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	<title>Samuel Theodor Gericke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Theodor_Gericke&amp;diff=2369287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dritte von links am 26. Oktober 2025 um 13:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-26T13:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Theodor Gericke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch „Gerike“ geschrieben; (* [[1665]] in [[Berlin-Spandau|Spandau]]; † [[12. Juli]] [[1729]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Historienmalerei|Historien-]] und [[Porträtmalerei|Bildnismaler]] sowie [[Theorie der Kunst|Kunsttheoretiker]]. Er war Mitglied sowie Rektor und Direktor der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:15-07-05-Schloß-Caputh-RalfR-N3S 1712.jpg|mini|Dreikönigstreffen [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrichs I.]] (Preußen, Mitte) mit [[August II. (Polen)|August II.]] (Polen, links) und [[Friedrich IV. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich IV.]] von Dänemark am preußischen [[Hofstaat|Hof]], Ölgemälde von Samuel Theodor Gericke, 1709]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Gericke erlernte das Handwerk der Kunstmalerei bei dem niederländischen Maler und Architekten [[Rutger von Langerfeld]], der seit 1678 am Hof des Kurfürsten [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]] wirkte. Weitere Schüler van Langerfelds waren [[Friedrich Wilhelm Weidemann]] und Langerfelds Sohn Wilhelm Langerfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gericke war 1687–88 auch Schüler des Bildnismalers [[Gedeon Romandon|Gédéon Romandon]] in Berlin. 1691 ging er zusammen mit Elias Terwesten, Bruder von [[Augustin und Matthäus Terwesten|Augustin und Matthäus]] auf Kosten des Kurfürsten [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich III.]] von Brandenburg nach Spanien und Italien. In [[Rom]] bildete er sich an der Schule [[Carlo Maratta]]s weiter; außerdem ließ er dort in kurfürstlichem Auftrag „die besten Statüen und Antiquien in Gips oder Wachs, zum Nutzen der Berliner-Academie, abgießen und formen“. Gericke spezialisierte sich auf die Historienmalerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit als Kunsttheoretiker und Maler ==&lt;br /&gt;
Zurück aus Italien, wurde Gericke 1696 als kurbrandenburgischer [[Hofmaler]] bestallt. Drei Jahre danach erfolgte seine Ernennung zum Adjunktus und Professor an der 1694/1696 vom [[Brandenburg-Preußen|brandenburgischen]] Kurfürsten und späteren König in [[Königreich Preußen|Preußen]] [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] gestifteten [[Preußische Akademie der Künste|Berliner Akademie der Künste]], deren Direktionsgeschäfte er 1705–06, 1708–09 und 1711–12 leitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Zeitraum stammen seine kunsttheoretischen Abhandlungen über „Die Perspektive“ (1699, Manuskript Berlin, Akademie der Künste), die „Stellung des Modells“ (Manuskript, 1705) und die „Examinierung eines Kunstgemäldes“ (Manuskript, 1705) sowie seine Übersetzungen der „Theorie der Malerei“ von C. A. du Fresnoy (Berlin 1699), der „Anleitung zur Zeichenkunst“ von G. de Lairesse (1705) und der „Kurzen Verfassung der Anatomie“ von Tortebat (1706).&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Nicolai: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von den Baumeistern, Bildhauern, Kupferstechern, Malern, Stukkaturern und andern Künstlern, welche vom dreyzehnten Jahrhunderte bis jetzt in und um Berlin sich aufgehalten haben und deren Kunstwerke daselbst zum Theil noch vorhanden sind.&amp;#039;&amp;#039; (Anhang zur „Beschreibung der Königl. Residenzstädte Berlin und Potsdam“). Berlin und Stettin 1786, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen dekorativen Wand- und Deckenbildern sind folgende hervorzuheben: die Ausmalung des gewölbten Hasen- (Speise- oder Grotesken-)Saales im [[Schloss Oranienburg|Schloss zu Oranienburg]] (eine ausführliche Beschreibung dieser verlorenen Malereien lieferte Jean de Porrè 1697), ferner Deckenbilder im [[Schloss Caputh]] bei Potsdam, im (zerstörten) [[Berliner Schloss]] und im (ebenfalls vernichteten) [[Palais Creutz]] in Berlin. Auch religiöse Malereien, Altarbilder, sind von Gericke bekannt und verschiedene repräsentative Bildnisse (König Friedrich I., Großer Kurfürst, [[Dreikönigstreffen (1709)|Dreikönigstreffen]], Ehefrau Eleonore Gericke, polnischer Jäger Johann Philipp und einige Unbekannte) sowie Bildniszeichnungen. Dazu kommen eine Reihe von Radierungen und Buchillustrationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich I von Preussen 1701.jpeg|mini|Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Friedrich I. von Preußen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm I.&amp;#039;&amp;#039; (1688–1740) als Kind im roten Jägerrock und mit Schwarzem Adlerorden.&lt;br /&gt;
* Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Friedrich I. von Preußen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Allianzbildnis der Könige Friedrich I. in Preußen, Friedrich IV. von Dänemark und August II. in Pole&amp;#039;&amp;#039;, 1709. Abgebildet bei Scharmann, S. 14, und bei :Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Park Caputh&amp;#039;&amp;#039;. Berlin und München 2009, S. 18. (Das Gemälde hängt heute im Schloss Caputh, Porzellankammer.)&lt;br /&gt;
* Kupferstich &amp;#039;&amp;#039;Idealansicht des Antikenkabinetts&amp;#039;&amp;#039;. (Zugeschrieben). Aus: Lorenz Beger, &amp;#039;&amp;#039;Thesaurus Brandenburgicus&amp;#039;&amp;#039;, 1704, S. 1. Wiederabgebildet bei Guido Hinterkeuser, &amp;#039;&amp;#039;Das Berliner Schloss&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2003, S. 363 (Katalog Nr. 152).&lt;br /&gt;
* Kupferstich &amp;#039;&amp;#039;Ansicht der Schloßkapelle gegen Süden&amp;#039;&amp;#039;. (zugeschrieben). Aus: Lorenz Beger, &amp;#039;&amp;#039;Thesaurus Brandenburgicus&amp;#039;&amp;#039;, 1704, S. 3. Wiederabgebildet bei Guido Hinterkeuser, &amp;#039;&amp;#039;Das Berliner Schloss&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2003, S. 364 (Katalog Nr. 153).&lt;br /&gt;
* Deckengemälde &amp;#039;&amp;#039;Fama als Verkünderin des Ruhmes des brandenburgischen Herrscherhauses&amp;#039;&amp;#039; (signiert und datiert: 1687) mit den Bildnissen des Kurfürstenpaares. (Das Bild hängt heute im „Vorgemach des Kurfürsten“, Raum 24, [[Schloss Caputh]]). Abgebildet in: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Park Caputh&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, Berlin und München 2009, S. 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|290|291|Gericke, Samuel Theodor|Ekhart Berckenhagen|122266358}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=13|Seite=461|Lemma=Gericke, Samuel Theodor}}&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich von Heinecken: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von Künstlern und Kunst-Sachen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Verlag Johann Paul Krauss, Wien 1768.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Nicolai]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von den Baumeistern, Bildhauern, Kupferstechern, Malern, Stukkaturern und andern Künstlern, welche vom dreyzehnten Jahrhunderte bis jetzt in und um Berlin sich aufgehalten haben und deren Kunstwerke daselbst zum Theil noch vorhanden sind.&amp;#039;&amp;#039; (Anhang zur „Beschreibung der Königl. Residenzstädte Berlin und Potsdam“). Berlin und Stettin 1786.&lt;br /&gt;
* Rudolf G. Scharmann: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Charlottenburg. Königliches Preußen in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Prestel-Verlag, München u. a., 4. Aufl. 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND=122266358|Name=Samuel Theodor Gericke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122266358|VIAF=5810026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gericke, Samuel Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1665]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1729]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gericke, Samuel Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerike, Samuel Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Direktor der Preußischen Akademie der Künste&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1665&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Spandau|Spandau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1729&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dritte von links</name></author>
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