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	<title>Sanitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;85178abc: /* Bevölkerung */ Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-03T10:04:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Sanitz.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/05//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/23//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sanitz in LRO.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rostock&lt;br /&gt;
|Höhe              = 45&lt;br /&gt;
|PLZ               = 18190&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038209&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13072091&lt;br /&gt;
|Adresse           = Rostocker Str. 19&amp;lt;br /&amp;gt;18190 Sanitz&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.sanitz.de/ www.sanitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Enrico Bendlin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sanitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[amtsfreie Gemeinde]] im Nordosten des [[Landkreis Rostock|Landkreises Rostock]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Sie bildet für ihre Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planungsverband-rostock.de/veroeffentlichungen/raumentwicklungsprogramm-2011/#c112 Regionales Raumentwicklungsprogramm Mittleres Mecklenburg/Rostock 2011] – Zentralorte und perspektivische Entwicklung, Planungsregion MMR, Stand 22. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Sanitz liegt 17&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören folgende Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gemeindesanitz.de/wp-content/uploads/2022/05/2022-04-29-Hauptsatzung-der-Gemeinde-Sanitz.pdf Hauptsatzung der Gemeinde Sanitz, § 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:130px&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Groß Freienholz&lt;br /&gt;
* Groß Lüsewitz&lt;br /&gt;
* Gubkow&lt;br /&gt;
* Hohen Gubkow&lt;br /&gt;
* Horst&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:140px&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Klein Freienholz&lt;br /&gt;
* Klein Wehnendorf&lt;br /&gt;
* Neu Kokendorf&lt;br /&gt;
* Neu Wendorf&lt;br /&gt;
* Niekrenz&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Oberhof&lt;br /&gt;
* [[Reppelin]]&lt;br /&gt;
* Sanitz&lt;br /&gt;
* Teutendorf&lt;br /&gt;
* Vietow&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Wendfeld&lt;br /&gt;
* Wendorf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Sanitz ===&lt;br /&gt;
Sanitz wurde als „Zaniz“ (= „Hasenort“, slawisch) im Jahr 1256 erstmals als Kirchdorf urkundlich erwähnt (als Nachweis der Zuweisung der [[Dorfkirche Dänschenburg]] als Sanitzer Tochterkirche).Eine erste urkundliche Erwähnung rührt aus dem Jahre 1248 als ein gewisser Bruder Henrykus de Seynitz (gemeint ist Heinrich aus Sanitz) als Zeuge in einer Urkunde des Fürsten Heinrich Borwin von Rostock namentlich erwähnt wird. Eine erste urkundliche Erwähnung fand die Kirche Sanitz im Zusammenhang mit einem Vertrag vom 2. Juni 1291, in dem [[Heinrich I. (Werle)|Heinrich von Werle]] dem Bischof von Schwerin gegenüber seinem Mündel [[Nikolaus (Rostock)|Nikolaus von Rostock]] das Patronatsrecht sicherte, das seitdem vom Landesherrn gehalten wurde. Als [[Vasall]]en waren im 14. Jahrhundert verschiedene Familien verzeichnet, so der Rostocker Bernhard Kopmann, Ritter Siegfried von Plön, Reimar von Wedel, der Rostocker Ratsherr Dietrich Horn, sein Sohn, der Bürgermeister Dippold Horn. Im Zuge der Christianisierung Mitte des 11. Jahrhunderts gelangte das Dorf in den Besitz des [[Kloster Doberan|Klosters Doberan]], zu dem es bis zur [[Reformation]] gehörte. Nach der [[Säkularisation]] wurde es 1552 als herzogliche Domäne dem Amt Ribnitz unterstellt und in den folgenden Jahrhunderten an verschiedene Familien verpachtet. Das Pfarrhaus – ein sanierter Fachwerkbau – stammt von 1780, die alte Schmiede wurde 1798 als alte Erbschmiede erwähnt. 1879 wurde das Dorf dem Amt [[Toitenwinkel]] unterstellt.1895 wurde Sanitz Eisenbahnknotenpunkt der Friedrich Franz Eisenbahn, die vom Rostocker Lloyd-Bahnhof über Sanitz nach Triebsees in Vorpommern und eine weitere Linie nach Tessin führte. Mit der verkehrstechnische Erschließung begann ab 1900 der wirtschaftliche Aufschwung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 gehörte Sanitz zum [[Kreis Rostock-Land]] (bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Rostock]], danach im Land Mecklenburg-Vorpommern). 1994 wurde die Gemeinde in den [[Landkreis Bad Doberan]] eingegliedert. Seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] liegt Sanitz im [[Landkreis Rostock]] und ist eine amtsfreie Gemeinde, bestehend aus den Orten Groß Freienholz, Groß Lüsewitz, Gubkow, Hohen Gubkow, Horst, Klein Freienholz, Klein Wehnendorf, Neu Kokendorf, Neu Wendorf, Niekrenz, Oberhof, Reppelin, Sanitz, Teutendorf, Vietow, Wendfeld und Wendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausragende Persönlichkeiten sind der in Teutendorf geborene Komponist Friedrich von Flotow und der Arzt, Ingenieur und Maschinenbau-Unternehmer Dr. Ernst Alban, der Anfang des 17. Jahrhunderts auf Gut Klein Wehnendorf die erste Mecklenburgische Maschinenbauanstalt eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß Freienholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war vormals mit einem staatlichen Forsthof, 22 ha groß, ausgestattet, deren Leitung ein Oberförster als Nutznießer innehatte. Hinzu kam auf dem Gemeindegebiet ein privater landwirtschaftlicher Betrieb mit 36 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß Lüsewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war früher ein Gutsdorf,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.khvgrossluesewitz.de/historische-fotokarte/ Historische Fotokarte], Hrsg. Kulturhistorischer Verein Groß Lüsewitz e. V. Sanitz, Stand 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis in das 15. Jahrhundert in den Händen der alten Familie [[von Tulendorf]]. Über einen Vergleich nach 1513 u. a. mit Christina von Tulendorf gelangt der Ort an den Rat Dietrich von Bevernest. 1674 erwirbt es der Hauptmann Hans Rudolph von Grabow, es folgt der Landrat Bogislaw Ernst [[Petersdorff (Adelsgeschlechter)|von Petersdorff]], 1732 in Rechtsnachfolge ein Oberst und späteren Generalmajor von Zülow. Damals gehören Klein Lüsewitz und Groß Lüsewitz einem Gutsherrn.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;#039;&amp;#039;, I. Band, Bärensprung Hofbuchdruckerei, Schwerin 1896, S. 307. [https://www.google.de/books/edition/Die_Kunst_und_Geschichts_Denkm%C3%A4ler_des/UbcjAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=L%C3%BCsewitz+Gro%C3%9F+L%C3%BCsewitz&amp;amp;pg=PA308&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1809 gehört ein Teil des Besitzes der briefadeligen Familie von Boeckmann&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogische Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1922&amp;#039;&amp;#039;, Sechzehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1921, S. 76. [https://archive.org/details/gothaischesgenealogischestaschenbuchderadeligenhauserteilb_1922/page/n91/mode/2up Online] [[Internet Archive]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und es folgt die Familie Biermann,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_g/gutshaus_herrenhaus_schloss_gross_luesewitz Gutshaus (Herrenhaus, Schloss) Groß Lüsewitz], Hrsg. Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern, QM3 UG Rostock, Stand 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1889 den Homagial-Eid &amp;#039;&amp;#039;auf den Landesherrn&amp;#039;&amp;#039; ablegen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Beilage&amp;#039;&amp;#039;, № 24, Jahrgang 1989, Ausgegeben Schwerin, Freitag, den 14. Junius 1889, S. 110. [https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/sUOxAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gro%C3%9F+L%C3%BCsewitz+Biermann&amp;amp;pg=RA3-PA110&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 19. Jahrhundert wird auf dem Gut ein neues [[Schloss Groß Lüsewitz]] errichtet. Die letzten Eigentümer, Gutsgröße 943 ha, vor der Bodenreform 1945 stellt die Familie [[Thyssen (Unternehmerfamilie)|Thyssen]], hier Nachfahren des [[Joseph Thyssen]], den Sohn Hans Thyssen (1890–1943), respektive dem Enkel Hans Eberhard Thyssen (1919–2019). Heute steht das Ensemble unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/denkmal/clgyr76wp0008mg0fb1gltbtq 125 Jahre Schloss Groß Lüsewitz 10.09.2023; Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte, Sonntag, 8.9.2024.], Hrsg. Deutsche Stiftung Denkmalschutz Bonn. Stand 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gubkow:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Dorf mit vormaligen Lehngut, 953 ha, sowie Nebengut in Neu Kokendorf, gehörte in den 1920er Jahren der Mecklenburgischen Landgesellschaft GmbH mit Sitz in Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohen-Gubkow:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in alten Schriften als Ort mit einem Lehngut und einem dazugehörigen Torfmoor geführt, in bürgerlichen Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meklenburgische Vaterlandskunde 1857. Specielle Ortskunde beider Großherzogthümer Meklenburg, nebst Ortsregister und drei Städteplänen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Erster Theil&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. W. Raabe, (Zweite Ausgabe von [[Gustav Hempel (Autor)|Gustav Hempel]]`s Geographisch-statistisch-historisches Handbuch, Hinstorff, Wismar und Ludwigslust August 1856, S. 786 f. [https://rosdok.uni-rostock.de/mcrviewer/recordIdentifier/rosdok_ppn750440996/iview2/phys_0796.iview2?q=Hohen%20Gubkow Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horst:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; War 1804 eingepfarrt in Sanitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grosherzoglich-Mecklenburg-Schwerinscher Staats-Kalender 1804&amp;#039;&amp;#039;, Bärensprung, Schwerin 1804, S. 170. [https://www.google.de/books/edition/Herzoglich_Mecklenburg_Schwerinscher_Sta/cXJaAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Horst+Sanitz++Mecklenburg&amp;amp;pg=RA2-PA170&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 gehörte ein kleines Gut in Horst dem Landwirt Friedrich Fischer.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachtrag, in: Adolf Freiherr Maltzahn: Handbuch des Grundbesitzes im Deutsche Reiche. Vollständiges Adressbuch: Mecklenburg. Schwerin. Strelitz. Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Hansestädte, 4. Auflage, Nicolaische Verlags-Buchhandlung [[Rudolf Stricker|R. Stricker]], Berlin 1924, Nachtrag, S. 8. [https://www.google.de/books/edition/Mecklenburg_Schwerin_und_Strelitz_Oldenb/NqYrAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Horst+Sanitz++Mecklenburg&amp;amp;pg=RA3-PA8&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 fanden Untersuchungen im Horster Torfmoor statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Archiv der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg 2002&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Universität Rostock, Logos-Verlag Berlin, Rostock 2002, S. 68 ff. {{ISSN|2567-6725}} und {{ISSN|0518-3189}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein Wehnendorf:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; früher Wehnendorf, war ein Gutsdorf. Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien [[Otto von Preen]] (ab 1621), du Puits (ab 1695), von Hammerstein (ab 1798), von Qualen (ab 1800), von Lowtzow (ab 1801), Schütz (ab 1804) und Stever (1814–1936/38) (siehe u.&amp;amp;nbsp;a. auch bei Niekrenz und Vietow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu Wendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde offiziell (vorher Wendorf) seit 1810 so benannt. Das Gutshaus Neu Wendorf wurde 1805 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niekrenz:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gut u.&amp;amp;nbsp;a. der Familien&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav von Lehsten]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel Mecklenburgs seit dem landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche (1755)&amp;#039;&amp;#039;. [[Johann Gottfried Tiedemann|J. G. Tiedemann]], Rostock 1864, S. 205. [https://www.google.de/books/edition/Der_Adel_Mecklenburgs_seit_dem_landesgru/-PMqlxaypogC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=de+Puits+Niekrenz&amp;amp;pg=PA205&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; du Puits (1695–1798), von [[Levetzow (Adelsgeschlecht)|Levetzow (&amp;#039;&amp;#039;Lowtzow&amp;#039;&amp;#039;)]] (ab 1801) und Stever (1813–1945); zweigeschossiges, 12-achsiges Gutshaus von nach 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberhof:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hier gab es einen großen landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Thormann, mit 93 ha. Des Weiteren bestanden mindestens drei Büdnereien, die in den 1930er Jahren Landflächen zum Bau der Eisenbahnstrecke von Sanitz nach Tessin abgeben mussten, ebenso galt dies für Teile des Gemeindelandes.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliche Beilage zum Regierungsblatt Mecklenburg-Schwerin&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 13, Schwerin, den 23. März 1932, S. 126. [https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/BOrlAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Oberhof+Mecklenburg&amp;amp;pg=PA126&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reppelin:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die Ortschaft wurde 1256 als „Slauicali Repelin“, also „Slawisch Repelin“, ersterwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reppelin.de/seite/503144/dorfgeschichte.html Reppelin Dorfgeschichte 1256 bis 2006. Online], Hrsg. Kulturverein Reppelin e.&amp;amp;nbsp;V. Reppelin-Sanitz, Stand 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf mit altem Gut&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_r/gutshaus_reppelin Gutshaus Reppelin. Besitzverhältnisse vor 1945], in: Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte sich stetig. Das Gut selbst gehörte zunächst verschiedenen uradeligen Familien. Dann folgte weit vor 1824 der Domainenrat Diederich (Dietrich) Frisch,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich-Mecklenburg-Schwerinscher Staats-Kalender 1824&amp;#039;&amp;#039;, Hofbuchdruckerei, Schwerin 1824, S. 91. [https://www.google.de/books/edition/Gro%C3%9Fherzoglich_Mecklenburg_Schwerinsche/RYAAAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Reppelin+Frisch&amp;amp;pg=RA1-PA91&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Vorfahren stammten aus Franken. 1819 erhielt er mit seiner Frau Anna Regina Wiese aus Rostock den bayrischen Adel und als meckl.- schwerin. Lehnsvasall 1820 die Anerkennung des Adels für Mecklenburg,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogische Taschenbuch der Adeligen Häuser. Teil B (Briefadel). 1936&amp;#039;&amp;#039;, zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. 28. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1935, S. 206–207.&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Von Frisch (Adelsgeschlecht)|von Frisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Archiv_f%C3%BCr_Landeskunde_in_den_Grossherz/Z7ssAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Reppelin+Frisch&amp;amp;pg=PA306&amp;amp;printsec=frontcover von Frisch], in: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Landeskunde in den Grossherzogthümen Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039;, Achtzehnter Jahrgang, Verlag der Hofbuchdruckerei A. W. Sandmeyer, Schwerin 1868, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies galt auch für seine beiden Adoptivsöhne, seinen Neffen Ewald von Frisch sowie Leopold von Frisch, Söhne des Martin Leopold Amadeus von Frisch und der Christiane Charlotte Zingel. Das Erbe ging an Ewald von Frisch. 1832 gelangt das Gut in bürgerliche Hände, Familie Nahmmacher, dann an den Gutspächter Julius Koch, 1870 an Familie Düsing, 1896 wird es freies ([[allod]]) Eigentum des LandwirtesCarl Hubert Flügel. 1927 kam es mit der Erwerbung des &amp;#039;&amp;#039;ritterlichen Besitzes&amp;#039;&amp;#039; durch die Kultur- und Siedlungsgesellschaft zu einer &amp;#039;&amp;#039;Neuaufteilung in der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, mit Siedlern aus Baden und Württemberg, sowie u. a. aus Hessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Reppelin|val=REPLINJO64FC|abruf=2025-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teutendorf:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien von [[Koppelow (Adelsgeschlecht)|Koppelow]] (ab 1692), von [[Flotow (Adelsgeschlecht)|Flotow]] (ab 1793), von [[Qualen (Adelsgeschlecht)|Qualen]] (ab 1802), von [[Zeppelin (Adelsgeschlecht)|Zepelin]] (ab 1803), von Flotow (ab 1811), Paetow (ab 1894) und Floto (1903–1945). Das [[Klassizismus|klassizistische]] Gutshaus stammt von um 1800. Der Opernkomponist [[Friedrich von Flotow]] ist hier 1812 geboren. Nach 1945 nutzte die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] das Gebäude, das die Familie von Flotow nach 1990 wieder erwarb und 2000 sanierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vietow:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien Depuits,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollrath Bogislav du Puits&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Ritterschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Herzoglich-Mecklenburg-Schwerinscher Staats-Kalender 1789, nach dem Horizont von Schwerin astronomisch berechnet&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Bärensprung, Schwerin 1789, S. 58. [https://www.google.de/books/edition/Herzoglich_Mecklenburg_Schwerinscher_Sta/koNaAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=de+Puits+Niekrenz&amp;amp;pg=RA1-PA58&amp;amp;printsec=frontcover Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; auch de Puits (ab 1695), Freiherr von [[Hammerstein (Adelsgeschlecht)|Hammerstein]] (ab 1798), von [[Qualen (Adelsgeschlecht)|Qualen]] (ab 1800), von [[Sperling (Adelsgeschlecht)|Sperling]] (ab 1813) und Grafen von [[Bassewitz]] (-Behr) (1838–1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendfeld:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Geht als Gründung auf den einen Hof zurück, zwischen 1814 und in amtlichen Schriften 1817, ursprünglich kirchlicher Besitz. Erster Besitzer mehrerer zusammengefasster Flächen ist die Familie von Flotow, über sieben Generationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_w/gutshaus_wendfeld Gutshaus Wendfeld. Besitzverhältnisse vor 1945.], in: &amp;#039;&amp;#039;Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpoomern&amp;#039;&amp;#039;, Rostock, 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hof ist freier Besitz, erlangt aber keine vollständige Anerkennung eines Lehn- oder Rittergutes und wurde in den 1920er Jahren unter dem Amt Rostock geführt. Die Größe ist mit 370 ha beziffert, Eigentümer damals Albrecht Münster-Schultz, Pächter Hans Schulz. Der Eigentümer ist noch 1937 und 1944 nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch der Direktoren und Aufsichtsräte 1937&amp;#039;&amp;#039;, Finanz-Verlag, Berlin 1937, S. 857.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften 1944&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1944, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Münster-Schultz war auch lange im Fernost-Geschäft eingebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaftsdienst]] 1922&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 7, Heft Nr. 34, Hamburg, 25. August 1922, S. 827.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 22. Juli 1961: Wendorf nach Reppelin&lt;br /&gt;
* 10. Oktober 1965: Teutendorf&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1997: Groß Lüsewitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eingemeindungen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/static/LAIV/Statistisches%20Amt/Dateien/Publikationen/A%20V%20Gebiet/A%20513/A513%201999%2000.pdf Gebietsänderungen in Mecklenburg-Vorpommern 1990 bis 1999, S. 13.], Hrsg. Statistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1997: Reppelin&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eingemeindungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Dezember 1997: Niekrenz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eingemeindungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Burgwall ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Katzwall.jpg|mini|Katswall]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katzwall1.jpg|mini|Plan nach Kasbohm – 1954]]&lt;br /&gt;
Bereits 1883 wurde der jungslawische Burgwall „Katswall“ 500 m südlich des Ortes Groß Lüsewitz entdeckt. Nach neueren Einschätzungen handelt es sich bei dem Bodendenkmal möglicherweise doch nur um eine einfache slawische Siedlung auf einer natürlichen Anhöhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://slawenburgen.hpage.com/mecklenburg-vorpommern/mecklenburg-vorpommern-a-m.html#gross_luesewitz |titel=Slawische Burganlagen in Deutschland |abruf=2024-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; W. Kasbohm nahm die Burg 1954 auf und führte Sondagen durch.&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3224&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 5878&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 5910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 5780&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 5749&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 6310&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 6372&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 6457&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 6521&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6533&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl im Jahr 2000 ist auf die Eingemeindung von drei Orten im Jahr 1997 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Sanitz besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde aus 19 Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-LKWGMVV3P60 |titel=Gesetz über die Wahlen im Land Mecklenburg-Vorpommern |titelerg=§ 60 |werk=landesrecht-mv.de |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 68,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/wahlenmv2024/ergebnis372_wahlid-6110.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/wahlenmv2024/ergebnis372_wahlid-6110.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019].&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 52,4 % || 10 || || 44,9 % || 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || || 17,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 11,3 % || 2 || || 16,0 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 23,8 % || 4 || || 12,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Gunnar Möller || {{0}}4,0 % || 1 || || {{0}}2,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Niels Amborski || – || – || || {{0}}2,3 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || – || – || || {{0}}2,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Martin Borgwardt || – || – || || {{0}}2,0 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Daniel Amborski || – || – || || {{0}}0,7 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Jan Charborski || {{0}}3,4 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Andreas Möller || {{0}}3,1 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Lutz Hamann || {{0}}2,1 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD drei Sitze. Da sie nur einen Kandidaten aufgestellt hatte, bleiben in der Gemeindevertretung zwei Sitze unbesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gemeindesanitz.de/wp-content/uploads/2024/06/2024-06-14-Bekanntmachung-endgueltiges-Wahlergebnis-PDF.pdf |titel=Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Gemeindevertreterwahl vom 09.06.2024 |werk=gemeindesanitz.de |format=PDF |abruf=2024-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–1994 Joachim Hünecke (FDP)&lt;br /&gt;
* 1994–1998 Wolfgang Bäumler&lt;br /&gt;
* 1998–2019: Joachim Hünecke (FDP)&lt;br /&gt;
* seit 2019: Enrico Bendlin (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bendlin wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 17. Februar 2019 mit 53,2 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/enrico-bendlin-wird-neuer-sanitzer-buergermeister-RJJID3KYQS5JTSYPJ3EFNEDOFA.html |titel=Enrico Bendlin wird neuer Sanitzer Bürgermeister |werk=[[Ostsee-Zeitung]] |datum=2019-02-17 |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Bürgermeisterwahl am 25. Januar 2026 wurde er mit 75,2 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordkurier.de/regional/rostock/enrico-bendlin-bleibt-buergermeister-in-sanitz-4300640 |titel=Enrico Bendlin bleibt Bürgermeister in Sanitz |werk=[[Nordkurier]] |datum=2026-01-26 |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 |titel=Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern. § 37 |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 1. November 1995 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 92 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün ein liegender, mit der Krümme nach vorn und aufwärts gerichteter goldener Abtstab, begleitet: oben von drei (2:1) silbernen Apfelblüten mit goldenen Staubgefäßen, unten von einem sitzenden goldenen Hasen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge Sanitz.svg|mini|Flagge der Gemeinde Sanitz]]&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde ist gleichmäßig längsgestreift von Grün, Silber (Weiß) und Grün. In der Mitte des Flaggentuches liegt, auf jeweils die Hälfte der Höhe der grünen Streifen übergreifend, das Gemeindewappen, umgeben von einem silbernen (weißen) Bord, dessen Stärke ein Zwanzigstel der Höhe des Flaggentuches beträgt. Die Höhe des Flaggentuches verhält sich zur Länge wie 3:5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Sanitz hat in Polen mit der Landgemeinde [[Świdwin (Landgemeinde)|Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Woiwodschaft Westpommern]] eine Partnergemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Sanitz.JPG|mini|Dorfkirche Sanitz]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Sanitz}}&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Sanitz]] aus dem 13. Jahrhundert als [[Romanik|romanisch]]/[[Gotik|gotische]] [[Feldsteinkirche]]&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Gutshaus Teutendorf, [[Klassizismus|klassizistisch]], von um 1800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber in Sanitz ist die [[Bundeswehr]] mit der [[Flugabwehrraketengruppe 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Groß Lüsewitz befindet sich das Institut für Züchtungsforschung landwirtschaftlicher Kulturen des [[Julius Kühn-Institut]]s (JKI), des Bundesforschungsinstituts für [[Kulturpflanze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Sanitz führt die [[Bundesstraße 110]] zwischen [[Rostock]] und [[Demmin]]. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Sanitz&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 20|A 20]] (Rostock–[[Autobahndreieck Kreuz Uckermark|Dreieck Uckermark]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Sanitz&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Rostock–Tribsees/Tessin|Bahnstrecke Rostock–Tessin]]. Er wird von der [[Regionalbahn]]linie RB 11 ([[Bahnhof Wismar|Wismar]]–[[Rostock Hauptbahnhof|Rostock]]–Tessin) im Stundentakt bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es eine Grundschule, eine Regionalschule sowie ein Gymnasium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziales ===&lt;br /&gt;
In Sanitz gibt es eine Ortsgruppe des [[Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder|Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die Sportanlagen beherbergen verschiedene Vereine des Breitensports. Hervorzuheben sind die Fußballvereine TSV Eintracht Sanitz/Groß Lüsewitz und Union Sanitz 03, der Leichtathletikverein LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz sowie der Volleyballclub Sanitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Otto von Preen]] (1579–1634), Jurist und Hofbeamter, in Wehnendorf (heute Klein Wehnendorf) geboren&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Flotow]] (1812–1883), Komponist, in Teutendorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Georg Sick]] (1861–1937), preußischer Oberst, in Teutendorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Mie]] (1865–1911), Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Helga Radtke]] (* 1962), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Ernst Alban]] (1791–1856), Arzt und Erfinder, gründete 1829 in Klein Wehnendorf bei Sanitz die erste Mecklenburger Maschinenbauanstalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Sanitz verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Gotthilf Ludwig Möckel]] (1838–1915), Architekt des Schlosses Groß Lüsewitz&lt;br /&gt;
* [[Karl Pinkpank]] (1884–1947), Imker, Lehrer in Sanitz&lt;br /&gt;
* [[Erich Auer (Widerstandskämpfer)|Erich Auer]] (1902–1978), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, lebte in Groß Lüsewitz&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schick (Agrarwissenschaftler)|Rudolf Schick]] (1905–1969), Agrarwissenschaftler, Direktor des Instituts für Pflanzenzüchtung Groß Lüsewitz&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schmitt (Theologe)|Gerhard Schmitt]] (1909–2000), Pfarrer in Sanitz&lt;br /&gt;
* [[Peter Schuhmann]] (* 1937), Pflanzenbauwissenschaftler am Institut für Kartoffelforschung Groß Lüsewitz&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Wittenburg]] (* 1952), Fotograf und Autor&lt;br /&gt;
* [[Christian Zehe]] (* 1967), Reiter im Reit- und Fahrverein Groß Lüsewitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sanitzer Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Autor. R.&amp;amp;nbsp;Klein, Hrsg. Verein Sanitzer Gemeinschaft e.&amp;amp;nbsp;V. 2020. 3. Erweiterte Auflage, Sanitz 2025 mit historischem Teil zum 777. Geburtstag von Sanitz&lt;br /&gt;
* Rainer Held: &amp;#039;&amp;#039;„Garnisonsort Sanitz – Geschichten aus 28 Jahren NVA“.&amp;#039;&amp;#039; 2021&lt;br /&gt;
* Ronald Hentze, Rüdiger Klein: Dr. Alban und die erste Maschinenbauanstalt Mecklenburgs Hrsg. Gemeinde Sanitz, 2016&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Steinbruch, Sanitzer Geschichte 1248–1998, Sanitz 1998&lt;br /&gt;
* Heike Wiemann, Und der Rock in ehrbarer Farbe ... Zur Kirchen- und Schulgeschichte von Sanitz, Thulendorf und den umliegenden Orten, Sanitz 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christiane Tichy&lt;br /&gt;
   |Titel=Hans Lembke und Rudolf Schick. Zwei Saatzüchter im Wandel (1919–1969)&lt;br /&gt;
   |Verlag=BoD&lt;br /&gt;
   |Ort=Norderstedt&lt;br /&gt;
   |Datum=2015&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7392-2167-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rostock}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4522833-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitz| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;85178abc</name></author>
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