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	<title>Sandbienen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:17:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sandbienen&amp;diff=312560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Arten */ Leerzeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-14T13:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Arten: &lt;/span&gt; Leerzeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sandbienen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Andrena&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Johann Christian Fabricius|Fabricius]], 1775&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Andreninae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Andrenidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bienen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stechimmen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aculeata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Andrena flavipes fg01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Gemeine Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena flavipes&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandbienen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Andrena&amp;#039;&amp;#039;) bilden eine sehr große [[Gattung (Biologie)|Gattung]] innerhalb der [[Bienen]] (Apiformes). Weltweit gehören mehr als 1.700 Arten zu der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Andrena&amp;#039;&amp;#039;. Sie kommen vor allem in den nördlichen Kontinenten vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=T.J. Wood |Titel=Additions, corrections, and other changes to the hyper-diverse bee genus Andrena Fabricius, 1775 (Hymenoptera: Andrenidae) |Sammelwerk=Animal Taxonomy and Ecology |Datum=2025-05-13 |ISSN=3004-300X |DOI=10.1556/1777.2025.00082 |Online=https://akjournals.com/view/journals/1777/aop/article-10.1556-1777.2025.00082/article-10.1556-1777.2025.00082.xml |Abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Scheuchl, H. R. Schwenninger und M. Kuhlmann |Hrsg=Kommission zur Taxonomie Wildbienen des Arbeitskreises Wildbienen-Kataster. |Titel=Aktualisierung der Checkliste der Wildbienen Deutschlands, Stand. 10.09.2018 |Ort=Stuttgart |Datum=2018 |Seiten=26 |Online=https://www.wildbienen-kataster.de/login/downloads/checkliste.pdf |Format=PDF |KBytes=3000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sandbienen sind solitär lebende, Pollen sammelnde und nestbauende Bienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bau einer Biene.png|mini|Bau einer Sandbiene mit Beschriftung der Körperteile]]&lt;br /&gt;
Die Sandbienen sind etwa 5 bis 18 Millimeter lang. Sie haben eine schwarze, schwarz-rote oder selten metallisch glänzende Grundfarbe. Sie sind pelzig bis spärlich behaart und tragen oft helle Haarbinden auf dem Hinterleib. Man zählt die Sandbienen zu den [[Beinsammler|beinsammelnden Bienen]], weil sie den Pollen mit einer Haarbürste an ihren Beinen (Hinterschiene) einsammeln. Außerdem haben die Weibchen eine Haarlocke an der Unterseite der Hinterschenkel (sog. „Flocculus“) und meistens ein „Körbchen“ an den Seiten des Mittelsegmentes. Die Weibchen haben im Gesicht eine samtartig behaarte flache Grube neben den Augen, die sogenannte Fovea facialis, die je nach Art unterschiedlich ausgeprägt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Schuberth, Klaus Schönitzer |Titel=Vergleichende Morphologie der Fovea facialis bei Apoidea und Sphecidae (Hymenoptera, Aculeata) |Sammelwerk=Linzer biologische Beiträge |Band=25 |Nummer=1 |Datum=1993 |Seiten=205-277 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/LBB_0025_1_0205-0277.pdf}} |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Männchen haben oft ein hell geflecktes Gesicht. Im Vorderflügel sind drei Cubitalzellen, von denen die erste am größten, die mittlere am kleinsten ist. Lediglich &amp;#039;&amp;#039;A. lagopus&amp;#039;&amp;#039; hat nur zwei Cubitalzellen. Wie bei fast allen Bienen haben die Männchen Fühler mit 13, die Weibchen mit 12 Gliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Arten können nur von Spezialisten genau bestimmt werden, nur wenige sind auch für Laien eindeutig zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julie Weissmann, H. Schaefer |Titel=Feld-Bestimmungshilfe für die Wildbienen Bayerns (Hymenoptera; Apoidea) |Sammelwerk=NachrBl. bayer. Ent. |Band=69 |Nummer=2 |Ort=München |Datum=2020 |Seiten=1-64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Mehrzahl der in Deutschland vorkommenden Arten kann nur in präpariertem Zustand mit Hilfe eines [[Stereomikroskop]]es und oft sogar nur mit Vergleichsmaterial bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Schmid-Egger, Erwin Scheuchl |Titel=Illustrierte Bestimmungstabellen der Wildbienen Deutschlands und Österreichs |Band=3 Andrenidae |Ort=Velden |Datum=1997 |Seiten=180}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die meisten Arten lieben trockene und warme Biotope, sie sind typischerweise Offenlandarten und leben in Magerrasen, Ruderalflächen und Brachland. Viele Arten kommen in aufgelassenen Sand- oder Kiesgruben oder an reich strukturierten Waldrändern vor. Viele Arten sind oft in Gärten, Parks und an Wegen zu finden (z. B. &amp;#039;&amp;#039;A. bicolor&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. fulva&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. gravida&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. haemorrhoa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. nigroaenea&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Sandbienen kommen vor allem in den nördlichen Kontinenten vor. In der [[Nearktis]], südlich bis Panama wurden bis 2005 insgesamt 522 Arten beschrieben, in der [[Paläarktis]] 949, sowie in [[Afrotropis|Afrika]] südlich der Sahara 8 Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Gusenleitner, Maximilian Schwarz |Titel=Checkliste der Gattung Andrena der Welt |Sammelwerk=Entomofauna Suppl. 12 |Datum=2002 |ISSN=0250-4413 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/ENTS_S12_0001-1280.pdf}} |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2017-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Gusenleitner, Maximilian Schwarz, John S. Ascher, Erwin Scheuchl |Titel=Korrekturen und Nachträge zu Gusenleitner und Schwarz (2002) &amp;quot;Weltweite Checkliste der Bienengattung Andrena . . . &amp;quot; |Sammelwerk=Entomofauna |Band=26 |Nummer=26 |Ort=Ansfelden |Datum=2005 |Seiten=347 - 472 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/ENT_0026_0437-0472.pdf}} |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Mitteleuropa kommen etwa 170 Sandbienenarten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Aus Deutschland sind ca. 130 Arten bekannt. Nur drei Arten kommen sowohl in der Paläarktis als auch in der Holarktis vor: &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena barbilabris]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena clarkella]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena wilkella]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt; In Australien ist die Gattung nicht vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nistweise ==&lt;br /&gt;
Sandbienen nisten endogäisch, also in der Erde und bevorzugen als Nistplatz mehr oder weniger vegetationsarme Stellen auf lehm- löss- oder sandhaltigen Böden, weswegen sie Sandbienen oder gelegentlich auch Erdbienen genannt werden. In der Regel baut und versorgt ein Weibchen sein Nest alleine. Es gibt Arten, die völlig vegetationsfreie Stellen als Nistplatz suchen (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;A. argentata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. barbilabris&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. vaga&amp;#039;&amp;#039;). &amp;#039;&amp;#039;Andrena hattorfiana&amp;#039;&amp;#039; hingegen nistet bevorzugt unter Pflanzenrosetten, während die Nester von &amp;#039;&amp;#039;A. cineraria&amp;#039;&amp;#039; oft in Parkrasen zu finden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Westrich |Titel=Die Wildbienen Deutschlands |Verlag=Eugen Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=2018 |Seiten=105-112, 245-247, 444}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Arten bilden dabei sogenannte Nestaggregationen (&amp;#039;&amp;#039;A. cineraria&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. vaga&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. nycthemera&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. fulva&amp;#039;&amp;#039;), bei denen viele Nester derselben Art nahe nebeneinander errichtet werden. Manche Nestaggregationen können mehrere tausend Nester umfassen. Von &amp;#039;&amp;#039;A. fulva&amp;#039;&amp;#039; wurden Nestaggregationen auf Parkrasen und in den Fugen von Pflastersteinen beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während fast alle Sandbienen solitär leben (d. h. ein Weibchen versorgt ein oder mehrere Nester stets alleine), gibt es einige kommunale Arten, bei denen mehrere Weibchen gemeinsam ein Nest nutzen (&amp;#039;&amp;#039;Andrena scotica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. ferox&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. agilissima&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaltensweisen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang zum Stock der Sandbiene.jpg|mini|Eingang zum Nest einer Sandbiene]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Sandbiene.jpg|mini|Harter [[Lehm]]boden mit zwei Sandbienen-Nestern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhalten der Männchen und Kopulationen ===&lt;br /&gt;
Die Männchen schlüpfen oft etwas früher als die Weibchen und suchen dann aktiv im Bereich der Nistplätze nach paarungsbereiten Weibchen. Dabei patrouillieren sie teilweise auf festgelegten Flugbahnen oder um die Nesteingänge. Teilweise sind die Routen, die die Männchen fliegen, mit Duftmarken gezeichnet. Die Paarung findet meistens am Boden oder in der Nähe der Nistplätze an Blüten statt. &amp;#039;&amp;#039;A. curvungula&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. pandellei&amp;#039;&amp;#039; paaren sich häufig in den Blüten von [[Glockenblumen]] (die Weibchen sammeln vor allem den Pollen der Glockenblumen). Begattete Weibchen wehren weitere Paarungsversuche in der Regel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nestbau und Pollensammeln ===&lt;br /&gt;
Nach der Paarung graben die Weibchen 5–60 cm tiefe Gänge in den Boden, gelegentlich werden auch alte Nestbauten genutzt. Das herausgetragene Erdreich ist durch den Speichel in ca. 1–4 mm kleine Klümpchen gebunden und wird lose um den Nesteingang angehäuft. Dabei passiert es oft, dass durch den Anflug einer Biene Erdteilchen wieder in den Bau zurückrollen, die anschließend wieder herausgeschoben werden müssen. Ein Regenschauer kommt den Bienen dabei sehr gelegen, denn das durch die Nässe vermengte Speichel-/Bodengemisch härtet beim Trocknen aus und bildet einen sicheren und stabilen Eingang zum Bau. Die Nester haben Seitengänge und enden stets in Brutzellen. In die Brutzellen werden [[Pollen]] und [[Nektar (Botanik)|Nektar]] als Nahrungsgrundlage für die Larven gelegt und darauf je ein Ei gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus den Eiern schlüpfenden Larven verzehren den Nahrungsvorrat, um sich schließlich nach wenigen Wochen zu verpuppen. Im späten Sommer schlüpfen dann die erwachsenen Bienen, bleiben aber bis zum Frühjahr des nächsten Jahres in der Brutzelle. Erst im kommenden Jahr schlüpft dann die nächste Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten einheimischen Sandbienen sind polylektisch, vor allem die häufigen Arten (z. B. &amp;#039;&amp;#039;A. flavipes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. fulva&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. gravida&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. haemorrhoa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. helvola&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. labiata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. minutula&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. nitida&amp;#039;&amp;#039;). Einige Arten weisen aber auch Spezialisierung auf einzelne Pflanzen oder Pflanzenfamilien auf. &amp;#039;&amp;#039;Andrena vaga&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. mitis&amp;#039;&amp;#039; zum Beispiel sammeln nur den Pollen und Nektar von [[Weiden (Botanik)|Weiden]], andere nur den von [[Spargel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. chrysopus&amp;#039;&amp;#039;), [[Zaunrüben]] (&amp;#039;&amp;#039;A. florea&amp;#039;&amp;#039;), [[Ochsenzungen|Ochsenzunge]] (&amp;#039;&amp;#039;A. nasuta&amp;#039;&amp;#039;), aber auch von [[Kreuzblütler]]n (&amp;#039;&amp;#039;A. lagopus&amp;#039;&amp;#039;), [[Doldenblütler]]n (&amp;#039;&amp;#039;A. nitidiuscula&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Schmetterlingsblütler]]n (&amp;#039;&amp;#039;A. lathyri&amp;#039;&amp;#039;). Bei manchen Arten ist der Blütenbesuch ein wertvoller Hinweis zur Artbestimmung, zum Beispiel findet man &amp;#039;&amp;#039;A. lathyri&amp;#039;&amp;#039; an &amp;#039;&amp;#039;[[Wicken (Vicia)|Vicia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Platterbsen|Lathyrus]]&amp;#039;&amp;#039; (beides Fabaceae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phänologie und Saisonalität ===&lt;br /&gt;
Viele einheimische Arten sind im Frühjahr aktiv (z. B. &amp;#039;&amp;#039;A. mitis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. praecox&amp;#039;&amp;#039;), die meisten Arten fliegen in den Monaten April bis Juni, manche aber fliegen sogar bis in den Spätsommer (&amp;#039;&amp;#039;A. fuscipes&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Arten haben eine Generation im Jahr, manche aber zwei (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;A. argentata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. bicolor&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. dorsata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. flavipes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. minutula&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. morio&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A. ovatula&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pseudokopulationen ===&lt;br /&gt;
Vor allem im Mittelmeergebiet bestäuben die Männchen verschiedener Arten Orchideen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Ragwurzen|Ophrys]]&amp;#039;&amp;#039; durch sogenannte [[Pseudokopulation]]. Die Blüten der Orchideen [[Mimikry|imitieren]] Sandbienenweibchen durch Aussehen und Geruch. Den dadurch angelockten Männchen wird beim Kopulationsversuch ein Pollenpaket angeheftet. Zum Beispiel bestäubt &amp;#039;&amp;#039;A. nigroaenea&amp;#039;&amp;#039; die Orchidee &amp;#039;&amp;#039;Ophrys sphegodes,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;A. fuscosa&amp;#039;&amp;#039; bestäubt &amp;#039;&amp;#039;O. mammosa&amp;#039;&amp;#039;. Auch bei anderen Bienengattungen (z. B. &amp;#039;&amp;#039;Anthophora&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bombus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eucera&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Colletes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Megachile&amp;#039;&amp;#039;) kommt Pseudokopulation vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Paulus |Titel=Wie Insekten-Männchen von Orchideenblüten getäuscht werden - Bestäubungstricks und Evolution in der mediterranen Ragwurzgattung Ophrys |Sammelwerk=Denisia |Band=N.S. 66 |Ort=Linz |Datum=2007 |Seiten=255-294 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/DENISIA_0020_0255-0294.pdf}} |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parasiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrena fulva01.jpg|mini|Die [[Rotpelzige Sandbiene]], &amp;#039;&amp;#039;Andrena fulva&amp;#039;&amp;#039; (Weibchen)]]&lt;br /&gt;
[[Wespenbienen]] (&amp;#039;&amp;#039;Nomada&amp;#039;&amp;#039;) und [[Blutbienen]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphecodes&amp;#039;&amp;#039;) legen als [[Kuckucksbienen]] ihre Eier in die Nester von Sandbienen, sie sind also [[Brutschmarotzer]]. Dabei wird nicht beobachtet, dass die Sandbienen gegenüber den Parasiten aggressives Verhalten zeigen. Außerdem parasitieren [[Ölkäfer]] (Meloidae), [[Wollschweber]] (Bombyliidae) und [[Fächerflügler]] (Strepsiptera) insbesondere der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Stylops melittae]]&amp;#039;&amp;#039; an Sandbienen. Sandbienen, die von &amp;#039;&amp;#039;Stylops&amp;#039;&amp;#039; befallen sind, sind steril und verändern ihr Verhalten, ihre Phänologie und Morphologie. Man bezeichnet sie als „stylopisiert“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
In Deutschland sind insgesamt 126 Arten von &amp;#039;&amp;#039;Andrena&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Scheuchl, Hans R. Schwenninger und Michael Kuhlmann |Titel=Wildbienen-Kataster |Datum=2018 |Online=https://www.wildbienen-kataster.de/login/downloads/checkliste.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderer Quelle sind es 132 Arten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wildbienen.info/faunistik/bienen_deutschlands.php |titel=Liste der Bienen Deutschlands |abruf=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mindestens 170 Arten bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden eine Liste von Arten, vorwiegend weit verbreitete nicht seltene Arten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; (Untergattung nach&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Scheuchl und W. Willner |Titel=Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas |Verlag=Quelle &amp;amp; Meyer |Datum=2016 |ISBN=978-3-494-01653-5 |Seiten=41-214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).[[Datei:Andrena barbilabris-pjt.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Andrena barbilabris&amp;#039;&amp;#039; (Männchen)]][[Datei:Andrena gravida-pjt.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Andrena gravida&amp;#039;&amp;#039; (Weibchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Senf-Blauschillersandbiene]] &amp;#039;&amp;#039;Andrena (Agandrena) agilissima&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena angustior|Andrena (Ptilandrena) angustior]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena anthrisci|Andrena (Micranderena) anthrisci]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena barbilabris|Andrena (Leucandrena) barbilabris]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena bicolor|Andrena (Euandrena) bicolor]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena chrysosceles|Andrena (Notandrena) chrysosceles]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Graue Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena (Melandrena) cineraria&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena clarkella|Andrena (Andrena) clarkella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena curvungula|Andrena (Lepidandrena) curvungula]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena denticulata|Andrena (Cnemidandrena) denticulata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena dorsata|Andrena (Simandrena) dorsata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena falsifica|Andrena (Micrandrena) falsifica]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena ferox|Andrena (Hoplandrena) ferox]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Gemeine Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena (Zonandrena) flavipes&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena floricola|Andrena (Micrandrena) floricola]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena fucata|Andrena (Andrena) fucata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Rotpelzige Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena (Andrena) fulva&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Zaunrüben-Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena (Poliandrena) florea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena fulvago|Andrena (Chrysandrena) fulvago]]&amp;#039;&amp;#039;[[Datei:Andrena hattorfianaclef.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Andrena hattorfiana&amp;#039;&amp;#039; (Weibchen)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena fuscipes|Andrena (Cnemidandrena) fuscipes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena gravida|Andrena (Zonandrena) gravida]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Rotschopfige Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena (Trachandrena) haemorrhoa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Knautien-Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena (Charitandrena) hattorfiana&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena helvola|Andrena (Andrena) helvola]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena humilis|Andrena (Chlorandrena) humilis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena intermedia|Andrena (Taeniandrena) intermedia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena labialis|Andrena (Holandrena) labialis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena labiata|Andrena (Poecilandrena) labiata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena lagopus|Andrena (Biareolina) lagopus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena lapponica|Andrena (Andrena) lapponica]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Datei:4648-andrena-nitida.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Andrena nitida&amp;#039;&amp;#039; (Weibchen)]]&amp;#039;&amp;#039;[[Andrena lathyri|Andrena (Taeniandrena) lathyri]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena minutula|Andrena (Micrandrena) minutula]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena minutuloides|Andrena (Micrandrena) minutuloides]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena mitis|Andrena (Andrena) mitis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena nitida|Andrena (Melandrena) nitida]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena nitidiuscula|Andrena (Notandrena) nitidiuscula]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena nigroaenea|Andrena (Melandrena) nigroaenea]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena nycthemera|Andrena (Andrena) nycthemera]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena ovatula|Andrena (Taeniandrena) ovatula]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena pandellei|Andrena (Lepidandrena) pandellei]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena pilipes|Andrena (Plastandrena) pilipes]]&amp;#039;&amp;#039;[[Datei:Grey-backed mining bee (Andrena vaga) 1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Andrena vaga&amp;#039;&amp;#039; (Weibchen)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena praecox|Andrena (Andrena) praecox]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena proxima|Andrena (Proxiandrena) proxima]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena rufizona|Andrena (Lepidandrena) rufizona]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena scotica|Andrena (Hoplandrena) scotica]] (A. carantonica)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena similis|Andrena (Taeniandrena) similis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena strohmella|Andrena (Micrandrena) strohmella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena subopaca|Andrena (Micrandrena) subopaca]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena tibialis|Andrena (Plastandrena) tibialis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Weiden-Sandbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Andrena (Melandrena) vaga&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena varians|Andrena (Andrena) varians]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena ventralis|Andrena (Larandrena) ventralis]]&amp;#039;&amp;#039;[[Datei:Andrena minutula.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Andrena minutula&amp;#039;&amp;#039; (Männchen)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena viridescens|Andrena (Poecilandrena) viridescens]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Andrena wilkella|Andrena (Taeniandrena) wilkella]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Andrena&amp;#039;&amp;#039; zählt innerhalb der Familie Andrenidae zur Unterfamilie [[Andreninae]]. Innerhalb der Andreninae gibt es folgende Gattungen (in Klammern Anzahl der Arten): &amp;#039;&amp;#039;Ancylandrena&amp;#039;&amp;#039; (5, Nordamerika), &amp;#039;&amp;#039;Euherbstia&amp;#039;&amp;#039; (1, Chile), &amp;#039;&amp;#039;Megandrena&amp;#039;&amp;#039; (2, Nordamerika), &amp;#039;&amp;#039;Orphana&amp;#039;&amp;#039; (2, Südamerika),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ch. D. Michener |Titel=The Bees of the World |Auflage=2. |Verlag=The Johns Hopkins Univ. Press |Ort=Baltimore |Datum=2007 |Seiten=68f, 235-237}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Cubiandrena&amp;#039;&amp;#039; (2, Palaearktis/Palaeotropis),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Dubitzky, John Plant, Klaus Schönitzer |Titel=Phylogeny of the bee genus Andrena Fabricius based on morphology (Hymenoptera: Andrenidae) |Sammelwerk=Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft |Band=100 |Datum=2010 |Seiten=137-202 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/MittMuenchEntGes_100_0137-0202.pdf}} |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Alocandrena&amp;#039;&amp;#039; (1, Peru)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=John D. Plant, Hannes F. Paulus |Titel=Evolution and Phylogeny of Bees |Sammelwerk=Zoologica |Band=161 |Verlag=Schweizerbart Science Publishers |Datum=2016 |ISBN=978-3-510-55048-7 |Seiten=187ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Andrena&amp;#039;&amp;#039; mit mehr als 1.500 Arten. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Andrena&amp;#039;&amp;#039; ist die Schwestergruppe von &amp;#039;&amp;#039;Alocandrena.&amp;#039;&amp;#039; Diese beiden sind die Schwestergruppe von (&amp;#039;&amp;#039;Euherbstia&amp;#039;&amp;#039; + (&amp;#039;&amp;#039;Orphana&amp;#039;&amp;#039; + (&amp;#039;&amp;#039;Ancylandrena + Megandrena&amp;#039;&amp;#039;))).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der außerordentlich großen Artenzahl wird die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Andrena&amp;#039;&amp;#039; in über 100 Untergattungen aufgeteilt (17 [[Holarktis|holarktische]], 51 [[Paläarktis|palaearktische]], 32 [[Nearktis|nearktische]] und eine [[Orientalis|orientalische]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;, aber es gibt eine Reihe von Arten, bei denen nicht klar ist, zu welcher Untergattung sie gehören. Die Gattung ist vermutlich im Mittelmeergebiet oder Zentralasien entstanden und dürfte sich gegen Ende der Kreidezeit und im frühen Tertiär verbreitet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den einheimischen Arten gibt es noch eine Reihe von taxonomischen und nomenklatorischen Fragen, die noch ungeklärt sind. Es zum Beispiel ist nicht klar ob &amp;#039;&amp;#039;A. confinis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. congruens&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;A. propinqua&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. dorsata&amp;#039;&amp;#039; zwei getrennte Arten oder eine Art sind, oder auch der gesamte Artenkomplex &amp;#039;&amp;#039;A. curtula-pauxilla-pusilla-spreta&amp;#039;&amp;#039; muss noch weiter untersucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sandbienen und Mensch ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bestäubung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Sandbienen sind wie viele Wildbienen oft von großer ökologischer Bedeutung für die Bestäubung, also von großem Nutzen. Nach Westrich sind die Sandbienen sehr effektive Bestäuber zum Beispiel von Stachelbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Obstbäumen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Westrich |Titel=Die Wildbienen Deutschlands |Datum=2018 |Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefährdung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Von den 126 Arten in Deutschland sind nach der Roten Liste 10 Arten ausgestorben oder vom Aussterben bedroht (RL 0 bzw. 1), 20 Arten sind stark gefährdet (RL 2), weitere 20 gefährdet (RL 3), lediglich 36 Arten sind nicht gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefährlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Sandbienen sind für Menschen völlig ungefährlich, ihr Stachel ist so weich, dass er die menschliche Haut nicht durchdringt. Man kann also die Sandbienen ohne Gefahr auch aus der Nähe beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Westrich |Titel=Die Wildbienen Deutschlands |Datum=2018 |Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ch. D. Michener: &amp;#039;&amp;#039;The Bees of the World.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins Univ. Press, Baltimore/London 2000, ISBN 0-8018-6133-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: &amp;#039;&amp;#039;Bienen: Beobachtung – Lebensweise.&amp;#039;&amp;#039; Naturbuchverlag, München 1997, ISBN 3-89440-241-5.&lt;br /&gt;
* Christian Schmid-Egger, Erwin Scheuchl: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Bestimmungstabellen der Wildbienen Deutschlands und Österreichs unter Berücksichtigung der Arten der Schweiz. Band III: Andrenidae.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Velden/Vils 1997, ISBN 3-00-001407-1.&lt;br /&gt;
* Paul Westrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildbienen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; E. Ulmer Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-8186-0123-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Andrena|Sandbienen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wildbiene.com/lexikon/index.php?am=8&amp;amp;as=28 Bienenlexikon] Sandbienen: Gattung und Arten&lt;br /&gt;
* https://www.wildbienen.de/eb-andre.htm&lt;br /&gt;
* https://www.naturspaziergang.de/Portrait-Seiten/Bienen-Portrait.htm#Andreninae&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andrenidae (Bienen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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