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	<title>Sandtigerhai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-01T08:34:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sandtigerhai&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Carcharias taurus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = Rafinesque, 1810&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Carcharias&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Rafinesque]], 1810&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Carchariidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Autor     = [[Johannes Müller (Mediziner)|Müller]] &amp;amp; [[Jakob Henle|Henle]], 1838&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Makrelenhaiartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lamniformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Galeomorphii&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Haie&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Selachii&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Carcharias taurus SI.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandtigerhai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Carcharias taurus&amp;#039;&amp;#039;), einfach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandtiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grauer Sandhai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnauzenhai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein in tropischen, subtropischen und warm-gemäßigten Meeren vorkommender Hai. Die Weltnaturschutzorganisation [[IUCN]] stuft die Art, die innerhalb der Ordnung der [[Makrelenhaiartige]]n zur Familie der Sandhaie (Odontaspididae) gehört, als „vom Aussterben bedroht“ ein.&amp;lt;ref name = STS&amp;gt;[https://www.iucnredlist.org/species/3854/2876505 &amp;#039;&amp;#039;Sand Tiger Shark.&amp;#039;&amp;#039;] IUNC, abgerufen am 13. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Bei den Sandtigerhaien erreichen die Weibchen maximal eine Länge von 3,3 Metern, während Männchen höchstens 2,8 Meter lang werden. Sie wiegen über 100 kg. Die meisten Tiere sind 2 m lang oder etwas länger und weisen einen stromlinienförmigen, langgestreckten Körperbau auf, wobei sich die Geschlechter äußerlich kaum voneinander unterscheiden. Durch die hellbraune oder bronzefarbene Oberseitenfarbe und das Muster sind die Haie perfekt an den Meeressandboden angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch sind die gelben bis dunkelroten Flecken auf dem langgestreckten, kräftigen, gelblichen Körper, die mit zunehmendem Alter blasser werden. Die Bauchseite ist weiß. Die beiden Rückenflossen, von denen die vordere verhältnismäßig weit nach hinten versetzt ist und hinter dem freien Ende der Brustflossen beginnt, sind gleich groß. Die Schwanzflosse ist verlängert und hat einen deutlich erkennbaren Endlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandtigerhaie haben fünf Kiemenspalten sowie eine zugespitzte, abgeflachte Schnauze. Die Augen sind im Verhältnis zum Körper eher klein und haben keine schützende [[Nickhaut]]. Die langen spitzen Zähne sind stark nach vorne gerichtet.&amp;lt;ref name = FLX&amp;gt;[https://www.fischlexikon.eu/fischlexikon/fische-suchen.php?fisch_id=0000001278 &amp;#039;&amp;#039;Sandtigerhai (Carcharias taurus).&amp;#039;&amp;#039;] Fischlexikon, abgerufen am 13. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grey nurse shark 2.jpg|Kopfansicht mit Schnauze, Maul und Auge&lt;br /&gt;
 Carcharias taurus central teeth2.jpg|Zähne an der [[Symphyse]] des Unterkiefers&lt;br /&gt;
 Carcharias taurus eye.jpg|Detailaufnahme des Auges&lt;br /&gt;
 Carcharias taurus.jpg|Seitenansicht&lt;br /&gt;
 Carcharias taurus 1.jpg|Charakteristischer Endlappen der Schwanzflosse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grey Nurse Shark silhouette at Fish Rock Cave, NSW.jpg|mini|Silhouette des Sandtigerhais]]&lt;br /&gt;
Sandtigerhaie halten sich bevorzugt einzeln in flachen Wasserschichten in Küstennähe oder bei Korallen- und Felsriffen in küstenferneren Gebieten auf und ernähren sich dort hauptsächlich von [[Fische]]n und [[Meerestier]]en. Gelegentlich trifft man größere Gruppen an, die während der saisonalen Wanderungen der Bestände, während der Fortpflanzungszeit oder auch zur Jagd zusammenkommen. Wegen der fehlenden [[Schwimmblase]] sind sie ständig in einer gemächlichen Schwimmweise in Bewegung, um ein Absinken in tiefere Wasserschichten zu vermeiden. Sie haben jedoch als einzige Haiart die Fähigkeit, abgeschluckte Luft in ihren Mägen zu speichern, sodass der Magen als eine Art Schwimmblase fungiert. Das ermöglicht es ihnen, reglos im Wasser zu schweben. Am Tage halten sie sich oft in Höhlen auf, in denen sie schwebend schlafen. Beim Schwimmen haben die Sandtigerhaie stets das Maul leicht geöffnet, sodass die scharfen, langen Zähne sichtbar sind. Das gibt ihnen ein gefährliches Erscheinungsbild. Sie sind jedoch nicht aggressiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Nachts begeben sich die Sandtigerhaie auf die Jagd. Sie erbeuten überwiegend mittelgroße Fische wie [[Makrele]]n, [[Seehechte]], [[Heringe]], [[Blaufisch]]e oder [[Lippfische]]. Neben diesen mittelgroßen Knochenfischen stehen auch kleinere Haie, [[Rochen]], große [[Tintenfische]] und [[Krebstiere]] wie größere [[Krabben]] und [[Langusten]] sowie [[Kopffüßer]] auf dem Speiseplan. Bei Tageslicht sind sie nur gelegentlich bei der Nahrungsaufnahme zu sehen. Manchmal gehen Sandtigerhaie in kleinen Gruppen auf die Jagd. Zuerst wird ein großer Schwarm von Beutefischen umzingelt, dann fallen die Sandtigerhaie gemeinsam über ihre Beute her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Weibliche Sandtigerhaie erreichen bei einer Länge von etwa zwei Meter die Geschlechtsreife. Wie bei den meisten Haien beißen die Männchen während der Balz und der Paarung das Weibchen. Die weiblichen Haie schützen sich durch eine wesentlich dickere Haut. Bei den Bissen verlieren die Sandtigerhaimännchen einige Zähne, die auf den Meeresgrund fallen. Anhand von in dem entsprechenden Gebiet gefundenen Sandtigerhaizähnen kann später nachgewiesen werden, dass es sich um einen Paarungsplatz gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den paarigen Eierstöcken bilden sich bis zu 25 Eizellen, die in den dazugehörigen Eileitern befruchtet werden. Die Keimlinge schlüpfen in einem frühen Entwicklungsstadium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einjährige Trächtigkeit beginnt mitunter mit sechs bis sieben Embryos pro Eierstock. Die Embryos haben jeweils einen großen [[Dottersack]] auf der Bauchseite und sind etwa 18 Zentimeter lang, wenn er aufgezehrt ist. Es wird jedoch in der Regel nur ein Hai pro Gebärmuttersack geboren, da die kräftigsten Nachkommen, sobald sie eine Länge von ca. 10 cm erreichen, [[Adelphophagie]] (eine Art von [[pränatal]]em [[Kannibalismus]]) betreiben, bei dem die Jungen schwächere Ungeborene mit ihren scharfen Zähnen bereits im Mutterleib fressen.&amp;lt;ref name = BIOL&amp;gt;D. Chapman, S. Wintner, D. Abercrombie et al. (2013): &amp;#039;&amp;#039;The behavioural and genetic mating system of the sand tiger shark, Carcharias taurus, an intrauterine cannibal&amp;#039;&amp;#039;. Biology Letters 23. Jun 2013; 9(3): 20130003. [[doi:10.1098/rsbl.2013.0003]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie auch &amp;#039;&amp;#039;[[Oophagie]]&amp;#039;&amp;#039; betreiben, also unbefruchtete Eier fressen, erzeugt das Muttertier ergänzend weitere unbefruchtete Eier für ihre Jungen. Durch die proteinreiche Kost werden die Jungtiere mit einer Länge von bis zu einem Meter und einem Geburtsgewicht von etwa 20 Kilogramm geboren, was ihre eigene Überlebenswahrscheinlichkeit gegenüber Fressfeinden deutlich erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nationalgeographic.de/tiere/2018/07/5-tierische-kannibalen &amp;#039;&amp;#039;5 tierische Kannibalen.&amp;#039;&amp;#039;] National Geographic, abgerufen am 13. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carcharias taurus distmap.png|mini|Verbreitungskarte]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der Sandtigerhaie ist weit gesteckt. Sie sind in den gemäßigten wie auch in den subtropischen und tropischen Zonen anzutreffen. Vorkommen gibt es im westlichen [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] vom [[Golf von Maine]] über die [[Karibik]] und den [[Golf von Mexiko]] bis nach [[Brasilien]] und [[Patagonien]] im Süden von [[Argentinien]]. Im Ostatlantik sind sie vor den Küsten [[Marokko]]s, im [[Mittelmeer]], vor den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] bis zum [[Golf von Guinea]] verbreitet. Weitere Vorkommen gibt es vor der Ostküste von [[Südafrika]] im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] und im [[Rotes Meer|Roten Meer]]. Auch vor [[Australien]], [[Korea]] und [[Japan]] gibt es Sandtigerhaie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carcharias taurus newport.jpg|mini|Sandtigerhai im [[Newport Aquarium]]]]&lt;br /&gt;
Sandtigerhaie sind enorm in ihren Beständen bedroht und ihre Population nimmt beständig ab. Wegen der Verwechslungsgefahr mit dem entfernt ähnlich aussehenden [[Tigerhai]] (&amp;#039;&amp;#039;Galeocerdo cuvieri&amp;#039;&amp;#039;) aus der Familie der [[Requiemhaie]] (Carcharhinidae) wird er für Angriffe auf Badende und Taucher verantwortlich gemacht, die nicht nachgewiesen wurden. Der Tigerhai dringt wie die Sandtigerhaie häufig in Küstengewässer vor und schnappt nach allem, was sich bewegt, gelegentlich auch nach Menschen. Es folgte daraus eine starke Bejagung der Sandtigerhaie, die 1974 dazu führte, dass sie in bestimmten Verbreitungsgebieten gesetzlich geschützt wurden, so vor [[Queensland]] und [[New South Wales]] in Australien in dem Meeresschutzgebiet [[Cod Grounds Commonwealth Marine Reserve]] und auch in den Hoheitsgewässern der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Von der [[IUCN]] wurden sie bis Ende 2020 als gefährdet eingestuft und haben mittlerweile den Status &amp;#039;&amp;#039;vom Aussterben bedroht&amp;#039;&amp;#039;, was bedeutet, dass ein extrem hohes Risiko besteht, dass sie in der Natur in unmittelbarer Zukunft aussterben.&amp;lt;ref name = STS/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltfaktoren ===&lt;br /&gt;
Der [[Globale Erwärmung|Klimawandel]] und die damit einhergehenden häufiger auftretenden Extremwetterereignisse führen zu Lebensraumverlusten und sind einer der wesentlichsten Gefährdungsfaktoren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iucnredlist.org/search?threats=11&amp;amp;searchType=species &amp;#039;&amp;#039;Climate Change and severe Weather.&amp;#039;&amp;#039;] IUCN, abgerufen am 13. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefährdung durch den Menschen ===&lt;br /&gt;
[[Überfischung]] (im Sinne einer [[Übernutzung]] biologischer Ressourcen) gefährdet mittlerweile über 37.000 Arten, zu ihnen zählt auch der Sandtigerhai.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iucnredlist.org/search?threats=5&amp;amp;searchType=species &amp;#039;&amp;#039;Biological Resource Use.&amp;#039;&amp;#039;] IUCN, abgerufen am 13. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unkontrollierte Bautätigkeit und [[Zersiedelung]] bedrohen gut 19.000 Arten, wobei auch der Lebensraum des Sandtigerhais dadurch stark schrumpft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iucnredlist.org/search?threats=1&amp;amp;searchType=species &amp;#039;&amp;#039;Residential and commercial Development.&amp;#039;&amp;#039;] IUCN, abgerufen am 13. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einerseits nimmt die [[Umweltverschmutzung]] zu, aber auch das Errichten von immer mehr [[Aquakultur]]en in weniger stark verunreinigten Gebieten lässt den Lebensraum der Haie weiter schrumpfen.&amp;lt;ref name = STS/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Japan ist das Fleisch der Sandtigerhaie begehrt. Die Sandtigerhaie werden meistens mit beköderten Langleinen gefangen. Die Flossen werden für die Haiflossensuppe verwendet und der Lebertran als Öl. Durch [[Beifang (Fischerei)|Beifang]] in Schleppnetzen, die für den Fang von Knochenfischen verwendet werden, besteht eine weitere Bedrohung. Weitere große Dezimierungen der Bestände werden durch Sportfischer, die Sandtigerhaie mit Harpunen und Explosivgeschossen (&amp;#039;&amp;#039;power heads&amp;#039;&amp;#039;) erlegen, vorangetrieben. Vor den Küsten von Australien kam es zwischen 1950 und 1990 zu einer Verminderung des Bestands um bis zu 95 Prozent. In anderen Bereichen wie vor [[Florida]] ist die Art fast gänzlich verschwunden. In mehreren Verbreitungsgebieten wird mittlerweile ein Aussterben befürchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlichen Bezeichnungen von Art und Gattung wurden 1810 durch den US-amerikanischen Universalgelehrten [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Constantine S. Rafinesque-Schmaltz: &amp;#039;&amp;#039;Caratteri di Alcuni Nuovi Generi e Nuove Specie di Animali e Piante della Sicilia.&amp;#039;&amp;#039; Palermo (1810)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{CatalogOfFishes|ArtID=6827|WissName=Carcharias taurus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{CatalogOfFishes|GenID=629|WissName=Carcharias}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Terra typica]] wurde [[Sizilien]] angegeben. &amp;#039;&amp;#039;Eugomphodus&amp;#039;&amp;#039; (Gill, 1861) ist ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Carcharias&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Carcharias griseus&amp;#039;&amp;#039; (Ayres, 1843) eine Synonymbeschreibung der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carcharias tricuspidatus Day.jpg|mini|Indischer Sandtigerhai (&amp;#039;&amp;#039;Carcharias tricuspidatus&amp;#039;&amp;#039;), Zeichnung aus Fauna of British India von 1889]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1878 wurde als weitere Art der Gattung von [[Francis Day]] der Indische Sandtigerhai (&amp;#039;&amp;#039;Carcharias tricuspidatus&amp;#039;&amp;#039;) anhand einer inzwischen verloren gegangenen Haut [[Erstbeschreibung|beschrieben]]. Er sollte im nördlichen [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]], an den Küsten [[Indien]]s und [[Pakistan]]s, eventuell auch bei [[Indonesien]], [[Vietnam]], [[Australien]], den [[Philippinen]] und an der Küste des nördlichen [[China]] vorkommen. Als Unterschiede zum Sandtigerhai wurden eine rundere Schnauze und das Fehlen von Lippenfurchen genannt. Er sollte 3,7 Meter, nach nicht glaubwürdigen Angaben des Erstbeschreibers sogar 6,1 Meter lang werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Compagno 1984 C tricuspidatus&amp;quot;&amp;gt;Leonard J.V. Compagno: &amp;#039;&amp;#039;Sharks of the world  An annotated and illustrated catalogue of shark species known to date Part 1 - Hexanchiformes to Lamniformes&amp;#039;&amp;#039;. FAO SPECIES CATALOGUE {{Webarchiv|url=http://www.fao.org/docrep/009/ad122e/ad122e00.htm |wayback=20161216003425 |text=Vollständiges PDF &amp;#039;&amp;#039;Carcharias tricuspidatus&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-06 02:14:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während dieser Hai von [[Leonard Compagno|Compagno]] 1984 noch als eigenständige Art behandelt wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Compagno 1984 C tricuspidatus&amp;quot; /&amp;gt; und auch in darauf aufbauenden Darstellungen wie etwa der [[fishbase]] mit dem Hinweis, dass es sich möglicherweise um ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] von &amp;#039;&amp;#039;Carcharias taurus&amp;#039;&amp;#039; handelt, aufgenommen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Fishbase|g=Carcharias|s=tricuspidatus}}&amp;lt;/ref&amp;gt; taucht er in der 2004 erschienenen Version der &amp;#039;&amp;#039;Sharks of the World&amp;#039;&amp;#039; von Compagno et al. nicht mehr auf. Damit ist die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Carcharias&amp;#039;&amp;#039; wahrscheinlich [[monotypisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sandtigerhai gehört zur Ordnung der [[Makrelenhaiartige]]n (Lamniformes) und wurde dort in die Familie der [[Sandhaie]] (Odontaspididae) gestellt, zu der auch die namensgebende Haigattung &amp;#039;&amp;#039;[[Odontaspis]]&amp;#039;&amp;#039; gehört. Wie verschiedene Arbeiten zur Makrelenhaisystematik bzw. Knorpelfischsystematik ergaben, ist der Sandtigerhai mit &amp;#039;&amp;#039;Odontaspis&amp;#039;&amp;#039; jedoch nicht besonders nah verwandt. Die nächsten Verwandten des Sandtigerhais sind die [[Makrelenhaie]] (Lamnidae), zu denen auch der bekannte [[Weißer Hai|Weiße Hai]] (&amp;#039;&amp;#039;Carcharodon carcharias&amp;#039;&amp;#039;) gehört, und der [[Riesenhai]] (Cetorhinidae), während &amp;#039;&amp;#039;Odontaspis&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit den [[Fuchshaie]]n (Alopiidae), dem [[Riesenmaulhai]] (Megachasmidae) und dem [[Krokodilshai]] (Pseudocarchariidae) eine [[Klade]] innerhalb der Makrelenhaiartigen bildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bowden&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naylor&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shimada&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um wieder zu [[monophyletisch]]en Familien zu kommen, wurde deshalb im November 2019 die Familie Carchariidae revalidiert, die im Jahr 1838 durch die deutschen Anatomen und Zoologen [[Johannes Müller (Mediziner)|Johannes Müller]] und [[Jakob Henle]] als Carchariae eingeführt wurde. Der Sandtigerhai ist die einzige Art der Carchariidae, während nur die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Odontaspis&amp;#039;&amp;#039; bei den Odontaspididae verbleibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stone&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bowden&amp;quot;&amp;gt;Deborah L. Bowden, Carolina Vargas-Caro, Jennifer R. Ovenden, Michael B. Bennett &amp;amp; Carlos Bustamante: &amp;#039;&amp;#039;The phylogenomic position of the grey nurse shark &amp;#039;&amp;#039;Carcharias taurus&amp;#039;&amp;#039; Rafinesque, 1810 (Lamniformes, Odontaspididae) inferred from the mitochondrial genome.&amp;#039;&amp;#039; Mitogenome Announcement, 2015, [[doi: 10.3109/19401736.2015.1089486]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naylor&amp;quot;&amp;gt;Gavin J. P. Naylor, Janine N. Caira, Kirsten Jensen, Kerri A. M. Rosana, Nicolas Straube, Clemens Lakner: &amp;#039;&amp;#039;Elasmobranch Phylogeny: A Mitochondrial Estimate Based on 595 Species.&amp;#039;&amp;#039; Seite 38 in Jeffrey C. Carrier, John A. Musick, Michael R. Heithaus: &amp;#039;&amp;#039;Biology of Sharks and Their Relatives (Marine Biology).&amp;#039;&amp;#039; Verlag: Crc Pr Inc, 2012, ISBN 1-4398-3924-7. ([https://www.researchgate.net/publication/289995314_Elasmobranch_Phylogeny Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shimada&amp;quot;&amp;gt;Kenshu Shimada: &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny of lamniform sharks (Chondrichthyes: Elasmobranchii) and the contribution of dental characters to lamniform systematics.&amp;#039;&amp;#039; Paleontological Research, 9(1):55-72 (2005). [[doi: 10.2517/prpsj.9.55]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stone&amp;quot;&amp;gt;Nicholas R. Stone und Kenshu Shimada: &amp;#039;&amp;#039;Skeletal Anatomy of the Bigeye Sand Tiger Shark, &amp;#039;&amp;#039;Odontaspis noronhai&amp;#039;&amp;#039; (Lamniformes: Odontaspididae), and Its Implications for Lamniform Phylogeny, Taxonomy, and Conservation Biology.&amp;#039;&amp;#039; Copeia 107(4), 632-652, (2019). [[doi: 10.1643/CG-18-160]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Carcharias taurus|Sandtigerhai (&amp;#039;&amp;#039;Carcharias taurus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Carcharias|s=taurus}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 3854&lt;br /&gt;
| ScientificName = Carcharias taurus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2000&lt;br /&gt;
| Assessor       = D. Pollard, A. Smith&lt;br /&gt;
| Download       = 2. Januar 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makrelenhaiartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
	</entry>
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