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	<title>Samuel Apolant - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:55:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Apolant&amp;diff=2853887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-25T09:23:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Apolant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[14. Februar]] [[1823]] in [[Wałcz|Deutsch Krone]], [[Westpreußen]]; gestorben am [[5. September]] [[1898]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;Auf seinem Grabstein soll das Datum des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. September 1898&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eingraviert sein. Im Eintrag ins Sterberegister (Standesamt Berlin I, II Nr. 774/1898) steht ebenfalls das Datum 5. September 1898. &amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Rabbiner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Samuel Apolant war der Sohn des [[Gastwirt]]es Lewin Apolant und seiner Ehefrau Miriam Perl. Bis zu seinem 17. Lebensjahr betrieb Apolant zunächst private [[Talmud]]studien. Anschließend ging er nach Berlin, um dort ebenfalls privat humanistischen Studien nachzugehen. Am 5. Oktober 1846 machte er sein Externen-[[Abitur]] am [[Köllnisches Gymnasium|Köllnischen Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Monat [[Immatrikulation|immatrikulierte]] er sich am 28. Oktober an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und studierte [[Philosophie]], [[Pädagogik]] und [[Judentum|Judaistik]]. Während seines Studiums arbeitete er freiwillig als [[Griechische Sprache|Griechisch]]-Lehrer am jüdischen „Studienbeförderungs-Verein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem dreijährigen Universitätsstudium begann Apolant im Oktober 1849 als [[Prediger]] und Religionslehrer in [[Potsdam]]. Am 23. Februar 1850 wurde er an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] mit seiner [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;De Hebraeorum judiciis a Mose usque ad primum Hebraeorum exsilium&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arbeiten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle a. D. Saale.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Deutscher Verlag der Wissenschaften, 1953, Seite 414 ([http://books.google.de/books?id=WQc_AAAAIAAJ&amp;amp;q=%22Apolant,+Samuel%22&amp;amp;dq=%22Apolant,+Samuel%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=VTTsUM_eAoXasgbIgoDoCg&amp;amp;ved=0CDkQ6AEwATgK Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun Monate später heiratete er am 18. November 1850 &amp;#039;&amp;#039;Rahel (Recha) Chronegk&amp;#039;&amp;#039; (1827–1900), die Tochter des Kaufmannes &amp;#039;&amp;#039;Samuel Leiser Chronegk&amp;#039;&amp;#039; aus [[Człopa|Schloppe]], seit 1823 [[Bürger]] in [[Brandenburg]] und ab 1839 offiziell Bürger in Berlin, und der &amp;#039;&amp;#039;Ernestine Lebenheim&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Ehe ging der Sohn [[Hugo Apolant]] hervor, der später Arzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die staatsbürgerliche [[Jüdische Emanzipation|Gleichstellung der Juden]] auch den Potsdamer Juden die volle Anerkennung als „Bürger“ brachte, wählte die dortige jüdische Gemeinde 1851 ihren Prediger &amp;#039;&amp;#039;Samuel Apolant&amp;#039;&amp;#039; zu ihrem ersten akademisch geschulten Rabbiner.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit seiner Wahl beendete die Potsdamer Gemeinde die lange Zeitspanne ohne eigenen Seelsorger. In den Jahren zwischen 1794 und 1851 hatten die Berliner Rabbiner &amp;#039;&amp;#039;Hirsch&amp;#039;&amp;#039; und Dr. &amp;#039;&amp;#039;Öttinger&amp;#039;&amp;#039; (1832) diese Aufgabe übernommen. - Nach sechsjähriger Tätigkeit Apolants folgte 1857 &amp;#039;&amp;#039;Tobias Cohn&amp;#039;&amp;#039; als Rabbiner, der dieses Amt 39 Jahre lang behielt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Apolants Einfluss entstanden der jüdische [[Frauenverein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Frauenverein sollte die Stellung der Frauen im innerjüdischen Leben verbessern helfen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Chewra Kadischa]]. Er war ein Kämpfer für das [[Liberales Judentum|liberale Judentum]] und setzte Reformen des Gottesdienstes sowie des jüdischen Unterrichts- und Erziehungswesens durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigrid Grabner, Knut Kiesant: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ullstein, 1992, Seite 116 ([http://books.google.de/books?id=jRciAQAAIAAJ&amp;amp;q=%22Samuel+Apolant%22&amp;amp;dq=%22Samuel+Apolant%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=PDHsUJDlBaas4ATlooGAAQ&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAjgK Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte schließlich zur Spaltung der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Kletzin: &amp;#039;&amp;#039;Fremde in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; 2003, Seite 165 ([http://books.google.de/books?id=nyXsODzPJv0C&amp;amp;pg=PA165&amp;amp;dq=%22Samuel+Apolant%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vDDsUOnqGKGo4ATK_YDQDA&amp;amp;ved=0CFQQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=%22Samuel%20Apolant%22&amp;amp;f=false Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apolant führte den gemeinsamen Religionsunterricht von Knaben und Mädchen ein. Unter seiner Führung wurden alle schulpflichtigen Kinder der jüdischen Gemeinde ab dem 8. Lebensjahr in der Synagoge in [[Hebräische Sprache|Hebräisch]], Religion und den Elementarfächern unterrichtet. Er unterwarf den Unterricht, der zuvor dem freien Belieben der Eltern überlassen war, einer straffen Regelung, gestaltete ihn systematisch und führte Disziplin ein. Apolant galt zudem als ausgezeichneter [[Pädagoge]]. Er übergab 1857 „das Schulwesen in der Gemeinde in bestem Zustand“, wie sein Nachfolger &amp;#039;&amp;#039;Tobias Cohn&amp;#039;&amp;#039; bescheinigte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;33 Beiträge zur Geschichte der Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Julius Hirschberg Gesellschaft, Facultas Universitätsverlag, 1991, Seite 40 ([http://books.google.de/books?id=MsohAQAAMAAJ&amp;amp;q=Samuel+Apolant&amp;amp;dq=Samuel+Apolant&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=bizsUK_hC8j1sga3koCQBA&amp;amp;ved=0CD8Q6AEwAjgK Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1858 kehrte Apolant als Prediger an der [[Alte Synagoge (Berlin)|Meyerbeer-Synagoge]] nach Berlin zurück. Dort arbeitete er auch als Lehrer an der &amp;#039;&amp;#039;Mittel-Töchterschule der jüdischen Gemeinde&amp;#039;&amp;#039; in der Heidereutergasse 5 neben der Synagoge, für die er ab 1868 zeitweilig auch die Geschäftsführung übernahm. Außerdem unterrichtete er an der Sophienschule (1876–1879), am [[Friedrichsgymnasium]] und an den „Baruch Auerbach’schen Waisenerziehungsanstalten“ (1869–1893).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Reden, wie seiner &amp;#039;&amp;#039;Festrede zur Feier der silbernen Hochzeit des Prinzen und der Frau Prinzessin von Preussen&amp;#039;&amp;#039; (1854) oder seiner &amp;#039;&amp;#039;Worte an der Bahre des Stadtraths und Stadtästesten Moritz Meyer&amp;#039;&amp;#039; (1869) sowie mehreren Aufsätzen, veröffentlichte Apolant seinen &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden für den systematischen Unterricht in der jüdischen Religion&amp;#039;&amp;#039; sowie sein &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch für den systematischen Unterricht in der jüdischen Religion&amp;#039;&amp;#039; (beide Verlag [[Walther &amp;amp; Apolant|Emil Apolant]], Berlin 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apolant war Mitglied im „Verein zur Unterstützung jüdischer Lehrer in Preußen“. Zu seinem Gedenken wurde 1903 die „Samuel und Eugen Apolant Stiftung“ zur Unterstützung jüdischer Lehrer gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab samuel apolant jüd friedhof berlin weißensee.jpg|thumb|hochkant|Grab von Samuel Apolant und seiner Ehefrau Recha]]&lt;br /&gt;
Apolant ist gemeinsam mit seiner Ehefrau auf dem Berliner [[Friedhof Weißensee]] in der Ehrenreihe (Grab 14 und 15 von rechts) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Michael Brocke]], [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, K. G. Sauer Verlag, München 2004, ISBN 3-598-24871-7, Seite 144 ([http://books.google.de/books?id=GxCyVb2eKo0C&amp;amp;pg=PA144&amp;amp;dq=Apolant+Samuel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ucjrUMuMBsqB4gT8tIDQCQ&amp;amp;ved=0CEQQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Apolant%20Samuel&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
*[[Julius Hans Schoeps]]: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Verlag Henschel, 2005, ISBN 3894874619 bzw. ISBN 9783894874612, Seite 17 ([http://books.google.de/books?id=q7ptAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Apolant,+Samuel%22&amp;amp;dq=%22Apolant,+Samuel%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=nzPsUPLZA6764QT5kIHYDw&amp;amp;ved=0CFAQ6AEwBQ Auszug]).&lt;br /&gt;
*Robert Kaelter, Klaus Arlt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Edition Hentrich, 1903, ISBN 3894680733 bzw. ISBN 9783894680732.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/search?tbm=bks&amp;amp;hl=de&amp;amp;q=Samuel+Apolant#hl=de&amp;amp;tbo=d&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;q=inauthor:%22Samuel+Apolant%22&amp;amp;sa=X&amp;amp;psj=1&amp;amp;ei=einsUISaI9KM4gSfnYHwDA&amp;amp;ved=0CDkQ9AgwAA&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&amp;amp;bvm=bv.1357316858,d.bGE&amp;amp;fp=63e4d483b8903c6&amp;amp;biw=1280&amp;amp;bih=878 Werkverzeichnis] bei [[Google Books]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1068786795|LCCN=no/2003/125733|VIAF=53850628}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Apolant, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Apolant, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= [[Wałcz|Deutsch Krone]], Westpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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