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	<title>San Miguel de Lillo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:27:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=San_Miguel_de_Lillo&amp;diff=1813038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links normiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-15T19:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links normiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Iglesia de San Miguel de Lillo, Oviedo (2018)-edit.jpg|mini|250px|San Miguel de Lillo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iglesia de San Miguel de Lillo (Oviedo) - 003 (30064889243)-500.jpg|mini|250px|Ansicht von Südosten mit der späteren Apsis]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;San Miguel de Lillo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;San Miguel de Liño&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Vorromanik|vorromanische]], dem Erzengel [[Michael (Erzengel)|Michael]] geweihte [[Kapelle (Kirchenbau)|Palastkapelle]] am Fuße des Monte Naranco, drei Kilometer nordwestlich von [[Oviedo]], der Hauptstadt der [[Spanien|spanischen]] autonomen Gemeinschaft [[Asturien]]. Die Kapelle wurde&amp;amp;nbsp;– wie die Kirche [[Santa María del Naranco]]&amp;amp;nbsp;– unter dem asturischen König [[Ramiro I. (Asturien)|Ramiro I.]] (reg. 842–850) in der Mitte des 9. Jahrhunderts als Teil einer Palastanlage gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurden beide Gebäude zusammen mit der Kirche [[Santa Cristina de Lena]] als &amp;#039;&amp;#039;Monumentos de Oviedo y del Reino de Asturias&amp;#039;&amp;#039; (Monumente von Oviedo und des [[Königreich Asturien|Königreiches Asturien]]) in die Liste der [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Kulturdenkmäler]] aufgenommen. Diese Liste wurde 1998 um die Kirche [[San Julián de los Prados]], die [[Cámara Santa]] der Kathedrale [[Kathedrale von Oviedo|San Salvador]] und das Brunnenhaus [[La Foncalada]] in Oviedo erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag der [https://whc.unesco.org/en/list/312-005 &amp;#039;&amp;#039;Monuments of Oviedo and the Kingdom of the Asturias&amp;#039;&amp;#039;] in der UNESCO World Heritage List.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche San Miguel de Lillo wurde im Jahr 848 ursprünglich [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] geweiht, wie aus einer Weihinschrift auf der [[Mensa (Altar)|Altarmensa]] hervorgeht, die im archäologischen Museum von Asturien ([[Museo Arqueológico de Asturias]]) in Oviedo aufbewahrt wird. Darin werden Ramiro und seine Gemahlin Paterna als die Erbauer genannt und als Datum der [[Kirchweihe]] der neunte Tag der [[Kalenden]] des Juli im Jahr 886 der [[Era|spanischen Ära]], was dem 23. Juni 848 unserer Zeitrechnung entspricht. [[Chronik]]en des 9. Jahrhunderts betonten die Schönheit und Vollkommenheit der Kirche, der keine andere in ganz Spanien gleichkäme. Als architektonische Neuheit erwähnten sie, dass anstelle von [[Pfeiler]]n [[Säule]]n verwendet wurden und dass die Räume keine Holzdecken besaßen, sondern eingewölbt waren und zwar mit Stein und nicht mit [[Mauerziegel|Ziegeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:San Miguel de Lillo planta.gif|mini|Heutiger Grundriss in schwarz, angenommener Ursprungsbau in rot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kirche im 12. oder 13. Jahrhundert durch einen Erdrutsch stark beschädigt worden war, ist heute nur noch ein Drittel des ehemals [[Kirchenschiff|dreischiffigen]] Baus erhalten, und zwar ein westlicher Vorbau mit dem [[Portal (Architektur)|Eingangsportal]] und das erste [[Joch (Architektur)|Joch]] des [[Langhaus (Kirche)|Langhauses]]. Durch An- und Umbauten wurde das Gebäude in den folgenden Jahrhunderten verändert. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgten erste Restaurierungsmaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Außenwände der Kirche aus [[Bruchstein|Bruch-]] und Quadersteinen, sowie [[Spolie]]n einer abgebrochenen romanischen Kirche, waren ursprünglich wohl verputzt. Sie werden durch [[Kannelierung|kannelierte]] [[Strebewerk|Strebepfeiler]] gegliedert. Im westlichen Vorbau befindet sich über dem niedrigen Vestibül eine [[Empore]], die von beiden Seiten über eine Treppe zugänglich ist. Sie konnte durch einen Vorhang abgetrennt werden; eine [[Konsole (Bauwesen)|Holzkonsole]], an der der Vorhang befestigt wurde, ist noch an Ort und Stelle vorhanden. Sämtliche Raumteile tragen [[Tonnengewölbe]]. Die Längstonne des elf Meter hohen Mittelschiffs ruht auf [[Arkade]]n mit überhöhten Rundbögen und wuchtigen, 3,60 Meter hohen Säulen mit 60 Zentimetern Durchmesser. Die Seitenschiffe sind mit Quertonnen gedeckt, die, da sie keinen Druck auf Nord- und Südwand ausüben, dort große Fensteröffnungen (Triforien) ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oviedo - San Miguel de Lillo 4.jpg|Fenster mit Transenna über dem Portal&lt;br /&gt;
Ventanita de la Iglesia de San Miguel de Lillo , Oviedo, Asturias.JPG|Nördliches Westfenster mit Transenna&lt;br /&gt;
2. Church of San Miguel de Lillo.jpg|Rundfenster im Giebel des Mittelschiffs&lt;br /&gt;
San Miguel de Lillo 1988 04.jpg|Transenna mit [[Triforium]] und großem Kreisgeflecht im Bogenfeld&lt;br /&gt;
6. Church of San Miguel de Lillo.jpg|Romanische [[Spolie]]n&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster ==&lt;br /&gt;
Auffällig sind die zahlreichen Fensteröffnungen, von denen noch vier ihre originalen [[Transenna|Transennen]] bewahrt haben. Besondere Aufmerksamkeit verdient ein 1,80 Meter hohes und 90 Zentimeter breites Rundbogenfenster, dessen Füllung [[monolith]]isch aus [[Kalkstein]] gearbeitet ist. Es ist umrahmt von einem doppelten [[Tauband]] und in zwei Bereiche unterteilt. Der untere Teil besteht aus einer Dreierarkade mit spiralförmig verzierten Säulenschäften und korinthischen [[Kapitell]]en. Im oberen Teil befinden sich ineinander verwobene Kreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
San Miguel de Lillo (2)-edit.jpg|Reliefplatte der Portallaibung&lt;br /&gt;
Monumentosoveten00selg 0166.jpg|Der Innenraum mit Blick zum Eingang in einer Fotografie von 1908&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulpturenschmuck ==&lt;br /&gt;
Die Säulen besitzen [[Pyramidenstumpf]][[kapitell]]e mit [[Tauband]]leisten und geometrischen Mustern. Die ungewöhnlich großen Säulenbasen sind in einem Stück aus Kalkstein gearbeitet und haben eine Seitenlänge von 80 Zentimetern. Taubänder bilden Dreierarkaden, unter denen Personen mit Büchern in den Händen dargestellt sind, die als die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] gedeutet werden (da ohne ihre spezifischen [[Evangelistensymbole|Symbole]]). Die beiden 1,80 Meter hohen [[Relief]]platten aus Kalkstein an den Portal[[laibung]]en des Eingangs stammen aus der Entstehungszeit der Kirche. Sie sind in drei Felder eingeteilt und von einem Rahmen aus Tauband und Blütenblättern umgeben. Die obere und untere Szene stellt einen sitzenden römischen [[Consulat|Konsul]] dar, der von zwei Hofbeamten begleitet wird. Er hält in der linken Hand ein [[Zepter]] und in der rechten Hand eine &amp;#039;&amp;#039;mappa&amp;#039;&amp;#039;, ein Tuch, das zum Zeichen der Eröffnung der Zirkusspiele in die [[Arena]] geworfen wurde. Die mittlere Szene zeigt einen [[Akrobatik|Akrobaten]], der mit den Händen auf einem Stab balanciert, einen Löwen und einen Mann mit einer Peitsche. Als Vorbild für diese Reliefplatten wird ein [[Byzantinische Kunst|byzantinisches]] [[Elfenbein]][[diptychon]] aus dem Jahr 506 angenommen, das den Konsul [[Areobindus]] und Zirkusszenen darstellt und von dem sich ein Exemplar in der [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitage]] in [[Sankt Petersburg]] befindet und eines im [[Musée national du Moyen Âge|Musée Cluny]] in [[Paris]]. [[Gesims]]e und Bogenprofile sind als Taubänder gestaltet, die Emporenbögen sind mit [[Rosette (Ornamentik)|Rosetten]]- oder Rautenfriesen verziert, in die Blütenblätter und [[Swastika|Sonnenräder]] eingeschrieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
Aus der Entstehungszeit der Kirche haben sich vor allem im südlichen Seitenschiff Reste von [[Wandmalerei]]en erhalten, auf denen eine sitzende Figur und ein [[Laute]]nspieler zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Achim Arbeiter]], Sabine Noack-Haley: &amp;#039;&amp;#039;Hispania antiqua. Christliche Denkmäler des frühen Mittelalters vom 8. bis ins 11. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Philipp von Zabern]], Mainz 1999, ISBN 3-8053-2312-3, S. 141–158.&lt;br /&gt;
* Jaime Cobreros: &amp;#039;&amp;#039;Guía del Prerrománico en España&amp;#039;&amp;#039;. Madrid 2006, ISBN 84-9776-215-0, S. 105–109.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Fortunato de Selgas |Titel=Monumentos ovetenses del siglo IX |Verlag=San Francisco de Sales |Ort=Madrid |Jahr=1908 |Online=https://archive.org/details/monumentosoveten00selg/page/n159 |Sprache=es |Seiten=126–137 |Kommentar=hier San Miguel de Lino genannt}}&lt;br /&gt;
* Jacques Fontaine: &amp;#039;&amp;#039;L’Art Préroman Hispanique&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, 2. Auflage, Édition Zodiaque, [[Abbaye de la Pierre-Qui-Vire|La Pierre-qui-Vire]] 1973, S. 315–325.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Lorenzo Arias Paramo |Jahr=1992 |Titel=Geometría y proporción en la arquitectura prerrománica asturiana |Sammelwerk=Actas del III Congreso de Arqueología Medieval Española|Verlag=Universidad de Oviedo|Seiten=27–37|ISBN=978-84-604-1916-7|Sprache=es |Online=https://books.google.com/books?id=2diqpqpbMeMC&amp;amp;pg=PA27}}&lt;br /&gt;
* Lorenzo Arias Páramo: &amp;#039;&amp;#039;Guía del Arte Prerrománico Asturiano&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Gijón 1999, ISBN 84-95178-20-6, S. 57–70.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=John F. Moffitt |Titel=The Arts in Spain |Jahr=1999 |Verlag=Thames and Hudson |Ort=London |ISBN=978-0-500-20315-6 |Online=https://archive.org/details/artsinspain00moff |Seiten=42f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church of San Miguel de Lillo|San Miguel de Lillo}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wernernolte.de/index.php/architektur-des-mittelalters/sakralarchitektur/vorromanisch/asturische-vorromanik Asturische Vorromanik] Werner Nolte&lt;br /&gt;
* {{Sketchup|6f3491a823d00d8d736f7f78df64ee3}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20091031040737/http://www.mirabiliaovetensia.com/Iglesia_San_Miguel_Lillo.html Iglesia de San Miguel de Liño] Mirabilia Ovetensia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=43/22/49/N|EW=05/52/06/W|type=landmark|region=ES-O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorromanische Bauwerke in Asturien}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7550595-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Oviedo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Asturien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Vorromanik in Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler von Oviedo und des Königreiches Asturien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michaeliskirche|Oviedo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorromanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Oviedo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Oviedo)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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