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	<title>Samuel Willenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Willenberg&amp;diff=1549131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SJuergen: wikilink; katsort</title>
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		<updated>2026-02-15T19:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink; katsort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Samuel Willenberg Treblinka 2 sierpnia 2013.JPG|mini|hochkant|Samuel Willenberg (2013)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Willenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[16. Februar]] [[1923]] in [[Częstochowa]]; gestorben am [[19. Februar]] [[2016]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/newsticker/letzter-ueberlebender-des-vernichtungslagers-treblinka-gestorben-1.18698558 |titel=Letzter Überlebender des Vernichtungslagers Treblinka gestorben |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2016-02-20 |abruf=2020-09-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]]) war ein [[Polen|polnisch]]-[[Israel|israelischer]] [[Bildhauerei|Bildhauer]], Buchautor und Überlebender des [[Vernichtungslager Treblinka|Vernichtungslagers Treblinka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Samuel Willenbergs Vater, Perec Willenberg, arbeitete als Kunstlehrer an einem jüdischen Gymnasium und war ein bekannter Synagogenmaler. Seine Mutter stammte aus einer russischen Adelsfamilie. Sie floh nach der russischen Revolution nach Polen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite231&amp;quot;&amp;gt; Willenberg, &amp;#039;&amp;#039;Treblinka&amp;#039;&amp;#039;, S. 231 (siehe Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil sein Vater eine [[Synagoge]] bemalen sollte, zog die Familie kurz vor [[Überfall auf Polen|Beginn des Zweiten Weltkriegs]] nach [[Opatów]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch der [[Wehrmacht]] und später der [[Rote Armee|Roten Armee]] diente Samuel Willenberg mit 16 Jahren als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] bei der [[Polnische Heimatarmee|polnischen Heimatarmee]].&amp;lt;ref name=Seite231 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willenberg wurde im Oktober 1942 von Deutschen in Opatów verhaftet. Bis dahin war er einer Verhaftung mit gefälschten Papieren – und wegen seines „[[Arier|arischen]] Aussehens“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite60&amp;quot;&amp;gt; So zitiert Samuel Willenberg seine Mutter. Vgl. Willenberg, &amp;#039;&amp;#039;Treblinka&amp;#039;&amp;#039;, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; – entkommen. Er wurde&amp;amp;nbsp;– so wie der Großteil der [[Judentum|jüdischen]] Gemeinde Opatóws&amp;amp;nbsp;– ins [[Vernichtungslager Treblinka]] [[Deportation|deportiert]], wo er bei der [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektion]] der Deportierten vorgab, Maurer zu sein. So wurde er als Arbeitshäftling registriert, während die restlichen Deportierten seines Transportes sofort in die [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammern]] geschickt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite232&amp;quot;&amp;gt; Willenberg, &amp;#039;&amp;#039;Treblinka&amp;#039;&amp;#039;, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Lager musste er die Kleidung der kurz zuvor ermordeten Deportierten sortieren. Ein besonders tragisches Erlebnis war dabei der Fund der Kleidung seiner beiden Schwestern, Tamara und Ita.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unrast-verlag.de/news/1405-vorwort-des-bildungswerks-stanislaw-hantz |titel=Vorwort des Bildungswerks Stanislaw Hantz |hrsg=[[Unrast Verlag]] |datum=2009-03 |abruf=2020-09-07 |sprache=de |kommentar=zum Buch von Willenberg über das Vernichtungslager Treblinka}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. August 1943 organisierten Häftlinge des Lagers – unter ihnen auch Willenberg – den [[Aufstand von Treblinka]], um eine Massenflucht zu ermöglichen. Willenberg gelang es tatsächlich, trotz einer Schussverletzung am Bein, zu entkommen. Er erreichte [[Warschau]], wo er bis Kriegsende an der Seite der [[Polnische Heimatarmee|polnischen Untergrundarmee]] gegen die Deutschen beim [[Warschauer Aufstand]] kämpfte.&amp;lt;ref name=Seite232 /&amp;gt; 1945/1946 diente er als Leutnant in der [[Polnische Volksarmee|Polnischen Volksarmee]].&amp;lt;ref name=Seite232 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag einer [[Zionismus|zionistischen]] Organisation suchte Willenberg nach dem Krieg jüdische Kinder, die den [[Holocaust]] im Verborgenen überlebt hatten, und es gelang ihm, jüdische Jugendliche illegal nach [[Italien]] zu bringen. 1948 heiratete er Ada Lubelczyk; sie hatte von ihren Eltern aus dem [[Warschauer Ghetto]] geschmuggelt werden können.&amp;lt;ref name=Seite232 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Willenberg 1950 die Erlaubnis erhielt, Polen zu verlassen, musste er seine [[Polnische Staatsangehörigkeit|polnische Staatsbürgerschaft]] aufgeben.&amp;lt;ref name=Seite232 /&amp;gt; Er [[Alija|emigrierte]] nach [[Israel]]. Dort arbeitete Willenberg vierzig Jahre lang für das [[Ministerium für Entwicklung (Israel)|Entwicklungsministerium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seite233&amp;quot;&amp;gt;Willenberg, &amp;#039;&amp;#039;Treblinka&amp;#039;&amp;#039;, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung begann eine „zweite Karriere“: Er schloss ein Studium der Malerei, Bildhauerei und Kunstgeschichte in Tel Aviv ab. Seine ausdrucksstarken Skulpturen zeigen Szenen und Menschen aus dem Alltag von Treblinka. Sie waren bereits in mehreren Ausstellungen zu sehen, u.&amp;amp;nbsp;a. auch in Deutschland. 1986 veröffentlichte er ein Buch über den &amp;#039;&amp;#039;Aufstand vor Treblinka&amp;#039;&amp;#039; in [[Ivrit|hebräischer Sprache]], das in mehrere Sprachen übersetzt wurde.&amp;lt;ref name=Seite233 /&amp;gt; 2009 erschien es in deutscher Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samuel Willenberg lebte mit seiner Frau Ada Lubelczyk Willenberg und seiner Tochter in Tel Aviv.&amp;lt;ref name=Seite233 /&amp;gt; Vor seinem Tod im Februar 2016 im Alter von 93 Jahren war er der letzte Überlebende des Aufstands im Vernichtungslager Treblinka.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pawel Supernak |url=http://www.deutschlandfunk.de/samuel-willenberg-letzter-ueberlebender-des-ns.447.de.html?drn:news_id=583301 |titel=Samuel Willenberg: &amp;#039;&amp;#039;Letzter Überlebender des NS-Vernichtungslagers Treblinka gestorben&amp;#039;&amp;#039; |werk=[[Deutschlandfunk]] |datum=2016-02-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160220201605/http://www.deutschlandfunk.de/samuel-willenberg-letzter-ueberlebender-des-ns.447.de.html?drn:news_id=583301 |archiv-datum=2016-02-20 |abruf=2016-02-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 22. Februar auf dem Friedhof der [[Moschaw]] Udim in der Nähe von [[Netanja]] in Anwesenheit des Staatspräsidenten Israels [[Reuven Rivlin]] beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/newsticker/news1/article152535117/Letzter-Ueberlebender-des-Aufstands-von-Treblinka-beigesetzt.html |titel=Letzter Überlebender des Aufstands von Treblinka beigesetzt |werk=[[Die Welt]] |datum=2016-02-22 |abruf=2020-09-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Im Laufe von drei Jahren schuf Willenberg 15 Bronzeskulpturen. Seine Skulpturen wurden von Mai 2008 bis Mai 2009 unter dem Ausstellungstitel &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Erinnerung&amp;#039;&amp;#039; in verschiedenen deutschen Städten ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bildungswerk-ks.de/ausstellung/die-kunst-der-erinnerung-1 |titel=Die Kunst der Erinnerung |hrsg=Bildungswerk Stanislaw Heinz  |abruf=2020-09-07 |sprache=de |kommentar=Fotos zur Ausstellung }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treblinka. Lager, Revolte, Flucht, Warschauer Aufstand.&amp;#039;&amp;#039; [[Unrast Verlag|Unrast]], Hamburg / Münster 2009 (Übersetzt von Steffen Hänschen), ISBN 978-3-8977-1820-3 (zuvor: &amp;#039;&amp;#039;Bunt w Treblince&amp;#039;&amp;#039; Res Publica, Warszawa 1991, ISBN 83-7046-192-1 {{plS}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Markus Götte, Michaela Christ: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Erinnerung. Bronzeplastiken des Treblinka-Überlebenden Samuel Willenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Medaon, 2 (2008), 3 ([https://www.medaon.de/pdf/M_Christ-Goette-3-2008.pdf online]).&lt;br /&gt;
* [[Arno Lustiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Kampf auf Leben und Tod! Das Buch vom Widerstand der Juden 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, 1994, ISBN 3-462-02292-X, S. 210f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|103667520}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.deathcamps.org/treblinka/treblinka_de.html |titel=Treblinka |werk=deathcamps.org |datum=2006-08-27 |abruf=2020-09-07 |abruf-verborgen=1 |sprache=de |kommentar=Abbildungen mehrerer Plastiken Willenbergs}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://bildungswerk-ks.de/zeitzeuginnen-zeitzeugen-und-referenten/samuel-willenberg |titel=Samuel Willenberg |hrsg=Bildungswerk Stanislaw Heinz |abruf=2020-09-07 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103667520|LCCN=n/88/103012|NDL=001211616|VIAF=44541291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Willenberg, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Hebräisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust-Biograph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Vernichtungslager Treblinka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Warschauer Aufstand (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Willenberg, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnisch-israelischer Bildhauer und Holocaustüberlebender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Częstochowa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]], [[Israel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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