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	<title>San (Sprache) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:08:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=San_(Sprache)&amp;diff=736901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 2 weiche Trennzeichen</title>
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		<updated>2024-11-18T04:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 2 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiche Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;San&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird heute von ungefähr 150.000 bis 200.000 Sprechern im nordwestlichen [[Burkina Faso]] an der Grenze zu [[Mali]] gesprochen. Das Verbreitungsgebiet entspricht weitestgehend den Provinzen [[Sourou]] und [[Nayala]]. Neben der Sprachbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; finden sich in der Literatur auch &amp;#039;&amp;#039;San&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sane&amp;#039;&amp;#039;, welche die beiden Hauptdialekte Nord- und Süd-Samo bezeichnen. Trotz der ähnlich lautenden Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Samogo&amp;#039;&amp;#039; steht das Samo nicht in Beziehung zu dem Saomogo-Dzun, bei dem es sich um eine West-Mandesprache handelt. Die größten Siedlungen im Samo-Gebiet sind die Provinzhauptstädte [[Toma (Burkina Faso)|Toma]] und [[Tougan]]. In der direkten Nachbarschaft zum Samo befinden sich das zum West-Mande gehörige Marka-Dafing und die [[Gur-Sprachen]] [[Dogon (Sprache)|Dogon]], Lyele, Nuni, [[Mòoré]], Ko und Bwamu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Samo handelt es sich um eine [[Mande-Sprachen|Ost-Mande-Sprache]]. Die nächsten Verwandten sind das [[Bissa (Sprache)|Bissa]], das im Südosten Burkina Fasos gesprochen wird, und das [[Boko/Busa]], dessen Verbreitungsgebiet an der Grenze zwischen [[Nigeria]] und [[Benin]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dialektale Gliederung ==&lt;br /&gt;
Nach heutigem Stand der Forschung ist die dialektale Gliederung des Samo nur unzureichend geklärt. Manche Autoren gehen von zwei, andere von drei Hauptdialekten aus. Es bestehen auch unterschiedliche Bezeichnungen für die einzelnen Unterdialekte. Das Nord-Samo (in der Region um Tougan) wird in der Literatur auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;San&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und das Süd-Samo (in der Region um Toma) auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Platiel (1974) unterscheidet drei Hauptdialekte und bezeichnet diese als: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; and &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wobei Maka dem Süd-Samo und Maya and Matya zusammen dem Nord-Samo entsprechen. [[Erwin Ebermann|Ebermann]] (2009:278) nimmt nach Studien in 72 Nordsamo-Siedlungen insgesamt 4 verschiedene Subgruppen von Nordsamo-Varietäten an. Während er das Maya als Gruppe von eng verwandten Sprachvarietäten belässt,  sieht er im Matya drei verschiedene Gruppen von Sprachvarietäten, welche sich deutlich voneinander unterscheiden.  Insgesamt ist festzustellen, dass das Süd-Samo sprachlich wesentlich homogener ist als das Nord-Samo. Die sprachlichen Unterschiede zwischen beiden Haupt-Varietäten lassen eine gegenseitige Verständigung kaum zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziolinguistische Situation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Dioula und Moore sind für das Nord-Samo auf die größeren Zentren Tougan, Toéni und Kassoum und die äußeren Grenzen des Sprachgebietes beschränkt. Das Moore gewinnt zunehmend an Einfluss, besonders in den östlichen Gebieten des Nord-Samo. Im Bereich des Süd-Samo ist der Einfluss der Nachbarsprachen als eher gering einzustufen. Dem Samo selbst wird von den Sprechern ein großes Prestige zugemessen, es ist sehr vital. Die Mehrsprachigkeit nimmt jedoch zu, da sie zunehmend als sozioökonomische Notwendigkeit angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation der Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachbeschreibungen des Samo existieren bislang nur wenige. Für das Nord-Samo liegt bis heute nur wenige Publikationen zur Sprache vor. Das Süd-Samo wurde von Platiel in einer grammatischen Beschreibung dargestellt. Weiterführende Literaturangaben zum Samo hat Kastenholz (1988) in seiner Mandebibliographie zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berthelette, John. 2001. Survey Report on the San (Samo) Language [https://www.sil.org/system/files/reapdata/82/40/67/82406717915460712209214978734638946211/SILESR2002_005.pdf (online)] (PDF; 4,0&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Ebermann, Erwin. 1990. Possessivrelationen im Nordsamo. Afrikanistische Arbeitspapiere 24: 53-67. Köln. [https://www.academia.edu/125135284/POSSESSIVSAETZE_IM_SAMO_VON_BURKINA_FASO (Online)] &lt;br /&gt;
* Ebermann, Erwin. 1991. Genitivverbindungen in den nördlichen Samosprachen. In: Afrika u. Übersee 74: 67-76. Hamburg. [https://www.academia.edu/125135284/POSSESSIVSAETZE_IM_SAMO_VON_BURKINA_FASO (0nline)]&lt;br /&gt;
* Ebermann, Erwin. 2009. Comparative Negation in Northern Samo: From double negation to Portemanteau. 2009. In: Negation in West African Languages. Norbert Cyffer, Erwin Ebermann &amp;amp; Georg Ziegelmeyer (eds.), 119-152.  New York: Benjamins.&lt;br /&gt;
* Kastenholz, Raimund. 1988. Mande languages and linguistics. Hamburg: Helmut Buske.&lt;br /&gt;
* Platiel, Suzanne. 1974. Description du parler samo de Toma Haute-Volta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mande-Sprachen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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