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	<title>Sandwichbauweise - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:08:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sandwichbauweise&amp;diff=54278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Willi P: interner Verweis aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-27T21:13:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;interner Verweis aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Sandwichbauweise&lt;br /&gt;
|4=Sandwichpaneel&lt;br /&gt;
|2=September 2020|1=[[Benutzer:Stilfehler|Stilfehler]] ([[Benutzer Diskussion:Stilfehler|Diskussion]]) 14:35, 4. Sep. 2020 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Glare honeycomb.jpg|mini|Wabensandwichplatte]]&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandwichbauweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden [[Werkstoff]]e mit verschiedenen Eigenschaften in Schichten zu einem Bauteil oder [[Halbzeug]] zusammengesetzt. Die Bezeichnung stammt von dem ebenfalls aus mehreren Schichten bestehenden [[Zwischenmahlzeit#Imbiss|Imbiss]] namens [[Sandwich]]. Typisch ist die Abfolge Deckschicht-Kern-Deckschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion und Statik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CompositeSandwich.svg|mini|Sandwichbauweise einer Bauplatte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus zwei festen Oberflächen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und einer leichten Innenschicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als Konstruktionsweise bezeichnet die Sandwichbauweise eine Form des [[Leichtbau]]s, bei dem die Bauteile aus kraftaufnehmenden festen Decklagen bestehen, die durch einen relativ weichen, leichten, Kernwerkstoff auf Abstand gehalten werden. Diese Teile sind bei geringem Gewicht sehr biege- und beulsteif. Ihre Berechnung wird im Bauwesen nach der linearen [[Sandwichtheorie]] vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern kann aus Vollmaterial (Polyethylen, [[Balsabaum|Balsaholz]]), [[Schaumstoff]] (Hartschaum, [[Metallschaum]]), Dämmung (Hartschaum, Mineralwolle) oder Wabengitter (Papier, Pappe, Metall, Kunststoff) bestehen.&lt;br /&gt;
Es überträgt auftretende Schubkräfte und stützt die Deckschichten. Oft wird auch die [[Wärmedämmung|wärmedämmende]] und [[Schalldämmung|akustische Isolationseigenschaft]] der sehr leichten Kernwerkstoffe genutzt. Als Deckschichten werden unter anderem [[Blech]], (Sperr)holz oder [[Faserverbundwerkstoff]]e benutzt. Oft werden Krafteinleitungspunkte mit Verstärkungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandwichelemente im Paket.JPG|mini|PUR-Sandwichelemente für eine Lagerhalle]]&lt;br /&gt;
Anwendungen sind beispielsweise Sportboote, Flugzeugteile (Rumpf, Flügelschalen, Bodenplatten), Eisenbahnwaggons, Surfbretter (aus [[Polyurethan]]), und [[Windkraftanlage#Rotorblätter|Rotorblätter]] für Windenergieanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandwichplatte mit Wabenkern|Sandwichpaneele mit Wabenkern]] aus Aramidfasern mit Decklagen aus Glasfaser[[prepreg]]s werden gerne als Wände für Bordküchen und Toiletten in Flugzeugen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bauwesen werden vorgefertigte Sandwichplatten bestehend aus einer [[Stahlbeton]]tragschale, einer Wärmedämmung und einer [[Vorsatzschale]] aus [[Klinker]] oder [[Beton]] verwendet. Außerdem werden Verbundplatten mit metallischen Deckschichten und einer zwischenliegenden Wärmedämmung als Sandwichelement oder [[Sandwichpaneel]] bezeichnet. Zimmertüren bestehen oft aus Sperrholzdeckschichten mit Papierwabenkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Transparentsandwich.jpg|mini|Lichtdurchlässige Sandwichelemente für das Dach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dächer von Produktionshallen gibt es transparente Sandwichelemente, die das Tageslicht zur Beleuchtung der Arbeitsstätten durchlassen. Das spart Energie, da man zeitweise auf künstliche Beleuchtung verzichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aluminium composite material.jpg|mini|Platte aus Aluminium-Verbundmaterial]]&lt;br /&gt;
[[Vorgehängte hinterlüftete Fassade|Vorgehängte Fassadenplatten]] für die Fassadengestaltung und als Regenschutz bestehen teilweise aus pulverbeschichteten oder folienbeklebten 3 bis 10 mm dicken Aluminium-Verbundplatten (engl.: aluminium composite panels, ACP). Platten solcher Fassadensysteme können mit größeren Radien gebogen oder nach Entfernen eines Keils des rückseitigen Materials auch abgekantet werden. Es gibt sie in verschiedenen Brandklassen von normal brennbar bis nicht brennbar, je nach Kernmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aluminium composite panel with photo laminated on.jpg|mini|Aluminium-Verbundmaterial als Träger eines Fotos]]&lt;br /&gt;
Werbeschilder, Werbetafeln und großformatige Fotos mit hoher UV- und Witterungsfestigkeit können aus 3 bis 10 mm dicken Aluminium-Verbundplatten mit dunkelbraunem [[Polyethylen]]-Kernmaterial gemacht sein. Sie tragen u. a. Bezeichnungen wie [[Dibond|Alu-Dibond]] oder Aluminium Composite Material (ACM). Bedruckte oder beklebte Schilder benötigen in der Regel keinen Rahmen. Schilder mit auflaminierten Fotos oder Drucken sind für trockene Orte geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schiffbau]] ist die Sandwichbauweise vor allem bei [[Sportboot]]en sehr verbreitet. Im Großschiffbau verspricht sie mehr Sicherheit, ganz besonders bei den [[Tanker]]n. Auch bestehende Schiffe lassen sich nachträglich ausrüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrzeugbau werden Außenwände mit Wärmedämmung in Sandwichbauweise unter anderem [[Wohnmobil]]en und in [[Kühlwagen (Lkw)|Kühlkofferaufbauten]] von Nutzfahrzeugen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Staatsgründung Israels baute die [[Hagana]], Vorläuferin der israelischen Armee Lastkraftwagen zu sogenannten [[Sandwich-Panzerwagen]] um. Sie erhielten Aufbauten aus Holzbohlen, die zu beiden Seiten mit Stahlblech beschlagen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Herstellung von [[Ski]] erlaubt die Sandwichbauweise eine große Variabilität in Bezug auf Materialeinsatz und Konstruktionsaufwand: die Bandbreite reicht vom einfachen Schaumstoffkern für Anfängerski bis zu den Kleinserien für FIS-Weltcupski mit verleimtem Holzkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Turbinenschaufel]]n wird an einem Aufbau mit Metallschaum als Kernmaterial geforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raumfahrtbereich werden Sandwich-Platten aus CFK Deckplatten und Aluminiumwabenkern für die Panels für die Elektronik verwendet. Einige Geräte haben auch Sandwich Panels die ausschließlich aus CFK bestehen, da diese verwindungssteifer und leichter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff &amp;#039;&amp;#039;Sandwichbauweise&amp;#039;&amp;#039; im Automobilbau ==&lt;br /&gt;
Im [[Automobilfertigung|Automobilbau]] wird der Begriff Sandwichbauweise auch für eine kompakte Bauart verwendet, bei der das Getriebe und der stark nach vorn geneigte [[Quermotor]] zum Teil unter dem Boden des vorderen Fußraums liegen. Bei einem Aufprall dringen sie nicht in den Fahrgastraum ein, sondern werden unter ihm nach hinten geschoben. So lässt sich der ganze Bug des Fahrzeugs als [[Knautschzone]] nutzen. Im doppelten, durch Quer- und Längsträger verstärkten Boden des Fahrzeugs ist Platz für unter anderem die Batterie und den Tank. [[Mercedes-Benz]] baute nach diesem Prinzip den [[Mercedes-Benz Baureihe 168|W 168]] und [[Mercedes-Benz Baureihe 169|W 169]], die erste und die zweite [[Mercedes-Benz A-Klasse|A-Klasse]] und den [[Mercedes-Benz T 245|T 245]], die erste [[Mercedes-Benz B-Klasse|B-Klasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sandwichtheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Sandwichpaneel]]&lt;br /&gt;
* [[Sandwichplatte mit Wabenkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Berner, Oliver Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Bemessung von Sandwichbauteilen&amp;#039;&amp;#039;. IFBS-Schrift 5.08, [http://www.ifbs.de/ IFBS e.&amp;amp;nbsp;V.], Düsseldorf 2006.&lt;br /&gt;
* Ralf Möller, Hans Pöter, Knut Schwarze: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen mit Trapezprofilen und Sandwichelementen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 2004, ISBN 3-433-01595-3&lt;br /&gt;
* [[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Baustatik. Auf der Suche nach dem Gleichgewicht&amp;#039;&amp;#039;, Ernst und Sohn, Berlin 2016, S. 627–632, ISBN 978-3-433-03134-6.&lt;br /&gt;
* K. Stamm, H. Witte: &amp;#039;&amp;#039;Sandwichkonstruktionen – Berechnung, Fertigung, Ausführung&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, Wien – New York 1974.&lt;br /&gt;
* Knut Schwarze: „Numerische Methoden zur Berechnung von Sandwichelementen“. In &amp;#039;&amp;#039;Stahlbau&amp;#039;&amp;#039;. 12/1984, {{ISSN|0038-9145}}.&lt;br /&gt;
* DIN EN 14509 (D): &amp;#039;&amp;#039;Selbsttragende Sandwich-Elemente mit beidseitigen Metalldeckschichten&amp;#039;&amp;#039;. Februar 2007.&lt;br /&gt;
* Klaus Berner: &amp;#039;&amp;#039;Erarbeitung vollständiger Bemessungsgrundlagen im Rahmen bautechnischer Zulassungen für Sandwichbauteile&amp;#039;&amp;#039;. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2000 (Teil 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtbaukonstruktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fertigteilbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Willi P</name></author>
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