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	<title>Samut Khoi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:27:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samut_Khoi&amp;diff=1916350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auchwaswisser: Typo</title>
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		<updated>2024-01-27T09:51:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samut Khoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Thailändische Schrift|Thai]]: {{lang|th|สมุดข่อย}}, auch: Samut Thai – {{lang|th|สมุดไทย}}; Khoi-Manuskripte) sind [[Manuskript|Handschriften]] auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Khoi-Papier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das in [[Siam]], dem heutigen [[Thailand]], vor der Einführung des Buchdrucks verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt, seit wann das Khoi-Papier in Thailand zur Buchherstellung benutzt wurde. Es wurde jedoch 1504 von einem italienischen Schriftsteller erwähnt, der sich in Tenasserim (heute: [[Tanintharyi-Division]] in Süd-[[Myanmar]]) aufhielt, welches zum [[Königreich Ayutthaya]] gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boisselier&amp;quot;&amp;gt;[[Jean Boisselier]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerei In Thailand&amp;#039;&amp;#039;. Verlag W.Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002521-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Papier-Herstellung ==&lt;br /&gt;
Das Khoi-Papier, das für die Samut Khoi verwendet wird, wird aus der Rinde des Khoi-Baumes ({{lang|th|ข่อย}}, &amp;#039;&amp;#039;[[Streblus asper]]&amp;#039;&amp;#039; Lour.) gewonnen, eines kleinen Baumes oder Strauches aus der Familie der Urtikazeen, der in gemäßigten Zonen von [[Indien]], Thailand, [[Malaysia]] und [[Vietnam]] vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung des Papiers ist ein sehr arbeitsaufwändiger Prozess, der bis zu zehn Tage dauern kann. &amp;lt;!-- auskommentiert bis zur Klärung siehe Disk (2013-11-07): Die sorgfältig ausgewählten Zweige werden zuerst eine zeitlang in [[Limette]]n-Wasser eingeweicht und dann zum Trocknen ausgelegt. Über einem Feuer werden sie sodann geröstet, bis sich die [[Rinde]] leicht ablösen lässt. Die Rinde wird dann zwei Tage lang in Kalkwasser gekocht. Unter fließendem Wasser werden die weichen Fasern anschließend von Rindenresten befreit. Sodann werden die Fasern mit einem großen Holzhammer zu einem Brei geklopft, der auf einem mit grobem Gewebe versehenen Rahmen aufgetragen wird. Der Rahmen wird nun in Wasser getaucht, und der Brei mit einer Art Nudelholz flach gerollt. Nach dem Trocknen wird das so erhaltene gelblich-graue Papier geleimt und zum Teil mit einer [[Kienruß]]-Masse oder mit [[Holzkohle]] geschwärzt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Samut Khoi 1.jpg|mini|Traditionelles thailändisches Buch auf schwarzem Khoi-Papier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bhuddha Sutra in Thai-Khmer Font.JPG|mini|Nahaufnahme einer Textseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thaibookcase0306.jpg|mini|Bücherschrank aus der frühen [[Rattanakosin]]-Priode]]&lt;br /&gt;
== Khoi-Bücher ==&lt;br /&gt;
Die Khoi-Bücher bestehen aus einem aus einem 30 bis 60 cm breiten Streifen aus Khoi-Papier, der bis zu 18 Metern (manchmal auch mehr) lang werden kann. Es wird sodann als [[Leporello (Heft)|Leporello]] auf eine Breite von 12 bis 20 cm gefaltet. An beiden Enden wird dann ein kartonierter oder hölzerner Einband befestigt, der dem Ganzen Stabilität verleiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Seiten“ des Manuskripts werden horizontal gelesen. Die ältesten erhaltenen Exemplare aus dem 17. Jahrhundert besitzen in der Mitte eine Illustration, rechts und links befindet sich der Text. Bei anderen Exemplaren aus der gleichen Zeit reichen die Illustrationen von Rand zu Rand, oft über eine Doppelseite hinweg. Die Tinte, mit der die Worte geschrieben wurden, wurde aus Lampenruß gewonnen, auf schwarzem Papier wurde mit weißer oder gelber Tinte aus Schwefelarsen geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Steve Van Beek: &amp;#039;&amp;#039;The Arts Of Thailand&amp;#039;&amp;#039;. Thames &amp;amp; Hudson, London 1991, ISBN 0-500-23620-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit der Handschriften ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sie anfällig für Feuchtigkeit sind und oft bewegt und gefaltet wurden. Allerdings tragen zur Haltbarkeit die Vorsichtsmaßnahmen bei, die in den Klöstern bei der Aufbewahrung der Bücher zum Tragen kommen: sie werden verschnürt und in Baumwolltüchern verpackt in speziellen Schränken gelagert. Die Schränke wiederum stehen in Gebäuden, den [[Hor Trai]], die oft auf Stelzen über einem Teich zum Schutz vor Insekten erbaut sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Illustrationen ==&lt;br /&gt;
Die Illustrationen sind ein wichtiger Bestandteil der Samut Khoi. Oft füllen sie ganze Doppelseiten aus, es kommt auch vor, dass sie sich über mehrere Falzungen hinweg fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbpalette ist relativ klein und hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum geändert: es werden Erden (zum Beispiel Ockerrot oder [[Ocker]]gelb) benutzt, ein [[Tafelkreide|Kreideweiß]] und ein Schwarz aus pflanzlicher Kohle. [[Rauschgelb]] scheint nicht benutzt worden zu sein, dagegen tritt [[Zinnoberrot]] schon seit dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts in Wandmalereien auf. Grüntöne wurden aus grüner Erde oder bestimmten Pflanzen gewonnen. Die verschiedenen [[Pigment]]e wurden in einem Mörser zerstoßen und mit einem pflanzlichen Gummi („Feroniagummi“, &amp;#039;&amp;#039;Feronia elephantum&amp;#039;&amp;#039;) vermischt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boisselier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Pinsel werden zum Beispiel aus Wurzeln oder bestimmten Baumrinden hergestellt. Borstenpinsel können aus den Luftwurzeln des [[Pandanus]] (&amp;#039;&amp;#039;Pandanus tectorius&amp;#039;&amp;#039;) bestehen, die geschnitten, gespalten und geschmeidig gemacht zu Büscheln zusammengebunden werden. Andere Pinsel werden aus der Rinde des [[Ylang-Ylang]] &amp;#039;&amp;#039;(Canangium odorantum)&amp;#039;&amp;#039; hergestellt. Die feineren Pinsel bestehen aus Haaren verschiedener Tiere, für feinste Arbeiten werden Haare von Kuh-Ohren verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boisselier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ischool.utexas.edu/~anagpic/2006pdf/2006ANAGPIC_Huang.pdf A Technical Examination of 7 Thai Manuscripts] PDF mit Beispiel-Illustrationen (in englischer Sprache) – letzter Zugriff am 27. März 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Thailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kodikologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auchwaswisser</name></author>
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