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	<title>Sankt Aldegund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-09T22:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Sankt Aldegrund COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/4/55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/7/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sankt Aldegund in COC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Cochem-Zell&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Zell (Mosel)&lt;br /&gt;
|Höhe              = 100&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56858&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06542&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07135076&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SAE&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schloßstraße 69&amp;lt;br /&amp;gt;56856 Zell (Mosel)&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.st-aldegund.de/ www.st-aldegund.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andreas Manderscheid&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-07-14 neef st aldegund.jpg|miniatur|295px|[[Neef]] und Sankt Aldegund (Hintergrund) mit der [[Staustufe St. Aldegund]] und der Schleuse]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt Aldegund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder auch St. Aldegund) ist ein Wein- und Ferienort im [[Landkreis Cochem-Zell]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] gehört der [[Verbandsgemeinde Zell (Mosel)]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf dem halben Weg zwischen [[Trier]] und [[Koblenz]] direkt am linken [[Mosel]]ufer. Flussabwärts befindet sich die [[Staustufe St. Aldegund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Sankt Aldegund sind im Uhrzeigersinn die Ortsgemeinden [[Neef]] und [[Bullay]] am rechten Moselufer, [[Alf (Gemeinde)|Alf]] moselaufwärts im Süden sowie [[Beuren (Eifel)|Beuren]] ([[Verbandsgemeinde Ulmen]]) und [[Bremm]] ([[Verbandsgemeinde Cochem]]) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Besiedlung auf der [[Gemarkung]] der heutigen Ortsgemeinde zu [[Römisches Reich|römischer]] Zeit ist nachgewiesen durch Fundamente einer römischen &amp;#039;&amp;#039;[[Villa rustica]]&amp;#039;&amp;#039; südlich des Ortes sowie durch ein 1953 bei Weinbergsarbeiten entdecktes frühchristliches Frauengrab aus der Zeit [[Konstantin der Große|Konstantins des Großen]], einem der ältesten christlichen Gräber an der Mosel. Das Grab barg wertvolle Beigaben aus Glas und Keramik, darunter eine blaue Glas-Schale in Form eines Schiffchens, wie sie bisher nördlich der Alpen in dieser wertvollen Ausführung nicht gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Aldegund wurde erstmals am 11. Juli 1097 urkundlich als „Sanctam Aldegundam“ erwähnt, als der trierische Erzbischof [[Engelbert von Rothenburg|Egilbert]] eine Schenkung von Gütern an das [[Simeonstift|Stift St. Simeon]] bestätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Beyer]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=6VI-AAAAcAAJ&amp;amp;dq=Aldegund&amp;amp;pg=PA449 Mittelrheinisches Urkundenbuch]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1860, Urkunde 392, S. 448.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1143 wurde der Ort „S. Aldegunde“, 1193 „S. Aldegundem“, 1208, 1295 und 1692 „Sankt Aldegund“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/50295?&amp;amp;query=Aldegund Rheinische Geschichtsblätter: Zeitschrift für Geschichte, Sprache und Altertümer des Mittel- und Niederrheins], Dritter Jahrgang, 1896, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Namensgeberin des Ortes ist die [[Merowinger|merowingische]] Fürstentochter und Äbtissin [[Aldegundis]], die im 7. Jahrhundert in [[Maubeuge]] lebte und wirkte und kurz nach ihrem Tod heiliggesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits im Jahr 1523 erwähnte alte Dorfschule wurde bis 1781 genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1720 hatte Sankt Aldegund 33 Haushaltungen, von den insgesamt 230.000 [[Rebstock|Weinstöcken]] waren 58.000 im geistlichen und 15.000 im adligen Besitz. Den größten Besitz hatte das Stift [[Pfalzel]] mit 20.000 Rebstöcken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dilibri.de/rlb/periodical/zoom/59900 Mittelrheinische Geschichtsblätter], 1920, Nr. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1794 stand Sankt Aldegund unter [[Franzosenzeit|französischer Herrschaft]] und gehörte bis 1814 zur [[Mairie]] Eller im [[Kanton Cochem]]. 1815 wurde der Ort auf dem [[Wiener Kongress]] mit dem vorherigen Kanton Cochem dem Königreich [[Preußen]] zugeordnet. Sankt Aldegund wurde 1816 der [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]] Zell im [[Kreis Zell]] zugeordnet, der zum [[Regierungsbezirk Koblenz]] in der [[Rheinprovinz]] (1822) gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war die gesamte Region dem französischen Abschnitt der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Alliierten Rheinlandbesetzung]] zugeordnet. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Sankt Aldegund innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des 1946 neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Die heutigen Verwaltungsstrukturen wurden 1968 ([[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Verbandsgemeinde]]) und 1969 ([[Landkreis Cochem-Zell]]) gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 An der Mosel Februar 1941.jpeg|Sankt Aldegund 1941 …&lt;br /&gt;
 Sankt Aldegund (2021).jpg|… und 2021&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Sankt Aldegund besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Treis (Ortsbürgermeister und Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/717/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042900090-OL-717-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Sankt Aldegund am 9. Juni 2024 |werk=Zeller Land Nachrichten, Ausgabe 25/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-13 |abruf=2025-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Andreas Manderscheid wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 2024 Ortsbürgermeister von Sankt Aldegund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WahlOB2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zell-mosel.de/Aktuelles/bekanntmachungen-und-pressemeldungen/pressearchiv-2024/dezember/neuer-ortsbuergermeister-der-ortsgemeinde-st-aldegund-gewaehlt/ |titel=Neuer Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde St. Aldegund gewählt |hrsg=Verbandsgemeinde Zell (Mosel) |datum=2024-12-20 |abruf=2025-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 und bei der Wiederholungswahl am 8.&amp;amp;nbsp;September der jeweils als einzige Bewerber angetretene bisherige Amtsinhaber nicht die absolute Mehrheit erreichte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Manderscheid (Erster Beigeordneter und Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/717/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042899892-OL-717-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl der Ortsbürgermeisterin/des Ortsbürgermeisters in der Sankt Aldegund am 9. Juni 2024 |werk=Zeller Land Nachrichten, Ausgabe 25/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-13 |abruf=2025-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Manderscheid (Erster Beigeordneter und Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/717/ausgabe/38/2024/artikel/00000000000044067390-OL-717-2024-38-38-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl der Ortsbürgermeisterin/des Ortsbürgermeisters in der Sankt Aldegund am 8. September 2024 |werk=Zeller Land Nachrichten, Ausgabe 38/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-09-11 |abruf=2025-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte die Wahl durch den Rat der Gemeinde. Dieser entschied sich einstimmig für den bisherigen Ersten Beigeordneten Andreas Manderscheid.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WahlOB2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorgänger waren Günter Treis, der das Amt zehn Jahre ausübte, und zuvor Helmut Gietz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WahlOB2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Treis |url=https://ol.wittich.de/titel/717/ausgabe/32/2019/artikel/00000000000016802873-OL-717-2019-32-32-0 |titel=Bericht über die konstituierende Sitzung des Gemeinderates St. Aldegund am 17. Juni 2019 |werk=Zeller Land Nachrichten, Ausgabe 32/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |datum=2019-08-05 |abruf=2020-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1144, war die über dem Dorf liegende [[Romanik|romanische]] &amp;#039;&amp;#039;Alte Kirche&amp;#039;&amp;#039; über Jahrhunderte [[Wallfahrt]]sort der Bauern der Umgebung zum Viehheiligen [[Bartholomäus (Apostel)|St. Bartholomäus]], dem Kirchenpatron. Die Kirche dient gelegentlich auch zu kulturellen Veranstaltungen, wie Konzerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur wertvollen Ausstattung gehören ein „Christus in der Rast“ von 1522 (ein Geschenk des Abtes eines lothringischen Klosters, [[Nikolaus von Maes]]), eine schmiedeeiserne Kanzel (um 1650) sowie eine spätgotische [[Madonna (Kunst)|Madonna]]. [[Apsis]] und Kirchenraum schmücken [[Gotik|spätgotische]] Malereien, die bei der Restaurierung 1965 zu Tage kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Renaissance]]-Seitenaltar aus der Werkstatt von [[Hans Ruprecht Hoffmann]] (mit seinem [[Monogramm]]), eine Auftragsarbeit der Witwe des Aldegunder Vogtes Niclas Roltz (oder Rultz) von Kirchbrich ([[Kirchberg (Hunsrück)|Kirchberg]]), der &amp;#039;&amp;#039;Gertruda Keiserin&amp;#039;&amp;#039; (Gertrud Kaiser), der Tochter des Zeller [[kurtrier]]ischen [[Keller (Amt)|Kellners]], anlässlich des Todes ihres Ehemanns 1601,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ursula-buchholz.com/Navigation/Chronik%20Maas/Aldegund/aldegund.html verlorene aber dokumentierte Stiftungsstafel, Text mit Bild]&amp;lt;/ref&amp;gt; war bei der [[Profanierung]] der alten Kirche 1870/72 veräußert worden. 1951 gelangte er in den Besitz des Kunstsammlerehepaar Ludwig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://rdk.zikg.net/gsdl/cgi-bin/library.exe?a=d&amp;amp;c=rdk-web&amp;amp;cl=CL9.11.120&amp;amp;d=Df4680 |wayback=20131216234007 |text=Hans Ruprecht Hoffmann: Epitaph des Niclas Roltz von Kirchbrich † 1601, ehemals St. Aldegund, jetzt Sammlung Ludwig }}, Abbildung im &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5, Sp. 902&amp;lt;/ref&amp;gt; Als man sich Anfang der 1960er Jahre auf den Wert der Kirche, die vordem als Pferdestall, Magazin und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Gefangenenlager gedient hatte, besann, kam ein Kontakt zu Stande, der 1965 zu einem Vertrag mit der Kirchengemeinde zur Schenkung des Altars mit einem Beitrag zur Restaurierung der Kirche führte. Darin wurde auch vereinbart, eine Gruft unterhalb des Altars zu errichten, die das Ehepaar nutzen wollte.&lt;br /&gt;
Dort liegen nun der 1996 verstorbene [[Peter Ludwig]] und seine Frau [[Irene Ludwig|Irene]] († 2010) begraben. Bis zu ihrem Tode hat Irene Ludwig sich um die Ausstattung der 1971 wieder geweihten Kirche gekümmert.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung aus St. Aldegund zum Tode von Irene Ludwig und [https://www.rhein-zeitung.de/regionales/mittelmosel_artikel,-St-Aldegund-trauert-um-Irene-Ludwig-_arid,171053.html Rheinzeitung, Mittelmosel vom 30. November 2010: &amp;#039;&amp;#039;St. Aldegund trauert um Irene Ludwig&amp;#039;&amp;#039; online] (Zugriff Dez. 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Aldegund an der Mosel – neugotische Kirche St. Bartholomäus - panoramio.jpg|mini|St. Aldegund an der Mosel – neugotische Kirche St. Bartholomäus - panoramio]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Neue Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; im [[Neugotik|neugotischen]] Stil mit ihrem imposanten 51 Meter hohen sechseckigen Turm wurde 1872 nach Plänen des [[Düsseldorf]]er Architekten [[August Rincklake]] (1843–1915) fertiggestellt und ist mit einer interessanten Ausmalung von 1912, restauriert 2005, geschmückt. Auch sie enthält sehenswerte Ausstattungen wie einen [[barock]]en Marienaltar (um 1750) und eine „[[Anna selbdritt]]“ aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert in St. Aldegund sind ebenfalls die zahlreichen [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]- und Bürgerhäuser aus der Zeit ab dem 15. Jahrhundert. Das Gelände zwischen Ort und Fluss ist als &amp;#039;&amp;#039;Moselpark&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Kulturdenkmäler in Sankt Aldegund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Sankt Aldegund gehört zum „[[Untermosel|Weinbaubereich Burg Cochem]]“ im [[Mosel (Weinbaugebiet)|Anbaugebiet Mosel]]. Im Ort existieren 24 Weinbaubetriebe, die bestockte Rebfläche beträgt 17&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]. Etwa 86 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 79&amp;amp;nbsp;Betriebe tätig, die damalige Rebfläche betrug 71&amp;amp;nbsp;Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infothek&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/neu/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;ID=3537&amp;amp;key=0713505076&amp;amp;l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Weinlagen&lt;br /&gt;
* St. Aldegunder Klosterkammer&lt;br /&gt;
* St. Aldegunder Himmelreich&lt;br /&gt;
* St. Aldegunder Palmberg-Terrassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der entlang der Mosel verlaufenden [[Bundesstraße 49]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Maes]] (* um 1470 in St. Aldegund; † 1532 in [[Saint-Avold|Sankt Avold]]), Humanist und Abt in Saint Nabor&lt;br /&gt;
* [[Franz Pauly]] (* 1837 in St. Aldegund; † 1913 in [[Düsseldorf]]), Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Schommers]] (* 12. April 1936 in Sankt Aldegund; † 19. Oktober 2000 ebenda) Studiendirektor und Heimatforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nahe Sankt Aldegund befand sich eine Funksendeanlage des ehemaligen [[Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr|Amtes für Geoinformationswesen der Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Schommers: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Rultz-Altar&amp;quot; in St. Aldegund: Gertrud Rultz stiftet das Renaissance-Epitaph von Hans Ruprecht Hoffmann für die Alte Kirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für den Kreis Cochem-Zell.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 33–34.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schommers: &amp;#039;&amp;#039;St. Aldegund an der Mosel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Kunststätten]]&amp;#039;&amp;#039;. Heft 566). [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]], Köln 2018, ISBN 978-3-86526-121-2.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schommers: &amp;#039;&amp;#039;St.Aldegund-Dalliend-Bugramm, Wie es früher war. Sieben Rundgänge durch Dorf, Weinberge und Gemarkung.&amp;#039;&amp;#039; 2015, ISBN 978-3-86424-271-7.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schommers: &amp;#039;&amp;#039;Wissenswertes über St. Aldegund, früher und heute.&amp;#039;&amp;#039; 2020. (132 S., ohne ISBN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.st-aldegund.de/ Ortsgemeinde Sankt Aldegund]&lt;br /&gt;
* [https://www.zell-mosel.de/gemeinden/st-aldegund/ Sankt Aldegund auf den Seiten der Verbandsgemeinde Zell (Mosel)]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13505076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Cochem-Zell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4051588-6|VIAF=248968466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Cochem-Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1097]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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