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	<title>Sankt Germanshof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T01:20:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt_Germanshof&amp;diff=728559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-15T10:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = St. Germanshof&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bobenthal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/2/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/54/5/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 418&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 40&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 76891&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06394&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                   = StGermanshof.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = St. Germanshof: Zollamtsgebäude und Grenzübergang nach Frankreich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Weiler &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Germanshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wohnplatz|Ortsteil]] der Gemeinde [[Bobenthal]] im [[Landkreis Südwestpfalz]] in [[Rheinland-Pfalz]].{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=163}} Er hat rund 40 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
St. Germanshof liegt 175 m. ü. NHN im Südosten der Ortsgemeinde unmittelbar an der [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich]] an der [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Wieslauter]] und der Straße nach [[Wissembourg]] im pfälzischen Teil des [[Wasgau]]s, umgeben von bewaldeten Höhenzügen und am Rande des [[Mundatwald]]es. Nördlich des Siedlungsgebiets erstreckt sich der [[Hoher Kopf (Bobenthal)|Hohe Kopf]], westlich der [[Probstberg (Wasgau)|Probstberg]] und südlich die [[Scherhol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die abgegangene [[Burg St. German]] im Ortsgebiet wurde 1055 von der [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Abtei Weißenburg]] erwähnt, nachdem hier bereits seit etwa 150 Jahren eine Kapelle bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?id=5366| titel= Sankt German|werk=ms-visucom.de|sprache=de |abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitz ging später an die [[Fleckenstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Fleckenstein]] über, die ihn mit anderen Orten 1360 an die Stadt Weißenburg – späterer Name „Wissembourg“ – verkauften. Wenig später verfiel der Ort St. Germanshof, die Kirche bestand jedoch weiterhin. 1525 wird eine Waldfestung genannt. 1577 erwarb &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang von Breiten&amp;#039;&amp;#039; die Gebäude und Besitzungen, es folgten Besitzerwechsel und Verfall. 1675 bestand jedoch ein Gutshof, den eine Familie &amp;#039;&amp;#039;Vitztum&amp;#039;&amp;#039; kaufte. Er gehörte bis 1815 zu dem elsässischen Ort [[Weiler]] und somit zur [[Kloster Weißenburg (Elsass)#Frühe Neuzeit|„gefürsteten Propstei Weißenburg“]]. Im [[Wiener Kongress]] wurde St. Germanshof nach der Niederlage [[Napoleon Bonaparte|Napoléons]] nach [[Bobenthal]] umgemeindet und war fortan als Teil des [[Kanton Dahn|Kantons Dahn]] der [[Königreich Bayern|bayerischen]] [[Pfalz (Region)|Pfalz]] zugeordnet; die Familie Vitztum bekam dadurch ihr Eigentum zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://lilo-hagen.de/st-germanshof.htm| titel=Ein kleines Dorf als Spielball der Nationen|werk=lilo-hagen.de|sprache=de |datum=2019|abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach dem Verkauf durch die Familie Vitztum im Jahr 1859 gab es weitere Besitzerwechsel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-301145| titel= Landgasthof Sankt Germanshof|werk=kuladig.de|sprache=de |datum=2019|abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Zeit um den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde ein Sägewerk eingerichtet. Seit 1911 ist ein Gaststättenbetrieb bekannt. Ab 1918 war der Gutshof im Besitz von [[Pappmachédynastie Adt#Standorte|Gustav Adt]], der ihn bereits nach kurzer Zeit seiner Tochter und seinem Schwiegersohn übereignete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 hatte der Ort 27 Einwohner, die in vier Wohngebäuden lebten. Die Katholiken gehörten zu dem Zeitpunkt [[Niederschlettenbach]]er Pfarrei, während die Protestanten nach [[Rechtenbach (Schweigen-Rechtenbach)|Rechtenbach]] eingepfarrt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |Spalte=779 |Spalte_bis=780 |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Bestimmung der internationalen Grenzkommission wurde St. Germanshof am 23. April 1949 wieder an [[Vierte Französische Republik|Frankreich]] abgetreten, stürmische Proteste führten jedoch zu einem Rückzieher und am 9. September desselben Jahres gehörte St. Germanshof wieder zu Bobenthal. Am 6. August 1950 war St. Germanshof europaweit in den Schlagzeilen, als dort [[Junge Europäische Föderalist:innen Deutschland|300 europabegeisterte Studenten]] die französischen und deutschen Zöllner überrumpelten, Schlagbäume zerstörten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Heister, Christian Wiechel-Kramüller |Titel=Studentensturm 1950 |Hrsg= |Sammelwerk=MONNET. Es ist Dein Europa! |Band= |Nummer=1/2019 |Auflage= |Verlag=Bahn-Media Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Suhlendorf |Datum=2019 |ISBN= |ISSN=2510-4721 |Seiten=56-59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Zollschilder herunterrissen und durch Schilder mit der Aufschrift „Sie bleiben in Europa“ ersetzten und die damalige europäische Flagge hissten; es handelte sich dabei um die erste Version der [[Europaflagge]] von [[Duncan Sandys]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Gehler]]: &amp;#039;&amp;#039;„Sie bleiben in Europa!“ Der Sturm auf die deutsch-französische Grenze im August 1950&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Mai 2016, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bobenthal.de/europadenkmal1.htm |titel=Erste europäische Vereinigung am 6. August 1950 bei Weiler/St. Germanshof |autor= | hrsg= | werk=bobenthal.de |datum=|zugriff=2021-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ehemaligen Zollhäuser überdauerten als Relikte aus dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Europa Denkmal Sankt Germanshof.jpg|mini|Europadenkmal]]&lt;br /&gt;
Die Hofanlage St. Germanshof enthält Reste der Burg St. German. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Sankt Germanshof befindet sich seit 2007 das [[Europadenkmal (Bobenthal)|Europadenkmal Bobental]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-301144| titel= Europadenkmal am Sankt Germanshof|werk=kuladig.de|sprache=de |datum=2019|abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das sind zwölf Stelen rund um ein Feuerrondell. Es erinnert an junge Leute, die am 6.&amp;amp;nbsp;August 1950 als überzeugte Europäer die Schlagbäume der deutsch-französischen Grenze aus den Angeln hoben und aller damals noch nicht überwundenen Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland zum Trotz zu einem europäischen Feuer entzündeten. Bei den Stelen stehen drei Flaggen, die Europaflagge sowie die französische und die deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pfalz.de/de/sehenswuerdigkeit/europadenkmal-st-germanshof Pfalz.de]. Sehenswürdigkeiten. Abgerufen am 19. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des 1983 erschienenen Films &amp;#039;&amp;#039;[[Frevel (Film)|Frevel]]&amp;#039;&amp;#039; wurde in St. Germanshof gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 478|Landesstraße&amp;amp;nbsp;478]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Germanshof bietet Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Ort ist zudem Ausgangs- oder Endpunkt vieler [[Wanderwege im Pfälzerwald|Fernwanderwege durch den Pfälzerwald]], die vom [[Pfälzerwald-Verein]] unterhalten werden. Unter ihnen befindet sich die neunte Etappe des Prädikatswanderwegs [[Pfälzer Waldpfad]], der [[Saar-Rhein-Weg]], der 150&amp;amp;nbsp;km lange Fernwanderweg nach [[Niederhausen (Nahe)|Niederhausen]], der [[Wanderwege im Pfälzerwald#Wege über Johanniskreuz (Kennzeichnung Farbiges Kreuz)|mit einem blauen Kreuz]] markiert ist, sowie ein [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken| mit einem blau-gelben Balken]] gekennzeichneter Wanderweg, der nach [[Lauterecken]] führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hiking.waymarkedtrails.org/#routelist?relations=121224,127088,326460,1650025,4658692&amp;amp;map=15.0/49.0485/7.906|titel=Waymarked Trails: Wanderwege |werk=hiking.waymarkedtrails.org |sprache=de |abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der französischen Seite stellen zahlreiche Wanderwege die Verbindung in die [[Vogesen]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An St. Germanshof führt außerdem der [[Pamina-Radweg Lautertal]] vorbei, der entlang der Wieslauter von [[Hinterweidenthal]] über [[Dahn]] und Wissembourg bis nach [[Neuburg am Rhein]] verläuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfalz.de/de/route/dt-frz-pamina-radweg-lautertal#dm=1 |titel=Erste europäische Vereinigung am 6. August 1950 bei Weiler/St. Germanshof |werk=pfalz.de |sprache=de |abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Wieslauter]] kann ab Hinterweidenthal mit Einer-Kajaks befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist über eine Haltestelle der Buslinie 252, die von Wissembourg nach [[Hauenstein (Pfalz)|Hauenstein]] führt, an das Nahverkehrsnetz angebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vrn.de/mam/aktuelles/verkehrsinfos/dokumente/linie_252__ab_13.10.2025.pdf|titel=WBAU: Bruchweiler + Bundenthal: Hauenstein -Dahn -St. Germanshof |werk=vrn.de |datum=2025-09-30 |sprache=de |abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nächstgelegener Bahnhof ist [[Bahnhof Wissembourg|Wissembourg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christina Norwig: &amp;#039;&amp;#039;Die erste europäische Generation. Europakonstruktionen in der Europäischen Jugendkampagne 1951–1958&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2016, ISBN 978-3-8353-1846-5; darin Kapitel 4.1: &amp;#039;&amp;#039;„Nieder mit den Grenzen!“ – Forderungen und Aktionen für ein grenzenloses Europa&amp;#039;&amp;#039;, S. 183–204 (über den Sturm auf den Grenzposten am 6. August 1950).&lt;br /&gt;
* Matthias Heister: &amp;#039;&amp;#039;Der Studentensturm auf die Grenzen 1950 - Für ein föderales Europa - Fakten-Probleme-Hintergründe-Konsequenzen&amp;#039;&amp;#039;. Iduso Verlag, Bonn 2015, ISBN 978-3-9810837-7-4; detaillierter Zeitzeugenbericht mit Auswirkungen bis heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Germannshof}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-rheinland-pfalz/st-germanshof-in-bobenthal/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8xOTUwOTc1Ng ARD-Mediathek Beitrag zu St. Germanshof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bobenthal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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