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	<title>Sanda Weigl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:54:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sanda_Weigl&amp;diff=1431244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Bergmann: +Kategorie:Verurteilte Person; -Kategorie:Verurteilte Person (Opfer der DDR-Justiz); keine Rehabilitation belegt</title>
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		<updated>2026-03-12T21:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Verurteilte_Person&quot; title=&quot;Kategorie:Verurteilte Person&quot;&gt;Kategorie:Verurteilte Person&lt;/a&gt;; -&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Verurteilte_Person_(Opfer_der_DDR-Justiz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Verurteilte Person (Opfer der DDR-Justiz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Verurteilte Person (Opfer der DDR-Justiz)&lt;/a&gt;; keine Rehabilitation belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sanda Weigl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1948]] in [[Bukarest]], [[Rumänien]]) ist eine [[Deutschland|deutsch]]-rumänische [[Theaterregisseurin]] und [[Gesang|Sängerin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/kultur/hingehen-sanda-weigl-im-berliner-ensemble-schimmernde-schwermut/11785302.html Tagesspiegel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sanda Weigls Vater war der Psychologe und Sprachforscher Egon Weigl (1901–1979), der 1933 vor den [[Nazi]]s aus [[Berlin]] nach Bukarest floh und dort nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Irina Herscovici (*&amp;amp;nbsp;1922 in [[Bacău]], Rumänien) heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als junges Mädchen erlangte Sanda Weigl mit Liedern von [[Maria Tănase]] erste Bekanntheit im rumänischen Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 kehrte ihr Vater auf Anraten seiner Cousine [[Helene Weigel]], der Witwe [[Bertolt Brecht]]s, mit seiner Familie nach Deutschland – in die [[DDR]]&amp;amp;nbsp;– zurück, wo er sich in [[Ost-Berlin]] niederließ. Dort arbeitete er an der [[Charité]] und der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zflprojekte.de/sprachforscher-im-exil/index.php/catalog/w/477-weigl-egon Biographie Egon Weigls]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugendliche wurde Sanda Mitglied der Beatband [[Team 4]] um [[Thomas Natschinski]] und wirkte 1968 bei deren Album &amp;#039;&amp;#039;Die Straße&amp;#039;&amp;#039; mit. Das von ihr gesungene Lied &amp;#039;&amp;#039;Der Abend ist gekommen&amp;#039;&amp;#039; gelangte in der DDR-Hitparade auf den ersten Platz. Nachdem sie im selben Jahr gemeinsam mit ihrem damaligen Freund [[Thomas Brasch]] und anderen Jugendlichen Flugblätter gegen den [[Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die ČSSR]] verteilt hatte, wurde sie wegen „[[Staatsfeindliche Hetze|staatsfeindlicher Hetze]]“ zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stephansuschke.de/texte/thomas_brasch.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihrer vorzeitigen Entlassung folgte ein mehrjähriges [[Spielerlaubnis (DDR)|Auftrittsverbot]] und die einjährige Tätigkeit am Fließband in einer Medikamentenfabrik. Schließlich stellte sie einen [[Ausreiseantrag]] und durfte nach [[West-Berlin]] übersiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier begann Sanda Weigl zunächst als Dramaturgin, Regieassistentin und später als Regisseurin tätig zu werden. So arbeitete sie unter anderem mit [[Luc Bondy]], [[Jürgen Flimm]], [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]] und [[Peter Zadek]] an Theatern wie dem Berliner [[Schillertheater (Berlin)|Schiller-Theater]], den [[Münchner Kammerspiele]]n, dem [[Schauspielhaus Zürich]] und dem [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia-Theater]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler [[Klaus Pohl (Dramatiker)|Klaus Pohl]] und den gemeinsamen kleinen Töchtern Marie und Lucie siedelte Weigl 1992 schließlich nach [[New York City|New York]] über, wo sie sich (unter anderem in Zusammenarbeit mit [[Anthony Coleman]]) wieder verstärkt der Musik zuwandte. Neben ihren CDs &amp;#039;&amp;#039;Gypsy Killer&amp;#039;&amp;#039; (2002) und &amp;#039;&amp;#039;Gypsy In A Tree&amp;#039;&amp;#039; (2011) erzielten insbesondere ihre Auftritte bei der [[RuhrTriennale]] in den Jahren 2005 und 2007, beim Pina Bausch Festival in Wuppertal, bei den Feierlichkeiten zu Ehren der Nobelpreisverleihung an [[Herta Müller]] in Stockholm, im Museum of Modern Art New York, Baryshnikov Ringling International Festival in Sarasota, Florida, sowie Joe’s Pub und Cafe Sabarsky, New York, öffentliche Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanda Weigl hat einen Bruder, den Schauspieler [[Vladimir Weigl]]. Sie hat gemeinsam mit ihrem Ehemann Klaus Pohl zwei Töchter, die Schriftstellerin [[Marie Pohl]] und die Schauspielerin und Comedienne [[Lucie Pohl]]. Zusammen mit ihrer Familie wirkte Weigl in [[Rosa von Praunheim]]s Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[New York Memories]]&amp;#039;&amp;#039; (2010) mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.imdb.com/title/tt1611122/|titel=New York Memories|hrsg=[[Internet Movie Database]]|abruf=2022-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In [[Andreas Kleinert]]s biographischem Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Lieber Thomas]]&amp;#039;&amp;#039; (2021) wird Sanda Weigl von der rumänischen Schauspielerin [[Ioana Iacob]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Die Straße&amp;#039;&amp;#039;, mit Team 4&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;Gypsy Killer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Gypsy In A Tree&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sandaweigl.com Offizielle Website von Sanda Weigl]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm3985348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1038387914|VIAF=305146092}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weigl, Sanda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weigl, Sanda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-rumänische Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bukarest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Bergmann</name></author>
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