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	<title>Sandomierz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund am 24. April 2026 um 17:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-24T17:15:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Sandomierz&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:POL Sandomierz COA.svg|100px|Wappen von Sandomierz]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Heiligkreuz&lt;br /&gt;
| Powiat = Sandomierz&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Sandomierski&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 41&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = &lt;br /&gt;
| Längengrad = 21&lt;br /&gt;
| Längenminute = 45&lt;br /&gt;
| Längensekunde = &lt;br /&gt;
| OrtFläche = 28.80&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 27-600&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 15&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = TSA&lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = [[Bahnstrecke Łódź–Dębica|Skarżysko-Kamienna–Tarnobrzeg]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Rzeszów-Jasionka|Rzeszów-Jasionka]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| TERYT = 2609011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Paweł Niedźwiedź&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2024&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = pl. Poniatowskiego 3&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 27-600 Sandomierz&lt;br /&gt;
| Webpräsenz = www.sandomierz.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandomierz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|sanˈdɔmʲɛʃ}}] ({{deS|Sandomir}}) ist eine Stadt an der [[Weichsel]] in Südost[[polen]] mit etwa 25.000 Einwohnern (Stand 30. Juni 2014). Die Stadt liegt in der 1999 neu geformten [[Woiwodschaft Heiligkreuz]] (Świętokrzyskie), vorher in der [[Woiwodschaft Tarnobrzeg]] (1975–1998).&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandomierz z lotu ptaka.jpg|mini|320px|Luftbild der Altstadt von Sandomierz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jozef Szermentowski Widok Sandomierza od strony Wisly.jpg|mini|links|Sandomierz 1855, Gemälde von [[Józef Szermentowski]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek w Sandomierzu 3.JPG|mini|Blick zur [[Burg Sandomierz|Burg]]]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Sandomierz zählt zu den bedeutendsten Städten im polnischen Abschnitt der [[Via Regia]] und wurde bereits im 10. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde 1138 zum Zentrum und Hauptort eines kleinpolnischen [[Herzogtum Sandomir|Herzogtums Sandomir]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gotthold Rhode]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgemeinschaft, Darmstadt, 3. Aufl. 1980, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sandomierz wurde daher häufig von polnischen Königen besucht. Das [[Stadtrecht]] wurde Sandomierz im Jahre 1236 verliehen. Beim [[Mongolensturm]] 1241 wurde die Stadt geplündert. In der [[Belagerung von Sandomierz|Belagerung von 1259]] eroberten [[Tataren]] die Stadt und brannten sie teilweise nieder, darunter die Marienkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Paulus: &amp;#039;&amp;#039;Berühmte, doch unechte Ablässe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 36 (1915), S. 481–515, hier S. 508.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1286 verfügte Herzog [[Leszek II.|Leszek der Schwarze]] die Neugründung der Stadt nach [[Magdeburger Recht]]. Der polnische König [[Kasimir III. (Polen)|Kasimir III.]] verbriefte und erweiterte 1366 die Rechte der Stadt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sandomierz.pl/o-miescie/historia/1000-lat-historii/sandomierski-sklad-soli |text=&amp;#039;&amp;#039;Sandomierski skład soli&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20201028082743 |archiv-bot=2023-01-06 01:07:58 InternetArchiveBot}} in &amp;#039;&amp;#039;1000 lat historii&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Geschichte&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Sandomierz, polnisch), abgerufen am 28. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; in deren Schloss er mehrfach residierte. Die damalige Bedeutung der Stadt zeigt sich auch daran, dass König Kasimir III. Sandomir in seinen Herrschertitel aufnahm: „König von Polen und Russland, Herr und Erbe der Länder und Herzogtümer von Krakau, Sandomir ...“ (&amp;#039;&amp;#039;Rex Polonie et Russie, nec non Cracovie, Sandomirie ... Terrarum et Ducatuum Dominus et Heres&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Posener Literarische Gesellschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus Majoris Poloniae documenta, et jam typis descripta, et adhuc inedita complecentens, annum 1400 attingentia&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;1350–1399&amp;#039;&amp;#039;, Posen 1879, Urkunde Nr. 1340 (Vertrag mit Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] vom 1. Mai 1356).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 14. Jahrhundert war Sandomir die Hauptstadt der [[Woiwodschaft Sandomir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Stadtbild der Altstadt geht im Wesentlichen auf die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Die Altstadt war damals von einer Stadtmauer umgeben, ihre Ausdehnung betrug etwa 600 Meter in Nord-Süd-Richtung und 200 Meter in Ost-West-Richtung. Im Stadtzentrum befindet sich der Marktplatz &amp;#039;&amp;#039;Rynek&amp;#039;&amp;#039; mit dem Rathaus. Am südlichen Stadttor befand sich der Zugang zu den Hafenanlagen an der Weichsel und zur [[Burg Sandomierz|Burg der Herzöge]], die sich außerhalb der Stadtbefestigung auf dem Hochufer der Weichsel befindet. Am nördlichen Stadttor (Opatower Tor) befindet sich das Heiliggeist-Spital, als frühe caritative Stiftung und Pflegeheim für Alte und Kranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandomierz Katedra1.jpg|mini|Kathedrale]]&lt;br /&gt;
Die einstige Stiftskirche (begonnen um 1360) in der südlichen Altstadt wurde 1818 in den Rang einer [[Kathedrale]] erhoben. Außerhalb der schützenden Stadtbefestigung befinden sich die Michaeliskirche mit angeschlossenem Benediktinerinnen-Kloster und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Reformierten-Kloster&amp;#039;&amp;#039; sowie das [[Sankt-Jakobs-Kirche (Sandomierz)|Dominikanerkloster]]. In Sandomierz war auch schon früh eine jüdische Gemeinde ansässig, deren [[Synagoge (Sandomierz)|Synagoge]] an der westlichen Stadtmauer in der Basztowa-Gasse steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Grundlage der Stadtbevölkerung bildete neben dem Handwerk der Getreidehandel auf der Weichsel, ihm verdankt die Stadt eine kulturelle Blüte im 16. Jahrhundert. Rings um den Markt trifft man auf Bürgerhäuser, die über gut erhaltene und miteinander durch Gänge verbundene Wein- und Lagerkeller verfügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese können bei Stadtführungen noch auf einer Länge von 400 Metern besichtigt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1570 verständigten sich Abgesandte der polnischen [[Lutherische Kirchen|Lutheraner]], [[Reformierte Kirchen|Reformierten]] und [[Böhmische Brüder|Böhmischen Brüder]] in Sandomierz auf den [[Consensus von Sandomir|Consensus Sandomiriensis]], eine Übereinkunft, mit der sie die Rechtmäßigkeit ihrer jeweiligen Konfessionen anerkannten und sich zu wechselseitiger Unterstützung verpflichteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Janusz Małłek: &amp;#039;&amp;#039;Sandomir, Consensus von&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; (TRE), Bd. 30: &amp;#039;&amp;#039;Samuel – Seele&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1999, S. 29–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Nordischer Krieg|Zweiten Nordischen Krieg]] nahmen schwedische Truppen 1655 Sandomierz ein. Der Krieg machte der städtischen Blütezeit ein Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;Historische Ansicht von 1729: &amp;#039;&amp;#039;Gesta ad Sandomiriam d. 24. Marti 1656. quando Ser. Rex Sueciæ structo ponte navali Vistulam traiecit - - aspicientibus Polonicis et Lithuanicis copijs in tres Exercitus divisis&amp;#039;&amp;#039; ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-123354}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der schwedische König [[Karl XII. (Schweden)|Karl XII.]] im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] Warschau und Krakau erobert hatte, musste sich der sächsisch-polnische König [[August II. (Polen)|August]] mit seinen Truppen 1702 nach Sandomierz zurückziehen. Vertreter polnischer Adelsfamilien, die König August unterstützten, schlossen sich in der [[Konföderation von Sandomir]] zusammen. Am 8. Dezember 1715 schlügen die königliche Truppen die Aufständischen im Gefecht bei Sandomir.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuster, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der sächsischen Armee&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, [https://books.google.de/books?id=-F4TAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA191 S.&amp;amp;nbsp;191]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert prägte Subsistenz-Wirtschaft mit Landwirtschaft und Gewerbe hauptsächlich zur erweiterten Selbstversorgung die Kleinstadt mit rund 3&amp;#039;000 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Augustynowicz |url=https://shron2.chtyvo.org.ua/Zbirnyk_statei/Die_galizische_Grenze_1772-1867_Kommunikation_oder_Isolation7_nim.pdf |titel=Lebenswelten, Topographien und Funktionen an der galizischen Grenze: Der Fall Sandomierz 1772-1844 |werk=Die galizische Grenze 1772–1867: Kommunikation oder Isolation |hrsg=Christoph Augustynowicz, Andreas Kappeler (Hrsg.) - Institut für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Österreichischer Feldzug gegen das Herzogtum Warschau 1809|Österreichischen Feldzug gegen das Herzogtum Warschau]] 1809 rückten österreichische Truppen in Sandomierz ein, mussten die Stadt jedoch nach einem verlorenen Gefecht gegen polnische Truppen unter Führung von Stanisław Potocki (1776–1830) am 18. Mai 1809 wieder räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vierte Auflage von [[Meyers Konversations-Lexikon]] vermerkt zu Sandomir: „Kreisstadt im polnisch-russischen Gouvernement Radom, ... hat ein altes Schloss auf steilem Felsen, ein Gymnasium, zwei Zuckerfabriken und (1885) 5905 Einwohner.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 14: &amp;#039;&amp;#039;Rüböl – Sodawasser&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut, Leipzig 1888, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt litt im 19. Jahrhundert an ihrer Lage direkt an der Grenze zwischen Russland und [[Österreich-Ungarn]]. 1931 hatte sie immerhin bereits 7900 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Brockhaus, 16. Band, Leipzig 1935&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Polnischen Republik]] wurde Sandomierz zum Zentrum eines zu schaffenden Industriegebietes bestimmt. Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde dieses Vorhaben nicht verwirklicht. Beim Vorrücken der [[Rote Armee|Roten Armee]] 1944 verhinderte der von dem malerischen Stadtbild beeindruckte Artilleriekommandeur, Oberst Skopenko, die Beschießung der Stadt, indem er den erhaltenen Befehl ignorierte. Angesichts ihrer aussichtslosen Situation kapitulierten die deutschen Einheiten, die die Stadt zu verteidigen hatten, kampflos, womit die Altstadt fast unbeschädigt den Krieg überstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandomierz-Bischofspalast.jpg|mini|Diözesankurie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom J. Dlugosza w Sandomierzu3.jpg|mini|Diözesanmuseum (Dom J. Dlugosza)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20130702 Sandomierz ratusz 0842.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandomierz Kamienica Oleśnickich 02.jpg|mini|Oleśnickihaus Rynek 10 (heute Postamt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PL Sandomierz Synagoga.JPG|mini|[[Synagoge (Sandomierz)|Ehemalige Synagoge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Altstadt&amp;#039;&amp;#039; von Sandomierz ist eine der besterhaltenen in Polen. Ihre städtebauliche Struktur mit dem großen &amp;#039;&amp;#039;Stary Rynek&amp;#039;&amp;#039; (Altmarkt) ist typisch für die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://old.um.sandomierz.pl/index.php/de/ |text=Stadt Sandomierz |wayback=20150916122548 |archiv-bot=2019-04-21 13:04:39 InternetArchiveBot}} (abgerufen am 13. Okt. 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romanik ===&lt;br /&gt;
* [[Sankt-Jakobs-Kirche (Sandomierz)|Sankt-Jakobs-Kirche]] (&amp;#039;&amp;#039;Św. Jakub&amp;#039;&amp;#039;), 1226, romanisch, ältestes ganz aus Backstein errichtetes Gebäude im Königreich Polen, mit dem Dominikanerkloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gotik ===&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale von Sandomierz|Kathedrale St. Marien]], 1340, mit frei stehendem Glockenturm&lt;br /&gt;
* [[Rathaus (Sandomir)|Rathaus]] (gotisch 14. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert umgebaut)&lt;br /&gt;
* [[Opatower Tor]] (&amp;#039;&amp;#039;Brama Opatowska&amp;#039;&amp;#039;), 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Heiliggeistkirche (&amp;#039;&amp;#039;Św. Duch&amp;#039;&amp;#039;), 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Długosz-Haus (Sandomierz)|Długosz-Haus]] (&amp;#039;&amp;#039;Dom Długosza&amp;#039;&amp;#039;), nach seinem Stifter benannt, heute Diözesanmuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissance ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Collegium Gostomianum]]&amp;#039;&amp;#039;, 1604–1615 von Michał Hintz erbaut, ursprünglich ein Jesuitenkollegium, eine der ältesten Schulen Polens&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 4 am Stary Rynek mit Spätrenaissanceportal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barock ===&lt;br /&gt;
* mehrere Häuser am Stary Rynek:&lt;br /&gt;
** Haus Nr. 5 Bobola–Konvikt, ehem. Wohnheim für Schüler&lt;br /&gt;
** Haus Nr. 10 Oleśnickihaus, hier wurde der [[Consensus von Sandomir|Konsens von Sandomierz]] geschlossen, jetzt [[Poczta Polska|Postamt]], erbaut um 1600&lt;br /&gt;
** Haus Nr. 12 ehemalige Hauptwache&lt;br /&gt;
** Haus Nr. 14 Haus des Komponisten Mikołaj Gomółka&lt;br /&gt;
** Haus Nr. 23 Kojszor-Haus&lt;br /&gt;
** Haus Nr. 27 Łazarczyk-Haus „Zum Schnabelschuh“&lt;br /&gt;
* Das [[Burg Sandomierz|Schloss]], ursprünglich eine Burg aus dem 14. Jahrhundert, wurde 1525 im Renaissancestil umgebaut, erhielt aber sein heutiges Aussehen erst nach der Zerstörung durch die Schweden im Jahr 1655&lt;br /&gt;
* Die Erzengel-Michael-Kirche (aus dem 17. Jahrhundert von Michał Link) mit Benediktinerinnenkloster und Priesterseminar&lt;br /&gt;
* St. Paul &amp;#039;&amp;#039;(Św. Pawel)&amp;#039;&amp;#039; (Altarraum &amp;#039;&amp;#039;Infanticidium [[Simon von Trient]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Magda Teter |Titel=Blood Libel. On the Trail of an Antisemitic Myth |Verlag=Harvard University Press |Ort=Cambridge, Massachusetts, London, England |Datum=2020 |ISBN=978-0-674-24093-3 |Seiten=142f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Die Josephskirche (1697) mit dem ehemaligen [[Franziskaner-Reformaten|Reformaten-Kloster]]&lt;br /&gt;
* Die Synagoge von Sandomierz, ein 1768 erbautes Backsteingebäude im Westen der Altstadt, erlitt im Zweiten Weltkrieg Zerstörungen und dient heute als Staatsarchiv&lt;br /&gt;
* Der Speicher, 1696 für die Sandomierzer [[Kollegiatstift|Kollegiatkirche]] erbaut, ursprünglich am Weichselhafen gelegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Sandomierz liegt an der [[Bahnstrecke Łódź–Dębica]].&lt;br /&gt;
* [[Droga krajowa 79]]&lt;br /&gt;
* [[Droga krajowa 77]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
Sandomierz unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften (in Klammern das Jahr der Etablierung):&lt;br /&gt;
: [[Emmendingen]], [[Deutschland]] (1990)&lt;br /&gt;
: [[Ostroh]], [[Ukraine]]&lt;br /&gt;
: [[Newark-on-Trent|Newark on Trent]], [[England]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Mikołaj Gomółka]] (* um 1535; † nach 1591, wahrscheinlich 1609), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [http://www.busko.nmp.org.pl/?str=historia Tomasz Kowalkowski z Kowalikowa h. Przeginia] (* um 1565; † 1646), königlicher Notar, Interimsrichter von Sandomierz&lt;br /&gt;
* [[Jerzy Ossoliński]] (1595–1650), Staatsmann&lt;br /&gt;
* [[Carl Gottlieb Willig]] (vor 1727–nach 1744), Verfasser eines &amp;#039;&amp;#039;Juden-Katechismus&amp;#039;&amp;#039; und Drucker&lt;br /&gt;
* [[Ignacy Maciejowski]] (1835–1901), Schriftsteller, Dramatiker und Literaturkritiker&lt;br /&gt;
* [[Samuel Finkelstein]] (1890–1942), Maler&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Schinzel]] (1937–2021), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Józef Janek Szlajfsztajn]] (* 1941), Holocaustüberlebender&lt;br /&gt;
* [[Piotr Nurowski]] (1945–2010), Sportfunktionär und [[Flugunfall von Smolensk 2010|Opfer des Flugunfalls bei Smolensk]]&lt;br /&gt;
* [[Leszek Cieślik]] (* 1955), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Edyta Bielak-Jomaa]] (* 1972), Juristin, Datenschutzbeauftragte&lt;br /&gt;
* [[Jarosław Kowalski]] (* 1974), Snookerspieler&lt;br /&gt;
* [[Maciej Płaza]] (* 1976), Prosaschriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker&lt;br /&gt;
* [[Karol Bielecki]] (* 1982), Handballer&lt;br /&gt;
* [[Wiktor Chabel]] (* 1985), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Karolina Kołeczek]] (* 1993), Leichtathletin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Novelle &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kloster bei Sendomir]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Grillparzer]] spielt wie der Titel sagt in einem Kloster bei&lt;br /&gt;
Sandomierz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomasz Torbus&lt;br /&gt;
   |Titel=Polen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=DuMont Kunstreiseführer&lt;br /&gt;
   |Verlag=DuMont Reiseverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7701-5287-5&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Kleinpolen/Sandomierz&lt;br /&gt;
   |Seiten=219–220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Sandomierz}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Sandomierz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sandomierz.pl/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|14|272|spezialkapitel=Sandomir}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sandomierskie.com/ Touristeninformationen in polnischer Sprache]&lt;br /&gt;
* [http://www.sandomierz.org/ sandomierz.org Portal in polnischer Sprache]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4378952-3|LCCN=n81080123|VIAF=145426689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandomierz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Heiligkreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Weichsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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