (frz. Saint-Guy) von St. Denis bei Paris nach Corvey bei Höxter überführt und die Pilgergruppe soll hier eine Rast eingelegt haben. Die im Jahr 915 für das nahe Kloster Stavelot  ausgestellte Besitzurkunde kann als erste urkundliche Erwähnung betrachtet werden (francia.ahlfeldt Stavelot Nr. 053).  Der Bau einer größeren Kirche 1130/31 ist urkundlich nicht belegt. Ab 1151 Zollstätte der Grafen von Limburg, bekam St. Vith um 1350 eine städtische Verfassung, was auch eine Befestigung der jungen Stadt zur Folge hatte. Später kam St. Vith an die Grafen von Sponheim, dann an Nassau, an Spanien und schließlich an Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Österreichische Niederlande|Österreichischen Niederlande]] umfassten auch diese deutschsprachige Region nördlich von Luxemburg in der westlichen Eifel ([[Hohes Venn]]). 1815 wurde das vorübergehend französisch regierte St.&amp;amp;nbsp;Vith durch den [[Wiener Kongress]] dem [[Preußen|preußischen]] [[Regierungsbezirk Aachen]] in der späteren [[Rheinprovinz]] angegliedert, nachdem es zuvor über Jahrhunderte hinweg dem [[Geschichte Luxemburgs|Herzogtum Luxemburg]] angehört hatte. Diese Gebietsveränderung ist in die Geschichte als [[Geschichte Luxemburgs|zweite Teilung Luxemburgs]] eingegangen. Bis Ende 1820 war St.&amp;amp;nbsp;Vith Kreisstadt des [[Kreis Sankt Vith|Kreises St.&amp;amp;nbsp;Vith]] und gehörte bis 1920 dem [[Kreis Malmedy]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 wurde die Stadt an die [[Vennbahn]] von [[Aachen]] über St.&amp;amp;nbsp;Vith nach [[Ulflingen]] in [[Luxemburg]] angeschlossen. Nur ein Jahr später kam die Verbindung zur [[Westeifelbahn]] nach [[Gerolstein]] hinzu, und es entwickelte sich ein bedeutendes wirtschaftliches Zentrum. Spätestens 1917, bei Herstellung der Verbindung an die [[Bahnstrecke Libramont–Bastogne–Gouvy]], wurde St.&amp;amp;nbsp;Vith zu einem bedeutenden Eisenbahnknoten mit wichtiger Reparaturwerkstatt der deutschen und später [[SNCB|belgischen Eisenbahnen]]. Weitere Haltepunkte befanden sich in Neidingen, Crombach, Lommersweiler und Steinebrück. In der Blütezeit des Eisenbahnbetriebs wurden täglich 30 Personen- und 80 Güterzüge abgefertigt, 1200 Personen waren im Bahnbetrieb beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:0 Saint-Vith - Ville (1).jpg|mini|Stadtansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkartengruss Gesell.png|mini|hochkant|Handschriftlicher Postkartengruss aus St. Vith (Autor: [[Silvio Gesell]]) um 1920]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden mit dem [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] die Kreise [[Kreis Eupen|Eupen]] und [[Kreis Malmedy|Malmedy]] dem Königreich Belgien [[Ostbelgien#„Le petite farce belge“ (1920) und Angliederung an Belgien (1925)|zugeschlagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] begann für St.&amp;amp;nbsp;Vith am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1940, als deutsche Truppen einmarschierten und die heutigen [[Ostbelgien|Ostkantone Belgiens]] vom [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] annektiert wurden. Die ersten Kriegshandlungen in St.&amp;amp;nbsp;Vith fanden am 9.&amp;amp;nbsp;August 1944 statt, wobei die Sankt-Vitus-Kirche und der Bahnhof von Bomben zerstört wurden. Am 3. oder 4.&amp;amp;nbsp;September wurde die Stadt evakuiert; die meisten Einwohner wurden auf einem Flüchtlingstreck nach [[Hannoversch Münden]] und [[Dransfeld]] ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945#Altreich|Altreich]] geführt. Am 13.&amp;amp;nbsp;September rückten US-Truppen kampflos in Sankt Vith ein und übergaben die Verwaltung wenig später in belgische Hände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;st-vith-g2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche [[Ardennenoffensive]] begann am 16. Dezember 1944 unter anderem mit dem Beschuss St. Viths. Die Stadt wurde von der [[2. US-Infanteriedivision]] unter General [[Bruce C. Clarke]] bis zum 22.&amp;amp;nbsp;Dezember verteidigt; dann zogen wieder deutsche Truppen ein. An den beiden Weihnachtstagen 1944 legten alliierte Bomberverbände die Stadt Sankt Vith in Schutt und Asche. Dabei starben 153 Einwohner und über 1000 Soldaten, fast 600 Gebäude (über 90 % des Bestandes) wurden zerstört oder schwer beschädigt. Neun Gebäude blieben unversehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zvs.be/2011/09/auf-den-spuren-der-ardennenoffensive/ Website Geschichtsverein zvs.be: Auf den Spuren der Ardennenoffensive], 13. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schlacht um St. Vith hat den Ausgang der Ardennenoffensive entscheidend beeinflusst,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.worldwartours.be/schlacht-um-st.-vith.html Die Schlacht um St. Vith auf »www.worldwartours.be«]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Wiederaufbau dauerte bis in die 1960er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zvs.be/60jahre/?Vorwort Website Geschichtsverein zvs.be]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Neubau der katholischen Pfarrkirche Sankt Vitus wurde fünf Jahre nach Baubeginn am 14. Juni 1959 vom [[Bistum Lüttich|Lütticher]] Weihbischof [[Wilhelm-Maria van Zuylen]] konsekriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grenzecho.net/zz/regionales/eifelardennen/pfarrkirche-st-vith-blickt-auf-ein-halbes-jahrhundert-zurueck |text=Pfarrkirche St. Vith blickt auf ein halbes Jahrhundert zurück |wayback=20171211213654}}. Grenz-Echo, 15. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den an Weihnachten 1944 zerstörten Gebäuden, die nie wieder aufgebaut worden sind, gehörte die protestantische Kirche. In der Stadt lebten nach 1945 kaum noch Protestanten. Heute gehört St. Vith zum Einzugsgebiet der deutschsprachigen protestantischen Kirchengemeinde in [[Malmedy]], deren Matthäus-Kirche 1985 fertiggestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Protestantische Kirche Malmedy: {{Webarchiv |url=https://protestantischekirchemalmedy.com/Seiten/Geschichte.htm |text=Geschichte |wayback=20171212031433}}, abgerufen am 7. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1930&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  726  ||  davon neun Evangelische und 717 Katholiken (ein Schullehrer oder eine Schullehrerin)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;,  Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA400 S. 400–407, Ziffer 770.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  783 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug2&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;,  Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA73 S. 73, Ziffer 404.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  824 ||  in 145 Privatwohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1162  || &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039; (Kraatz, Hrsg.). Berlin 1856, [https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA647 S. 647].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1815 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=malmedy.html|name=Rheinprovinz – Landkreis Malmedy}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  2180  || meist katholische Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 17, Leipzig/Wien 1909, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-017-0571 S. 571.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2241  || am 1. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20682032 Sankt Vith, Eifel], in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930|| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2524  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung        = Das 1925 verliehene Wappen geht auf die Herrschaft [[Falkenburg (Adelsgeschlecht)|Valkenburg]] (Faulquemont), eine Linie der [[Herzogtum Limburg|Herzöge von Limburg]], zurück und zeigt einen doppelschwänzigen roten Löwen, blaugezungt, blaubewehrt und mit goldener Krone auf silbernem Schild. Der Löwe findet sich in stilisierter Form auch im Wappen der Deutschsprachigen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Kerpen]], [[Deutschland]], seit 1975&lt;br /&gt;
* [[Teiuș]], [[Rumänien]], seit 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:0 Saint-Vith - église Saint-Guy (1).jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Vith]]&lt;br /&gt;
Die mächtige Pfarrkirche der Stadt mit dem [[Patrozinium]] des [[Veit (Heiliger)|heiligen Vitus]] wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in [[Neuromanik|neo-romanischem]] Stil wiederaufgebaut und am 14.&amp;amp;nbsp;Juni 1959 vom [[Bistum Lüttich|Lütticher]] Bischof [[Wilhelm-Maria van Zuylen]] [[Kirchweihe|konsekriert]]. Der [[Gotik|gotische]] Vorgängerbau war Weihnachten 1944 durch Bomben der [[Alliierte#Die Drei Mächte bzw. die Vier Mächte|Alliierten]] zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im etwa zwei Kilometer südöstlich von St. Vith gelegenen Ort Wiesenbach befindet sich die im 9. Jahrhundert erbaute [[St.-Bartholomäus-Kapelle (Wiesenbach)|St.-Bartholomäus-Kapelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zur Großgemeinde gehörende Ort [[Recht (Sankt Vith)|Recht]] wurde durch den [[Blaustein (Naturstein)|Rechter Blaustein]] bekannt. Seit 2007 befindet sich dort ein Besucherstollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schieferstollen-recht.be/ Website des Schieferstollens Recht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1999 und 2005 war Sankt Vith der Veranstaltungsort des [[Alive Festival]]s, bei dem deutsche und internationale [[Popmusik|Pop]]- und [[Rockmusik|Rock]]-Bands bis zu 20.000 Besucher nach Sankt Vith zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahre 1664 erstmals erwähnte Junggesellenverein vereint die männlichen Sankt Vither Jugendlichen. Am Kirmes Samstag setzen diese den traditionellen Kirmesbaum auf. Jedes Jahr im Dezember wird zusätzlich der Nikolausball organisiert durch den JGV Sankt Vith.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Sankt Vith}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Handel, Tourismus und die holzverarbeitende Industrie sind bedeutende Wirtschaftszweige der Stadt. Daneben zählen Metallverarbeitung, Möbelbranche und Baugewerbe zu den wirtschaftlich relevanten Branchen. Der international tätige Backmittelhersteller Puratos, der in Sankt Vith eine Entwicklungsabteilung betreibt, hat dort eine [[Sauerteig]]sammlung mit Proben aus aller Welt zusammengestellt, um das Wissen um alte Backmethoden zu wahren und weiterzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;BRF.be [http://brf.be/nachrichten/regional/667694/ Sauerteig aus aller Welt: Puratos stellt Sammlung vor]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Dörfern der Großgemeinde ist auch die Landwirtschaft noch von wirtschaftlicher Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1866 bis zu ihrer Fusion mit dem [[Grenz-Echo]] im Jahr  1965 war die mit unterschiedlichen Namen erscheinende und durchweg von der Verlegerfamilie Doepgen geleitete [[St. Vither Zeitung]] als erste deutschsprachige Ausgabe ihrer Art im Kreis Malmedy die Informationsquelle der deutschsprachigen Bürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Die [[Roller Bulls Ostbelgien]] aus Sankt Vith spielten bis 2020 in der [[Rollstuhlbasketball-Bundesliga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Westlich von Sankt Vith verläuft die [[Autobahn 27 (Belgien)|A27]], die Lüttich und Aachen mit Trier verbindet. Sankt Vith ist über die Anschlussstellen Recht (13), Sankt-Vith-Nord (14), Sankt-Vith-Süd (15) und Lommersweiler (16) an diese Autobahn angebunden. Außerdem befinden sich im Gemeindegebiet die Nationalstraßen N62, N626, N646, N659, N670, N675 und N695.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Bahnanschluss verfügt St.&amp;amp;nbsp;Vith seit den 1980er Jahren nicht mehr. Ursprünglich war die Stadt ein [[Eisenbahnknoten]] an den teilweise aus [[Strategische Bahn|strategischen Gründen]] erbauten Verbindungen [[Westeifelbahn]], [[Vennbahn]], der [[Bahnstrecke Libramont–Sankt Vith]] und der Strecke [[Bahnstrecke Born–Vielsalm|(Sankt Vith–) Born–Vielsalm]]. Der Bahnhof wurde im Dezember 1944 bei amerikanischen Luftangriffen völlig zerstört.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrplan 1890 auf der Vennbahn Aachen-Ulflingen.jpg|mini|links|Eisenbahnverbindung bis nach Aachen und Ulflingen um 1890]]&lt;br /&gt;
Die Bahnlinien sind mittlerweile nach ihrer Stilllegung alle abgebaut und teilweise zu [[Fernradweg]]en umgestaltet worden. Als Beispiele sind auf dem internationalen Fernradweg Vennbahn (Deutschland, Luxemburg und Belgien) die &amp;#039;&amp;#039;[[Vennbahn (Radweg)|RAVeL Route 48]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Radtour auf der Vennbahn-Route: Drei Tage, drei Länder |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2015-06-19 |Online=http://www.spiegel.de/reise/deutschland/vennbahn-radweg-auf-dem-fahrrad-durch-drei-laender-a-1039551.html |Abruf=2018-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;die RAVel Route 47 &amp;#039;&amp;#039;oder internationale [[Eifel-Ardennen-Radweg]] über [[Prüm]] nach [[Gerolstein]] zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 ist Sankt Vith durch Buslinien der [[Transport en Commun|TEC]] u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Eupen]] und [[Malmedy]] sowie auf der deutschen Seite durch die Buslinie 465 des [[Verkehrsverbund Region Trier|VRT]] mit [[Prüm]] und [[Gerolstein]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch geordnet--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== In St. Vith geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Alexander Henn (Abt)|Alexander Henn]] (1643–1698), Abt&lt;br /&gt;
* [[Paul Aler]] (1656–1727), Jesuit, Philologe und Dichter&lt;br /&gt;
* [[Silvio Gesell]] (1862–1930), Begründer der [[Freiwirtschaft]]slehre&lt;br /&gt;
* [[Johannes Koch-Mehrin]] (1899–1968), Mitglied der Bekennenden Kirche&lt;br /&gt;
* [[Robert Kohnen]] (1932–2019), Cembalist und Organist&lt;br /&gt;
* [[Jean Firges]] (1934–2014), Autor, verfasste als &amp;#039;&amp;#039;Hannes Anderer&amp;#039;&amp;#039; Romane über das [[Adoleszenz|Aufwachsen]] in St.&amp;amp;nbsp;Vith in den 1940er Jahren&lt;br /&gt;
* [[Aloys Jousten]] (1937–2021), Bischof von Lüttich&lt;br /&gt;
* [[Heinz Heinen]] (1941–2013), Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Hans Krings]] (* 1942), deutscher Politiker der SPD&lt;br /&gt;
* [[Winfried Mummenhoff]] (1942–2022), deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Gert Monheim]] (* 1944), Dokumentarfilmer und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Marcel Cremer]] (1955–2009), im Ortsteil Crombach geborener Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Freddy Cremer]] (* 1957), Sekundarschullehrer, Historiker, Philosoph und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Robert Nelles]] (* 1958), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Bruno Thiry]] (* 1962), Rallye-Europameister 2003&lt;br /&gt;
* [[Andreas Fickers]] (* 1971), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Petra Schmitz]] (* 1972), Politikerin (ProDG)&lt;br /&gt;
* [[Andy Houscheid]] (* 1983), Pianist und Singer/Songwriter&lt;br /&gt;
* [[Mario Mutsch]] (* 1984), luxemburgischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Fabienne Colling]] (* 1985), belgisch-luxemburgische Unternehmerin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Thierry Neuville]] (* 1988), Rallyefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit St. Vith verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Hanswilhelm Haefs]] (1935–2015), Publizist und Übersetzer, lebte in Atzerath.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Warny]] (1945–2020), Journalist und Chefredakteur beim [[Grenz-Echo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kurt Fagnoul&lt;br /&gt;
   |Titel=St. Vith im Schatten des „Endsiegs“: Augenzeugen berichten vom großen Treck durch die Eifel 1944/45.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Édition Doepgen&lt;br /&gt;
   |Ort=Eupen&lt;br /&gt;
   |Datum=1980}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sankt-Vith|Sankt Vith|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Sankt-Vith|Sankt Vith}}&lt;br /&gt;
* [https://www.st.vith.be/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* [https://www.st.vith.be/Gemeinde/Unsere-Gemeinde/Gemeindedorfer?dids=1350&amp;amp;z=11&amp;amp;lng=6.1536355&amp;amp;lat=50.264186 Die Dörfer im Überblick]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvs.be/ Geschichts- und Museumsverein Zwischen Venn und Schneifel in St. Vith]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden Deutschsprachige Gemeinschaft&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden Provinz Lüttich&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Sankt Vith&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4105332-1|LCCN=n82075347|VIAF=144268340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Deutschsprachigen Gemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Lüttich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Vith| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1130]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossiphon</name></author>
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