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	<title>Samuel Stöltzel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_St%C3%B6ltzel&amp;diff=2174752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ourgmich: link</title>
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		<updated>2018-06-07T11:25:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Stöltzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1685]] in [[Scharfenberg (Klipphausen)|Scharfenberg]]; † [[13. August]] [[1737]] in [[Meißen]]) war [[Arkanist]] und Obermeister der kursächsischen [[Meißener Porzellan|Porzellanmanufaktur Meißen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Stöltzel war Sohn eines Bergmanns in Scharfenberg. Er wurde zunächst [[Knappe (Bergbau)|Bergknappe]] in Scharfenberg und später in [[Freiberg]]. Am 19. Januar 1706 traf er als einer von sechs verpflichteten Freiberger Bergknappen auf der [[Albrechtsburg]] bei [[Johann Friedrich Böttger|Böttger]] ein. Er wurde [[Arkanist]] und war tätig als Schlämmer, Brenner und später als Massebereiter. Weil er eine Frau geschwängert hatte, floh Stöltzel zwei Monate vor Böttgers Tod am 5. Januar 1719 nach [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war durch den österreichischen Diplomaten [[Damian Hugo von Virmont|Graf Virmont]] dorthin abgeworben worden. Ihm wurden ein Jahresgehalt von 1000 Gulden, freie Wohnung und [[Equipage]] zugesagt. In Wien war Stöltzel in der Manufaktur [[Claudius Innocentius du Paquier|Du Paquiers]] (die [[Wiener Porzellanmanufaktur]]) für die Porzellanmasse und die Beschaffung der „Schnorrschen Erde“ ([[Kaolin]]) zuständig, wodurch dort die Porzellanproduktion erst in Gang gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Dekret vom 11. März 1720 wurde Stöltzel in Dresden pardonniert. Am 7. April 1720 floh er aus Wien, obwohl er sich für 10 Jahre verpflichtet hatte. Zugleich brachte er aus Wien Porzellanmalfarben und Farbrezepturen mit. Vor seiner Flucht zerstörte er die Wiener Brennöfen und machte die vorhandene Porzellanmasse unbrauchbar, so dass ein Schaden von etwa 15.000 Talern entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sachsen eingetroffen, erbot er sich „... das Porcellan ... zu Meißen von allerhand Farben, und dem Indianischen gleich, wie ich zu Wien gethan, zu verfertigen“. Ab dem 1. Juli 1720 war Stöltzel wieder in der Albrechtsburg tätig, allerdings ganz allein &amp;quot;in einem abgelegenen Gewölbe&amp;quot;. Er teilte die Rezepte für die von ihm erfundene braune Glasur und für die zur unterglasurblauen Farbe passende Glasur mit. Seit 1719 beschäftigte sich Stöltzel mit der Entwicklung von [[Aufglasurfarben]]. Um 1720 war er bei der Entwicklung der Blaumalerei beteiligt. Die Entwicklung der Farbpalette sowie des Malgoldes in Meißen geht wesentlich auf Stöltzel und [[Johann Gregorius Höroldt|Höroldt]] zurück. Im April 1723 wurde Stöltzel Obermeister im technischen Betrieb der Manufaktur in Meißen. Als Ofenspezialist errichtete er die ersten [[Muffelofen|Muffelöfen]]. Er entdeckte zusammen mit [[Johann Georg Schubert]] den „Siebenlehner Stein“, wodurch die Fertigung von Feldspat- statt Kalkporzellan möglich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Walcha]]: &amp;#039;&amp;#039;Meissner Porzellan. Von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Kunst, Dresden 1986, 8. Auflage, ISBN 3-364-00012-3.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Rückert]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographische Daten der Meißener Manufakturisten des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Bayerisches Nationalmuseum, München 1990, ISBN 3-925058-13-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Stoltzel, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1685]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Porzellanmanufaktur Meißen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stöltzel, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Arkanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1685&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Scharfenberg (Klipphausen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1737&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meißen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ourgmich</name></author>
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