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	<title>Sankt-Prokop-Rotunde (Strzelno) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt-Prokop-Rotunde_(Strzelno)&amp;diff=1774903&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C8:6F4B:92FC:A49B:C350:DDF9:4597 am 29. Januar 2023 um 00:10 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-29T00:10:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2012.04.13 STRZELNO (1).JPG|mini|Die Rotunde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strzelno sw Prokop wnetrze.jpg|mini|Blick von der Empore]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Prokop (Heiliger)|Sankt-Prokop]]-[[Rotunde]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Stadt [[Strzelno]] im [[Powiat Mogileński]] der [[Woiwodschaft Kujawien-Pommern]] ist die größte romanische Kirche in Polen, die auf einem kreisrunden Grundriss errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Chronist [[Jan Długosz]] erwähnte in seinen [[Annalen]] die [[Kirchweihe|Einweihung]] der Kirche am 16. März 1133.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde aus Granitquadern gebaut, jüngere Gebäudeteile wurden aus [[Backstein]] gemauert. Der Innendurchmesser beträgt 8,20&amp;amp;nbsp;m, die Mauerdicke mindestens 1,10&amp;amp;nbsp;m. Rings um den runden Kuppelraum befinden sich Anbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* an der Ostseite eine 5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;m große quadratische [[Apsis]] mit einem [[Kreuzrippengewölbe]],&lt;br /&gt;
* an der Nordseite – zwei kleine halbrunde Apsiden,&lt;br /&gt;
* an der Westseite – ein hoher [[Glockenturm]] auf einem hufeisenförmigen Grundriss mit einem Stützpfeiler und einer [[Empore]] im Obergeschoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form des Rundbaus und die Empore deuten darauf hin, dass der bau die Bedeutung einer Herrscherkirche hatte, auch sind mehrfach Besuche von polnischen Königen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts oder am Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde der obere Teil des Turmes abgebrochen und neu aus Backstein gemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde die Kirche [[Profanierung|profaniert]] und vom benachbarten [[Prämonstratenser]]-Frauenorden als Pförtnerhaus benutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:St Prokop Church Strzelno before 1939.jpg|mini|links|Die Rotunde vor 1939]]&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude [[Rekonziliation|rekonziliert]] und um 1779 dem Kult des heiligen [[Prokop (Heiliger)|Prokop]] gewidmet. 1812 von den Soldaten [[Napoleon]]s erneut profaniert, wurde das Gebäude zu Wirtschaftszwecken genutzt. 1892 wurden die Apsiden und teilweise auch die romanischen Fensteröffnungen rekonstruiert. 1924–1925 wurde die Kirche renoviert. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Kirche als Lagerraum benutzt. Die flüchtenden Nazitruppen versuchten die Kirche in die Luft zu sprengen. Der dadurch verursachte Brand verwüstete die Kuppel, den oberen Teil des Turmes und die ganze Innenausstattung. Die Wände aus Granitquadern überdauerten die Sprengung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurde der Wiederaufbau begonnen. In der Empore wurde ein [[Gekuppelt (Architektur)|Biforium]] mit einer gefundenen romanischen Mittelsäule eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das derbe Taufbecken besteht aus einem Stück Granit, vielleicht schon aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, eine romanische Grabplatte und fünf Stationen des Kreuzweges überdauerten den Brand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des im [[Nationalmuseum (Krakau)|Krakauer Nationalmuseum]] geretteten Gipsabgusses und eines Lichtbilds aus dem Archiv der Denkmalschutzbehörde in [[Posen]] war die Wiederherstellung des romanischen Gründungstympanons möglich. Im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] sind drei Gestalten dargestellt. In der Mitte der thronende Christus, links der junge Stifter, das Modell der Kirche dem Christus darbringend, rechts eine Frauengestalt, wahrscheinlich die Oberin des Klosters, mit einem offenen Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei formal ähnliche Reliefs aus dem frühen 16. Jahrhundert stellen Büßende, die nur mit ihren eigenen Haaren bekleidet sind, in der Einöde dar: die Hl. [[Maria Magdalena]] und den Hl. [[Onophrios der Große|Onophrius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines Museum bewahrt nebenan weitere Ausstattungsstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adam Miłobędzki: &amp;#039;&amp;#039;Architektur Polens: Kapitel des europäischen Kulturerbes&amp;#039;&amp;#039;. Generalkonservator der Republik Polen, 1998, ISBN 83-8573959-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Procopius church in Strzelno|Sankt-Prokop-Rotunde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/37/49/N |EW=18/10/45/E |type=landmark |region=PL}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Erzbistum Gniezno|Strzelno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Polen|Strzelno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Strzelno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prokop-von-Sázava-Kirche|Strzelno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotunde|Strzelno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Strzelno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Strzelno]]&lt;/div&gt;</summary>
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