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	<title>Sancta Maria in Paradyso - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-25T09:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:klosterruine riederberg 01.jpg|mini|Klosterruine Riederberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sancta Maria in Paradyso&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klosterruine Riederberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt Laurentius im Paradies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Klosterruine im [[niederösterreich]]ischen [[Wienerwald]], Gemeinde [[Tullnerbach]], ganz am Rand des Gemeindegebiets an der Grenze zu [[Sieghartskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird mehrmals eine [[Laurentius-von-Rom-Kirche|St.-Laurentius-Kirche]] genannt, so beispielsweise in einem [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] des bayerischen [[Kloster Neustift (Freising)|Kloster Freising]] aus 1305/1306, eine Kapelle, die möglicherweise am Riederberg stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Gabriel Rangoni]] von Verona&amp;#039;&amp;#039;, damals [[Vikar|Provinzialvikar]] der österreichischen [[Ordensprovinz]], gründete auf Grund einer Schenkung durch die [[Habsburger]] um 1440, nach anderen Quellen ab 1455&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Informationstafel vor Ort, Perspective&amp;lt;/ref&amp;gt;, in einem Tal des Riederbachs am westlichen Hang des Weideck-Berges ein schlichtes [[Franziskanische Orden|Franziskaner]]-Observantenkloster unter dem Einfluss der Bewegung des [[Johannes Capistrano]], der das Kloster in das &amp;#039;&amp;#039;österreichisch-böhmische Observantenvikariat&amp;#039;&amp;#039; eingliederte. Für einen Bettelorden ungewöhnlich war die Lage des Klosters weit entfernt von einer Stadt, daher könnte es sich um eine Ausbildungsstätte des Ordens handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einschiffige, spätgotische Kirche war der [[Mutter Gottes]] und dem [[Laurentius von Rom|hl. Laurentius]] gewidmet. In der Nachbarschaft befanden sich auf drei Ebenen weitere Wirtschaftsgebäude. 1464 tagte in Sta. Maria in Paradyso das franziskanische Provinzialkapitel, Gabriel Rangoni wurde erneut zum Generalvikar gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1495 starb Frater Thomas von Eggenburg, der [[Quaestor]] des Klosters, auf der Heimkehr im Schnee. Ein Brand wütete im Jahre 1509 und zerstörte einen Großteil der Anlagen, Frater Zacharias kam in den Flammen, vor dem Hochaltar stehend, ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1529 steckten [[Erste Wiener Türkenbelagerung|osmanische Truppen]] das Kloster mit der Kirche in Brand, 18 Klosterbrüder kamen bei dem Angriff ums Leben, vier weitere wurden im Wald ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Kirche als auch das Kloster wurden aufgrund eines Kapitelsbeschlusses von 1530 nicht wieder vor Ort aufgebaut. Stattdessen entstand 1623 das neue Franziskanerkloster „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ in Neulengbach, wo eine Erinnerungstafel an das Paradieskloster angebracht wurde. Das &amp;#039;&amp;#039;Franziskanerkloster Neulengbach&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgrund der [[Josephinische Reformen|josephinischen Reformen]] 1786 aufgehoben jedoch 1789 als [[Pfarrkirche Neulengbach]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine des Klosters diente über die Jahrhunderte als Baustoffquelle für Profanbauten in den Nachbarorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ehemaligen Klosterkirche sind noch bauliche Reste des [[Langhaus (Kirche)|Langhauses]] und geringe Reste des [[Chor (Architektur)|Chors]] obertägig erhalten. Das Langhaus war mit einem dreijochigen Ziegelgewölbe versehen, wovon noch Teile der Gewölbeansätze erhalten sind. Vermutungen über einen möglichen polygonalen Chorschluss wurden durch eine Ausgrabung im Jahr 2013 widerlegt. Wahrscheinlich wurde in einer neuzeitlichen Bauphase eine runde [[Apsis]] an den Chor angestellt, wie erkennbare Baufugen vermuten lassen. Im Bereich des Westportals lassen sich mindestens zwei Bauphasen einer Westempore in Form von Balkenlöchern und nachträglich angebrachte Aussparungen für ein Gewölbe erkennen. Im Zuge der genannten Ausgrabung wurden auch zwei achteckige Säulensockel der Westempore aus Sandstein und Teile eines Ziegelfußboden in &amp;#039;&amp;#039;[[Opus spicatum|spicatum]]&amp;#039;&amp;#039;-Muster freigelegt. Auf einer Abbildung im sogenannten [[Kronprinzenwerk]] von 1888 sind an der Nordwestecke des Langhauses noch Reste des angestellten zweistöckigen Klostergebäudes erkennbar. Östlich der Klosterkirche sind geringe Reste eines rechteckigen Nebengebäudes erkennbar. Am westlich des Langhauses gelegenen Steilhang befinden sich eine [[Substruktion]] und Reste eines [[Strebepfeiler]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Dehio-Handbuch Niederösterreich südlich der Donau. Teil 2 M bis Z&lt;br /&gt;
   |Verlag=Berger&lt;br /&gt;
   |Ort=Horn&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85028-365-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=2428–29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Koch: {{Toter Link |url=https://homepage.univie.ac.at/rudolf.koch/geocities/studiolo_2000a//riederberg/riederberg.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Franziskanerkloster „S. Maria in Paradyso“ bei Ried am Riederberg und die St. Laurentius-Kapelle.&amp;#039;&amp;#039;}} Erweiterte und veränderte Onlinefassung des gleichnamigen Aufsatzes in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Mittelalterarchäologie Österreichs 2&amp;#039;&amp;#039;, 1986, S.&amp;amp;nbsp;73–85, Taf.&amp;amp;nbsp;1–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/14/51/N |EW=16/05/14/E |type=landmark |region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sieghartskirchen, Sancta Maria In Paradyso}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tullnerbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1520er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laurentiuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Mostviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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