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	<title>Sandschak Novi Pazar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T01:27:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sandschak_Novi_Pazar&amp;diff=13892&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-87012-1: Behebung eines Grammatikfehlers: &quot;Die Region wurden ...&quot; geändert zu &quot;wurde&quot;</title>
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		<updated>2026-02-08T16:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Behebung eines Grammatikfehlers: &amp;quot;Die Region wurden ...&amp;quot; geändert zu &amp;quot;wurde&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die vom 15. Jahrhundert bis 1913 bestehende Verwaltungseinheit. Zur bis heute relevanten geographisch-historischen Region siehe [[Sandžak]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sanjak of Novibazar.png|mini|Die Grenzen des Sandschak von Novi Pazar 1878]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandschak Novi Pazar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{trS|Yeni Pazar Sancağı}}, {{hbsS|Новопазарски санџак|Novopazarski sandžak}}, {{sqS|Sanxhaku i Pazarit të Ri}}) war ein Bezirk ([[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschak]]) des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reichs]] in [[Südosteuropa]]. Er bestand vom 16. bis 19. Jahrhundert als Untergliederung des [[Eyâlet Bosnien]], nach dem [[Berliner Kongress]] 1878 bis 1913 war er unmittelbar dem Reich unterstellt. Sein Gebiet entspricht heute dem Südwesten [[Serbien]]s, dem Nordosten [[Montenegro]]s und Teilen des völkerrechtlich umstrittenen [[Kosovo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft und Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Der seit Mitte des 19. Jahrhunderts im allgemeinen politischen Sprachgebrauch übliche Name &amp;#039;&amp;#039;Sandschak Novi Pazar&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sandschak von Novi Pazar&amp;#039;&amp;#039; basiert auf der damaligen Verwaltungsgliederung des Osmanischen Reiches, zu dem das Gebiet seit dessen Eroberung im 15. Jahrhundert bis zum [[Londoner Vertrag (1913)|Londoner Vertrag]] 1913 gehörte. Er setzt sich aus dem aus der [[Türkische Sprache|türkischen Verwaltungssprache]] stammenden Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschak]]&amp;#039;&amp;#039; ({{otaS|سنجاق&amp;amp;lrm;|Sancak|de=Fahne, Banner}}), der Bezeichnung einer Verwaltungseinheit, und dem Ortsnamen [[Novi Pazar]] zusammen, dem Hauptort der damaligen Verwaltungseinheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sandschak Novi Pazar umfasste einen Streifen im Nordosten des heutigen Montenegros (&amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Gemeinden Montenegros|opštine]]&amp;#039;&amp;#039; [[Bijelo Polje]], [[Berane]], [[Pljevlja]] und [[Rožaje]]) und Südwesten des heutigen Serbiens (&amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Gemeinden Serbiens|opštine]]&amp;#039;&amp;#039; [[Nova Varoš]], [[Novi Pazar]], [[Priboj (Priboj)|Priboj]], [[Prijepolje]], [[Sjenica]] und [[Tutin]]), die bis heute inoffiziell als Region [[Sandžak]] bekannt sind, sowie Teile des nördlichen [[Kosovo]]s (Gegend um [[Kosovska Mitrovica]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte das Gebiet des späteren Sandschak Novi Pazar im Wesentlichen zum Fürstentum [[Raszien]] &amp;#039;&amp;#039;(Raška)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region wurde durch die osmanischen Eroberungen ab der Mitte des 15. Jahrhunderts Teil des osmanischen Reiches. Das Kerngebiet Rasziens mitsamt der Stadt [[Stari Ras]] wurde Teil des Sandschaks von Novi Pazar, der 1580–1872 als Untergliederung zum [[Eyâlet Bosnien]] bzw. ab 1865 zum [[Vilâyet Bosnien]] gehörte. 1872 bildete der Sandschak Novi Pazar kurzzeitig zusammen mit dem Sandschak von [[Niš]] ein eigenes [[Vilâyet]], anschließend kehrte man aber wieder zur vorherigen Einteilung zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Petar Vrankić: &amp;#039;&amp;#039;Religion und Politik in Bosnien und der Herzegowina (1878–1918).&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn 1998, S. 35–36.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1877 kam der Sandschak Novi Pazar zum neugeschaffenen [[Vilâyet Kosovo]]. In der Osmanischen Zeit konvertierte ein Teil der Bevölkerung zum [[Islam]]. Eine österreichisch-ungarische Statistik aus dem Jahr 1877 schätzte die Zahl der orthodoxen Serben im Sandschak Novi Pazar auf 80.000, die der muslimischen Serben auf 35.000, daneben gab es etwa 20.000 muslimische Albaner, 1000 [[Xoraxane-Roma]] und 100 Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Anne Frantz: &amp;#039;&amp;#039;Religiös geprägte Lebenswelten im spätosmanischen Kosovo.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Oliver Jens Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Religion und Kultur im albanischsprachigen Südosteuropa.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe der Kommission für südosteuropäische Geschichte, Nr. 4, Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, S. 127–149, auf S. 128–129, Fn. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Principality of Serbia in 1878 EN.png|mini|Osmanisches Reich inklusive des Sandschak von Novi Pazar als „Puffer“ zwischen Serbien und Montenegro (nach dem Berliner Kongress 1878)]]&lt;br /&gt;
Auf dem [[Berliner Kongress]] 1878 musste das Osmanische Reich die Unabhängigkeit des [[Fürstentum Serbien|Fürstentums Serbien]] und [[Fürstentum Montenegro|Montenegros]] anerkennen. Der zwischen den beiden liegende Sandschak Novi Pazar verblieb beim Osmanischen Reich und bildete eine Verbindung zwischen dem ebenfalls völkerrechtlich osmanischen Bosnien und Herzegowina und dem Kerngebiet des Osmanischen Reichs. [[Österreich-Ungarn]] besetzte jedoch Bosnien und Herzegowina und bekam auch das Recht zugesprochen, im Sandschak von Novi Pazar Truppen zu stationieren. Damit sollte verhindert werden, dass sich die Fürstentümer (später Königreiche) Serbien und Montenegro zu einem gemeinsamen [[Jugoslawien|südslawischen]] Staat vereinen bzw. dass Serbien (und dadurch indirekt auch Serbiens Schutzmacht Russland) Zugang zur [[Adria]] erhielt. Die Verwaltung des Sandschaks blieb jedoch beim Osmanischen Reich. Der Sandschak war in dieser Zeit keinem Vilâyet mehr zugeordnet, sondern unterstand unmittelbar dem Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bosnische Annexionskrise|Annexion Bosniens]] durch Österreich-Ungarn 1908 verließen die habsburgischen Truppen den Sandschak und Österreich-Ungarn verzichtete gegenüber dem Osmanischen Reich auf jegliche Rechte in diesem Gebiet. Im [[Balkankriege|Ersten Balkankrieg]] 1912 eroberten [[Königreich Serbien|serbische]] und [[Königreich Montenegro|montenegrinische]] Truppen den Sandschak. Im [[Londoner Vertrag (1913)|Londoner Vertrag]] wurde das Gebiet 1913 den beiden Staaten zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither hat das Gebiet keinen offiziellen Status mehr, besteht aber bis in die Gegenwart als Region mit kulturellen Eigenheiten unter der Bezeichnung [[Sandžak]], mit der sich vor allem Teile der muslimischen Bevölkerung stark identifizieren. Pläne zur Autonomie des Sandžak waren am Ende des Zweiten Weltkriegs sowie nach dem Zerfall Jugoslawiens im Gespräch, wurden aber nicht umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Yıldırım Ağanoğlu&lt;br /&gt;
   |Titel=Salnâme-i Vilâyet-i Kosova: Yedinci defa olarak vilâyet matbaasında tab olunmuştur: 1896 (hicri 1314) Kosova vilâyet-i salnâmesi (Üsküp, Priştine, Prizren, İpek, Yenipazar, Taşlıca)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rumeli Türkleri Kültür ve Dayanışma Derneği&lt;br /&gt;
   |Ort=&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |Online=[https://books.google.com/books?id=jH1pAAAAMAAJ books.google.com]}}&lt;br /&gt;
* Erik Sidney Kroiher: &amp;#039;&amp;#039;Der Sancak von Novipazar von 1875 bis 1908 (I)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pallasch. Zeitschrift für Militärgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5 (2001), Heft 11, S. 2–19.&lt;br /&gt;
* Kenneth Morrison, Elizabeth Roberts: &amp;#039;&amp;#039;The Sandžak. A History.&amp;#039;&amp;#039; Hurst, London 2013, ISBN 978-1-84904-245-1.&lt;br /&gt;
* Josef Sauer von Nordendorf: &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal des letzten Militärkommandanten des Sancak Novipazar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pallasch. Zeitschrift für Militärgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8 (2004), Heft 18, S. 124–145.&lt;br /&gt;
* [[Tamara Scheer]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreich-Ungarns Präsenz im Sandschak von Novipazar (1879–1908).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Militärische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 51, Nr. 5, 2013, S. 547–553.&lt;br /&gt;
* [https://monde-diplomatique.de/pm/2008/01/11.mondeText.artikel,a0009.idx,14 &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des Sandschak Novi Pazar&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde Diplomatique]]&amp;#039;&amp;#039; (deutsche Ausgabe), Januar 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sanjak of Novi Pazar|Sandschak Novi Pazar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandschak (Osmanisches Reich)|Novi Pazar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandschak von Novi Pazar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-87012-1</name></author>
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