<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samuel_Meyer_Ehrenberg</id>
	<title>Samuel Meyer Ehrenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samuel_Meyer_Ehrenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Meyer_Ehrenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T21:02:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Meyer_Ehrenberg&amp;diff=1315335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Meyer_Ehrenberg&amp;diff=1315335&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-04T17:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Samuel Meyer Ehrenberg (1773-1853).JPG|mini|Samuel Meyer Ehrenberg (1773–1853)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Meyer Ehrenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[16. Oktober]] [[1773]] in [[Braunschweig]]; gestorben am [[21. Oktober]] [[1853]] in [[Wolfenbüttel]]) war ein deutscher Reformpädagoge und Direktor der jüdischen [[Samson-Schule]] in Wolfenbüttel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der dritte Sohn des Rabbi Meyer Halle (1725–1799) und dessen Ehefrau Hale, geb. Landau (1741–1818) wuchs in Braunschweig auf, wohin sein Vater von [[Frankfurt am Main]] gezogen war, um eine Fabrik zu eröffnen. Wirtschaftliche Schwierigkeiten in den 1770er Jahren zwangen den Vater, den bescheidenen Familienunterhalt als Lotterieeinnehmer und Kleinhändler zu bestreiten. Samuel erhielt traditionellen Unterricht der Schrift und des [[Talmud]]. Durch Vermittlung seines Paten, des Kammeragenten [[Herz Samson]], besuchte er von 1789 bis 1794 die von dessen Bruder [[Philipp Samson]] gegründete orthodoxe Religionsschule in Wolfenbüttel. Anschließend war er als Erzieher in Brandenburg, [[Berlin]] und [[Peine]] tätig. Zwischen 1797 und 1802 unterrichtete er als Hauslehrer in [[Hannover]] Meyer Samson, den Sohn Herz Samsons. Er unterbrach von 1803 bis 1806 seine pädagogische Arbeit und war für [[Israel Jacobson]], den Gründer der [[Seesen]]er [[Jacobsonschule]], in verschiedenen deutschen Städten als Kaufmann tätig. Ehrenberg gilt als einer der Führer des Reformjudentums in Nordwest-Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Direktor der Samson-Schule ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1807 erhielt er auf Empfehlung durch Isaac Herz Samson die Stelle des Direktors, genannt Inspektorat, der Wolfenbütteler Samson-Schule. Er gestaltete in kurzer Zeit die Schule im Sinne des [[Reformjudentum]]s in Anlehnung an die Jacobsonschule um. Zu Ehrenbergs bekanntesten Schülern gehörten [[Isaak Markus Jost]] und [[Leopold Zunz]]. Der von Ehrenberg geförderte Zunz blieb ihm bis an sein Lebensende freundschaftlich verbunden. Zunz schrieb 1854 eine Biographie Ehrenbergs und berichtete über die Entwicklung der Samson-Schule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Indes ist aus solchen … namentlich in den dreißiger Jahren durch den gegenwärtigen Direktor angeregten Bestrebungen allmählich eine veränderte Richtung und Bestimmung der Anstalt hervorgegangen, sodass die Lehranstalt, welche ursprünglich eine Talmudschule mit einigen geduldeten Fächern, nachher eine wissenschaftliche Schule mit geduldetem Talmud war, zu einer Bürgerschule ohne Talmud wurde. In der ersten Epoche war Ehrenberg der Zögling des Instituts, in der zweiten der leitende Direktor, in der dritten der mitwirkende Weise.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Bein: &amp;#039;&amp;#039;Ewiges Haus&amp;#039;&amp;#039;, S. 91&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenberg leitete die Samson-Schule bis 1846. Ihm folgte als Direktor sein Sohn Philipp Ehrenberg (1811–1883) bis zum Jahre 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Verheiratet war er seit 1808 mit der aus [[Kassel]] stammenden Henriette, geb. Maas. Die Tochter Amalie (1822–1885) war verheiratet mit dem Chemiker Louis Rosenzweig.&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Das Familiengedächtnis: Erinnerung im deutsch-jüdischen Bürgertum 1890 bis 1932&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 202&amp;lt;/ref&amp;gt; Enkel von ihm sind [[Richard Ehrenberg]] und [[Victor Ehrenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenberg starb 1853 in Wolfenbüttel und wurde auf dem dortigen jüdischen Friedhof bestattet, wo sein Grab erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler Ehrenbergs stifteten ihm zum 25. Dienstjubiläum einen silbernen Becher. Dieser Gegenstand wurde immer wieder hervorgeholt, wenn in den von ihm abstammenden Familienzweigen [[Rosenzweig]] oder [[Ehrenberg#Ehrenberg ist der Familienname folgender Personen|Ehrenberg]] eine Hochzeit zu feiern war.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Rudolf Ehrenberg]], Die Becherrede, 1920, in [[Kalonymos]] 20, 1, 2017, S. 1ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Reinhard Bein]] |Titel=Ewiges Haus - jüdische Friedhöfe in Stadt und Land Braunschweig |Verlag=Döringdruck |Ort=Braunschweig |Datum=2004 | ISBN=3-925268-24-3}}&lt;br /&gt;
* Sarah Jaglitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Samsonschule Wolfenbüttel. Samuel Meyer Ehrenberg und der Einzug der Aufklärung in das jüdische Schulwesen.&amp;#039;&amp;#039; In: Elke-Vera Kotowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dynamiken des Erinnerns, der Zukunft ein Gedächtnis geben: Festschrift zum 80. Geburtstag von Julius H. Schoeps&amp;#039;&amp;#039;. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Leipzig 2022, ISBN 978-3-95565-541-9, S. 31–38.&lt;br /&gt;
* [[Horst-Rüdiger Jarck]], Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1996,  S. 156f.&lt;br /&gt;
* [[Franz Rosenzweig]], Biogramm des S. M. Ehrenberg, in [[Jüdisches Lexikon]], 1928; wieder in [[Kalonymos]], 20, 3, 2017, S. 2.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf den Heftseiten 1 und 2 ist der Hochzeitsbecher groß abgebildet, zusammen mit 2 darauf bezogenen Dokumenten in [[Sütterlinschrift]] (auch online)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124942121|LCCN=no2004026313|VIAF=26770410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehrenberg, Samuel Meyer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum, Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1773]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehrenberg, Samuel Meyer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ehrenberg, Samuel Mayer&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Schuldirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1773&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1853&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
	</entry>
</feed>