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	<title>Samuel Clarke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:53:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Clarke&amp;diff=727917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: MacTutor-Eintrag (Link) ergänzt</title>
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		<updated>2025-03-21T08:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MacTutor-Eintrag (Link) ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Samuel Clarke NPG extract.jpg|mini|Samuel Clarke (1675–1729), englischer Philosoph und Theologe.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Clarke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1675]] in [[Norwich]]; † [[17. Mai]] [[1729]] in [[London]]) war ein [[England|englischer]] [[Philosoph]] und [[Theologe]] in der frühen [[Aufklärung]]szeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Clarke war ein enger Vertrauter und Schüler [[Isaac Newton]]s. Er widmete sich seit 1691 in Cambridge philosophischen, theologischen und philologischen Studien, erwarb dort 1695 seinen B.A. am Caius and Gonville College, kam 1698 als [[Kaplan]] zum Bischof von Norwich und 1706 von [[Anne (Großbritannien)|Queen Anne]]. Er wurde 1704 und 1705 berufen, die von [[Robert Boyle]] gestifteten Vorlesungen zu halten. Diese erschienen unter den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Demonstration of the being and attributes of God&amp;#039;&amp;#039; (London 1705–1706, zwei Bände) und &amp;#039;&amp;#039;Verity and certitude of natural and revealed religion&amp;#039;&amp;#039; (London 1705).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in diesen beiden Werken eine neue Begründung der [[Natürliche Theologie|natürlichen Theologie]] oder Vernunftreligion als christliche „Philosophie der Freiheit“ (philosophy of liberty) gegenüber dem deterministischen [[Pantheismus]] und [[Atheismus]], so versuchte er in seinem dritten Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Discourse concerning the unchangeable obligation of natural religion&amp;#039;&amp;#039; (London 1708) eine solche der natürlichen Moral. Um [[Spinoza]] und [[Thomas Hobbes]], die er als seine Hauptgegner betrachtete, mit ihren eignen Waffen zu schlagen, bediente er sich wie diese der mathematischen als der vom Einfluss der Willkür unabhängigsten Demonstration. Um gegenüber den moralischen [[Skeptizismus|Skeptikern]], wie [[Pierre Bayle]] und [[Michel de Montaigne]], allgemein gültige [[Moral|moralische Grundsätze]] zu formulieren, berief er sich auf das unwillkürliche (willenlose) Urteil der Vernunft über Schicklichkeit (fitness) und Unschicklichkeit (unfitness) auf Grundlage der [[Goldene Regel#Diskussion|goldenen Regel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die beiden ersten Werke wurde er das Haupt der [[Rationalismus|rationalistischen]] Strömung in der englischen Theologie, durch das dritte der Vorläufer der auf den Ausspruch der Vernunft als eines innern Sinnes für das Gute und Schöne sich stützenden englischen (und schottischen) Moralistenschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er die These begründete, dass die Bibel nichts der Vernunft Widersprechendes enthalte, geriet er alsbald bei der orthodoxen anglikanischen Geistlichkeit in den Verdacht der Ketzerei und wurde infolge seines vorgeblich [[Arianer|arianisch]] gefärbten Buches &amp;#039;&amp;#039;The scripture doctrine of the trinity&amp;#039;&amp;#039; (London 1712, 1719) aus der Zahl der königlichen Kabinettsgeistlichen gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1697 übersetzte er das Physik-Lehrbuch (Traité de Physique) des Descartes-Anhängers [[Jacques Rohault]] ins Lateinische versehen mit Anmerkungen, in denen er die Newtonsche Sichtweise darlegte. Das Buch fand in England als Physiklehrbuch weite Verbreitung und wurde 1723 durch John Clarke ins Englische übersetzt. 1706 übersetzte er Newtons Optik ins Lateinische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten ist er durch seinen unbeendeten Streit mit [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]] geworden, in dem Clarke seine und die Philosophie von Isaac Newton gegen Einwände von Leibniz, gegen den Leibnizschen Determinismus und gegen den Atheismus-Verdacht verteidigte, den Leibniz gegen Newton erhoben hatte. Clarke veröffentlichte den Schriftwechsel unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;A collection of papers, which passed between Leibniz and Clarke …&amp;#039;&amp;#039; (zuerst London 1717; franz.: Amsterdam 1719 und 1740; deutsch: Frankfurt am Main 1720). Clarke starb am 17. Mai 1729 in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausgabe der philosophischen Werke dieses frühen [[Vordenker der Aufklärung|Aufklärers]] erschien 1738 bis 1742 in London in vier Bänden. [[Autograph]]en von ihm werden unter anderem in der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Samuel Clarke: &amp;#039;&amp;#039;A demonstration of the being and attributes of God and other writings.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Ezio Vailati. Cambridge University Press, Cambridge 1998, ISBN 0-521-59008-6. (Cambridge texts in the history of philosophy.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert von Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Samuel Clarkes Leben und Lehre.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Leibniz-Clarke-Correspondence together with extracts from Newton&amp;#039;s Principia and Optiks&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. H. G. Alexander. Manchester University Press 1956, ISBN 0-7190-0669-4.&lt;br /&gt;
* Samuel Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel mit G. W. Leibniz von 1715/1716.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Ed Dellian. Felix Meiner Verlag, Hamburg 1990, ISBN 3-7873-0947-0 (Philosophische Bibliothek Nr. 423).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Leibniz-Clarke Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Volkmar Schüller. Akademie, Berlin 1991, ISBN 3-05-000952-7. (Philosophiehistorische Texte.)&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629084459/http://www.bautz.de/bbkl/c/clarke_s.shtml |band=1|spalte=1030|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Clarke, Samuel}}&lt;br /&gt;
* {{RE3|4|129|131|Clarke, Samuel|C. Schöll}}&lt;br /&gt;
* Ulrich J. Ortner: &amp;#039;&amp;#039;Die Trinitätslehre Samuel Clarkes. Ein Forschungsbeitrag zur Theologie der frühen englischen Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-631-30329-7.&lt;br /&gt;
* Enzio Vailati: &amp;#039;&amp;#039;Leibniz and Clarke. A study of their correspondence.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118669478}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Clarke|title=Samuel Clarke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118669478|LCCN=n50038533|VIAF=46768940}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Clarke, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglikanischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürliche Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Gottfried Wilhelm Leibniz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1675]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1729]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Clarke, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Theologe und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1675&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Norwich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1729&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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