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	<title>Sanice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:46:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sanice&amp;diff=1441732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Revkom: /* Quellen und weiterführende Literatur */</title>
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		<updated>2025-06-04T14:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen und weiterführende Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Sanice&lt;br /&gt;
| Wappen          = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Lebus&lt;br /&gt;
| Powiat          = Żarski&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Żarski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Przewóz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Przewóz&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 24&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 40&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 14&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 58&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 40&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 237&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 28. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 68-132&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = FZA&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Kleinbahn Horka–Rothenburg–Priebus|Sanice–Przewóz]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau|Breslau]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Flughafen Posen|Posen]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sanice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Sänitz&amp;#039;&amp;#039;, {{wenS|&amp;#039;&amp;#039;Senica&amp;#039;&amp;#039;}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Arnošt Muka]] |Titel=Serbsko-němski a němsko-serbski přiručny słownik |Ort=Budyšin |Jahr=1920 |Seiten=249}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] in der [[Gmina Przewóz|Gemeinde Przewóz]], [[Powiat Żarski]], [[Polen]]. Es liegt im polnischen Teil der [[Oberlausitz]] zwischen [[Przewóz]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Priebus&amp;#039;&amp;#039;, sorbisch &amp;#039;&amp;#039;Přibuz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rothenburg/O.L.]] an der [[Lausitzer Neiße]] nahe der ehemaligen sächsisch-schlesischen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Polana drogowskaz.jpg|mini|hochkant|links|Alter Wegweiser mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Sanice&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanice liegt südlich der [[Droga wojewódzka 350]], die nach der Grenzstadt [[Łęknica]] &amp;#039;&amp;#039;(Lugknitz)&amp;#039;&amp;#039; von der [[Droga krajowa 12]] abzweigt und kurz darauf an der Neiße entlang nach Przewóz führt. Von dort aus führt sie weiter in südlicher Richtung durch [[Bucze (Przewóz)|Bucze]] &amp;#039;&amp;#039;(Buchwalde)&amp;#039;&amp;#039; und die nördlich von Sanice gelegene Ortschaft [[Dobrzyń (Przewóz)|Dobrzyń]] &amp;#039;&amp;#039;(Dobers)&amp;#039;&amp;#039; und folgt in östlicher Richtung nach [[Lipna (Przewóz)|Lipna]] &amp;#039;&amp;#039;(Leippa)&amp;#039;&amp;#039; und weiter nach [[Gozdnica]] &amp;#039;&amp;#039;(Freiwaldau)&amp;#039;&amp;#039;. Östlich und südöstlich von Sanice verläuft die Grenze zur [[Woiwodschaft Niederschlesien]]. Nach dem flussaufwärts gelegenen Dorf [[Sobolice (Przewóz)|Sobolice]] &amp;#039;&amp;#039;(Zoblitz)&amp;#039;&amp;#039; ist Sanice die zweitsüdlichste Ortschaft der [[Woiwodschaft Lebus]]. An der deutschen Neißeseite liegen flussabwärts die Orte [[Ungunst (Rothenburg/O.L.)|Ungunst]], [[Steinbach (Rothenburg/O.L.)|Steinbach]] und [[Klein Priebus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Sanice fließt die [[Żółta woda]] &amp;#039;&amp;#039;(Gelblach)&amp;#039;&amp;#039;, welche in unmittelbarer Nähe in die Neiße mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Sänitz wurde urkundlich im Jahr 1417 als &amp;#039;&amp;#039;Senicz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühnel&amp;quot; /&amp;gt; bereits 1400 erfolgte die Nennung der &amp;#039;&amp;#039;Sandicer heyde&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit dem [[Herzogtum Sagan|Herzog von Sagan]] hat der Görlitzer Rat 1419 mehrfach Schützen in Richtung Sänitz entsandt, um gegen Räuber vorzugehen. Eine von Rothenburg aus versorgte [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] in Sänitz findet im Jahr 1421 Erwähnung. Vorher soll das Dorf laut einer handschriftlichen Chronik in Priebus eingepfarrt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Hussitenkriege]] hatte sich 1431 eine Gruppe Hussiten auf dem Rittergut Sänitz verschanzt, die der Görlitzer Rat festnehmen ließ, um sie gegen Gefangene der Hussiten auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 15. Jahrhundert und Anfang des 16. Jahrhunderts war Sänitz mehrfach Unterschlupf und Sammelplatz von [[Raubritter]]n, die Raubzüge in der Region um [[Gozdnica|Freiwaldau]], [[Ruszów (Węgliniec)|Rauscha]], [[Bad Muskau|Muskau]], [[Bolesławiec|Bunzlau]] und [[Żagań|Sagan]] tätigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PC nebst HM - Leippa.png|mini|Ausschnitt der 1745 veröffentlichten [[:Datei:Priebussischer Creis nebst Herrschaft Muska.png|Karte des Priebussischen Kreises nebst der Herrschaft Muskau]], letztere in gelb, ersterer in rot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Standesherrschaft Muskau]], die bis kurz vor Sänitz reichte, war das Dorf zeitweise verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) wurde der Gutsbesitzer Hans Kasper [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|von Nostitz]] 1641 durch feindliche Truppen tödlich verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Muskauer Standesherr [[Kurt Reinicke von Callenberg]] ließ 1666 die 1566 erbaute Kirche durch einen größeren Neubau ersetzen. Ein zur Fachwerkkirche passender Turm wurde erst 1724 erbaut. Aus der [[Filialkirche]] der Rothenburger Kirche wurde 1772 eine vollwertige Schwesterkirche, in der Gottesdienste seitdem wöchentlich abgehalten und auch Taufen und Trauungen durchgeführt wurden. Vier Jahre später wurde [[Steinbach (Rothenburg/O.L.)|Steinbach]] nach Sänitz eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Befreiungskriege]] wurde Sänitz 1813 von 70 Soldaten geplündert. Durch Festlegung während des [[Wiener Kongress]]es musste das [[Königreich Sachsen]] 1815 [[Teilung des Königreiches Sachsen|weite Landesteile abtreten]], da es zuvor an napoleonischer Seite kämpfte. So gerieten unter anderem die [[Niederlausitz]] und ein großer Teil der Oberlausitz unter preußische Herrschaft. Durch die darauffolgende Verwaltungsreform in Preußen wurde Sänitz dem 1816 gegründeten [[Kreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sänitz bestand über 300 Jahre lang ein [[Eisenhammer]]. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Ortsnähe eine [[Papiermühle]] gebaut. Die anfangs ungünstige Verkehrslage wurde durch den Bau der [[Chaussee]] von [[Uhsmannsdorf]] nach [[Lodenau]] verbessert. Der Bau der [[Kleinbahn Horka–Rothenburg–Priebus]] brachte Sänitz 1908 einen Bahnhof, der sich günstig auf den Absatz der Papierfabrik auswirkte. Während sie 1865 noch 5 Arbeiter beschäftigte, waren es nach dem Bau der Bahn etwa 200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1938 wurden die beiden Ortschaften [[Dobrzyń (Przewóz)|Dobers]] und [[Steinbach (Rothenburg/O.L.)|Steinbach]] mit insgesamt etwa 500 Einwohnern nach Sänitz eingemeindet, wodurch die Einwohnerzahl der Gemeinde auf rund 1200 stieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befanden sich im Ort Einheiten der 7. und 10. Infanteriedivision der [[2. Polnische Armee|2. Polnischen Armee]], woran heute ein Denkmal erinnert. Als nach Kriegsende die [[Oder-Neiße-Linie]] infolge der stalinistischen [[Westverschiebung Polens]] die neue Grenze zwischen Deutschland und Polen bildete, wurde Steinbach wieder eine eigenständige Gemeinde und Sänitz kam unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|pl|Sanice}}&amp;#039;&amp;#039; an Polen. Die an der Neiße unterbrochene Bahnstrecke wurde auf polnischer Seite von den [[Polskie Koleje Państwowe|Polnischen Staatsbahnen]] übernommen und bis 1984 zwischen Sanice und Przewóz weiterbetrieben, während der Restabschnitt bis zur Neißebrücke abgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1975 durchgeführten Verwaltungsreform wurde Sanice der [[Woiwodschaft Grünberg]] zugeordnet. Bei einer erneuten Verwaltungsreform, in der zum 1. Januar 1999 die Zahl der Woiwodschaften reduziert und die Kreise wieder eingeführt wurden, kam Sanice zum Powiat Żarski in der neuen [[Woiwodschaft Lebus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferte Namensformen sind unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Senicz&amp;#039;&amp;#039; (1417), &amp;#039;&amp;#039;Zeniz&amp;#039;&amp;#039; (1420), &amp;#039;&amp;#039;Senicz&amp;#039;&amp;#039; (1421) und &amp;#039;&amp;#039;Sehnitz&amp;#039;&amp;#039; (1518). Der Name leitet sich vom slawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;sêno&amp;#039;&amp;#039;, [[Obersorbische Sprache|obersorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|syno}}&amp;#039;&amp;#039; ‘Heu’ ab, Sanice ist also ein &amp;#039;&amp;#039;Heuort&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühnel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Paul Kühnel (Pädagoge)|Paul Kühnel]] |Titel=Die slavischen Orts- und Flurnamen der Oberlausitz |Verlag=Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik |Ort=Leipzig |Jahr=1982 |Seiten=51&amp;amp;nbsp;f |Kommentar=Fotomechanischer Nachdruck der Originalausgabe (1891–1899)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Robert Pohl (Heimatforscher)|Robert Pohl]] |Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus |Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel |Ort=Weißwasser O.-L. |Jahr=1924 |Seiten=202&amp;amp;nbsp;ff}}&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Leue]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Schwestern an der Neiße&amp;#039;&amp;#039; – Beitrag mit historisch-chronistischem Hintergrund über Sänitz und Steinbach. Zweimal veröffentlicht: a) S. 59–64 in &amp;#039;&amp;#039;Erinnertes Erbe. Studien zur schlesischen und Oberlausitzer Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, Festschrift für Christian-Erdmann Schott. Herausgegeben von Dietrich Meyer, Verein für Schlesische Kirchengeschichte e.&amp;amp;nbsp;V., Herrnhut 2002, ISBN 3980795519, {{DNB|966374630}} und b) S. 165–168 in &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Hausbuch 2001&amp;#039;&amp;#039;, Bautzen 2002, ISBN 3929091887, {{DNB|01641182X}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1045621722|VIAF=305919349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Przewóz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1417]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Revkom</name></author>
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