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	<title>Sankt Annaberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt_Annaberg&amp;diff=1304223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-03-07T13:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Ort in der Woiwodschchaft Opole. Für den gleichnamigen Berg siehe [[St. Annaberg]]. Zum gleichnamigen Berg in [[Haltern am See]] siehe [[St. Anna (Haltern am See)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Sankt Annaberg&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Góra Świętej Anny&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat          = Strzelce Opolskie&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Strzelecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Leschnitz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gemeinde Leschnitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 27&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 22&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 10&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 03&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 419&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. Dez. 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bip.lesnica.pl/8867/raport-o-stanie-gminy-za-2020-rok.html?searchKey=raport%20o%20stanie%20gminy Raport o stant gmnie Leśnica] S. 6 (poln.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe            = 270–400&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 47-150&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OST&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Autostrada A4 (Polen)|A4]] [[Opole]]–[[Katowice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt Annaberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS}} &amp;#039;&amp;#039;Góra Świętej Anny&amp;#039;&amp;#039;; {{sliS|Annabarg}}; [[Schlesisch (polnischer Dialekt)|schlonsakisch]] &amp;#039;&amp;#039;Anaberg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der zweisprachigen [[Gemeinde Leschnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Leśnica&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Strzelecki]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen. Bekannt ist der rund 420 Einwohner zählende Ort für das gleichnamige Kloster mit Wallfahrtskirche auf dem [[St. Annaberg|Annaberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Góra Św. Anny.jpg|mini|links|Blick auf den Ort und die Basilika]]&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] Sankt Annaberg liegt vier Kilometer nordwestlich von [[Leschnitz]], 12 Kilometer südwestlich von [[Strzelce Opolskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Strehlitz&amp;#039;&amp;#039;) und 42 Kilometer südöstlich von [[Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;) am westlichen Fuße des [[St. Annaberg]]s im Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Park Krajobrazowy Góra Świętej Anny&amp;#039;&amp;#039;. Die Gegend ist geprägt von weitläufigen Waldgebieten im Westen sowie Wiesen und Feldern im Osten und Süden. Nördlich des Dorfes verläuft die [[Autostrada A4 (Polen)|Autostrada A4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Sankt Annaberg sind im Norden [[Wyssoka]] (&amp;#039;&amp;#039;Wysoka&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Poremba]] (&amp;#039;&amp;#039;Poręba&amp;#039;&amp;#039;), im Südosten [[Scharnosin]] (&amp;#039;&amp;#039;Czarnocin &amp;#039;&amp;#039;), im Südosten [[Leschnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Leśnica&amp;#039;&amp;#039;) und im Westen [[Zyrowa]] (&amp;#039;&amp;#039;Kadłubiec&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster St. Annaberg.JPG|mini|links|Zeichnung des Klosters aus der Mitte des 18. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Góra Świętej Anny 006.jpg|mini|Die St.-Anna-Basilika]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Annaberg Stich.jpg|mini|Stich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Góra Świętej Anny, Sankt Annaberg.jpg|mini|Zweisprachiges Ortsschild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Góra Świętej Anny, Rynek - Annaberg, Hauptplatz 01.jpg|mini|Hauptplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Dorfes ist eng mit dem aus der Ebene aufragenden [[Inselberg]] verbunden, der bereits früh kultischen Zwecken diente. Auf diesem &amp;#039;&amp;#039;Chelmberg&amp;#039;&amp;#039;, wie der Annaberg ursprünglich genannt wurde, entstand 1480–1485 in exponierter Lage eine Kirche, deren Holzstatue der [[Anna selbdritt]] bald Ziel von Wallfahrern wurde. Das Dorf wurde 1327 [[Böhmen|böhmisch]] und fiel 1635 an [[Habsburg]]. [[Melchior Ferdinand von Gaschin]] berief 1655 [[Franziskaner (OFM)]] auf den Chelmberg, wo sie ein Kloster und später einen [[Kalvarienberg]] errichteten.&lt;br /&gt;
1733 wurde die katholische Kirche aus Stein errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annaberg, mittlerweile der wichtigste Wallfahrtsort [[Oberschlesien]]s, fiel 1742 nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]]. Nach der Neugliederung der [[Provinz Schlesien]] gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Sankt Annaberg ab 1816 zum [[Landkreis Groß Strehlitz]], mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. Am 14. September wurden 30.000 [[Pilger]] gezählt. 1845 bestanden in Ort, welcher als St. Anna bezeichnet wurde, ein Klostergebäude, eine Kirche, eine katholische Schule und 52 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Sankt Annaberg 476 Einwohner, davon einer evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Felix Triest]] beschrieb den Ort 1861 als [[Marktflecken]], damals zählte Annaberg 641 Einwohner, die vorwiegend im von den zahlreichen Pilgern begünstigten Handwerk tätig waren. Die zur Gänze katholische Bevölkerung war nach [[Leschnitz]] eingepfarrt.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://sbc.org.pl/dlibra/publication/edition/3107 Felix Triest: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1865]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] &amp;#039;&amp;#039;Wyssoka&amp;#039;&amp;#039; gebildet, dem die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Annaberg Marktflecken, Kadlubietz, Ober Ellguth, Poremba und die [[Gutsbezirk]]e Ober Ellguth Vorwerk, Kadlubietz, Poremba und Wyssoka Vorwerk und Kolonie Wyssoka eingegliedert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/obschles/grstrehl/annaberg.htm Amtsbezirk Wyssoka]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkszählung 1910 ergab für Annaberg 707 Einwohner, davon 558 polnischer, 115 deutscher Muttersprache, jeweils alle katholischer Konfession, weitere 33 Personen waren zweisprachig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regierungsbezirk Oppeln |Hrsg=Königlich Preussisches Statistisches Landesamt |Sammelwerk=Gemeindelexikon für die Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom. 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preussischen Statistischen Landesamte. |Band=Heft VI |Verlag=Verlag des Königlichen Statistischen Landesamtes |Ort=Berlin |Datum=1912 |Seiten=8 f. |Online=https://bibliotekacyfrowa.pl/Content/89919/PDF/GSL_17846_III_32846.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volksabstimmung am 20. März 1921 stimmten 403 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 91 für Polen. Annaberg verblieb bei der [[Weimarer Republik]]. Nachfolgend zur Volksabstimmung kam es am Annaberg vom 21. bis 27. Mai 1921 zum offenen Kampf zwischen polnischen und deutschen Einheiten, dessen Höhepunkt der Sturm auf den Annaberg durch ein „Oberschlesischer Selbstschutz“ genanntes [[Freikorps]] samt Besetzung des Berges am 21. Mai 1921 bildete. Der Aufstand selbst endete am 5. Juli 1921 mit einem Waffenstillstandsabkommen, das auf Druck der Alliierten zustande kam (siehe [[Aufstände in Oberschlesien]]). Die Landgemeinde Annaberg gehörte dem [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Wyssoka an, der 1933 unter den neuen nationalsozialistischen Machthabern in „Annaberg“ umbenannt wurde. Ein Jahr darauf, am 18. Juli 1934, folgte die Umbenennung in „Sankt Annaberg“, worauf 1941 eine erneute Namensänderung in das weltlichere „Annaberg O.S.“ stattfand. Bereits 1939 war der ehemalige Sitz des Amtsbezirks, das in „Hohenkirch“ umbenannte Wyssoka, in die Gemeinde St. Annaberg eingegliedert worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Territorial&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 errichteten die nationalsozialistischen Behörden ein [[Zwangsarbeiterlager Annaberg|Zwangsarbeiterlager]]. Es diente dem Ausbau der geplanten Reichsautobahn RAB 29 von Breslau nach Kattowitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sztetl.org.pl/de/article/gora-swietej-anny/13,orte-der-martyrologie/18020,zwangsarbeitslager-annaberg |text=&amp;#039;&amp;#039;Orte der Martyrologie – Zwangsarbeitslager Annaberg.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20161009164312}} In: &amp;#039;&amp;#039;sztetl.org.pl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuerst wurden polnische Zwangsarbeiter ins Lager gebracht. Ab Herbst 1940 wurden sie durch jüdische Gefangene aus den Sammellagern in [[Będzin|Bendzin (Będzin)]], [[Sosnowiec|Sosnowitz (Sosnowiec)]] und [[Czeladź]] ersetzt. Das Lager wurde damals &amp;#039;&amp;#039;Reichsautobahnlager, Judenlager oder Judenlager-Arbeitslager,&amp;#039;&amp;#039; später &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeitslager (ZAL)&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Annaberg 1945 unter polnische Verwaltung, wurde in &amp;#039;&amp;#039;Góra Świętej Anny&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und der [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]] angeschlossen. In den Jahren 1945–1954 war die Stadt Sitz der Gmina Góra Św. Anna. 1950 wurde es der [[Woiwodschaft Opole]] zugewiesen. 1983 besuchten Papst [[Johannes Paul II.]] und Kardinal [[Benedikt XVI.|Joseph Ratzinger]] die Wallfahrtsstätte. Seit 1988 ist die Stadt das Zentrum des Landschaftsparks Góra Świętej Anny. In der Stadt gibt es ein Naturkundemuseum des Parks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 kam Sankt Annaberg zum wiederhergestellten [[Powiat Strzelecki]]. 2006 führte die [[Gemeinde Leschnitz]], zu der Sankt Annaberg gehört, Deutsch als [[Hilfssprache]] und im Jahre 2008 die zweisprachige Ortsbezeichnung ein. Jedes Jahr findet in Góra Święta Anna (in der zweiten Julihälfte) das Jugendfestival statt – ein landesweites Treffen katholischer Jugendlicher. In dieser Zeit besuchen etwa 2000 Gläubige aus Polen und dem benachbaraten Ausland den Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rajski plac i bazylika św. Anny.jpg|mini|Paradiesplatz mit Basilika]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Góra Świętej Anny St. Annaberg Lourdes Grotto.jpg|mini|Lourdesgrotte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Góra Świętej Anny St. Annaberg Open Air theatre.jpg|mini|Freilichttheater mit Denkmal zum Andenken an die Aufstände]]&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz stehen heute das Gebiet von &amp;#039;&amp;#039;Góra Święta Anna&amp;#039;&amp;#039; insgesamt und zahlreiche Ensembles und Einzelobjekte. Sehenswert sind vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Die &amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Anna&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół pw. św. Anny&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[barock]]e [[Wallfahrtskirche]]. Bei ihrem Bau wurden die Mauern einer gotischen Wallfahrtskapelle von 1480 verwendet, sie wurde errichtet 1657-73 durch die Adelsfamilie [[Gaschin (Adelsgeschlecht)|von Gaschin]]. 1781 wurde sie umgebaut und erhielt 1853 ihren Turm. Im Hauptaltar der Kirche ist das Bildnis der &amp;#039;&amp;#039;Hl. Anna Selbdritt&amp;#039;&amp;#039;, ein Holzschnitzwerk von Ende des 15. Jahrhunderts. Seit 1980 trägt sie den Titel einer  [[Liste der Basiliken in Polen|Basilica minor]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 332f, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Franziskanerkloster&amp;#039;&amp;#039; wurde zwischen 1733 und 1749 errichtet und 1905 ausgebaut, es schließt sich südlich an die Kirche an. 1810 wurde es [[Säkularisation|säkularisiert]], seit 1860 gehört es den [[Franziskaner (OFM)|Franziskanern]] mit Unterbrechungen (1874-87 und 1941-45).  In Klostergarten ist die St.-Josef-Kapelle (frühes 18. Jahrhundert). Im Kloster sind Porträts der Stifterfamilie beispielsweise von [[Melchior Ferdinand von Gaschin]] oder [[Georg Adam Franz von Gaschin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 333, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Paradieshof&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rajski Plac&amp;#039;&amp;#039;) ist der Hof vor der St.-Anna-Kirche. Der Platz ist von drei Seiten von Kreuzgängen umgeben. Die Kreuzgänge stammen aus dem Jahr 1768, wurden 1804 umgebaut und 1886 erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 333, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Lourdesgrotte&amp;#039;&amp;#039; und der Kreuzweg liegen nördlich von St. Anna. Die Grotte wurde zwischen 1912 und 1914 aus Kalkstein nach dem Vorbild der Grotte von Lourdes in Frankreich, zur Erinnerung an die dortige Marienerscheinung, errichtet. Die Grotte besitzt zudem einen Altar um Gottesdienste unter freiem Himmel veranstalten zu können. Dazu findet sich ein großer Platz vor der Grotte, die von den Stationen des Kreuzwegs umgeben ist.&lt;br /&gt;
* [[Kalvarienberg (St. Annaberg)|Kalvarienberg mit Wegen und Kapellen]]  (&amp;#039;&amp;#039;Kalwaria na Górze Świętej Anny&amp;#039;&amp;#039;)  aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Freilichttheater&amp;#039;&amp;#039;: Die sogenannte [[Feierstätte der Schlesier]], ein Freilichttheater im Westen des St. Annabergs wurde zwischen 1934 und 1938 als nationalsozialistische Thingstätte angelegt. Das Freilichttheater zählt 7.000 Sitzplätze und 20.000 Stehplätze auf den Tribünen und kann bei Ausnutzung weiterer Flächen  insgesamt bis zu 50.000 Personen Platz bieten.&lt;br /&gt;
* Oberhalb des Amphitheaters befindet sich das 1955 errichtete [[Denkmal für die Aufstände in Oberschlesien]] (&amp;#039;&amp;#039;Pomnik Czynu Powstańczego&amp;#039;&amp;#039;), das polnischen Aufständischen der Zwischenkriegszeit  gewidmet ist. Zuvor bestand an gleicher Stelle das von 1936 bis 1938 erbaute und nach 1945 entfernte [[Ehrenmal Annaberg]], früher auch &amp;#039;&amp;#039;Reichsehrenmal der Freikorpskämpfer&amp;#039;&amp;#039; genannt, dies war ein Mausoleum und eine Gedenkstätte für die gefallenen deutschen Kämpfer während der Aufstände in Oberschlesien in der Zwischenkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Góra św. Anny, kaplica Koronacji Matki Boskiej, xxkazik.jpg|mini|Fragment des Kalvarienweg mit Kapelle der Krönung Unserer Lieben Frau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fragment ołtarza papieskiego na Górze Św. Anny.jpg|mini|Papstaltar von 1983]]&lt;br /&gt;
* [[Drei-Brüder-Kapelle (St. Annaberg)]] (&amp;#039;&amp;#039;Kapliczka Trzech Braci&amp;#039;&amp;#039; oder K&amp;#039;&amp;#039;apliczka Trzech Żołnierzy&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Pilgerheim (&amp;#039;&amp;#039;dom pielgrzyma&amp;#039;&amp;#039;) erbaut zwischen 1929 und 1938&lt;br /&gt;
* Nepomukskulptur (&amp;#039;&amp;#039;Figura św. Jana Nepomucena&amp;#039;&amp;#039;) in der ul. Leśnicka. Über dem Marktplatz von Góra Święta Anna steht auf einem Steinsockel die weiße Steinfigur des heiligen Johannes von Nepomuk, Schutzpatron der Beichtväter und Fürsprecher bei Überschwemmungen und Ertrinken.&lt;br /&gt;
* ein &amp;#039;&amp;#039;Kalkofen&amp;#039;&amp;#039; aus dem 19. Jahrhundert am Amphitheater, er ist südlich an der Zufahrtsstraße und der großen Freitreppe gelegen. Dort befanden sich ursprünglich zwei [[Kalkofen|Kalköfen]] als Überreste des früheren Kalksteinbruchs, nur einer blieb erhalten, er steht seit der Weimarer Republik unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
* Papst-Johannes-Paul-II.-Denkmal (&amp;#039;&amp;#039;Pomnik św. Jana Pawła II&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Papstaltar (&amp;#039;&amp;#039;Fragment ołtarza papieskiego na pamiątkę wizyty papieża Jana Pawła II w 1983 r.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Museum der oberschlesischen Aufstände (&amp;#039;&amp;#039;Muzeum Czynu Powstańczego w Górze Świętej Anny&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kreuzmuseum (&amp;#039;&amp;#039;Muzeum Krzyża Świętego&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen von Sankt Annaberg nach dem jeweiligen Gebietsstand:&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen der Einwohnerzahlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1845: [https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication/edition/808] – 1855, 1861: [https://sbc.org.pl/dlibra/publication/edition/3107] – 1885, 1933: {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=strehlitz.html#ew39gstrsankt|name=Landkreis Groß Strehlitz|abruf=2023-05-27}} – 1910: {{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/gross-strehlitz.htm |titel=Landkreis Groß Strehlitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230525213523if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/gross-strehlitz.htm |archiv-datum=2023-05-25 |abruf=2026-02-21 |abruf-verborgen=1}} – 1939: Heinz Rudolf Fritsche: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien Wegweiser.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996–1978: Encyklopedia Powszechna PWN&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
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| 1845 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 476&lt;br /&gt;
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| 1855 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 540&lt;br /&gt;
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| 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 641&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 707&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 648&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.198&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1978 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| 1996 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |560&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 432&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Berthold Altaner]] (1885–1964), katholischer Kirchenhistoriker und Patrologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort wirkten ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Faust (Komponist)|Carl Faust]] (1825–1892), preußischer Militärmusiker, Ausbildung zum Militärmusiker in Sankt Annaberg&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Olesch]] (1910–1990), Slawist (u.&amp;amp;nbsp;a. Der Wortschatz des St. Annaberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Góra Świętej Anny – Sanktuarium Diecezji Opolskiej&amp;#039;&amp;#039;, 1985.&lt;br /&gt;
* Jozafat R[oman] Gohly: &amp;#039;&amp;#039;Góra świętej anny.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Góra Świętej Anny|Sankt Annaberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.orf-oberschlesien.de/sankt-annaberg Online-Reiseführer Oberschlesien]&lt;br /&gt;
* [https://www.pielgrzymowanie.eu/ Mitteleuropäische Wallfahrtsorte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Territorial&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/obschles/grstrehl/annaberg.htm Territorial Amtsbezirk Wyssoka]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Leschnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Leschnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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