<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samuel_Maoz</id>
	<title>Samuel Maoz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samuel_Maoz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Maoz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T03:56:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Maoz&amp;diff=1750865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Maoz&amp;diff=1750865&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-09T21:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Samuel Maoz.jpg|miniatur|Samuel Maoz bei den Filmfestspielen von Venedig 2009|hochkant]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Maoz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{HeS|שמואל מעוז}}; * um [[1962]] in [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]]) ist ein [[israel]]ischer [[Regisseur]] und [[Drehbuchautor]]. Einem internationalen Publikum wurde er durch sein Spielfilmdebüt &amp;#039;&amp;#039;[[Lebanon (Film)|Lebanon]]&amp;#039;&amp;#039; (2009) bekannt, das ihm als ersten israelischen [[Filmemacher]] den [[Goldener Löwe|Goldenen Löwen]] der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Filmfestspiele von Venedig]] einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Samuel Maoz wurde als Sohn eines Busfahrers und einer Krankenschwester geboren. Eigenen Angaben zufolge hatte er schon immer Filmemacher werden wollen und im Alter von 13 Jahren zu seiner [[Bar Mitzwa]] eine [[8-mm-Film]]kamera geschenkt bekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cooke&amp;quot;/&amp;gt; Um 1988&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cooke&amp;quot;&amp;gt;Cooke, Rachel: [https://www.theguardian.com/film/2010/may/02/israel-lebanon-samuel-maoz-tanks &amp;#039;&amp;#039;Samuel Maoz: my life at war and my hopes for peace&amp;#039;&amp;#039;] bei theguardian.com, 2. Mai 2010 (abgerufen am 31. Juli 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt; beendete Maoz eine Ausbildung zum Kameramann an der Kunsthochschule &amp;#039;&amp;#039;Beit Tzvi&amp;#039;&amp;#039;. Daraufhin begann er als [[Szenenbild]]ner an Film- und Fernsehproduktionen mitzuwirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiff.net&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tiff.net/filmsandschedules/films/lebanon |wayback=20090926214040 |text=Profil |archiv-bot=2018-12-02 05:09:33 InternetArchiveBot }} bei tiff.net (aufgerufen am 5. September 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Regisseur zeichnete Maoz für die Inszenierung von Dokumentarfilmen wie der [[ARTE]]-Produktion &amp;#039;&amp;#039;Total Eclipse&amp;#039;&amp;#039; (2000) mit [[Yevgenya Dodina]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kopf, Shula: &amp;#039;&amp;#039;Prima Dodina&amp;#039;&amp;#039;. In: The Jerusalem Post, 30. Mai 2003, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;, Fernsehserien und auch Theateraufführungen verantwortlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tiff.net&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Libanonkrieg 2006|Libanonkrieges 2006]] machte sich Maoz an die Realisierung seines ersten Spielfilmprojekts &amp;#039;&amp;#039;[[Lebanon (Film)|Lebanon]]&amp;#039;&amp;#039;, das drei Jahre in Anspruch nehmen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cooke&amp;quot; /&amp;gt; In diesem widmete er sich dem [[Libanonkrieg 1982|Libanonkrieg von 1982]], an dem er selbst als junger 20-jähriger Schütze einer Panzerbesatzung teilgenommen hatte und verwundet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Venezia : Levanon, la guerra vista da un tank&amp;#039;&amp;#039;. [[Agenzia Nazionale Stampa Associata|ANSA]], 26. August 2009 5:26 PM CET, Rom&amp;lt;/ref&amp;gt; Maoz blieb eigenen Angaben zufolge 45 Tage im Libanon, von denen er 30 als „Hölle“ beschrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cooke&amp;quot;/&amp;gt; Im Drehbuch verarbeitete Maoz persönliche Erlebnisse, nachdem sich bereits seine Regiekollegen [[Joseph Cedar]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Beaufort (Film)|Beaufort]]&amp;#039;&amp;#039;, 2007) und [[Ari Folman]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Waltz with Bashir]]&amp;#039;&amp;#039;, 2008) dem Libanonkrieg und der persönlichen Vergangenheit gewidmet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039; schildert die traumatischen Erlebnisse einer vierköpfigen israelischen Panzerbesatzung in einem libanesischen Dorf zu Anfang des Krieges. „Es dauerte bei mir 20 Jahre, ehe ich die Stärke hatte, das Drehbuch zu schreiben“, so Maoz im Dezember 2006 vor Beginn der Dreharbeiten. „Als ich im Libanon war, änderte es mein Leben. Ich tötete Menschen, während ich dort war. Der Film schaut auf sehr komplizierte Probleme.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jaafar, Ali: &amp;#039;&amp;#039;Israelis tackle Lebanese occupation&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Variety]], 12.–18. Juni 2006, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziell unterstützt wurde Maoz’ Regiearbeit unter anderem durch die [[Filmstiftung Nordrhein-Westfalen]], die hervorhob, dass der Film „ganz bei der Panzercrew“ bliebe. „Den Krieg und die beklemmende Bedrohung sehe man nur durch den Sucher des Zielfernrohrs.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;NRW-Filme in Venedig&amp;#039;&amp;#039;. In: [[General-Anzeiger (Bonn)]], 31. Juli 2009, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 2009 erhielt Maoz für sein Spielfilmdebüt eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2009|66. Filmfestspiele von Venedig]], wo er mit dem [[Goldener Löwe|Goldenen Löwen]] den Hauptpreis des Festivals gewann,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.labiennale.org/en/cinema/news/official.html?back=true |wayback=20100409194208 |text=&amp;#039;&amp;#039;Official Awards&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2018-12-02 05:09:33 InternetArchiveBot }} bei labiennale.org, 12. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem die Filmfestivals von [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlin]] und [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Cannes]] &amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039; zuvor abgelehnt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Elley, Derek: {{Webarchiv|url=http://www.variety.com/article/VR1118007804.html?categoryid=2653&amp;amp;cs=1 |wayback=20090923133905 |text=&amp;#039;&amp;#039;U.S. pics, 3-D fills out lineup&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2018-12-02 05:09:33 InternetArchiveBot }}. In: Variety, 31. August–6. September 2009 (aufgerufen am 5. September 2009 via LexisNexis Wirtschaft)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutschsprachige Fachpresse äußerte sich mehrheitlich begeistert über den Film. Peter Zander &amp;#039;&amp;#039;([[Die Welt]])&amp;#039;&amp;#039; lobte &amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039; als einen der überzeugendsten Wettbewerbsbeiträge, der „weit über den konkreten historischen Fall hinaus zu einer allgemeingültigen Parabel auf den Krieg anwächst“,&amp;lt;ref&amp;gt;Zander, Peter: [https://www.welt.de/kultur/article4495717/Deutscher-Wettbewerbsfilm-ist-preisverdaechtig.html &amp;#039;&amp;#039;Putsch und Krieg in Venedig: Deutscher Wettbewerbsfilm ist preisverdächtig&amp;#039;&amp;#039;] bei welt.de, 9. September 2009 (aufgerufen am 12. September 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; während der österreichische &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard|Standard]]&amp;#039;&amp;#039; die konzeptuelle Idee des klaustrophobischen Kammerspiels als äußerst effektvolles Mittel hervorhob, die Unwägbarkeiten des Krieges zu thematisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kamalzadeh, Dominik: [http://derstandard.at/fs/1252036883873/Filmbiennale-Venedig-2009-Luegen-haben-lange-Wirkung &amp;#039;&amp;#039;Lügen haben lange Wirkung&amp;#039;&amp;#039;] bei derstandard.at, 8. September 2009 (aufgerufen am 12. September 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde der Film in zehn Kategorien für den [[Ophir Award]] nominiert, Israels nationalen Filmpreis, und gewann vier Auszeichnungen. Bei der Verleihung des [[Europäischer Filmpreis 2010|Europäischen Filmpreises 2010]] folgten fünf Nominierungen in den Kategorien Film, Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt und gewann die Preise für Kamera und Erstlingswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 stellte Maoz den Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Manybuy&amp;#039;&amp;#039; fertig und war an dem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Future Reloaded&amp;#039;&amp;#039; für die [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2013|70. Auflage]] des Filmfestivals von Venedig beteiligt. 2017 folgte mit &amp;#039;&amp;#039;[[Foxtrot – Der Tanz des Schicksals]]&amp;#039;&amp;#039; sein zweiter Spielfilm, der ihm seine zweite Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2017|74. Filmfestspiele von Venedig]] verschaffte. Die internationale Koproduktion mit [[Lior Ashkenazi]], [[Sarah Adler]] und [[Yonatan Shiray]] in den Hauptrollen wurde Ende 2014 als „eine tragische Familiengeschichte über Tod, Trauer und Schuld in Israel“ angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ffa.de/aid=1365.html?newsdetail=20141217-1362_eurimages-foerdert-15-europaeische-koproduktionen-davon-vier-mit-deutscher-beteiligung &amp;#039;&amp;#039;EURIMAGES fördert 15 europäische Koproduktionen – davon vier mit deutscher Beteiligung&amp;#039;&amp;#039;] bei ffa.de, 17. Dezember 2014 (abgerufen am 31. Juli 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar hatte Maoz in Venedig gegenüber [[Guillermo del Toro]] &amp;#039;&amp;#039;([[Shape of Water – Das Flüstern des Wassers]])&amp;#039;&amp;#039; das Nachsehen, &amp;#039;&amp;#039;Foxtrot&amp;#039;&amp;#039; wurde aber mit dem zweitwichtigsten Preis, dem Silbernen Löwen als Großen Preis der Jury ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 2000: Total Eclipse (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2009: [[Lebanon (Film)|Lebanon]] (&amp;#039;&amp;#039;לבנון&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2013: Manybuy (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2013: Venice 70: Future Reloaded (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2017: [[Foxtrot – Der Tanz des Schicksals]] &amp;#039;&amp;#039;(Foxtrot)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2009: [[Goldener Löwe]], SIGNIS-Preis – Lobende Erwähnung und Nazareno-Taddei-Preis bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Filmfestspielen von Venedig]] für &amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: Human Values Award des [[Internationales Filmfestival Thessaloniki|Thessaloniki Film Festival]] für &amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: zwei [[Ophir Award|Ophir]]-Nominierungen für &amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039; (Beste Regie, Bestes Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2010: zwei [[Asia Pacific Screen Award]]s für &amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039; (Großer Preis der Jury, Bestes Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2010: [[Europäischer Filmpreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Lebanon&amp;#039;&amp;#039; (Bestes Erstlingswerk), drei weitere Nominierungen (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2017: Silberner Löwe – Großer Preis der Jury, Arca CinemaGiovani Award und SIGNIS Award – Lobende Erwähnung für &amp;#039;&amp;#039;Foxtrot&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1413443}}&lt;br /&gt;
* Cooke, Rachel: [https://www.theguardian.com/film/2010/may/02/israel-lebanon-samuel-maoz-tanks &amp;#039;&amp;#039;Samuel Maoz: my life at war and my hopes for peace&amp;#039;&amp;#039;] – Porträt bei theguardian.com, 2. Mai 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012080323|LCCN=no/2010/157403|VIAF=223938939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maoz, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Szenenbildner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maoz, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Maoz, Shmuel; Maoz, Schmuel; Maoz, Shmulik (englisch); Shmulik, Maoz (englisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Regisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>