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	<title>Sankt Michael in Obersteiermark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:51:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt_Michael_in_Obersteiermark&amp;diff=105989&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Einwohnerzahl und Bevölkerungsentwicklung */ Automatik der Aktualisierung der aktuellen Jahreszahl eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt_Michael_in_Obersteiermark&amp;diff=105989&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-12T13:35:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerzahl und Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; Automatik der Aktualisierung der aktuellen Jahreszahl eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Sankt Michael in Obersteiermark&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Sankt Michael in Obersteiermark COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/20/19/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 15/01/06/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 596&lt;br /&gt;
|PLZ                = 8713, 8770&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 03843&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 61113&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT SMI&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT223&lt;br /&gt;
|Adresse            = Hauptstraße 64&amp;lt;br /&amp;gt;8770 St. Michael in Obersteiermark&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.gemeinde-stmichael.at/ www.gemeinde-stmichael.at/]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = [[Nicole Sunitsch]]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei             = FPÖ&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 21&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
|SPÖ|GRÜNE|ÖVP|FPÖ&lt;br /&gt;
| ÖVP   = 3&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 9&lt;br /&gt;
| FPÖ   = 8&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Bild1              = St. Michael in Obersteiermark Panorama.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Sankt Michael in Obersteiermark von Süden&lt;br /&gt;
|Bild2              = StMichael1809.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung2  = Schlacht um Sankt Michael 1809&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Michael in Obersteiermark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] im [[Gerichtsbezirk Leoben|Gerichtsbezirk]] bzw. [[Bezirk Leoben]] in der [[Obersteiermark]] in [[Österreich]] mit {{EWZ|AT|61113}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|61113}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 56,02&amp;amp;nbsp;km² und liegt auf einer Höhe von 596&amp;amp;nbsp;m. Höchster Punkt ist der [[Eiblkogel]] ({{Höhe|1831}}), der tiefste Punkt liegt an der [[Mur (Fluss)|Mur]] bei Auwald (552&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Brunn (Gemeinde Sankt Michael)|Brunn]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15691}})&lt;br /&gt;
* [[Greith (Gemeinden Sankt Michael, Sankt Stefan)|Greith]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15692}})&lt;br /&gt;
* Hinterlainsach ({{EWZ|AT Ortschaft|15693}}) samt Lochitz&lt;br /&gt;
* Jassing ({{EWZ|AT Ortschaft|15694}})&lt;br /&gt;
* [[Liesingtal (Gemeinde Sankt Michael)|Liesingtal]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15695}}) samt Aiching&lt;br /&gt;
* Sankt Michael in Obersteiermark ({{EWZ|AT Ortschaft|15696}}) samt Auwald&lt;br /&gt;
* [[Vorderlainsach]] ({{EWZ|AT Ortschaft|15697}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den [[Katastralgemeinde]]n Brunn, Hinterlainsach, Jassing, Liesingthal, St.&amp;amp;nbsp;Michael in Obersteiermark und Vorderlainsach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Traboch]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;[[Sankt&amp;amp;nbsp;Peter-Freienstein]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;[[Leoben]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | WEST=&lt;br /&gt;
 | OST=&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Sankt&amp;amp;nbsp;Stefan ob&amp;amp;nbsp;Leoben]]&lt;br /&gt;
 | SUED=&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Übelbach]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Bezirk Graz-Umgebung|Bez.&amp;amp;nbsp;Graz-Umgebung]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit, Antike und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die ersten Bewohner von St.&amp;amp;nbsp;Michael waren höchstwahrscheinlich [[Kelten]]. Später besiedelten auch die [[Römisches Reich|Römer]] das Gebiet, was eine in der Vorderlainsach gefundene [[Fibel (Schließe)|Fibel]] aus dem 2.&amp;amp;nbsp;oder 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert beweist. Zur Zeit der Völkerwanderung zogen die [[Awaren]] durch den Ort, gefolgt von [[Südslawen|slawischen Stämmen]] (Kroaten und Slowenen), die die ersten Rodungen vornahmen. In der Mitte des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts setzte die Christianisierung durch die [[Bajuwaren|Bayern]] ein, die besonders den [[Erzengel Michael]] verehrten. Es kann angenommen werden, dass sie der ersten Kirche und somit dem Ort den Namen gaben. Etwa 1170 wurde die [[Walpurgiskirche]] erbaut, die heute mit ihren bewundernswerten Glasfenstern zu den drei frühesten Werken der [[Gotik]] in der Steiermark zählt. 1187 kam die Pfarre mit ihren 17&amp;amp;nbsp;Filialkirchen zum [[Stift Admont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Riesige [[Heuschrecken]]schwärme vernichteten 1478 die gesamte Ernte und 1480 zogen die [[Türkenkriege|Türken]] brandschatzend durch das Dorf; 1532, als christliche Hilfstruppen aus Spanien und Italien von Wien her durchmarschierten, brannte der Ort wieder. Auch von der [[Pest]] wurde St.&amp;amp;nbsp;Michael immer wieder heimgesucht. Nach einer Überschwemmung im Jahr 1740, die 32&amp;amp;nbsp;Todesopfer forderte, und nach einem schweren Erdbeben 1794 zogen die Franzosen viermal durch den Ort: 1797, 1801, 1805 und 1809. Am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1809 kam es zu einem Gefecht in der Nähe der Walpurgiskirche, wo heute noch ein Denkmal von dieser Schlacht zeugt, eine Niederlage der Österreicher, die den Franzosen den Weg zum Semmering freimachte &amp;#039;&amp;#039;([[Gefecht bei St. Michael|Gefecht von St.&amp;amp;nbsp;Michael]])&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;A. H. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Das Gefecht bei St. Michael-Leoben am 25. Mai 1809.&amp;#039;&amp;#039; Band 51 von &amp;#039;&amp;#039;Militärhistorische Schriftenreihe&amp;#039;&amp;#039;. Bundesverlag, 1984&lt;br /&gt;
ISBN 978-3-215-05529-4 (321505529-5);Georg Wilhelm von Valentini: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Geschichte des Feldzugs von 1809 an der Donau: Mit 3 Plänen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nikolai, 1812, S. 99 ff ({{Google Buch |BuchID=tsdOAAAAcAAJ |Seite=99 |Linktext=Google eBook, vollständige Ansicht |KeinText=ja}}).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.hsvstm.at/pages/Page4_7.htm |text=Ehemaliges Schlachtdiorama von 1809 im Leobner Museum |wayback=20140102194050}} – Unser Heer im Modell.&amp;#039;&amp;#039; Heeres-Sport-Verein St. Michael, hsvstm.at (mit Fotos und Originalquellen);→ &amp;#039;&amp;#039;[[:en:Battle of Sankt Michael|Battle of Sankt Michael]]&amp;#039;&amp;#039;, engl. Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850, als der Ort bereits 1700 Einwohner hatte, wurde St. Michael auch politische Gemeinde.&lt;br /&gt;
1861 bekam der Ort ein Postamt.&lt;br /&gt;
[[Datei:StMichael gEj 245 1883.jpg|mini|hochkant=0.5|Poststempel aus St. Michael ob Leoben, 1883]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 wurde der Bahnhof an der neu errichteten [[Rudolfsbahn]] errichtet und 1879 ein Gemeindeamt erbaut, wo auch ein [[Gendarmerie]]posten eingerichtet wurde. 1885 erfolgte die Eröffnung der neu errichteten [[Volksschule#Österreich|Volksschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1874 wurde ein [[Eisenwerk]] betrieben, das bis zu 1000 Arbeiter beschäftigte. Dieser Betrieb wurde 1889 zu einem Emailwerk umfunktioniert und im Jahre 1902 aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1914 waren in den leerstehenden Hallen bis zu 2200 Flüchtlinge, meist [[Ruthenen (Habsburgermonarchie)|Ruthenen]] aus [[Galizien]], untergebracht, von denen viele einer [[Typhus]]-Epidemie zum Opfer fielen und auf dem nach ihnen benannten Friedhof begraben wurden. 1915 errichtete man das k.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;k.&amp;amp;nbsp;Reservespital, das die Volksschule und 24&amp;amp;nbsp;Baracken umfasste. Im selben Jahr wurde auch der Heldenfriedhof eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 wurde auf dem Annaberg von genesenen Soldaten ein Kriegerdenkmal errichtet, das auch im Gemeindewappen in stilisierter Form dargestellt wird. Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] plünderten zurückkehrende Truppen den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 besetzte unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die sowjetische [[Rote Armee]] den Ort, wobei es auch hier zu zahlreichen Plünderungen kam. Österreich war nach dem Zweiten Weltkrieg von 1945 bis 1955 von Streitkräften der [[Anti-Hitler-Koalition|Alliierten]] besetzt (→&amp;amp;nbsp;[[Besetztes Nachkriegsösterreich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 fand der erste Unterricht in der neu errichteten [[Hauptschule]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 konnte im Zuge des Ausbaues der [[Pyhrn Autobahn]] A&amp;amp;nbsp;9 der [[Gleinalmtunnel]] für den Verkehr freigegeben werden. Die Kaserne St.&amp;amp;nbsp;Michael wurde 1980 ihrer Bestimmung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues Zentrum des Gemeindelebens, das Volkshaus, konnte 1982 eröffnet werden. Nach mehr als 1000 Jahren mit dem Status eines Dorfes wurde St.&amp;amp;nbsp;Michael 1983 zum [[Marktgemeinde|Markt]] erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fusion&amp;quot;&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=147|abruf=2025-12-14|kommentar=LGBl. STM. Nr. 069/1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 wurde die Kläranlage &amp;#039;&amp;#039;Unteres Liesingtal&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 wurde das neue Ortsstellengebäude des [[Österreichisches Rotes Kreuz|Roten Kreuzes]] eröffnet. 1995 erfolgte die Eröffnung des neuen [[Altstoffsammelzentrum]]s und die Übergabe eines Zubaus der Volksschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2009 wurde ein neues Gemeindehaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2020 wurde der [[Notarzthubschrauber]] Christophorus 17 in der Gemeinde stationiert und in Dienst gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rth.info/stationen.db/station.php?id=194 Christophorus 17] abgerufen am 22. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|width=450|float=none|Name=Sankt Michael in Obersteiermark |maxEinwohner=3800|werte=&lt;br /&gt;
(1869,1218)&lt;br /&gt;
(1880,1842)&lt;br /&gt;
(1890,1798)&lt;br /&gt;
(1900,2340)&lt;br /&gt;
(1910,2315)&lt;br /&gt;
(1923,2676)&lt;br /&gt;
(1934,2889)&lt;br /&gt;
(1939,2991)&lt;br /&gt;
(1951,3458)&lt;br /&gt;
(1961,3392)&lt;br /&gt;
(1971,3715)&lt;br /&gt;
(1981,3608)&lt;br /&gt;
(1991,3565)&lt;br /&gt;
(2001,3303)&lt;br /&gt;
(2011,3079)&lt;br /&gt;
(2021,3075)&lt;br /&gt;
({{EWDJ|AT|61113}},{{EWZN|AT|61113}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1. Jänner 2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{WeitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche St. Michael in Obersteiermark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Sicherheit ===&lt;br /&gt;
==== Bundesheer ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwehr-Kaserne Sankt Michael in Obersteiermark 01.JPG|mini|Landwehr-Kaserne, Sankt Michael]]&lt;br /&gt;
In der Katastralgemeinde Brunn befindet sich die Landwehrkaserne des [[Österreichisches Bundesheer (2. Republik)|österreichischen Bundesheeres]], in der das Jägerbataillon&amp;amp;nbsp;18 stationiert ist. Es ist der einzige [[Infanterie]]verband in der Obersteiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jägerbataillon 18 gliedert sich in:&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bataillonskommando&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter der Führung des Bataillonskommandanten, verfügt über einen Stab, der nach Führungsgrundgebieten (z.&amp;amp;nbsp;B. Personalwesen, Logistik) organisiert ist und dem Bataillonskommandanten bei der Führung zur Seite steht.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabskompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; übernimmt die Versorgung aller Einheiten und stellt die Verbindung innerhalb und nach außen sicher. Zur Umsetzung der Aufträge verfügt sie über den Versorgungszug, Instandsetzungszug, Fernmeldezug und den Sanitätszug.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Jägerkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zeichnet sich aufgrund umfangreicher Erfahrungen durch zahlreiche Auslandseinsätze, vertieftes Wissen in der Einsatzart „Schutz“, Sport als wesentliche Komponente und ihr breit aufgestelltes Kaderpersonal aus. Besonderes Augenmerk wird auf motivierende Personalführung sowie moderne Ausbildung gelegt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Jägerkompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht als Kaderpräsenzeinheit (KPE) für Einsätze in vollem Umfang im In- und Ausland bereit. Sie ist zuständig für heikle internationale Aufgaben und muss innerhalb von fünf bis 30 Tagen für eine Entsendung zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kampfunterstützungskompanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfügt über alle schweren Waffen des Bataillons. Dazu gehören der schwere Granatwerferzug, der Panzerabwehrlenkwaffenzug, der Aufklärungszug und der Unterstützungszug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Polizei ====&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich eine [[Polizeiinspektion]] der [[Bundespolizei (Österreich)|Bundespolizei]], welche dem Stadt- und Bezirkspolizeikommando Leoben untersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abfallwirtschaft und Recycling ===&lt;br /&gt;
Im Murfeld befindet sich die Verbandskläranlage des Abwasserverbandes unteres Liesingtal sowie ein Forschungszentrum der Firma Andritz AG und Labor der Montanuniversität Leoben. Ebenfalls im Murfeld beheimatet ist das Zentrum für Ressourcenmanagement und Abfallaufbereitung der Mayer Recycling GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof St. Michael ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Obersteiermark. Neben den zweistündlichen IC-Zügen Graz-Innsbruck/Salzburg halten in diesem Bahnhof auch die {{ÖPNV Steiermark|S8}} der [[S-Bahn Steiermark|S-Bahn]] und der {{ÖPNV Steiermark|R250}} der Regiobahn Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat setzt sich aus 21 Mitgliedern zusammen, wovon insgesamt 5 Personen dem Gemeindevorstand angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach der [[Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2020|Gemeinderatswahl 2020]] hatte der Gemeinderat folgende Mandatsverteilung: 15 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]], 3 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], 2 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] und 1 KPÖ.{{Gemeinderatswahl Stmk Ref|Jahr=2020|Abruf=2025-04-25}}&lt;br /&gt;
* Nach der [[Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2025|Gemeinderatswahl 2025]] hat der Gemeinderat folgende Mandatsverteilung: 9 SPÖ, 8 FPÖ, 3 ÖVP und 1 Grüne.{{Gemeinderatswahl Stmk Ref|Jahr=2025|Abruf=2025-04-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindevorstand (Stand April 2025):&lt;br /&gt;
* Bürgermeisterin Nicole Sunisch (FPÖ)&lt;br /&gt;
* 1. Vizebürgermeister Manuel Gößler (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 2. Vizebürgermeister Stefan Kreisl (ÖVP)&lt;br /&gt;
* Gemeindekassier Friedrich Loinig (ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Sankt Michael in Obersteiermark COA.svg|links|70x70px|Wappen von Sankt Michael]]&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
[[Wappenbeschreibung|beschrieben]]&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde St. Michael führte bis in das erste Drittel des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kein Wappensiegel. Doch im Jahr 1935 kam im Gemeinderat unter Bürgermeister L.&amp;amp;nbsp;Schaffer der Wunsch zur Führung eines wappengeschmückten Gemeindesiegels auf. Angelehnt an die kirchliche St.&amp;amp;nbsp;Michael-Legende und dem Ortsnamen entsprechend, hatte man im Jahr 1915 an dem auf dem Annaberg geschaffenen Kriegerdenkmal eine mit einem Schwert bewaffnete Faust und eine mit einem Kreuzsymbol versehene Verzierung angebracht. Dieses Denkmal wurde zum Vorbild für das Gemeindesiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1954 veranlassten die Heraldiker in der Landesregierung eine Neugestaltung des alten Wappens. Mit Beschluss vom 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 1955 wurde der Gemeinde Sankt Michael mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1956 das Recht zur Führung des Gemeindewappens verliehen. Die feierliche Verleihung dieses Rechtes und die Überreichung der Wappenurkunde erfolgte in einer Festsitzung am 27.&amp;amp;nbsp;September 1956 durch den Bezirkshauptmann Oberregierungsrat Pfaller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeflagge hat drei Streifen in den Farben Blau-Weiß-Gelb mit dem Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag zu Sankt Michael in Obersteiermark auf der Seite [http://kommunalflaggen.eu/index.php?title=AT:Sankt_Michael_in_Obersteiermark kommunalflaggen.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpolitik ===&lt;br /&gt;
Sankt Michael gehört zur [[LEADER]]-Region &amp;#039;&amp;#039;[[Steirische Eisenstraße]]&amp;#039;&amp;#039; und zu der 18.&amp;amp;nbsp;Nov. 2009 [[Regionext-Kleinregion]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kleinregion Murtal|Murtal]]&amp;#039;&amp;#039; (um Leoben), aber auch zum Tourismusverband &amp;#039;&amp;#039;[[HerzBergLand]]&amp;#039;&amp;#039;, dem sonst die Gemeinden der [[Kleinregion Reitingblick|Kleinregion &amp;#039;&amp;#039;Reitingblick&amp;#039;&amp;#039;]] (Traboch, Sankt Peter-Freienstein, Trofaiach) angehören. Bei der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|Gemeindestrukturreform der Steiermark 2010–2015]] bleibt die Gemeinde eigenständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liste2012&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.gemeindestrukturreform.steiermark.at/cms/dokumente/11820435_97007261/9f3f6724/2012_Die%20neue%20Gemeindestruktur_Liste_Endversion_A01.pdf |wayback=20130729135508 |text=Die neue Gemeindestruktur der Steiermark}}.&amp;#039;&amp;#039; Liste Endversion A01, 2012 (pdf, gemeindestrukturreform.steiermark.at; 97&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* 1982 [[Hans Gross (Politiker)|Hans Gross]] (1930–1992), Landeshauptmann-Stellvertreter&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch gereiht nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Westen]] (1891–1947), Industrieller und Politiker (SdP, später NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Josef C. Böck-Greissau]] (1893–1953), Industrieller und Politiker (ÖVP)&lt;br /&gt;
* [[Alfred Ebenbauer]] (1945–2007), Altgermanist und Rektor der Universität Wien&lt;br /&gt;
* [[Alfred Seiland]] (* 1952), Fotograf und Professor für Fotografie&lt;br /&gt;
* [[Fritz Kreisl]] (* 1953), Beamter und Politiker (ÖVP)&lt;br /&gt;
* [[Walter Schachner]] (* 1957), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Kuzner]] (* 1959), Filmemacher und Weltreisender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Alphabetisch gereiht nach Nachname --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nicole Sunitsch]] (* 1979), Nationalratsabgeordnete und Bürgermeisterin (FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-stmichael.at/ Website der Marktgemeinde]&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Sankt_Michael_in_Obersteiermark}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|61113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Pvvertreter</name></author>
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