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	<title>Samuel L. Leonard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-05T20:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Leeson Leonard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1905]] in [[Elizabeth (New Jersey)|Elizabeth]], [[New Jersey]]; † [[11. November]] [[2007]] in [[Ithaca (New York)|Ithaca]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Zoologe]], der an der [[Cornell University]] lehrte. Seine Untersuchungen zu Hormonen bei Tieren bildeten die Grundlage zur [[In-vitro-Fertilisation]] bei Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leonard schloss ein erstes Studium an der [[Rutgers University]] erfolgreich ab&amp;lt;!--graduated--&amp;gt;. 1929 erlangte er an der [[University of Wisconsin–Madison]] den Abschluss als [[M.S.]] und promovierte dort 1931 zum Doktor der Zoologie. Er lehrte am [[Union College]] und an der Rutgers University. 1941 wechselte er als Associate Professor of Zoology an die [[Cornell University]]. 1949 wurde er dort ordentlicher Professor, emeritiert wurde er 1971, beendete seine Lehrtätigkeit jedoch erst später in den 1970er-Jahren. Neben der Forschung und Prüfungstätigkeit&amp;lt;!--supervision of graduate students--&amp;gt; hielt er auch Vorlesungen für Eingangssemester, die während seiner Tätigkeit etwa 9.000 Studenten besuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beginn der Entwicklung der [[Endokrinologie]] war in den 1930er-Jahren lediglich bekannt, dass die [[Adenohypophyse]] eine Rolle bei der Stimulation von Eierstöcken und Hoden spielte.&amp;lt;!--anterior pituitary had a general role in stimulating the ovaries and the testes--&amp;gt; Schon im ersten Teil seines Studiums widmete Leonard sich der Untersuchung von [[Sexualhormone]]n, die in der [[Hypophyse]] entstehen. Er stellte während seines Promotionsstudiums bei H. L. Fevold und seinem Doktorvater [[Frederick Lee Hisaw|F. L. Hisaw]] an der University of Wisconsin fest, dass die Hypophyse zwei Hormone mit Auswirkungen auf die Sexualorgane produziert. Das erste Hormon wurde von den Forschern als [[follikelstimulierendes Hormon]] (FSH), das zweite als [[luteinisierendes Hormon]] (LH) identifiziert, wobei sich das LH als entscheidend für die Produktion von [[Testosteron]] erwies und bei Frauen für die [[Ovulation]] unterstützend wirkt.&amp;lt;!--which is critical in the production of testosterone in men and can help trigger ovulation in women.--&amp;gt; Damit wurde die bisher bestehende Theorie, dass lediglich ein Hormon an diesen Prozessen beteiligt sei, widerlegt. Nach Einschätzung des Physiologen Robert H. Foote wurde mit der Veröffentlichung dieser Ergebnisse im &amp;#039;&amp;#039;[[American Journal of Physiology]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1931 durch Leonard und seine Mitarbeiter weitere Forschungen beflügelt.&amp;lt;!--they “created a storm that opened a series of investigations and fruitful research,” said Robert H. Foote, a professor emeritus of animal physiology at Cornell.--&amp;gt; Die Ergebnisse von Leonards Team konnten durch andere Wissenschaftler bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren wurde FSH bei den ersten Experimenten mit Kaninchen eingesetzt, um die Zahl der produzierten Eier zu erhöhen. In den 1980er-Jahren wurde das Verfahren auch in der Viehzucht eingesetzt und letztlich entwickelte sich daraus auch die für Menschen nutzbare In-vitro-Fertilisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1930er-Jahren untersuchte Leonard die Wirkung von [[Östrogen]] bei Ratten und Kaninchen. Er stellte fest, dass mit einem bestimmten Hormonpegel der [[Eisprung]] unterdrückt werden konnte, eine einfache Form der [[Empfängnisverhütung]].&amp;lt;!--Also in the 1930s, Dr. Leonard looked at the function of estrogen in rats and rabbits and found that he could inhibit ovulation by manipulating estrogen levels, in a primitive form of contraception.--&amp;gt; 1939 führte er ein Experiment mit [[Kanarienvogel|Kanarienvögeln]]&amp;lt;!--canaries --&amp;gt; durch, mit dem er die Frage beantworten wollte, warum erwachsene Kanarienmännchen im Gegensatz zu erwachsenen Kanarienweibchen singen. Dazu behandelte er weibliche Kanarienvögel während der Aufzucht mit Testosteron, was sie wie ihre männlichen Artgenossen zum Singen veranlasste.&amp;lt;!--In 1939, he conducted an elegant experiment with canaries after being asked why immature males were likely to sing, but females were not. He then treated female canaries with testosterone and induced them to sing as their male counterparts did.--&amp;gt; Mit diesem Experiment ließ sich eindeutig der Nachweis erbringen, dass eine sexuelle Ausprägung durch Hormone steuerbar ist.&amp;lt;!--The experiment was “an acute example of how sexual differentiation could be invoked by hormones alone,” Dr. Foote said.--&amp;gt; Bei seinen Forschungen arbeitete Leonard hauptsächlich mit Laborratten und entwickelte sich auch wegen der dabei notwendigen Identifizierung und Entfernung der Hypophyse zum Experten für Gehirnchirurgie.&amp;lt;!--In his research, he worked mostly with laboratory rats and became adept in brain surgery, a necessity in order to reach and remove the pituitary gland.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner bereits im Mai 1990 verstorbenen Frau Olive Lucille Rees (* 1906) hatte Leonard zwei Kinder. Ihr Sohn Daniel Philip (* 1941) verstarb bereits vor seinem Vater, neben der Tochter Patricia (* 1943) hinterließ er vier Enkel und einen Urenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The nature of the substance causing ovulation in the rabbit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[American Physiological Society]]&amp;#039;&amp;#039;, 1931&lt;br /&gt;
* [https://ecommons.cornell.edu/bitstream/1813/3705/3/Leonard%20As%20I%20Remember%20How%20It%20Was.pdf &amp;#039;&amp;#039;As I Remember How It Was&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 534&amp;amp;nbsp;kB), Autobiographie, Mai 1990 (online bei ecommons.cornell.edu, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jeremy Pearce: [http://www.nytimes.com/2007/11/23/science/23leonard.html &amp;#039;&amp;#039;Samuel L. Leonard, Cornell Zoologist, Dies at 101&amp;#039;&amp;#039;], In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. November 2007&lt;br /&gt;
* [http://theuniversityfaculty.cornell.edu/memorials/leonard.pdf Nachruf] auf der Website der [[Cornell University]] (PDF, englisch; 43&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.britannica.com/EBchecked/topic/1379869/Samuel-Leeson-Leonard &amp;#039;&amp;#039;Samuel Leeson Leonard&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Encyclopædia Britannica]], online auf britannica.com (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ecommons.library.cornell.edu/bitstream/1813/3705/10/Leonard2.jpg Photo] auf ecommons.library.cornell.edu&lt;br /&gt;
* [https://ecommons.library.cornell.edu/bitstream/1813/3705/2/S.L.%20Leonard%20Pub%20List.pdf Publikationsliste] auf ecommons.library.cornell.edu (PDF, englisch; 139&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=nr2001015783|VIAF=68856926|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leonard, Samuel L}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Cornell University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leonard, Samuel L.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leonard, Samuel Leeson (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Zoologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elizabeth (New Jersey)|Elizabeth]], New Jersey&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ithaca (New York)|Ithaca]], New York&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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