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	<title>Samuel Lange - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-07T06:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; sort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Lange&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1618]] in [[Meuselwitz]]; † [[10. Oktober]] [[1667]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher lutherischer Theologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Samuel wurde als Sohn des Theologen [[Christian Lange (Theologe)|Christian Lange]] und dessen Frau Catharina, der einzigen Tochter des Theologen und [[Universalgelehrter|Universalgelehrten]] Johannes Feiler, geboren. Anfänglich durch Hauslehrer unterrichtet, besuchte er die [[Alte Nikolaischule (Leipzig)|Nikolaischule]] und bezog 1634 die [[Universität Leipzig]]. In jener Zeit waren unter anderem [[Christoph Preisibius]] (1580–1651), [[Zacharias Schneider]] (1592–1655), [[Christoph Bulaeus]], [[Andreas Corvinus]] und [[Philipp Müller (1585–1659)|Philipp Müller]] (1585–1659) seine Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er am 4. Oktober desselben Jahres [[Bachelor|Baccalaureus]] geworden war, wechselte er 1635 an die [[Universität Wittenberg]], wo [[Martin Caselius]], [[August Buchner]], [[Johann Sperling (Mediziner)|Johann Sperling]], [[Jakob Weller]] und [[Erasmus Schmidt (Philologe)|Erasmus Schmidt]] seine Lehrer wurden. 1637 kehrte er nach Leipzig zurück, um den akademischen Grad eines [[Magister]]s der philosophischen Wissenschaften zu erwerben. So war der Grund gelegt, um sich vollends einem Studium der Theologie zu widmen. Hier fand er in seinem Vater einen Lehrer. Da dieser jedoch häufig wegen amtlicher Verpflichtungen fehlte, frequentierte er die Vorlesungen von [[David Auerbach]], [[Heinrich Höpfner]] und [[Ananias Weber]] (1596–1665).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weiteren theologischen Studien bezog er 1639 die [[Universität Helmstedt]], wo er [[Georg Calixt]] und [[Conrad Hornejus]] kennenlernte. 1641 kehrte er wieder nach Leipzig zurück und hielt verschiedenen Disputationen ab. Am 22. April 1643 wurde er wie sein Vater und Großvater Superintendent in [[Pegau]]. Am 6. Juli 1643 wurde er Baccalaureus der theologischen Fakultät in Leipzig, avancierte zum Lizentiaten der Theologie und erlebte in Pegau die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges. Dabei verlor er durch einen großen Brand in Pegau sein gestammtes Hab und Gut. Obwohl er seine umfangreiche Bibliothek verloren hatte, setzte er trotzdem seine Ambitionen als Theologe weiter fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. September 1651 promovierte er in Leipzig zum [[Doktor]] der Theologie. Am 4. Februar 1659 wurde er vom Rat der Stadt Leipzig als [[Archidiakon (evangelische Kirchen)|Archidiakon]] der [[Thomaskirche (Leipzig)|St.&amp;amp;nbsp;Thomaskirche]] berufen und übernahm nach dem Tod von [[Johann Hülsemann]] 1661 die vierte theologische Professur an der Leipziger Hochschule. Damit verbunden wurde er Pastor der [[Nikolaikirche (Leipzig)|Nikolaikirche]]. Er stieg bald in die dritte theologische Professur auf und war im Wintersemester 1663 auch [[Liste der Rektoren der Universität Leipzig|Rektor der Alma Mater]]. 1665 erhielt er die [[Superintendent]]ur von Leipzig, wurde [[Assessor]] am [[Konsistorium Leipzig|Leipziger Konsistorium]], [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der theologischen Fakultät und 1666 [[Kanoniker]] des Stiftes [[Meißen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samuel Lange starb 1667 in Leipzig, wo er auch am 20. Oktober beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Aus seiner 1643 geschlossenen Ehe mit Catharina Magaretha, der Tochter des Leipziger Buchhändlers Matthias Götze (1585–1662), gingen sechs Söhne und zwei Töchter hervor. Von den Kindern kennt man:&lt;br /&gt;
* Christian Matthias Lange († jung)&lt;br /&gt;
* Catharina Magaretha Lange († jung)&lt;br /&gt;
* Catharina Sophia Lange&lt;br /&gt;
* Christian Ephraim Lange&lt;br /&gt;
* Christian Samuel Lange&lt;br /&gt;
* [[Christian Johann Lange]] (1655–1701), Professor der Medizin in Leipzig&lt;br /&gt;
* Christian Gottfried Lange&lt;br /&gt;
* Christian Christoph Lange († jung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Lange hatte eine Vielzahl von Leichenpredigten hinterlassen, die im Druck erschienen. Sein Werkschaffen ist unter anderem mit seiner universitären Tätigkeit verbunden. So tritt er als Präses bei seinen verschiedensten Responenten in Erscheinung. Auch einige eigene Disputationen stammen aus seiner Feder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disp. de cusa efficente&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disp. De Signo et Signato&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disp. De Conuersione hominis irregeniti&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disp. De Haeresi Arriana de septem verbis Christi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disp. De Duellis in genere&amp;#039;&amp;#039;. Wetstein, Lübeck 1670. ([https://books.google.de/books?id=sZtBAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disp. De Duelles in spezie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elias Sigismund Reinhart: &amp;#039;&amp;#039;Auch ein kleiner Berg zur wahren, heiligen und ewigen Seelenruhe.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Roth: &amp;#039;&amp;#039;Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische Zwecke&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Boppard/Rhein 1970, Band 6, S. 118, R 5184&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|16|316|610|610|Lange, Samuel}}&lt;br /&gt;
* Claudia Tietz: &amp;#039;&amp;#039;Johann Winckler (1642–1705) – Anfänge eines lutherischen Pietisten.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-55836-2, S. 59 ([https://books.google.de/books?id=EjmdBFTsbw0C&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;pg=PA59&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Onlineleseprobe])&lt;br /&gt;
* Erdmann Hannibal Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische evangelisch-luther’sche Kirchen- und Predigengeschichte, von ihrem Ursprung an die bis auf gegenwärtige Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1799, S. 79 ([https://books.google.de/books?id=2hJBAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Georg+Weinrich&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004060350}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|100300081}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100300081|VIAF=49567313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lange, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1618]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1667]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lange, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1618&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meuselwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1667&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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