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	<title>Sanderbusch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sanderbusch&amp;diff=2487974&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-12-16T21:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlende Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sanderbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft innerhalb der Gemeinde [[Sande (Friesland)]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Friesland]]. Hier wird sie seit 1972 dem namensgebenden Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Sande&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet. Vorher war sie in den ehemaligen Sander Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Seedeich&amp;#039;&amp;#039; inkorporiert. Bekannt ist Sanderbusch vor allem als Standort des [[Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch|Nordwest-Krankenhauses]], das für die medizinische Versorgung des Landkreises Friesland von Bedeutung ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Daten und Fakten dieses Ortsartikels sind, wenn nicht anders angegeben, &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgischen Ortslexikon&amp;#039;&amp;#039; entnommen; J. Tautz, A. Eckhardt: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Sanderbusch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Ortslexikon&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Albrecht Eckhardt im Auftrag der [[Oldenburgische Landschaft|Oldenburgischen Landschaft]]). Band 2 (L–Z). Isensee Verlag: Oldenburg 2011. ISBN 978-3-89995-757-0. S. 865f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der erste Teil des Ortschaftsnamens verweist auf den Hauptort Sande. Der zweite Teil verweist auf den Namen des alten Adelssitzes &amp;#039;&amp;#039;Busch&amp;#039;&amp;#039;, der auch zum vorläufigen Namen einer neuen Siedlung wurde, die sich ab 1871 im Zusammenhang der Eröffnung der [[Ostfriesische Küstenbahn|Eisenbahnlinie Sande–Jever]] entwickelte. Im norddeutschen Raum meint &amp;#039;&amp;#039;Busch&amp;#039;&amp;#039; im Ortsnamen häufig &amp;#039;&amp;#039;Wald&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gehölz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Arend Remmers: &amp;#039;&amp;#039;Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schuster: Leer 2004 (1. Auflage). S. 192, Sp I und S. 254, Sp II&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sanderbusch Straßenpartie 1911.JPG|mini|Straßenpartie in Sanderbusch (um 1911)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankenhaus sanderbusch.jpg|mini|Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch (um 2016)]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Sanderbusch geht zurück auf einen [[Gutshof]], den Eibe Tiardes (* ca. 1500), der Bruder oder Schwager des [[Jeverland|jeverländischen]] [[Rentei|Rentmeisters]] [[Remmer van Seediek]], um 1551 errichtet und mit einem Wall und einer doppelten [[Gräfte|Graft]] befestigt hatte. 1590 kam der Gutshof mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Busch&amp;#039;&amp;#039; an Lübbe Eiben, der wie sein Onkel Remmer ebenfalls Rentmeister der kleinen [[Herrschaft Jever]] war. Um die Wende des 17. zum 18. Jahrhundert bewohnte ein [[Vogt]] Grosse das [[Geschichte des Burgenbaus in Ostfriesland#Steinhäuser|Steinhaus]], das von ihm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Grossenstede&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Im Jahr 1850 wurde auf dem Gut Karl Wilhelm Jaspers († 1940), der spätere Bankdirektor und Vater des Philosophen [[Karl Jaspers]] (1883–1969), geboren. Als letzter privater Besitzer des Gutshofes wird Redmer Daun (1862–1944) genannt. Der Park des Adelssitzes wurde 1936 vom NS-Staat gekauft und anschließend unter Naturschutz gestellt. Der historische Gutshof kam zur gleichen Zeit unter Denkmalschutz. Trotz des staatlich garantierten Schutzes wurde in den folgenden Jahrzehnten die ursprüngliche Parkanlage nach und nach zerstört. Der alte Gutshof verfiel; sein Abriss erfolgte 1971. Heute weist nur noch die Kastanienallee am &amp;#039;&amp;#039;Pflegeheim Sanderbusch&amp;#039;&amp;#039; auf den ehemaligen Adelssitz hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Bezirksverband Oldenburg: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Pflegeheimes Sanderbusch. 1946–2006&amp;#039;&amp;#039;, Oldenburg 2006; siehe Abschnitt 3 [Vorgeschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 war Sanderbusch Teil eines umfassenden Wirtschaftsplanes, nach dem [[Wilhelmshaven]] und Umgebung zur &amp;#039;&amp;#039;Stadt der 500.000&amp;#039;&amp;#039; ausgebaut werden sollten. Damit verbunden waren Pläne, Wilhelmshaven zum größten Marinestandort und zur Rüstungsschmiede Nazideutschlands auszubauen. Im Wirtschaftsplan 1939 wurde unter der Leitung von [[Wilhelm Hallbauer]] mit der Planung des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wohngebietes Wilhelmshaven-Süd&amp;#039;&amp;#039; begonnen. Räumlich ging es dabei vor allem um das Gebiet der heutigen Gemeinde Sande, speziell um die Ortschaften [[Cäciliengroden]], [[Gödens]], Sande und Sanderbusch. Verwirklicht wurde in Sanderbusch aber nur die Errichtung eines [[Marinelazarette der Kriegsmarine|Marinelazaretts]] mit ca. 600 Betten, dessen Anfänge bereits auf 1936 zurückgehen und dessen Eröffnung am 1. Oktober 1941 erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des II. Weltkrieges diente das Lazarett vorübergehend britischen Soldaten als Hospital, bis es am 15. April 1947 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgisches Landeskrankenhaus&amp;#039;&amp;#039; mit 300 Krankenbetten neu eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oldenburgische-schwesternschaft.de/ueber-uns/geschichte Oldenburgische Schwesternschaft.de: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 20. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Pflegedienst wurde von der 1935 in [[Seelow]] als Verein eingetragenen &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]]-Schwesternschaft Oderland&amp;#039;&amp;#039; übernommen, die sich am 7. Januar 1947 als &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenburgische Schwesternschaft vom Roten Kreuz]] in Sanderbusch&amp;#039;&amp;#039; neu konstituiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oldenburgische-schwesternschaft.de/ueber-uns/geschichte Oldenburgische Schwesternschaft.de: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 20. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1976 – der [[Landkreis Friesland]] hatte inzwischen die Trägerschaft übernommen – erfolgte die Umbenennung der Klinik in &amp;#039;&amp;#039;Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sanderbusch.de/de/ueber-uns/geschichte/ Sanderbusch.de: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 20. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch}}&lt;br /&gt;
In Sanderbusch existierte von 1940 bis 1943 das Kriegsgefangenenlager &amp;#039;&amp;#039;Sander Mühle&amp;#039;&amp;#039;. Zunächst waren es [[Polen|polnische]] und [[Frankreich|französische]], später [[Sowjetunion|sowjetische]] Kriegsgefangene, die hier interniert wurden. Die bis zu 350 Gefangenen hatten unter schwierigsten Bedingungen vor allem im Straßenbau zu arbeiten. 17 Gefangene starben nachweislich im Lager &amp;#039;&amp;#039;Sander Mühle&amp;#039;&amp;#039;. Andere wurden aus [[Rassismus|rassistischen]] und ideologischen Gründen im [[KZ Neuengamme]] von der [[Gestapo]] hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/kriegsgefangenen-eine-stimme-geben_a_1,0,511789616.html NWZ online / Rahel Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgefangenen eine Stimme geben&amp;#039;&amp;#039; (14. April 2012)]; eingesehen am 20. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Im [[Schienenpersonennahverkehr]] war Sanderbusch durch einen gleichnamigen Haltepunkt an der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] Sande–[[Esens]] erschlossen, der 2022 im Zuge einer Streckenverlegung stillgelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Braun: [https://www.nwzonline.de/plus-friesland/sande-bahnumfahrung-sande_a_51,6,3307639258.html &amp;#039;&amp;#039;Sanderbusch nun kein Haltepunkt mehr.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NWZonline,&amp;#039;&amp;#039; 31. März 2022, abgerufen am 6. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schede]] (1882–1976, verstorben in Murnau am Staffelsee), deutscher Orthopäde, war von 1948 bis 1954 Leiter Orthopädischen Klinik Sanderbusch&lt;br /&gt;
* [[Olaf Kühl]], (* 1955) in Sanderbusch geborener deutscher Slawist, Übersetzer und Autor&lt;br /&gt;
* [[Matthias Müller (Harmonist)|Matthias Müller]] (* 1966),  in Sanderbusch geborener Organist, Pianist und Harmonist, Festivalleiter und Instrumentenrestaurator&lt;br /&gt;
* [[Helmut Ulrich (Autor)|Helmut Ulrich]] (* 1942) in Sanderbusch geborener deutscher Autor&lt;br /&gt;
* [[Peter Behrens (Schlagzeuger)|Peter Behrens]] (1947–2016) in Sanderbusch geborener Schlagzeuger der deutschen Musikgruppe [[Trio (Band)|Trio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. Tautz, A. Eckhardt: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Sanderbusch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Ortslexikon&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Albrecht Eckhardt im Auftrag der [[Oldenburgische Landschaft|Oldenburgischen Landschaft]]). Band 2 (L–Z). Isensee Verlag: Oldenburg 2011. ISBN 978-3-89995-757-0. S. 865f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Sande (Friesland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.50762|EW=8.01246|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4281803-5|VIAF=242663918}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sande, Friesland)]]&lt;/div&gt;</summary>
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