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	<title>Sandförstgen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:30:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sandf%C3%B6rstgen&amp;diff=899475&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-03-30T09:02:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sandförstgen&amp;lt;br /&amp;gt;Borštka&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohendubrau&lt;br /&gt;
| Bild                   = Borštka – wjesna tafla.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/14/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/39/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 195&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 46&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des [[Verwaltungsverband Diehsa|Verwaltungsverbandes Diehsa]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035876&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohendubrau Sandförstgen Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandförstgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Borštka|Audio=Borštka.ogg}}, ist ein [[Ortsteil]] der [[Sachsen|ostsächsischen]] Gemeinde [[Hohendubrau]]. Das [[Dorf]] liegt im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] im westlichen Teil des [[Landkreis Görlitz|Landkreises Görlitz]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Sandförstgen liegt knapp fünf Kilometer nördlich der Stadt [[Weißenberg]], die über eine gleichnamige Anschlussstelle an der [[Bundesautobahn 4]] (Abschnitt [[Bautzen]]–[[Görlitz]]) verfügt. Zwischen 1815 und 1945 verlief zwischen den beiden Orten die sächsisch-preußische Grenze, die an dieser Stelle noch heute die Kreisgrenze zwischen dem [[Landkreis Bautzen]] und dem Landkreis Görlitz bildet. In nordöstlicher Richtung erhebt sich die [[Hohe Dubrau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften sind die Hohendubrauer Ortsteile [[Groß Saubernitz]] im Westen, [[Weigersdorf (Hohendubrau)|Weigersdorf]] im Norden, [[Groß Radisch]] im Nordosten, [[Jerchwitz]] im Osten und [[Gebelzig]] im Südosten. Im Süden liegt jenseits der Kreisgrenze der Weißenberger Ortsteil [[Wuischke (Weißenberg)|Wuischke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Sandförsten ist ein relativ junger Ort. Die als [[Rundweiler]] in der Flur von Obergebelzig angelegte Siedlung wurde 1732 erstmals urkundlich erwähnt. Die Grundherrschaft übte das Rittergut Obergebelzig aus, und auch geistlich war Sandförstgen der evangelischen Kirche Gebelzig unterstellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein 63 KS KP.jpg|mini|Grenzstein Nr. 63 zwischen den Königreichen Sachsen und Preußen bei Sandförstgen]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde 1815 die Oberlausitz geteilt, wobei das [[Königreich Preußen]] den größeren nordöstliche Teil erhielt. Infolgedessen wurde Sandförstgen 1816 dem neu gegründeten [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 500 Meter südlich der Ortschaft wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Ton, der unmittelbar unter der Geländeoberfläche lag, abgebaut. Ebenfalls abgebaut wurde die unter dem tertiären Ton liegende Braunkohle und unter anderem in die Ziegeleien von Groß Saubernitz und Niedergebelzig geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Fusion von Ober- und Niedergebelzig wurde Sandförstgen im Jahr 1928 ein Ortsteil der neuen Gemeinde Gebelzig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zum Land Sachsen gehörend, kam die Gemeinde Gebelzig mit ihren Ortsteilen Groß Saubernitz und Sandförstgen 1952 zum [[Kreis Niesky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Kreisreform von 1994 kam Sandförstgen zum [[Niederschlesischer Oberlausitzkreis|Niederschlesischen Oberlausitzkreis]] und gehört seit dem 1. Juli 1995 infolge des Zusammenschlusses der Gemeinden Gebelzig, Groß Radisch und Weigersdorf als einer von neun Ortsteilen zur Gemeinde [[Hohendubrau]]. Durch eine erneute Kreisreform liegt Sandförstgen seit dem 1. August 2008 im [[Landkreis Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|67}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||align=right| 66&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!--&lt;br /&gt;
| 1863&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| &lt;br /&gt;
|- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 104&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 ||align=right|  58&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 2014 ||align=right|  56  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landesexamination im Jahr 1777 wurden für Sandförstgen vier [[Hufner|besessene Mann]], vier [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und drei [[Häusler]] gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Sandförsten 66 Einwohner, die sich auf 12 Wirtschaften verteilten. Bis Anfang der zweiten Hälfte jenes Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl auf etwa 100 an, wobei noch 1884 der Anteil der [[Sorben]] bei 78 % lag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch vor Ende des Jahrhunderts wurden die Einwohnerzahlen gemeinsam mit [[Gebelzig#Bevölkerungsentwicklung|Obergebelzig]] erhoben. Der Sprachwechsel zum Deutschen erfolgte überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Urkundliche Erwähnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Klein Förstgen&amp;#039;&amp;#039; (1732) auf [[Johann George Schreiber]]s Karte der Oberlausitz, &amp;#039;&amp;#039;Sand-Förstgen&amp;#039;&amp;#039; (1759) auf der Karte des Markgrafthums Oberlausitz von Peter Schenk, &amp;#039;&amp;#039;Förstgen&amp;#039;&amp;#039; (1777) und &amp;#039;&amp;#039;Klein Förstgen&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Sandförstgen&amp;#039;&amp;#039; (1791).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; Das jeweils verwendete Präfix dient zur Unterscheidung vom etwa 15 Kilometer nördlich liegenden Kirchdorf [[Förstgen (Mücka)|Förstgen]]; die Bevorzugung des Präfixes &amp;#039;&amp;#039;Sand-&amp;#039;&amp;#039; (das wahrscheinlich auf den vorherrschenden Bodenart Bezug nimmt) gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Klein&amp;#039;&amp;#039; dürfte zur besseren Unterscheidung von [[Kleinförstchen]] (westlich von Bautzen) dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorbische Name entwickelte sich von &amp;#039;&amp;#039;Borschka&amp;#039;&amp;#039; (1767 bei [[Christian Knauthe|Knauthe]]), &amp;#039;&amp;#039;Borschcžka&amp;#039;&amp;#039; (1848) zum noch heute gültigen &amp;#039;&amp;#039;Borštka&amp;#039;&amp;#039; (1885). 1920 wurde der Name als &amp;#039;&amp;#039;Pěsačna Borštka&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz: Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1975 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der sorbische Name ist wohl auf eine Sorabisierung vom deutschen &amp;#039;&amp;#039;Forst&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;Boršć&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Diese Entsprechung im deutschen und sorbischen Namen ist bei [[Salzenforst]], bei [[Oberförstchen]] und dem benachbarten [[Kleinförstchen]], bei [[Kronförstchen]] sowie bei [[Förstgen (Mücka)|Förstgen]] zu beobachten. Einzig bei Sandförstgen ist der sorbische Name präfixfrei, dafür wurde die Wortendung um das Verkleinerungssuffix &amp;#039;&amp;#039;-k&amp;#039;&amp;#039; in der weiblichen Form &amp;#039;&amp;#039;-ka&amp;#039;&amp;#039; erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=2006 |ISBN=3-929091-96-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Lohsa, Klitten, Großdubrau und Baruth |Reihe=[[Werte der deutschen Heimat]] |BandReihe=67 |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln |Jahr=2005 |ISBN=3-412-08903-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sandförstgen/Borštka}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |28017}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hohendubrau.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=237363 &amp;#039;&amp;#039;Sandförstgen&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Hohendubrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohendubrau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sandforstgen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohendubrau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1732]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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