<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sandarak</id>
	<title>Sandarak - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sandarak"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sandarak&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T09:40:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sandarak&amp;diff=140282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: doppeltes Komma entf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sandarak&amp;diff=140282&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-27T01:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppeltes Komma entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Harz. Zu früher auch als Sandarak, Sandaracum und ähnlich bezeichneten Mineralien siehe [[Realgar]] und [[Auripigment]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandarac tears.jpg|mini|Sandaraktränen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandarak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandarakharz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Sandarach&amp;#039;&amp;#039;, {{laS|Resina sandaraca}}, {{frS|Sandaraque}}, {{enS|Sandarac}}) ist das gelbe [[Naturharz]] einer strauch- oder baumartigen [[Konifere]], des [[Sandarakbaum]]s (&amp;#039;&amp;#039;Tetraclinis articulata&amp;#039;&amp;#039;) (Afrikanischer Sandarak), sowie von verschiedenen [[Schmuckzypressen]] (&amp;#039;&amp;#039;Callitris spp.&amp;#039;&amp;#039;) (Australischer Sandarak).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Dietrich, Erich Stock: &amp;#039;&amp;#039;Analyse der Harze Balsame und Gummiharze.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Springer, 1930, ISBN 978-3-642-89462-6, S.&amp;amp;nbsp;309–319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Bachmair: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Wirkung ausgewählter Harze auf luftgetragene Keime.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien, 2013, S.&amp;amp;nbsp;67–70, [[doi:10.25365/thesis.30090]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Blaschek|W. Blaschek]], [[Rudolf Hänsel|R. Hänsel]], u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Folgeband 2: Drogen &amp;#039;&amp;#039;A–K&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, Springer, 1998, ISBN 978-3-642-63794-0 (Reprint), S.&amp;amp;nbsp;264.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Sandarak (von griechisch &amp;#039;&amp;#039;sandarákē&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Dornseiff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die griechischen Wörter im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1950, S.&amp;amp;nbsp;43.&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde in der Vergangenheit für verschiedene Arten aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Zypressengewächse]] (&amp;#039;&amp;#039;Cupressaceae&amp;#039;&amp;#039;) verwendet.&lt;br /&gt;
Insbesondere in Europa wurde das Harz von [[Wacholder]] und [[Zypressen]] oft ebenfalls als Sandarak bezeichnet oder mit dem Harz des in Nordafrika heimischen Sandarakbaumes verwechselt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Arends: &amp;#039;&amp;#039;Die volkstümlichen Namen der Drogen, Heilkräuter, Arzneimittel und Chemikalien.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2005, ISBN 978-3-642-24996-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die botanische Trennung der Stammpflanze des echten Sandarak von der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Juniperus]]&amp;#039;&amp;#039; wurde erst Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Wiesner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rohstoffe des Pflanzenreichs.&amp;#039;&amp;#039; Engelmann, Leipzig 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch bis zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kursierten Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Callistris quadrivalvis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Thuja articulata&amp;#039;&amp;#039; als botanische Bezeichnungen für die Stammpflanze des afrikanischen Sandaraks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wacholder- und [[Fichtenharz]] wurden auch unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;deutscher&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;schwedischer Sandarak&amp;#039;&amp;#039; angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehmer&amp;quot;&amp;gt;[[Carl Wehmer (Chemiker)|C. Wehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzenstoffe, botanisch-systematisch bearbeitet - Chemische Bestandteile und Zusammensetzung der einzelnen Pflanzenarten - Rohstoffe und Produkte - Phanerogamen&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.zobodat.at/pdf/MON-B-PHAN_0284_0001-0937.pdf PDF-Datei]), S. 49, Januar 1911, Jena, Verlag von Gustav Fischer.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aus [[Australien]] in den Handel gekommene, auf {{enS|„Pine gum“}} genannte Art der Schmuckzypresse &amp;#039;&amp;#039;[[Callitris preissii]]&amp;#039;&amp;#039;, bildet größere Stücke als die [[afrika]]nischen Arten, ist aber sonst in ihrer Verwendbarkeit diesen gleich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex&amp;quot;&amp;gt;[[Alexander Tschirch]], Erich Stock: &amp;#039;&amp;#039;Die Harze.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band 2. Hälfte, 3. Auflage, Bornträger, 1935, S.&amp;amp;nbsp;536, 558.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das dem [[Mastix]] (und dem [[Bernstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 381 (&amp;#039;&amp;#039;Virnesglaß&amp;#039;&amp;#039;: Bernstein oder bernsteinartiges Harz; &amp;#039;&amp;#039;bernix arboreus&amp;#039;&amp;#039; wäre bernsteinartiges Harz).&amp;lt;/ref&amp;gt;) ähnliche Harz wird spontan aus der Rinde ausgeschwitzt oder durch Anritzen derselben gewonnen. In den Handel kommt es von [[Essaouira]] an der [[Marokko|marokkanischen]] Westküste meist über [[Frankreich]], doch auch über [[Triest]] und [[Venedig]]. Unterschieden werden zwei Sorten: &amp;#039;&amp;#039;ordinär&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;fein&amp;#039;&amp;#039;, beziehungsweise naturell (&amp;#039;&amp;#039;in sortis&amp;#039;&amp;#039;) und auserlesen (&amp;#039;&amp;#039;electa&amp;#039;&amp;#039;). Letztere Sorte bildet blassgelbe, längliche, weiß bestäubte Körner und Stängelchen, die auf dem Bruche durchsichtig und glasglänzend erscheinen. Die andere besteht aus trüben und unreineren Stückchen, vermischt mit kleinerem [[Verwitterungsgrus|Grus]], [[Sand]], Erde und Holzteilchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Das Harz ist spröde und leicht zerbrechlich, hat einen [[Balsame|balsamisch]]-harzigen Geruch sowie schwach [[bitter]]en Geschmack und erweicht beim Kauen nicht (wie Mastix), sondern zerfällt in ein sandiges Pulver. In [[Ethanol|Alkohol]], [[Ether]], [[Fuselöl]] und [[Aceton]] ist es völlig, in [[Terpentinöl]], [[Schwefelkohlenstoff]], [[Chloroform]] und [[Petrolether]] nur teilweise löslich. Sandarak besteht neben geringen Mengen ätherischen Öls und Bitterstoffen hauptsächlich aus [[Harzsäuren]] der Gruppe der Pimarane und Labdanen wie der [[Communinsäure]] und [[Communol]]. Letztere neigen zur Polymerisation, was die größere Härte des Harzes im Vergleich zu Mastix erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Sandarak dient zur Herstellung von Räucherpulvern, hauptsächlich aber von Weingeistfirnissen und [[Politur]]en sowie fetten und flüchtigen [[Lack]]en. Zur Oberflächenbehandlung wird es jedoch immer in Verbindung mit [[Elemi]], Venezianischem [[Terpentin]] (Lärchenharz) oder etwas [[Rizinusöl]] angewandt, da es zwar sehr harte, aber zu spröde, dem Abbröckeln unterworfene und nicht besonders glänzende Überzüge liefert. Fein gepulvertes Sandarak bildet das bekannte [[Radierpulver]], mit dem radierte Stellen auf [[Papier]] wieder beschreibbar gemacht werden können. In Kosmetikprodukten wird Sandarak in der Liste der Inhaltsstoffe (in Bezug auf den Pflanzennamen &amp;#039;&amp;#039;Callitris quadrivalvis Vent.)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 162 (&amp;#039;&amp;#039;Bernix&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; {{INCI|Name=Callitris quadrivalvis gum |ID=74933 |Abruf=2021-11-20}} aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sandarac|Sandarak}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räucherwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>