<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sankt-Cassian-Formation</id>
	<title>Sankt-Cassian-Formation - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sankt-Cassian-Formation"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt-Cassian-Formation&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T16:19:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt-Cassian-Formation&amp;diff=1993318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gretarsson: Änderung 242153354 von Kuhni74 rückgängig gemacht; Verzahnung und Diachronie sind keine Synonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sankt-Cassian-Formation&amp;diff=1993318&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-02-17T10:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/242153354&quot; title=&quot;Spezial:Diff/242153354&quot;&gt;242153354&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Kuhni74&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Kuhni74&quot;&gt;Kuhni74&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Verzahnung und Diachronie sind keine Synonyme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt-Cassian-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;formazione di San Cassiano&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] Formation der Mittleren und Oberen [[Trias (Geologie)|Trias]] in den Südalpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Graf [[Georg zu Münster]] hat 1834 &amp;#039;&amp;#039;Kalkmergel-Lager von St. Cassian&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg zu Münster: &amp;#039;&amp;#039;Über das Kalkmergel-Lager von St. Cassian in Tyrol und die darin vorkommenden Ceratiten.&amp;#039;&amp;#039; Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie, Wien 1834, Seiten 1–15. ({{Google Buch|BuchID=LgYRAAAAIAAJ|Seite=1}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Schichten von St. Cassian&amp;#039;&amp;#039; wurde 1841 von H. L. Wissmann eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;H.L. Wissmann und Georg zu Münster: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geognosie und Petrefactenkunde des südtirolischen Tirols, vorzüglich der Schichten von St. Cassian.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Petrefactenkunde&amp;#039;&amp;#039;, 4: 1-152, Wien 1841.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Franz von Hauer (Geologe)|Franz von Hauer]] verwendete 1858 den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Cassianer-Schichten&amp;#039;&amp;#039;. Den modernen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Cassian-Formation&amp;#039;&amp;#039; verwendeten zum ersten Mal 1977 [[Franz Fürsich|F. T. Fürsich]] und J. Wendt.&amp;lt;ref&amp;gt;F.T. Fürsich, J. Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Biostratinomy and palaeoecology of the cassian formation (Triassic) of the Southern Alps.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology.&amp;#039;&amp;#039; 22, 1977, S.&amp;amp;nbsp;257, {{DOI|10.1016/0031-0182(77)90005-0}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlern.jpg|mini|Der [[Schlern]] von der [[Seiser Alm]]. Während der Schlern eine Karbonatplattform darstellt, liegen auf der Seiser Alm Beckensedimente wie die Wengen-Formation und die Sankt Cassian-Formation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:San Cassiano Formation - Sella Pass.jpg|mini|300 px|links|Aufschluss der Sankt-Cassian-Formation am Hotel Mariaflora am Sellajoch]]&lt;br /&gt;
Die Formation bildet das Beckenäquivalent zu den [[Karbonatplattform]]en des [[Cassianer Dolomit]]s. Sie bildete sich im oberen [[Ladinium]] und unterem [[Karnium]]. An der Basis geht die Cassian-Formation aus der terrigen-vulkanoklastischen [[Wengen-Formation]] hervor. Die Grenze ist unscharf, beziehungsweise sind die Formationen miteinander verzahnt. Grund für diese Verzahnung sind etwa im [[Schlerngebiet]] wiederholte Schüttungen vulkanoklastischen Materials von einer Vulkaninsel während der Zeit der Sedimentation der Sankt Cassian-Formation, die aus [[Mergel]]n, Kalkmergeln, [[Kalkstein|Kalken]] und Riffbrekzien gebildet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Lorenz Keim u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Faziesverzahnung in Beckensedimenten der Dolomiten (Ladin-Karn): vom Aufschluss zur geologischen Karte 1:25.000&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=http://www.provincia.bz.it/edilizia/download/KeimPangeo.pdf |wayback=20151126235202 |text=PDF-File}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitlich verzahnt ist die Formation unter anderem mit der [[Rosszähne-Formation]]. Überlagert und seitlich verzahnt ist die Formation von beziehungsweise mit Cassianer-Dolomit, dessen Karbonatplattformen sich zunehmend in die Becken hin ausweiteten. Weiters wird die Sankt Cassian-Formation überlagert von der [[Heiligkreuz-Formation]] und der [[Dürrenstein-Formation]]. Die Sankt Cassian-Formation wird maximal 400 bis 500 Meter mächtig. Benannt ist die Formation nach dem Ort Sankt Kassian im [[Gadertal]]. Die Typlokalität befindet sich bei den Stuores-Wiesen bei [[Abtei (Südtirol)|Badia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der Formation erstreckt sich von den westlichen Dolomiten bis zu den [[Karnische Alpen|Karnischen Alpen]] und im Süden bis zum [[Valsugana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Formation besteht aus einer Wechselfolge von Mergeln, Kalkmergeln und Kalkbänken sowie aus [[arenit]]ischen Kalken und [[Brekzie]]n. Die Farbe der Gesteine reicht von grau über ocker bis braun. In der Nähe der Karbonatplattformen finden sich &amp;#039;&amp;#039;Cipit-Blöcke&amp;#039;&amp;#039;, das sind Blöcke, die von den Plattformen in das Becken hineingeglitten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilführung ==&lt;br /&gt;
In den Gesteinen der Formation ist eine [[pelagisch]]e [[Fauna]] mit [[Seeigel]]stacheln und [[Crinoiden]]stielen zu finden. Bekannt ist die [[Ammoniten]]- und [[Conodonten]]fauna dieser Formation. Die Ammoniten gehören unter anderen den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Frankites&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trachyceras&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Clionitites&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lobites&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Daxatina&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Autonome Provinz Bozen-Südtirol, Amt für Geologie &amp;amp; Baustoffprüfung: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Westlichen Dolomiten&amp;#039;&amp;#039;. Maßstab 1:25.000, aufgenommen 1992–2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolomiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gretarsson</name></author>
	</entry>
</feed>