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	<title>San Esteban de Gormaz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:12:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=San_Esteban_de_Gormaz&amp;diff=1492447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knergy: /* Lage und Klima */</title>
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		<updated>2026-01-02T14:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Klima&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Spanien&lt;br /&gt;
 |Bild               = San Esteban de Gormaz. Caserío.jpg&lt;br /&gt;
 |Bildbeschreibung   = San Esteban de Gormaz – Ortsansicht&lt;br /&gt;
 |nombre             = San Esteban de Gormaz&lt;br /&gt;
 |escudo             = Escudo de SanEstebandeGormaz.svg&lt;br /&gt;
 |latitude           = 41/34/27/N&lt;br /&gt;
 |longitude          = 3/12/15/W&lt;br /&gt;
 |ccaa               = {{ES-CL}}&lt;br /&gt;
 |provincia          = Soria&lt;br /&gt;
 |comarca            = Tierras del Burgo&lt;br /&gt;
 |fundación          =&lt;br /&gt;
 |altitud            = 855&lt;br /&gt;
 |superficie         = &lt;br /&gt;
 |cp                 = 42330&lt;br /&gt;
 |cod_ine            = 42162&lt;br /&gt;
 |alcaldesa          = María Luisa Aguilera Sastre&lt;br /&gt;
 |web                = [https://www.sanestebandegormaz.org/ San Esteban de Gormaz]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Spanien|nordspanische]] Kleinstadt und eine aus mehreren [[Weiler]]n &amp;#039;&amp;#039;(pedanías)&amp;#039;&amp;#039; bestehende Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;([[municipio]])&amp;#039;&amp;#039; mit {{Einwohnerzahl Wikidata}} Einwohnern (Stand: {{Einwohnerzahl-Stand Wikidata|Q487352}}) im Westen der [[Provinz Soria]] in der [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|Autonomen Gemeinschaft]] [[Kastilien-León]]. Der Ort wurde als Kulturgut &amp;#039;&amp;#039;([[Bien de Interés Cultural]])&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;[[Conjunto histórico-artístico]]&amp;#039;&amp;#039; anerkannt; er liegt an zwei touristisch bedeutsamen Straßen – der &amp;#039;&amp;#039;[[Ruta de Lana]]&amp;#039;&amp;#039; („Wollstraße“) und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Camino del Cid]]&amp;#039;&amp;#039; („Weg des Cid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Klima ==&lt;br /&gt;
Die Kleinstadt San Esteban de Gormaz liegt – in strategisch günstiger Lage nach Süden vom [[Duero|Río Duero]] und nach Norden von einer steil aufragenden Felswand geschützt – auf dem nördlichen Ufer des Río Duero in einer Höhe von etwa {{Höhe|855}}. Die nächstgrößeren Städte sind [[El Burgo de Osma]] (ca. 12 km östlich) und [[Aranda de Duero]] (ca. 46 km westlich); die Provinzhauptstadt [[Soria]] liegt etwa 55 km nordöstlich. Die sehenswerte Kleinstadt [[Berlanga de Duero]] befindet sich etwa 37 km in südöstlicher Richtung; von dort sind es nur etwa 11 km bis nach [[Caltojar]]. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 470&amp;amp;nbsp;mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.climate-data.org/europe/spain/castile-and-leon/san-esteban-de-gormaz-188749/ &amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz – Klimatabellen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Großteil der Bevölkerung der Kommune lebt im Hauptort. Allerdings gibt es auf dem Gebiet der Stadt zahlreiche kleine Dörfer und Weiler, deren Bevölkerung aber seit Jahren zurückgeht. Viele dieser Weiler sind mittlerweile entsiedelt. Das größte dieser Dörfer ist [[Pedraja de San Esteban]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=440&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1857&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1900&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1950&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1.305 || 1.812 || 2.355 || 3.348 || 3.021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foro-ciudad.com/soria/san-esteban-de-gormaz/habitantes.html &amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz – Bevölkerungsentwicklung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die [[Mechanisierung der Landwirtschaft]], die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und der daraus resultierende Verlust an Arbeitsplätzen haben zu einer Abwanderung vieler Menschen aus den ländlichen Dörfern und Weilern ([[Landflucht]]) und zu einem kontinuierlichen Bevölkerungsanstieg in den größeren Gemeinden und in den Städten geführt. Hinzu kamen Eingemeindungen kleinerer Dörfer und Weiler in den 1960er und 1970er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
San Esteban de Gormaz war seit seiner Wiederbesiedlung &amp;#039;&amp;#039;([[repoblación]])&amp;#039;&amp;#039; vom 10. bis 12. Jahrhundert in hohem Maße abhängig von der Landwirtschaft, wobei sowohl Ackerbau als auch Viehzucht (Milchwirtschaft) – hauptsächlich zur [[Selbstversorgung]] – betrieben wurden. Im Hauptort entstanden Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. San Esteban de Gormaz hat Anteil am Weinbaugebiet [[Ribera del Duero]]. Auch der Kultur- und Wandertourismus spielen eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde.&lt;br /&gt;
{{Panorama|VistaDeSanEstebanDeGormazDesdeElCastillo.jpg|1020|San Esteban de Gormaz – Ortsansicht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet von San Esteban de Gormaz war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Auch Zeugnisse der [[Hispanien|Römer]] und der [[Mauren]] wurden gefunden; letztere erachteten den Ort für so wichtig, dass sie eine kleine Festung &amp;#039;&amp;#039;(hiṣn)&amp;#039;&amp;#039; errichteten. Sie und das Dorf (damals &amp;#039;&amp;#039;Castromoro&amp;#039;&amp;#039; = „Maurenburg“ genannt) war vom 9. bis 11. Jahrhundert Streitobjekte zwischen maurischen und christlichen Herren, bis sie schließlich endgültig an das [[Königreich Kastilien]] fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist überliefert, dass im Jahr 1187 die ersten [[Cortes (Ständeversammlung)|Cortes de Castilla]] – allerdings noch ohne Stimmrecht – in San Esteban tagten. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wuchs der Ort und gewann stetig an Bedeutung. Zu dieser Zeit wurden um die 3000 Einwohner gezählt, aufgeteilt auf vier Pfarrgemeinden; außerhalb des Ortes gab es zwei Klöster. Danach verlor der Ort mehr und mehr an Bedeutung; im Jahre 1808 wurde die mittelalterliche Burg von den Franzosen zerstört. Die Einwohner erlebten in der Folge Phasen großer Armut und verließen den Ort auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sanesteban.com/villa/historia/ |wayback=20150418101857 |text=&amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz – Geschichte&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:San miguel de san esteban.jpg|mini|Kirche San Miguel (um 1100)]]&lt;br /&gt;
* Der gesamte Ort ist zum &amp;#039;&amp;#039;[[Conjunto histórico-artístico]]&amp;#039;&amp;#039; erklärt worden; sehenswert ist vor allem der rechteckige Hauptplatz &amp;#039;&amp;#039;(plaza mayor)&amp;#039;&amp;#039; mit seinen Arkadenhäusern. Aus dem Ensemble ragen die beiden romanischen Kirchen heraus:&lt;br /&gt;
* Die romanische Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[San Miguel (San Esteban de Gormaz)|San Miguel]]&amp;#039;&amp;#039; hat eine der frühesten, für die Region typischen Südvorhallen &amp;#039;&amp;#039;([[Portikus|portico]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;galería porticada)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Nuestra Señora del Rivero&amp;#039;&amp;#039; ist etwas jünger, aber ebenfalls im romanischen Stil erbaut. Auch sie hat eine Südvorhalle.&lt;br /&gt;
* Eine zur ehemaligen Burg &amp;#039;&amp;#039;(castillo)&amp;#039;&amp;#039; gehörende Mauer überragt den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://galeon.com/castillossoria/sanesteban.htm &amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz – Burg (castillo)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.castillosdesoria.com/sanesteban.htm &amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz – Burg (castillo)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peña Magdalena]]: markanter Feld nördlich des Zentrums&lt;br /&gt;
* Eine aus mächtigen Steinblöcken gefügte Brücke &amp;#039;&amp;#039;(puente romano)&amp;#039;&amp;#039; überspannt den Fluss Duero.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/47781074 |wayback=20161017110222 |text=&amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz – Brücke über den Duero&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:IglesiaDeSanJuanBautista2-rectangular.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Matanza de Soria&amp;#039;&amp;#039; – Kirche]]&lt;br /&gt;
;Umgebung&lt;br /&gt;
* Der im Jahr 2005 eingeweihte „Themenpark Romanik“ &amp;#039;&amp;#039;(Parque Temático del Románico)&amp;#039;&amp;#039; liegt im etwa 2,5 km südlich der Stadt befindlichen Weiler &amp;#039;&amp;#039;Molino de Ojos&amp;#039;&amp;#039;, er zeigt verkleinerte Modelle von etwa einem Dutzend romanischen Kirchen in den Provinzen Zentralspaniens.&lt;br /&gt;
* Im Vorort &amp;#039;&amp;#039;[[Rejas de San Esteban]]&amp;#039;&amp;#039; befinden sich zwei weitere romanische Kirchen mit Südvorhallen: &amp;#039;&amp;#039;San Martín&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;San Ginés&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Etwa 4 km außerhalb, auf dem Gebiet des Weilers &amp;#039;&amp;#039;Quintanilla de Tres Barrios&amp;#039;&amp;#039;, steht ein aus islamischer Zeit stammender Wachturm &amp;#039;&amp;#039;([[Atalaya (Wachturm)|atalaya]])&amp;#039;&amp;#039;. Der ehemals nur mit Hilfe einer Leiter zu erreichende Eingang ist mittlerweile mit einem Treppenaufgang versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.castillosdesoria.com/quintanilla.htm &amp;#039;&amp;#039;San Esteban de Gormaz – Wehrturm (atalaya)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im ca. 8,5 km nördlich gelegenen Weiler &amp;#039;&amp;#039;[[Matanza de Soria]]&amp;#039;&amp;#039; liegt die kleine romanische Kirche &amp;#039;&amp;#039;San Juan Bautista&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduardo Bas Gonzalo: &amp;#039;&amp;#039;Memorias de mi Pueblo – San Esteban de Gormaz&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag 1993, ISBN 978-84-604-7239-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sanesteban.com/villa/monumentos/ &amp;#039;&amp;#039;Bauten in San Esteban de Gormaz – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.arteguias.com/romanico_sanestebangormaz.htm &amp;#039;&amp;#039;Romanische Kirchen in San Esteban de Gormaz und Umgebung – Fotos, Video + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.lafronteradelduero.com/Paginas/san_esteban_de_gormaz.html &amp;#039;&amp;#039;La frontera del Duero – Geschichte zu San Esteban de Gormaz&amp;#039;&amp;#039;] (spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.sorianitelaimaginas.com/localidades/san-esteban-de-gormaz/patrimonio &amp;#039;&amp;#039;Tourismusseite zu San Esteban de Gormaz – Fotos&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Provinz Soria}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1032753498|VIAF=298029060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Conjunto histórico-artístico]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:San Esteban de Gormaz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knergy</name></author>
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